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Das Duracell-Häschen im Kanzleramt

Führende CDU-Politiker als Sprechpuppen von Social-Media-Beauftragten, Machtrausch und verlorene Strandkörbe. Die ZDF-Dokumentation „Inside CDU“ zeigt, dass es um die Kanzlerpartei noch schlimmer bestellt ist, als man gedacht hätte.

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„Das war echt ne krasse Woche damals“, berichtet Christiane Schenderlein in eine Handykamera mit Ringlicht. Hinter der Kamera steht eine junge Frau nach vorne gebückt mit einem Zettel in der Hand, von dem sie vorliest: „Da kamen irgendwie ganz viele Meilensteine.“ „Da kamen irgendwie ganz viele Meilensteine auf einmal“, spricht Schenderlein – mit eher weniger überzeugend gespielten Denkpausen – ihr nach.  

„Aber sag das vielleicht ein bisschen freundlicher noch, weil es sind ja trotzdem positive Sachen passiert“, kommt die Regieanweisung von hinter der Kamera. Wieder mit den gleichen vermeintlichen Denkpausen, aber mit dem Versuch, die Aufgabe umzusetzen, sagt Schenderlein ihren Text noch mal auf. 

„So jetzt sagst du, also so nachdenkend: Ja, da bin ich schon stolz drauf.“ Dieses Mal zögert Schenderlein und fragt: „Kann ich da wirklich stolz drauf sein? Ja, doch, oder?“ Nach kurzen Witzeleien sagt sie dann wieder brav in die Kamera: „Ja (Kunstpause) da bin ich schon stolz drauf.“ Und fügt offenbar improvisiert hinzu: „Da haben wir viel erreicht in der Woche.“ Die Textgeberin gibt ihr ihren letzten Part: „Das kann man schon sagen.“ Schenderlein wieder: „Das kann man schon sagen.“ 

Wir sind hier gerade quasi live dabei, wie die damals noch amtierende Staatsministerin für Sport und Ehrenamt ein Social-Media-Video aufnimmt. Ihre Ansprache hört sie dabei mit uns zusammen auch zum ersten Mal. In der ZDF-Doku-Reihe „Inside CDU“ hat sich die CDU wirklich sehr intim hinter die Kulissen schauen lassen. Und man fragt sich nur: Wieso? 

Das ist die gleiche Frage, die man sich stellt, wenn man die Kult-SpiegelTV-Dokus über den Penny-Markt auf der Reeperbahn schaut, nur hatte man es da mit Bahnhofsalkoholikern zu tun, die keine Karriere hatten, die sie sich vor der Kamera im Suff hätten kaputtreden können. Außer natürlich dem studierten Kapitän zur See Harald Krull mit dem Patent A, B, C und die 6, wobei der so eine Koryphäe auf seinem Gebiet der großen Pötte sein dürfte, dass eine kleine Prügelei vor laufender Kamera ihm nichts anhaben kann. 

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Bei der CDU hat man es mit Berufspolitikern zu tun, die in einer schwierigen politischen Lage stecken, was Wahlergebnisse und Umfragewerte angeht. Da müsste man doch eigentlich noch auf sein Image bedacht sein. Ich weiß nicht, ob ich da so durchblicken lassen würde, dass ich im Grunde nur die Sprechpuppe einer Social-Media-Beraterin bin, die mir alle Sätze in Häppchen vorkaut. Aber man braucht gar nicht zu sehr auf der armen Frau Schenderlein herumzuhacken, die es in ihrem sächsischen Wahlkreis schon schwer genug hat und ihren Posten längst wieder los ist. Die gute Frau folgt einfach nur der Parteilinie. 

Denn wie sich herausstellt, sind die Strippenzieher in der Union keine Geheimdienste von sonst wo, keine Untergrundorganisationen, Konzerne oder Verschwörungsvereine – sondern Social-Media-Beauftragte, fast immer Frauen, oftmals augenscheinlich nicht älter als 17. Sie haben beim Bewerbungsgespräch wahrscheinlich zugeben müssen, dass sie sich eigentlich nur über TikTok informieren, und dabei versehentlich genau das gesagt, was man von ihnen hören wollte. 

