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Dank Steuern, Abgaben und der Energiewende: Weltweit haben nur drei Länder teureren Strom als Deutschland

Laut Verivox hat Deutschland unter den G20-Staaten den teuersten Haushaltsstrom, weltweit betrachtet gibt es nur drei Länder, in denen der Strom teurer ist. Daran hat man hart gearbeitet – mit der stetig steigenden Steuer- und Abgabenlastung, Netzentgelten und der Energiewende.

Ein Windpark in Nauen, Brandenburg (IMAGO/Jochen Eckel)

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Die hohen Strompreise in der Bundesrepublik setzen Haushalte wie auch Unternehmen unter starken finanziellen Druck. Das ist längst kein Geheimnis mehr. Wie erdrückend die Belastung für private Verbraucher tatsächlich ist, legt eine aktuelle Analyse des Vergleichsportals Verivox offen, die auf Daten des Energiedienstes Global Petrol Prices zurückgreift.

Demnach zahlten deutsche Haushalte im zweiten Quartal 2026 durchschnittlich 35,6 Cent je Kilowattstunde Strom. Das ist der höchste Wert in der gesamten G20. Keines der führenden Industrie- und Schwellenländer weist höhere Strompreise für seine Haushalte auf. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Italien mit 34,5 Cent und Großbritannien mit 32,4 Cent. In Frankreich kostet die Kilowattstunde 23,3 Cent, in den USA 18,3 Cent.

Am günstigsten war Haushaltsstrom im zweiten Quartal mit durchschnittlich 4,58 Cent je Kilowattstunde in Saudi-Arabien. Auch in Ländern wie Indien (6,30 ct/kWh), der Türkei (6,59 ct/kWh) und China (6,72 ct/kWh) war der durchschnittliche Strompreis für Haushalte im zweiten Quartal günstig. Der Durchschnitt der G20-Staaten liegt bei rund 16,3 Cent. Haushaltsstrom in Deutschland ist damit im Vergleich der G20-Staaten nicht nur am teuersten, sondern auch mehr als doppelt so teuer wie der Durchschnitt.

Doch es kommt noch dicker: Weltweit belegt Deutschland unter 144 von Verivox beziehungsweise Global Petrol Prices untersuchten Ländern Rang vier unter den Ländern mit dem teuersten Haushaltsstrom. Nur in Belgien, Bermuda und Irland war Strom im zweiten Quartal noch teurer.

Das war jedoch nicht immer so. Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zahlte ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) im Jahr 2000 im Schnitt 13,94 Cent je Kilowattstunde. Seitdem zeichnete sich ein kontinuierlicher Anstieg der Strompreise ab. 2016 waren es bereits 29,6 Cent, in der Energiekrise 2022/2023 stieg der Preis teilweise auf über 40 Cent. Mit Blick auf die 35,6 Cent pro Kilowattstunde im zweiten Quartal hat sich der Haushaltsstrompreis damit innerhalb eines Vierteljahrhunderts fast verdreifacht.

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Ein besonders bemerkenswerter Befund der Verivox-Analyse liegt in der Zusammensetzung des deutschen Strompreises. Laut Verivox-Daten entfallen aktuell über 60 Prozent des Strompreises in Deutschland auf Steuern, Umlagen, Abgaben und Netzentgelte.

Mit Blick auf die Erhebung erklärte Grünen-Politiker Michael Kellner in einer Stellungnahme: „Die Zahlen zeigen einmal mehr: Deutschland hat die höchsten Strompreise, und das liegt an der hohen Abgabenlast.“ Die Bundesregierung habe die Stromsteuersenkung für alle versprochen, und sie sollte dieses Versprechen endlich umsetzen. Am besten solle dies noch vor Weihnachten gelingen.

Auch Verivox-Energieexperte Thorsten Storck erklärte, dass der Grund dafür, dass die Strompreise in Deutschland zu den höchsten weltweit gehören, unter anderem darin liege, dass die Stromproduktion selbst nur etwa ein Drittel des Strompreises für Haushalte ausmache.

