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Fastenmonat

„Demonstration religiöser Stärke“: Muslimische Schüler spielen an Ramadan „Religionspolizei“

Laut Experten agieren muslimische Schüler an deutschen Schulen wegen des Ramadans vermehrt als „Religionspolizei“. Der heute beginnende Fastenmonat werde zur Demonstration „religiöser Stärke“ genutzt.

In westlichen Städten gibt es vermehrt Ramadanbeleuchtungen, hier in London. (IMAGO/Anadolu Agency)

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An immer mehr deutschen Schulen entwickelt sich der islamische Fastenmonat Ramadan zu einer sozialen Bewährungsprobe. Der am Mittwochabend, fast gleichzeitig mit der vorösterlichen Passionszeit beginnende Ramadan gilt dabei zunehmend als eine Art Lackmustest, mit dem Jugendliche die Loyalität zum Islam in ihrem Umfeld testen – und dabei Mitschüler unter Druck setzen, berichtet die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) unter Berufung auf Fachleute.

„Der Ramadan wird von einigen männlichen Jugendlichen zum Anlass genommen, Männlichkeit misszuverstehen als Demonstration körperlicher Leistungsfähigkeit, Durchhaltevermögen und vermeintlicher religiöser Stärke“, erklärte Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster.

„Manche Jugendliche spielen dann eine Art Religionspolizei“, sagte Khorchide weiter. Dabei diene das Fasten im Ramadan als religiöser Identitätsmarker: „Sie werten Mitschüler ab, die nicht fasten wollen oder können, setzen sie emotional unter Druck oder mobben sie mit Sätzen wie: Was für ein Muslim bist du?“, berichtete er.

Statt den Glauben vor allem innerlich zu leben und ethische Fragen in den Mittelpunkt zu stellen, rückten bei manchen Jugendlichen zunehmend äußere Verhaltensweisen und sichtbare Zeichen der Religiosität in den Vordergrund. „An ihre Stelle rücken immer häufiger religiöse Rituale oder sichtbare Symbole; nicht primär als Ausdruck innerer Frömmigkeit, sondern als Marker von Zugehörigkeit“, sagte Khorchide. Wer nicht faste, gerate demnach schnell in Erklärungsnot. 

In eine ähnliche Richtung argumentiert auch Seyran Ateş, Gründerin der liberalen, islamismuskritischen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin. Ihrer Einschätzung nach sei die politische Instrumentalisierung des Ramadans längst im Gange. „Insbesondere, wenn die Politik zum Fastenbrechen eingeladen wird, sollte sie besser prüfen, welche Organisationen dahinterstecken“, sagte Ateş gegenüber der KNA.

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Es sei wichtig, auf solche Entwicklungen frühzeitig aufmerksam zu machen und politisch zu warnen. Kritisch äußert sie sich zudem zu städtischen Ramadan-Beleuchtungen in westlichen Ländern – auch vor dem Hintergrund, dass Weihnachtsmärkte mancherorts in „Wintermärkte“ umbenannt werden.

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70 Kommentare

  • Ich glaube nicht das „Spielen“ das korrekte Verb ist. Eher „üben“ oder „ausleben“ sind passende Verben.

    • Nötigen ist wohl das korrekte Verb und Nötigung ist eine Straftat.

      • Aber nur in einem Rechtsstaat, der wir schon lange nicht mehr sind. Kommt die Gewalt von der „richtigen“ Seite, passiert bekanntermaßen hier gar nichts.

    • Wir geben unsere Kultur auf. Die Lücke füllt der Islam. Das ist das Gesetz des Stärkeren.

      • Wer aufhört zu herrschen, der wird beherrscht.

      • Bravo! Vollkommen richtig. Die Stärke des einen liegt in der Schwäche des anderen.

        -19
    • Zusatz: Ich würde mir freuen wenn unsere Kinder üben, wie man Kreuzzüge organisiert, wie man Invasoren wieder los wird und das ein Kuschen vor vor Ölaugen immer ins Verderben führt.