Seitdem besteht ihr Job darin, Social-Media-Trends zu verfolgen und die führenden Politiker dieses Landes zu beraten. Und das tun sie mit der Reife, die sie eben so mitbringen. Bei diesen Social-Media-Beauftragten liegt die Macht, die CDU sogar noch mehr zu demütigen, als Lars Klingbeil es tut. Das Problem liegt aber nicht bei ihnen, sondern bei den erwachsenen Verantwortlichen in der Parteizentrale, die nicht verstehen, dass das ganze Rumgetanze vor der Kamera niemanden an die Wahlurne lockt. 

Doch ein großes Problem in der CDU ist leider, dass beinahe alle völlig schambefreit sind. Umso mehr muss man auch dem komödiantischen Gespür der Macher dieser Doku-Reihe applaudieren, die ganz genau wussten, worauf man die Kamera halten muss – und zwar vor allem auf Philipp Amthor. Während die Partei in einer historischen Krise steckt und Friedrich Merz regelmäßig den Tränen nah ist, dürfte Philipp Amthor der glücklichste Mann Deutschlands sein.

Seine ewige und bedingungslose Treue, die er Friedrich Merz entgegengebracht hat, hat sich für ihn ausgezahlt. Mit nur 33 Jahren hat er es inzwischen sogar zum Staatsminister gebracht, hat ein Büro im Kanzleramt und einen (zumindest gefühlten) direkten Draht zur Macht, und dieser rasante Aufstieg ist ihm offenbar zu Kopf gestiegen. Es gibt kaum eine Aufnahme von ihm, in der er nicht breit über das ganze Gesicht strahlt. Er wirkt schon beinahe überdreht. Als hätte das Duracell-Häschen seinen Wunsch erfüllt bekommen, ein Mensch zu sein, und so hoppelt es seither durch das Kanzleramt.

Er ist leider kein Sympathieträger, sonst wäre es schon beinahe putzig. Der Ausschnitt, in dem er sein Büro mit dem Strandkorb auf dem Balkon zeigt und den Sie sicher schon kennen, hat viele an Marie Antoinette erinnert. Das ist auch, wenn wir ehrlich sind, genau die Stimmung, die die Macher der Doku erzeugen wollten, als sie über die Szene auch noch die fröhliche Streichermusik gelegt haben. Ein verzogener Kronprinz stellt seinen Palast zur Schau, während das Volk hungert. Sie haben ihn freudestrahlend ins Verderben laufen lassen.

Ich kann ihm das nicht allzu übel nehmen, denn ich sehe in Philipp Amthor immer einen kleinen Jungen, der in seiner Kindheit zu viel Zeit mit alten Leuten verbracht hat. Irgendwann hat er eingesehen, dass er bei den gleichaltrigen Kindern nicht ankommt und hat aufgehört, es zu versuchen. Ich kann mir vorstellen, dass die CDU für ihn wirklich so etwas wie Heimat ist. 

Kinder eifern ihren Vorbildern nach. Amthor wirkt wie ein Kind, das man gerade von seinem Opa abgeholt hat. Jetzt ächzt er beim Aufstehen, weil Opa das auch so macht, und beim Gehen verschränkt er seine Arme hinter dem Rücken, wie Opa das tut. Wenn er eine Salzstange isst, pafft er daran wie Opa an seiner Pfeife. Wenn endlich mal jemand Gleichaltriges in sein Kinderzimmer kommt, führt er ihn stolz herum. Dabei macht er Witze, wie er es sich bei den Freunden von Opa abgeguckt hat. Er hat beobachtet, dass Erwachsene immer betonen, wie viel sie arbeiten müssen und wie beschäftigt sie sind. Da er ja jetzt wichtig ist, macht er das auch. Guck mal, was für ein tolles Spielzeug ich habe! Das ist ein Playmobil-Vulkan, der sogar Lavakugeln schießen kann! Damit spiele ich dann, wenn ich mal Zeit habe, höhöhö.

Es braucht keinen Philipp Amthor, um die CDU erst lächerlich zu machen. Ich glaube, diese Dokumentationsreihe sollte ursprünglich ernsthaft werden. Sie ist erst zu einer Komödie im Stil von SpiegelTV geworden, als die Journalisten gemerkt haben, wie unglaublich peinlich diese Partei wirklich ist. Ich glaube, ich kann diesen Zeitpunkt ganz genau festmachen. Es begann in der ersten Folge der ersten Staffel dieser Dokumentationsreihe, die noch vor den Wahlen spielt. Es ist ein später Abend in der Parteizentrale und man hat einen Motivationssprecher zu einem Coaching kommen lassen – oder wie der damalige Generalsekretär Linnemann ihn nennt: „Überlebenstrainer, Persönlichkeitstrainer“. 