Die Strompreisanalyse des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) vom August 2026 schlüsselte die Bestandteile des Strompreises weitreichend auf. Demnach entfallen von dem – für den Monat August erfassten – durchschnittlichen Haushaltsstrompreis in Höhe von 37 Cent pro Kilowattstunde etwa 12,60 Cent pro Kilowattstunde auf Steuern und Abgaben. Weitere 9,2 Cent entfallen auf Netzentgelte, die von der Bundesnetzagentur reguliert werden.

Der Kostenblock der Netzentgelte wächst besonders schnell. Nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverbands zahlten Haushalte 2015 durchschnittlich rund sechs Cent je Kilowattstunde für die Netznutzung. Der Grund für den starken Anstieg innerhalb der letzten zehn Jahre ist nicht zuletzt der Umbau des Stromsystems hin zu erneuerbaren Energien, der enorme finanzielle Mittel erfordert.

Der Entwurf des Netzentwicklungsplans 2037/2045 der vier Übertragungsnetzbetreiber sieht allein im Übertragungsnetz Investitionen von 360 bis 390 Milliarden Euro bis 2045 vor. Diese hohen Summen werden folglich teilweise auf die Verbraucher umgelegt.

Der Netzausbau ist nötig, weil künftig deutlich mehr Strom über weite Entfernungen und zugleich dezentral transportiert werden muss. Windstrom aus Nord- und Ostdeutschland sowie von Offshore-Anlagen muss die Verbrauchsschwerpunkte im Westen und Süden erreichen. Parallel müssen die örtlichen Verteilnetze für Millionen Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Ladepunkte verstärkt und digitalisiert werden.

Nur 15,2 Cent der bemessenen 37 Cent entfielen laut BDEW im August auf Beschaffung und Vertrieb. Beschaffung und Vertrieb machen damit zwar nur einen kleineren Teil der gesamten Stromkosten aus, dennoch ist zu beachten, dass dieser Anteil in den vergangenen Jahren gewaltig angewachsen ist. Zum Vergleich: 2016 fielen hierfür noch etwa 7 Cent pro Kilowattstunde an.

Der Hintergrund hierfür liegt nicht zuletzt in den Auswirkungen der Energiekrise, die sich 2022/2023 abgezeichnet hat, aber auch – wie bereits bei den Netzentgelten – in der Dekarbonisierung, die derzeit in der Bundesrepublik vorangetrieben wird. Vor allem die sukzessive Umstellung auf sogenannte erneuerbare Energieträger – während simultan grundlastfähige Energiequellen zurückgebaut werden – hat die Preise zuletzt stark getrieben.

Mit der Abschaltung der letzten drei Kernkraftwerke im April 2023 ist eine wichtige grundlastfähige Energiequelle ausgeschieden. Die Kernkraft erzeugte für den deutschen Strommix effizient, günstig und zudem klimaneutral Strom. Parallel dazu wird auch der Kohleausstieg schrittweise vorbereitet. In Deutschland ist die vollständige Beendigung der Kohleverstromung gesetzlich bis spätestens 2038 festgelegt.

Parallel dazu steigt der Anteil von Wind- und Solarkraft am Strommix, deren Einspeisung mit dem Wetter schwankt, immer weiter. Diese Anlagen senken den Börsenpreis für Strom zwar in Stunden mit viel Wind und Sonne. In Zeiten mit schlechten Wetterbedingungen sinkt jedoch die Erzeugung, es entstehen Engpässe und letztlich auch hohe Strompreise. Das hängt unter anderem auch damit zusammen, dass dann teure Gas- oder Kohlekraftwerke die Lücke füllen müssen, weil nicht genügend Stromspeicher existieren, um grünen Strom für Krisenzeiten zu speichern.

Dies hat nicht nur zur Folge, dass die Preise steigen, sondern auch, dass Emissionen entstehen. Das, was die Politik mit dem Umbau des Strommixes auf erneuerbare Energieträger eigentlich erreichen wollte – die Emissionsreduzierung –, ist somit weitgehend hinfällig.