  • Und dann gibt es noch – zu allem Überfluß – Politiker, die immer wieder betonen, die vorhandene Mehrheitsgesellschaft möge doch bitte Rücksicht auf religiöse Befindlichkeiten nehmen. Ich dagegen bin vom Stamme „Klare Kante“ für die Minderheiten – auch und gerade im religiösen Bereich.

    • Nie sollte man die Politiker vergessen, die Deutschland das eingebrockt haben:

      „Der Islam ist Teil unserer Gegenwart und unserer Zukunft.“ – Wolfgang Schäuble (CDU) am 28.09.2006

      „Moscheen werden stärker als früher ein Teil unseres Stadtbildes sein.“ – Angela Merkel (CDU) am 18.09.2010

      „Der Islam gehört zu Deutschland.“ – Christian Wulff (CDU) am 03.10.2010

      „Der Islam gehört zu Deutschland.“ – Angela Merkel (CDU) am 12.01.2015

      „Der Islam gehört natürlich zu Deutschland.“ – Ferda Ataman im SPIEGEL am 17.03.2018

      „Der Islam gehört natürlich zu Deutschland. Er ist seit Jahrzehnten Teil des kulturellen Lebens.“ – Nancy Faeser (SPD) am 20.01.2022

      „Der Islam, die muslimische Religion, das muslimische Leben, die muslimische Kultur haben Wurzeln geschlagen in unserem Land.“ – Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 16.09.2023

      Etc., etc., …

    • Der Islam ist weder friedlich noch tolerant.
      Und er nimmt auch keinerlei Rücksicht auf andere Religionen usw.

      Hetze oder Wahrheit?
      58 Länder mit muslimischer Bevölkerung sind der Beweis für obige Aussage.
      In keinem dieser Länder gibt es Religionsfreiheit, Gleichheit Mann und Frau und von der Toleranz gegenüber Schwulen, Drag Queens usw will ich gar nicht erst anfangen …..

  • Heimreise,inklusive aller Angehörigen.

    • Bitte asap.

      • Subito!

  • Remigration. Millionenfach.

    • Das einzige was hilft!

  • Ich muss jetzt dringend ein Stück fetten Speck essen.🐽

  • Deutschland wäre besser daran, wenn es nicht Millionen von Illegalen Migranten, häufig Muslime, ins Land gelassen hätte.

    • Die Frage ist: Wie gehen wir jetzt damit um?

      Also die Altparteien feiern sich einfach dafür und wollen noch mehr davon 😂

  • Ich schätze Frau Ates sehr, die Schulen mit Unterstützung aus der Politik müssten dagegen vorgehen.
    Der Artikel suggeriert, das wir es hier mit einem Massenphänomen zu tun haben. An wieviel Schulen gibt es denn eine „Religionspolizei“ ? Gibt es valide Zahlen dazu? In Brandenburg zum Beispiel ist mir keine bekannt.

    • Das werden die Schulen auch nicht an die große Glocke hängen und die meisten Schüler überlegen sich das zwei mal ob sie sowas melden. Dennoch sind bereits mehrere Fälle bekannt geworden. Vor allen auch in Berlin.
      In Wuppertal gingen sogar junge Männer mit Warnweste und der Aufschrift ‚“Schariapolizei“ durch die Fußgängerzone und sprachen Passanten auf deren „Fehlverhalten'“ an.
      Das ist jetzt aber schon ein paar Jahre her.
      Ein „Massenphänomen“ mag es nicht sein aber bei Schulen mit hohem Anteil an Muslimen auch keine Seltenheit. Und bereits eine wäre schon eine zuviel

  • Verhaften; auch wenn es „jugendliche“ sind.

    • … und prompt und rigoros samt Familie abschieben …

  • …und für die linken Unterstützer ist das ein enormer Fortschritt…

  • Ich will auch die negative Religionsfreiheit.

    Ich will endlich nicht mehr mit und von diesem Islam-Zirkus belästigt werden.