In einer Einleitung schwärmt Linnemann von dem langjährigen, sehr geschätzten Bekannten: „Er hat mir beigebracht, dass wenn man einen Zug verpasst, sich nicht aufregt.“ Ob Carsten Linnemann ein Anti-Aggressions-Training wirklich nötig hatte? Wenn ich diesem Coaching hätte beiwohnen müssen, hätte man mich jedenfalls in noch ganz andere Kurse stecken müssen. 

„Wenn ihr euch jetzt mal kneift, in die Hand – macht das mal, kneift euch in die Hand, dann müsstest ihr eigentlich alle was spüren, oder? So und jetzt machen wir folgendes, jetzt kneifen wir uns mal für morgen. Kneif dich mal für morgen. Ihr werdet feststellen, das geht gar nicht. Oder für gestern. Das geht auch nicht. Also haben wir folgende wissenschaftliche Erkenntnis: Immer wenn es um die Umsetzung geht, um das Machen, sind wir im Heute und Jetzt.“ Wieder ein beachtliches komödiantisches Gespür der Redaktion, die diese Rede in voller Länge in der Dokumentation gezeigt hat.

Auf diese bahnbrechende Erkenntnis folgt die Geschichte von einem Zirkusdirektor und einem Hund, der über eine Stange springen soll. Auf der anderen Seite hängt eine Fleischwurst, der Hund springt danach über die Stange. Dabei merkt er nicht, dass der Zirkusdirektor die Stange immer höher stellt. Irgendwann springt der Hund fast zwei Meter hoch. Die bahnbrechende Lektion der Geschichte: Während sich der Mensch auf die Höhe der Stange konzentriert hätte, hatte der Hund nur die Wurst im Blick. 

„Was ihr macht ist Spitzensport, ihr seid alle hochkompetent und Weltklasse.“ Die Lehre für das Wahlkampfteam der CDU, um sich von der Welt da draußen nicht kaputtmachen zu lassen, heißt nun: „Schütze deine Energie und bleib auf deinem Spielfeld“. Ich habe vorher schon nicht sonderlich viel von der CDU gehalten. Mit dieser Ansprache habe ich wirklich endgültig den Respekt vor ihr verloren. Allein dafür hätte sie es verdient gehabt, den Wahlkampf zu verlieren.

Die erste Folge endet mit diesen Worten. Die nächste beginnt mit dem Adenauer-Haus bei Tag. Ein älterer Herr steht im Flur mit einem Mikrofon: „Liebe Kolleginnen und Kollegen, bitte verlassen Sie alle Ihre Büroräume und kommen Sie in die Flure, oder besser noch, ins Foyer“, sagt er mit ernster Stimme an. Nein, das ist kein Feueralarm. Hier wird gerade die Belegschaft zur „Disco-Pause“ gerufen, so wie jeden Freitag um 10:30 Uhr im Wahlkampf. Was man höchstens den Grünen zugetraut hätte, kann die CDU schon lange – das gilt nicht nur für die Politik. 

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153 Kommentare

  • Als “aktiver Leser” möchte man in der Kommentarspalte natürlich immer seinen Senf dazugeben. Hier aber einfach nur: ein Genuss zu lesen. Mehr davon!

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    • Das gute an Amthor ist, er wird den Abstieg der Union weiter tatkräftig unterstützen..

      • Hinter vorgehaltener Hand erzählt man sich ja, der kleine Phillipp sei schon mit Krawatte auf die Welt gekommen, und bei einem Schulausflug hätte man ihn mit 10 Jahren im Kanzleramt vergessen.

        • Sehe ich das Bild oben über dem Artikel, dann denke ich sofort an den Spruch:

          „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“

          Die aktuelle Politikerkaste ist nun mal eine Selektion aus unserer Bevölkerung. Das wird hier wieder sehr deutlich.

          10
        • Der Alfred E. Neumann der CDU.
          Ein Schwafler vor dem Herrn.

