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Wirtschaft schrumpft um 0,3 Prozent

Deutschland ist Schlusslicht in der G7

Ökonomen des IWF prognostizieren für Deutschland eine Rückgang der Wirtschaft um 0,3 Prozent. Deutschland schneidet damit so schlecht ab wie kein anderer G7-Staat.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für Deutschland 2023, dass die Wirtschaft um 0,3 Prozent schrumpft. Die wirtschaftliche Aussichten für Deutschland haben sich demzufoge weiter eingetrübt. Noch im April wurde eine Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent vorhergesagt.

Den IWF-Ökonomen zufolge leidet Deutschland aktuell besonders unter einer kriselnden Industrie infolge der hohen Energiepreise. Darüber hinaus sei der schwache Welthandel für Deutschland als exportorientierte Nation ein Problem. Von allen G7-Nationen schneidet Deutschland damit am schlechtesten ab. Der lange Zeit prognostizierte Aufwärtstrend nach den Corona-Krisenjahren bleibt damit zunächst aus. In den USA wurde die Prognose von 1,6 auf 1,8 Prozent erhöht. Ursache sei die Erhöhung der Realeinkommen sowie die Erholung der Autoverkäufe.

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In anderen EU-Ländern erholt sich die Wirtschaft

In anderen Ländern Europas entspannt sich die wirtschaftliche Situation ebenfalls etwas. In Spanien wurden die Wachstumsaussichten von 1,5 Prozent auf 2,5 Prozent angehoben. In Italien soll die Wirtschaftsleistung statt um 0,7 Prozent um 1,1 Prozent steigen.

Trotz der starken Urlaubssaison wird jedoch auch in den südeuropäischen Staaten ein Minus zu verzeichnen sein – wenn auch der IWF seine Prognose für die Inflation etwas senkte. 2023 soll die Teuerungsrate in der Eurozone statt 7,0 Prozent 6,8 Prozent betragen.

2024 wird die Wirtschaft in Deutschland den IWF-Ökonomen zufolge zumindest wieder wachsen. Statt den bisher vorhergesagten 1,1 Prozent Wachstum soll die Wirtschaft nächstes Jahr um 1,3 Prozent zulegen. 2022 wuchs die deutsche Wirtschaft noch um 1,8 Prozent. Für die Weltwirtschaft prognostiziert man ein Wachstum von 3 Prozent

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