    • Die Idee der Religionsfreiheit hat ihre historischen Wurzeln im christlichen Denken. Ursprünglich bedeutete sie, dass der Glaube nicht erzwungen werden darf und dass niemand gegen sein Gewissen zum Christentum genötigt werden kann. Sie war Ausdruck der Überzeugung, dass echter Glaube nur in Freiheit entstehen kann.

      Dabei war wohl kaum beabsichtigt, dass ein christlich geprägtes Land seine eigenen geistigen und kulturellen Grundlagen vollständig aufgibt, seine gewachsenen Werte relativiert oder die Ausbreitung fremder Religionen zulässt.

      Wenn eine Gesellschaft sich jedoch zunehmend von den Werten entfernt, die sie historisch getragen haben, kann ein Gefühl der Entwurzelung entstehen. Wer die eigenen kulturellen und religiösen Grundlagen aufgibt, darf sich nicht wundern, wenn er sich im eigenen Land fremd fühlt oder den Eindruck gewinnt, an Einfluss und Identität zu verlieren.

      • Bboooaahhh, dieses sinnlos pseudobeleerende Gelabber, mach doch mal lieber Mütze Glatze….

        • @Atlas
          Geben Sie mir bitte noch 3 Minuten Zeit…

          -3
        • Sie haben in Ihrem sachlichen und unaufgeregten Kommentar vergessen zu erwähnen, dass ich keine Argumente hätte und immer nur beleidigen würde.

          -10
      • Vollkommen richtig, Atlas! Ich halte es deshalb für einen großen Fehler, dass die AfD die ohnehin schon starke Christen- und Kirchenfeindlichkeit in Mitteldeutschland durch ihr aktuelles Programm auch noch befördert. Damit arbeitet sie (ungewollt) den Islamgläubigen in Deutschland auch noch zu. Das ist alles nicht richtig überlegt.

        • Danke für den Zuspruch.

          Und genau deswegen würde die AfD die Menschen auch nicht, wie es propagiert wird, „retten“ können, weil sie mit ihrem Konzept der Symptombekämpfung gnadenlos an der Wurzel des Problems vorbeischießen würde.

          -7
  • Das stoppen weder CDU noch CSU noch SPD noch GRÜNE noch LINKE noch FDP und auch nicht BSW.
    Na dann.
    Again, Your choice.

  • Der Islamismus in Europa ist agressiv, invasiv und extrovertiert und voller Verachtung gegenüber Andersgläubigen.
    Genau das gehört abgestellt!

    • Aber genauso, wie sich Muslime in Nicht-muslimischen Ländern verhalten, entnehmen sie bitte aus dem Koran, der Scharia und den Hadithen.
      Sie, die Muslime, leben den Islam genau dort, wo ihr momentaner Lebensmittelpunkt ist.

    • Gemäßigte Araber (und als Muslime ‚Kenner der Materie‘) wie Scheich Abdullah bin Zayed beobachten das, was sich hier in Europa zusammenbraut, genau aus diesem Grund seit Jahren mit größter Sorge, während die hiesigen Mounk-Jünger die Trojanischen Pferde fortwährend voller Begeisterung unter Jubelrufen auf die Marktplätze zerren…

  • Die Tolerierung dieser Zustände ist von den Altparteien gewollt. Es ist die vorsätzliche Selbstaufgabe und Unterwerfung unter die eingewanderte Kultur.

    • Und wer wählt diese „Altparteien“? Eine Nicht-Tolerierung würde eine aggressive Konfliktsituation heraufbeschwören und DE hat nicht einmal mehr den Willen oder die Möglichkeit oder die Mittel geltendes Recht umzusetzen!

  • Die Kinder üben schon mal für später …..

  • Wie war dies im besten Deutschland aller Zeiten, in dem Gewisse gut und gerne leben – keine Parallelgesellschaften, Meinungs- und Glaubensfreiheit. Na, dann zieht Euch schon mal warm an.