          21
      • Als Kanzlerdarsteller?🤔

        • Er ist tatsächlich als Nachfolger von Merz im Gespräch. Bitte, Union, macht das, dann habt ihr die 5%.

          54
    • Exakt. So tolle Hetze liest man nicht in den MSM. Dafür LIEBE ich Apollo News.

    • Dem stimme ich zwar zu, aber nach einem Second Kanzler kommt jetzt ein Strandkorb-Püppchen. Deutschlands Satire inkl. Kerkeling ist der Hammer.

  • „Er hat mir beigebracht, dass wenn man einen Zug verpasst, sich nicht aufregt.“
    Man wartet einfach auf den nächsten, mit der Gewissheit dass der zu spät kommt.
    So agiert eine CDU heute, selbst wenn sie Wahlen verliert. Und um das bildlich noch zu bekräftigen, geht sie sogar (immer noch) auf die Knie, vor der Frau, der sie ihren Untergang zu verdanken hat und ehrt sie als „die Beste“!

    Beim Warten auf den (nächsten) Zug achten sie nur darauf den linken(!) Bahnsteig zu benutzen, der Zug fährt aber auf dem rechten ein. Und somit werden sie ihn wieder verpassen und nie mehr an ihr Ziel kommen!

    158
    • Auf den Punkt. Wenn die CDU so weitermacht ist sie ohne die CSU bald bundesweit einstellig.

      • CDU bei achtzehn Prozent.
        Aaachtzehn(Prozent?)
        Das ist ein rechtsextremistischer Code.
        Wer hat das genehmigt?

    • Sein Zug fährt nach Nirgendwo.

    • Lok- und Zugführer sind blau …

    • Wer fährt heute noch Zug? Unpünktlich, überteuert, messerstecherbrlastet.

      • Sie anscheinend nicht.

        Ich drei Tage in der Woche, messerstecherfrei, immer pünktlich in der Arbeit.

        -10
        • @ Johannisbeergelee
          Haben Sie es gut. Ich 5x die Woche, aber die Pünktlichkeit, naja.
          Ich hoffe, dass es besser wird mit der neuen Länderbahn ab Dezember.

          @Der Reinger..des Katzenklos
          Es fahren noch viele mit den Zügen, sind ja auch drauf angewiesen.
          Nicht jeder hat ein Auto oder kann sich eins leisten.
          Ich kenne aber auch einige Autofahrer, die trotzdem mit den Zügen fahren, weil sie damit einfach günstiger zur Arbeit kommen aufgrund der Spritpreise oder sie fahren in den Wintermonaten mit dem Zug, im Sommer mit Fahrrad und/oder Auto.

          3
  • Genialer Kommentar! Danke.
    EIN Problem ist, die Wähler sind überwiegend der Meinung, oder dem Wahn, verfallen, in den Parteiführungen säßen ausschliesslich Fachleute, Spezialisten, ERWACHSENE. Daß das nicht so ist, kommt den meisten Wählern erst gar nicht in den Sinn. Nicht einmal die Tatsache, daß die Regierung jedes Jahr Millionen Euro für „Beraterfirmen“ ausgibt regt zum Nachdenken an.

    109
    • Ex-Kanzler Helmut Schmidt, SPD: „Man sollte nie die Dummheit von Regierungen unterschätzen“

    • Philipp Amthor

      Jeder Mensch macht nur das, was er kann – mehr geht nicht.

    • Gerdolfo hält sich für informiert und verbreitet was ohnehin jeder längst weiß 🤣

      -44
  • Es war im Jahr 1987 und in Berlin. In einem Museum war hoher Besuch angesagt, irgendwelche Sängerknaben auch vor Ort und das Fernsehen.
    Da wurde ich Zeuge, wie oft ein Senator beim Interview neu ansetzen mußte, weil das „Streitgespräch“ nicht sendegerecht genug war. In den Pausen pflegten die „Streithähne“ einen lockeren Umgang miteinander und nickten sich vor dem nächsten „Interview-Versuch“ aufmunternd zu.
    Das war für mich damals sehr erhellend.
    Was für eine Schau, was für eine Verdummung der Konsumenten vor den Bildschirmen!
    Krönung waren die Sängerknaben. Die Armen mußten einen Liedvers 17-mal vortragen, immer passte was nicht. Am Ende entschied der Produktionsleiter, daß die erste Version für die Sendung genommen würde.
    Von dem abgesehen, der obige Beitrag ist sehr gelungen.