Der einzige Weg hin zu einer CO2-armen und zugleich zuverlässigen und günstigen Stromversorgung ist die Kernkraft – darin sind sich zahlreiche Experten, Ökonomen und Kritiker, aber auch ganze Staaten einig. Auf EU-Ebene ist derzeit eine echte Kernkraft-Renaissance zu beobachten. Die aktuellsten Entwicklungen: Ein neuer Reaktor in der Slowakei steht kurz vor der Inbetriebnahme, Tschechien verlängert die Laufzeiten seiner bestehenden Reaktoren (mehr dazu hier).

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95 Kommentare

  • Ich finde es immer wieder erstaunlich das Steuern und Abgaben den eigentlichen Wert eines Produktes übersteigen darf! Das ist eine endlose Gelddruckmaschine!

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    • Ist doch politisch so gewollt.
      Schuld sind die Wähler von CDU/SPD/Grünen.
      Nicht vergessen!

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    • Ist halt die bekannte Kugel Eis – pro Kilowattstunde.

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      • Auch die Kugel Eis wird immer teurer! In meiner Kindheit gab es die Kugel Eis für 20-30 Pfennig. Jetzt zahlt man zwei Euro oder mehr.

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        • In meiner Kindheit/ Jugend waren es zwischen 10 und 20 Pfennig pro Kugel am italienischen Eiswagen. Und der kam bis in unsere Straße, zum Kindertreffpunkt. Keine Wegekosten und -zeiten für uns Mini-Konsumenten. 😉

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        • Ich erinnere mich einmal nur 5 Pfennig gezahlt zu haben. Das war aber nur ein einziges Mal.

          0
    • Besonders abartig: 19% MwSt auf Steuern und CO2-Abgabe ! Das hat uns die EU eingebrockt. Nach Artikel 78 der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie müssen „Zölle, Steuern und Abgaben“ in die Bemessungsgrundlage für die MwSt einbezogen werden. Die deutsche Regierung nimmt diese Geschenk gerne an, weil dadurch automatisch Steuererhöhungen generiert werden, zB durch die jährliche Erhöhung der CO2-Abgabe und die darauf entfallende und deswegen höhere MwSt.

      8
      • „Besonders abartig: 19% MwSt auf Steuern und CO2-Abgabe …“
        Als Steuerfuchs wissen Sie natürlich, was kalkulierbare bzw. Kostensteuern sind, oder etwa nicht? Ändert nix am Skandal, aber schadet nicht zu erwähnen.

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        • Die erwähnten Steuern haben nur mittelbar mit der Ware oder der Dienstleistung zu tun. Der Fiskus schlägt sie auf, nicht der Unternehmer. Der Fiskus bereichert sich also selbst: zB CO2-Abgabe rauf, MwSt automatisch mit rauf.
          Eine Änderung des Begriffs der Bemessungsgrundlage in der EU-Richtlinie würde diese Selbstbereicherung beenden. Das wird allerdings nie passieren.

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      • War da nicht mal was, daß Steuern auf Steuern laut BVG verboten sind?
        Hat man es deswegen die EU regeln lassen um nationales Recht umgehen zu können?
        Ich frage aus echtem Interesse heraus.

        0
  • Komisch, dass man auf solchen Bildern nie Menschen sieht, die unter so einem Windrad gemütlich auf der Bank sitzen, denn man spricht doch vom „Windpark“ und ein Park dient doch der Erholung!?

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    • Ja, man sollte die Parlamente in diese Parks verlegen.

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    • Ich kann einfach nicht mehr …

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      • und jetzt?

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      • Das freut mich!

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      • Prima Atlas, dann hört endlich ihr unqualifiziertes Gequatsche auf!

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        • Was für ein erbärmliches Leben dieser Mensch haben muß, hier tagein, tagaus nonstop zu kommentieren.

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        • @Scruffy
          Ein dümmerer Kommentar kann jemandem, der selbst hier kommentiert, gar nicht einfallen.
          Und vielleicht schauen Sie auch noch mal, wer hier wirklich tagein, tagaus kommentiert.

          -9
  • >>Nur in Belgien, Bermuda und Irland war Strom im zweiten Quartal noch teurer.<<
    In Irland (das einzige Industrieland unter den drei) erhalten stromintensive Betriebe bis zu 50% des Strompreises erstattet. Von den viel niedrigeren Steuern und Lohnnebenkosten ganz zu schweigen.