  • Wie um Himmels Willen passt es eigentlich zusammen, dass wir einerseits die islamistischen Werte anerkennen und neben unserer Kultur zulassen sollen, um auf der anderen Seite uns vorwerfen lassen zu müssen, dass wir als Gesellschaft es nicht schaffen diese Menschen zu integrieren? Ist Integration nicht das Einführen in unsere Werte? Das ist doch ein Widerspruch in sich.

    • Integration bedeutet eigentlich, daß DIE SICH in unsere Werte einfügen und nicht WIR SIE

      • So sollte es aus logischem Verständnis sein. Und trotzdem werden uns immer die Vorwürfe gemacht, dass wir es nicht geschafft haben. Immer, wenn irgendeine Straftat mal wieder schöngeredet werden muss. Wir bekommen unterschwellig doch immer die Schuld.

    • Mit diesen Politikern werden wir deutschen uns schon irgendwann integrieren!🤮🤮🤮

  • Da muss konsequent und mit Härte dagegen vorgegangen werden. Sonst lernen diese Kinder nie, daß die Scharia hier NICHT das gültige Rechtssystem ist sondern daß sie sich an unsere Gesetze UND Freiheiten zu halten haben.
    Keinerlei Toleranz zu solchem Verhalten und neben einer Strafmaßnahme auch klärende Gespräche mit den Eltern.

  • Ramadan Beleuchtung und jetzt auch noch Ramadan Polizei. Die Links-grünen können ihre Begeisterung sicher nicht verbergen. so viel Weltoffenheit und Buntheit wollte Göring-Eckardt schon immer. Der Islam gehört zu Deutschland sagte der EX BP Ehrensold Wulff

    • „Der Islam gehört zu Deutschland – heute ist es nötiger denn je, den Satz zu sagen.“ – Christian Wulff (CDU) in Bensheim am 11.09.2025

      Niemand ist unbelehrbarer, als die Belehrenden.

  • Als ich vor dreißig Jahren in der Arabischen Welt unterwegs war
    habe ich immer wieder hautnahe erlebt welche Heuchler sehr sehr viele sind.

  • Die Unterwerfung geht voran und wer dagegen aufbegehrt, ist ein Verfassungsfeind.

  • Tja, bester Herr Khorchide und verehrte Frau Ateş, da zeigt es sich wieder mal eindrucksvoll, dass wohlmeinende Bemühungen Ihrerseits, die ich Ihnen gern zubilligen will, so fruchtbar sind wie das sprichwörtliche Saatkorn auf blankem Fels unter einer gnadenlosen Sonne! Und bitte bei aller Betroffenheit nicht zögern, wenn es um die Klärung der wichtigen Frage geht, wo denn die von Kindesbeinen an immer und immer wieder eingeimpften und somit kaum zu erschütternden Ursachen für die beschriebenen ‚Auffälligkeiten‘ liegen mögen…

  • Bloß gut dass meine Kinder raus sind aus der (Koran) Schule!

  • Und immer schön daran denken wie man solche Leute und ihre Unterstützer mit seinen Steuern hier finanziert, nicht nur in Deutschland.
    „Muslimischer „Hassprediger“ bezieht Sozialhilfe“
    (swissinfo)
    „Er war Geldgeber für den Islamischen Staat, lebte im Thurgau aber selber von Sozialhilfe: Bundesanwalt klagt hohes IS-Mitglied an“
    (Tagblatt)
    „Der bockige Moslem von St.Margrethen“
    (Tagblatt)
    „Hassprediger kassierte fast 600’000 Franken Sozialhilfe“
    (Blick)

  • Merz gratuliert den Muslimen zum Ramadan aber den Christen nicht zur Fastenzeit?
    Das sagt doch alles!

  • Ramadan-Polizei soweit sind wir schon in Richtung Glaubens-Mittelalter abgerutscht!

    • Demnächst wird wohl der Islam zur Staatsreligion hochgehoben.

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