    • Fernsehen empfiehlt sich lediglich für Unterhaltungszwecke (und die sind leider auch mittlerweile ziemlich primitiv plus ideologisch überfrachtet) oder Dokus.

      Am besten ist aber „Vintage“ – da war alles noch nicht so bekloppt.

      Mal im Ernst: Wer schaut heute noch fern?

      • Gute Frage! Wir haben noch eine Zeit lang Tatort geschaut. Aber die wurden irgendwann so ideologisch überfrachtet, dass es keinen Sinn mehr machte.

        • Stimmt, selbst die Krimis sind politisch und links unterwandert.
          Lieber Täter, böser Bulle.

          32
        • Früher haben wir auch mal den Tatort gesehen.
          Jetzt schon seit Jahren nicht mehr.
          Eigentlich könnten wir unser Fernsehgerät verkaufen.
          Seltenst schaue ich mal bei Arte oder 3sat vorbei – vor allem wegen klassischer Konzerte.
          Aber sonst……….

          17
        • Und dann ist das meiste blaustichig grau düster,da bin ich sofort raus…

          0
      • TV schon lange entsorgt, durchgesessene Coutch auch. Mir stinkt nur noch die GEZ.

        • Ja, die GEZ ist eine Unverschämtheit sondergleichen.
          Wo gibt es denn das, dass Kunden für etwas zahlen müssen was sie gar nicht haben wollen.

          Demnächst Zwangseinkäufe bei Amazon?

          42
      • Ich meide das öffentliche Fernsehen. Meinen Bedarf an Filmen decke ich mit
        einem Abo. Informationen schöpfe ich aus unterschiedlichen Quellen.
        Links-grünes Erziehungsfernsehen ist entbehrlich. Dort geistert nach wie vor
        zu viel überbezahltes Personal herum.

    • RTL war mal 2008 bei ner Leipziger Buchmesse für Aufnahmen. Meine Klasse und ich waren genau an dem Tag auf der Messe in Leipzig. 2 Mitschüler meiner Klasse sollten für RTL aus einem Buch vorlesen vor der Kamera. Der Beitrag sollte im Abendprogramm gesendet werden.
      Damals machte ich meine 2. Berufsausbildung zur Wirtschaftsassistentin – ich war mit 29 die Klassenälteste.

      Der besagte Beitrag wurde bei RTL natürlich nicht gesendet, das erfuhr ich später von meinen Mitschülern. Wahrscheinlich waren meine Mitschüler im Lesen so gut, dass der Beitrag nicht gezeigt wurde, weil er das Bild vom „dummen Ossi“ nicht bestätigte.
      Es ging wie immer um (versuchtes) Ossi-Bashing – das kann ich mir nur so erklären.

      • Die Susan hat mit 29 dann auch endlich ihre Berufsausbildung zur Sekretärin geschafft. Wahnsinn. Ich bin stolz auf sie

        -22
        • Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Es war meine 2. Ausbildung.
          Meine 1. Ausbildung als Köchin habe ich mit 19 Jahren mit IHK-Abschluss absolviert.
          Und heute arbeite ich als Buchhalter und mache das Sekretariat nebenbei, Du Troll.

          24
        • @ Dr. Axel Stoll
          Nein, das Amt hat mir keine Umschulung bezahlt – ich habe mir die Ausbildung selbst gesucht mit anschließendem 1jährigen Fachabi.

          Und außerdem, wer wie sie seinen Dr.-Titel wie eine Monstranze vor sich her trägt und mich auch noch arrogant beleidigt, den kann ich nicht für voll nehmen. Doktoren, die wirklich was auf der Kirsche haben prahlen mit ihren Abschlüssen nicht so rum, sondern sind eher die leisen bescheidenen.
          Ich kenne 2, der eine ist Archäologe, der andere hätte seinen Dr.-Titel in Chemie machen können, hat aber zugunsten seiner Frau darauf verzichtet, weil sie zu diesen Zeitpunkt schwanger war, damit er für sie da ist.
          Ob ihr hier angegebener Dr.-Titel außerdem echt ist, bezweifle ich.
          Sie wollen sich nur aufblasen.