    29
    • Der im Artikel angegebene durchschnittliche Preis für eine kWh ist eine Mogelpackung. Eigentlich müsste man noch die EEG-Umlage hinzurechnen, die seit 01.07.2022 aus Steuermitteln finanziert wird. Allein 2025 wurden so aus Steuermitteln 16,5 Milliarden Euro für das negative EEG-Konto aus dem Bundeshaushalt ausgegeben. Wenn man die bis 30.06.2022 geltende EEG-Umlage in Höhe von 3,723 Cent netto pro kWh , das sind 4,43 Cent brutto, auf den durchschnittlichen Strompreis von 35,6 Cent pro kWh aufschlägt, dann dürfte Deutschland bei den Strompreisen für Verbraucher (und Kleinunternehmen) mit 40 Cent pro kWh weltweit an der Spitze stehen. Eigentlich müsste man diesen Betrag noch höher ansetzen, da 2022 nur 10 bis 11 Mrd. Euro aus Steuermitteln und EEG-Umlage zum Ausgleich des EEG-Kontos zu finanzieren waren. In diesem Jahr sind hier mindestens 14 Milliarden Euro anzusetzen!

      4
      • Danke, die Information war interessant.

        0
    • War Irland nicht auch Steuerparadies?

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  • Noch schlimmer als die aktuelle Lage ist die fehlende Perspektive, wenn der Kanzler persönlich eine Kurskorrektur ausschließt und gleichzeitig jegliche Opposition zu diesem Irrweg kaltgestellt wird.

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    • Tja, der Staat braucht die Einnahmen. Zum einen zur Subvention der „erneuerbaren“ Energien um die Firmen im Land und am Laufen zu halten zum anderen für die immer weiter ausufernde Sozialpolitik. Und ja, hier ist der sehr große rosa Elefant gemeint und nicht das Sozialsystem an sich. Dieses halte ich sogar für ein Merkmal einer erfolgreichen Wirtschaftsnation.
      Ändern kann Merz den Kurs nicht, entweder will er nicht, oder aber die links/grünen versagen ihm endgültig die Freundschaft und er ist als Kanzler abgeschrieben.
      Leider machen sich Politiker keine Gedanken über langfristige Auswirkungen ihrer Politik, ich vermute, weil sie ja vom System losgelöst leben können und räumlich sehr mobil sind.

      6
  • Indien, Saudi-Arabien, Türkei und China. Wie machen die das?

    18
    • Solarstrom und Windmühlen, hat mir ein Bekannter erzählt. Er ist bei „Agora“ beschäftigt.

      15
      • Dort heißt es auch sinngemäß: „Windräder sind wie Stripperinnen: Sie stellen sofort ihre Arbeit ein, sobald man aufhört, sie mit Geldscheinen zu bewerfen.“

        20
    • Da gibt es keine Grünen und keine Sozialisten (SPD). Und auch keine CDU, die den Erstgenannten den roten Teppich ausrollt.

      9
  • Schiebt endlich in Sachsen-Anhalt einen Riegel vor diese Ausbeutung

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  • Wir werden noch Platz 1 schaffen. Aktuell gibt es ja Gedankenspiele die Kohlekraftwerke permanent ans Netz zu bringen. Das bietet neue Möglichkeiten für die CO2-Bepreisung. Vielleicht kommt ja noch eine Feinstaubsteuer oben drauf…
    Achtung: Sarkasmus!

    25
    • Und darauf dann nochmal die MwSt 19 %.
      Pervers.

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      • Vielleicht bald 22%

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  • Während Länder wie die USA oder Frankreich ihre Preise durch niedrige Steuern bürgerfreundlich halten, ist der deutsche Strompreis künstlich hochgetrieben. Bei einem Preis von 35,6 Cent pro kWh geht weit über die Hälfte – nämlich rund 20,27 Cent – allein für Steuern, Abgaben und Netzentgelte drauf. Der eigentliche Strom inklusive Einkauf und Vertrieb kostet lediglich 15,33 Cent.