          12
        • Als Köchin also im Berufsleben versagt, dann hat dir das Amt die Umschulung vorgeschlagen und jetzt schreibst du irgendwelche Zahlen vom Papier in den Computer ab. Solche Hilfsarbeiterjobs werden mehr und mehr durch KI ersetzt. Höhere Bildung ist bei Dir also Fehlanzeige. Kein Wunder, das Du hier deine Nicht-Bildung immer wieder demonstrierst.

          -12
      • Gerdolfo hat mit 29 schon lesen gelernt 🤣

        -36
        • Wer lesen und gleichzeitig verstehen kann, ist klar im Vorteil.

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  • Eine ganz hervorragende Psychoanalyse, insbesondere zu Phillip Amthor, das trifft den Nagel auf den Kopf!
    Vielen Dank!

  • Das Schlimme bei Amthor ist, dass er es nicht einmal merkt. Er steht jedenfalls sinnbildlich für den aktuellen Zustand der gesamten CDU, sowohl äußerlich, als auch von seinem gesamten Reden und Tun.

    • Der merkt das schon. Es ist ihm nur völlig egal.

    • Philip der Erste auf seinem Strandthron.
      Beeindruckend. …..lächerlich.

      • Ich kann mir klein Philipp auch gut auf einem goldenen Klo vorstellen 😁
        Das kommt sicher als nächstes 😉😜😃

        • Sie meinen, so wie unser Troll hier?
          Der hat bestimmt auch eins aus Gold.

          4
    • Nicht nur Amthor, auch der Nutznieße Linnemann ist vor der Kamera eine totale Niete. Wie er bei Miosga die Rentner als Faule hingestellt hat, war schon ne Klasse für sich. Als Münchner hat man immer Rentner vor Augen, die Flaschen sammeln müssen, weil Linnemann und Konsorte unser Steuergeld veruntreuen. Was werden diese Typen eigentlich beruflich machen, wenn die Union weg ist? Wird lustig!

    • Im Grunde steht diese Gestalt für das ganze System der Steuergeldalimentieren samt Hauptstadtjournaille, denen die Abonnenten des betreuten Denkens wegsterben und die Leser davonlaufen! Bald werden die Gazetten (wie in der DDR das „Neue Deutschland) wohl nur mehr zum Einwickeln der Backfische ihre Verwendung finden!

  • Nicht das Duracell-Häschen, das Oskarchen aus Schlöndorffs Blechtrommel (Grass) ist es, an das man denken könnte.

  • Auch wegen Amthor ist die CDU nicht mehr wählbar.

  • Ich habe CDU-Bekanntschaft, liebe Leute, die mir in schlechten Zeiten sehr beigestanden haben. Die sind um drei Ecken mit einem CDU-Politiker der dritten Reihe verschwägert und kapieren rein gar nichts. Sie tun, als ob es sich um momentane Schwierigkeiten handeln würde, falls sie überhaupt etwas wahrnehmen. Er scheint sich ab und zu sorgenvolle Gedanken zu machen, verdrängt diese aber schnell wieder.

    • Erst wenn der Kühlschrank leer bleibt und das Geld fürs Sky-Abo fehlt werden die Leute umdenken.Aber auch nur vielleicht.

  • Die machen halt was der Chef oder die Medien sagen und hoffen ihre Listenplätze behalten zu können. Denn auch die CDU Leute wissen natürlich, dass Häuser in der Schweiz teuer sind. Die kennen die vielen Details auch ganz genau, können die langfristige Entwicklung wahrscheinlich auch ganz gut abschätzen, auch wenn natürlich niemand darüber redet.

    • wieso wohnt die Weidel dann noch in der Schweiz ?

      -57
      • Weil sie es kann.

        • ……… und weil es für sie und ihre Familie dort deutlich sicherer ist.

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      • Mal anfragen. 😁

      • …warum wohnt Habeck in Dänemark???

        • Gleiches Motiv. Sicherheit auch und besonders für die Kinder.

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      • Weil sie klug ist. Im Shithole BRD würde ich auch nicht wohnen wollen. Deswegen bin ich vor zwei Jahren nach Boston ausgewandert. Hier ist es einfach nur paradiesisch. Die BRD wird mich nie wieder sehen.

  • Es ist doch großartig, was die KI mit einem Drei D Drucker alles hinbekommt:

    Eine wunderbare Mischung zwischen Theo Lingen und Heinz Rühmann auf Ecstasy.

    Herrlich! 🙂

    Die Union ist mittlerweile eine phantastische Satirepartei.

    • lieber Satirepartei als ein blau duftender, gäriger Haufen

      -74
  • Duracell-Hase ? Passt !

  • Genialer Beitrag! Voll ins Schwarze. Und so einfach geschrieben. Und so verständlich. Das kapiere ja sogar ich.

  • Die wirklich sehr sehenswerte Serie zeigt sehr schön, welches parteipolitische Wrack Frau Merkel hinterlassen hat. Wobei ich fest davon überzeugt bin, dass es bei der spd genauso zugeht

  • https://www.tichyseinblick.de/video/interview/potsdam-saskia-ludwig/

    Frau Ludwig wurde gefragt wie es in der CDU aussieht, sie antwortete deprimiert es herrscht Ratlosigkeit. Sie antwortete schonungslos und ehrlich auf Tichys Fragen und man bekam im Gespräch einen Eindruck davon, wie zerrissen es aussieht in der Partei. Als sie vom Klimaflügel dort sprach dachte ich wie kann das sein in der CDU.

  • Wenn wir nicht aufpassen, wird Herr Amthor aus versehen der nächste Bundeskanzer.
    So etwa wie Olaf Scholz…

  • Als Greis geboren – als Baby sterben (Gibt einen Spielfilm, glaube ich)

  • Haha, die Geschichte vom kleinen Jungen, der von Opa kommt… Es trifft es so gut, habe Tränen gelacht! Muss allerdings auch mal sagen, dass ein Strandkorb für mich überhaupt kein Symbol des Elitarismus ist – vielmehr das Strand-Häuschen ist des kleinen Mannes, der an Nord- oder Ostsee urlaubt und nicht in der Karibik… Passt insofern ja aber auch wieder… 😉 Herzlichen Gruß Ihre J.E. Moneypenny

  • Ich habe bisher zwei Staffeln (3 und 4) gesehen. Sie reichen schon, um den Symbolwert zu erfassen.

    Mir stellen sich danach ganz andere Fragen: Durch wen wurde die Veröffentlichung freigegeben?
    Hat sich das jemand aus der CDU vorher überhaupt angesehen und genehmigt? Wer ist für so etwas verantwortlich?
    Oder hat man in der CDU blind darauf vertraut, dass das in Fernsehrat und Verwaltungsrat mit CDU-Mitgliedern durchsetzte ZDF das Ding schon schaukeln wird?

    Diese haarsträubende Unfähigkeit zur Selbsteinschätzung ihrer Unfähigkeit ist Spiegelbild dieser Partei.

  • WER hatte die wahnwitzige Idee zu dieser Doku-Soap?
    Und WER in der CDU hat auch noch zugesagt?
    Kann man das rausfinden?

  • Danke, Frau David.
    Ist das nun ein echter Ladykiller, bei denen die Frauen reihenweise in Ohnmacht fallen?
    Erbitte Aufklärung. 🤣

    • Habe vor ein paar Wochen gelesen,
      dass P A eine Freundin hat.
      Würden viele kaum glauben.
      Und nach dem gezeigten Foto sah sie ausgesprochen gut aus. Ich war erstaunt.
      hm….. 🤔 ☺️

      • Wie auch immer: Das Geld übt eine „wundersame“ Kraft auf Damen aus.
        Solange es da ist…
        (Nein, kein Neid.) 😊

  • Der Mann ist ein Phänomem. Du guckst auf den Bildschirm und wunderst dich, dass so jemand überhaupt existieren kann.

  • Diese ganze Sendung hatte nur ein Ziel, die CDU sturmreif zu schießen.
    Ich selbst habe mich von dieser Partei nach den ersten vier Merkeljahren abgewendet und war bis 2013 Nichtwähler. Das- was hier aber passiert, ist der nächste Versuch, alles nicht zu 100% politisch Linke aus diesem Land zu entfernen.
    Wenn die CDU Dank ihrer Anbiederung an links untergeht, habe ich kein Mitleid mit ihr. Leid tun mir nur meine Kinder und Enkel, welche dann wieder den Sozialismus mit all seinen „Erungenschaften“ „genießen“ dürfen. Dafür habe ich 1989 nicht gekämpft.

  • Ok jetzt schau ich mir es doch mal an… ich mag schwarzen Humor.

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