    In anderen Ländern wie Irland, Bermuda, Belgien oder Italien ist der Strom ähnlich teuer, Während diese Regionen jedoch unter ihrer Geografie, fehlenden Rohstoffen oder teuren Importen leiden, ist der deutsche Strompreis ein hausgemachtes Problem. Die Erzeugung von Ökostrom wird immer günstiger, doch das komplexe staatliche Abgabesystem verhindert, dass dieser Vorteil beim Verbraucher ankommt. Deutschland sollte sich an den Ländern mit billigen Strom orientieren und die Abgabelast spürbar senken!

    9
  • Entscheidend ist, dass Deutschland den teuersten Strom der G20 hat. Das zerstört die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie.

    6
  • Sonne und Wind schicken keine Rechnung. Zitat der Grünen

    6
  • Deutschland auf gutem Weg zum Weltmeister: Strompreise, Entwicklungshilfe, Staatsquote

    Deshalb gehöre ich zu dem Fünftel, das gesagt hat: Tschüss 👋 Deutschland.
    Und an Herrn Merz gerichtet: wo ist es besser, angenehmer, chancenreicher?
    Hier ist meine Liste, je nach Lebensumständen:
    Schweiz 🇨🇭 , USA, 🇺🇸 Australien 🇦🇺 , Singapur 🇸🇬 und Dänemark 🇩🇰

    Und für angehende Pensionäre: Griechenland 🇬🇷 , Italien 🇮🇹 , Portugal 🇵🇹 , Panama 🇵🇦 , Kanada 🇨🇦

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    • Sehr gut danke….

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    • keines „Ihrer“ Länder würde ich in Betracht ziehen, Australien, Kanada die widerlichsten an Globalisten mit Totalüberwachung das man sich nur vorstellen kann, Dänemark ehrlich- Igitt Skandinavischer Sozialismus hat sich mir noch nie erschlossen warum das Gut sein soll, Singapur fürs Bankkonto vielleicht. Panama als Rentner ABER das Problem dort, die Krankenversicherung kostet für Pensionäre ein Vermögen. Nach Griechenland als Deutscher Rentner – Lachomat. Portugal? Wenn man das Kleingeld hat oder man hockt am A….der Welt. Süditalien, aber das ist EU da weiß man nie was die Saubande einem als nächstes reindrückt wie Führerscheinentzug ab bestimmen niedrigem Rentenalter usw und so fort. Und wenns mit RU kracht sitzt man auf dem militärischen Pulverfaß. Meloni ist auch nicht das was man gerne glauben möchte. Schweiz? wenn die nicht EU werden und man das Kleingeld hat, wenn ja, wars ein Totalschaden zu höchsten Kosten. USA? sehr witzig kurz vor dem Bürgerkrieg und irren Kosten.

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      • Ihre Meinung in Ehren, aber Fakten sind das nicht. Sicher: eine Krankenversicherung ist im Alter teuer, allerdings überall. Und die Schweiz wird sich auch nicht auf ewig der EU & der NATO entziehen können, Auch wenn sie auf dem Papier neutral bleibt.

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        • Doch das sind sogar harte Fakten, kann man sich zusammentragen und analysieren, wollen aber die Meisten nicht hören. Diese AuswandererVids egal über welche Länder, größtenteils bestenfalls schlechte Unterhaltung. KV kann man in manchen Ländern durch selbst zahlen und Zusatzversicherungen günstig lösen, aber in Panama sind die Kosten für den Onkel Doktor mittlerweile leider recht hoch und das schlägt sich besonders in den Prämien nieder. Schweiz sagte ich ja mit hohem Risiko auf Sand gebaut und über EU Länder brauchen wir wirklich nicht groß zu reden. Wäre Italien aus der EU raus und kein globalistisches Abziehbildchen, ja dann, aber die Realität ist leider eine andere. Egal wo man schaut es gibt immer paar Vorteile und ein paar massive Nachteile. Und übrigens ich bin seit über 1.5 Jahrzehnten nicht mehr in D – geht’s noch schlimmer?? Leider bekommt man das Finanzamt nie ganz los (Rente im Ausland komplizierter geht’s wirklich nicht), Es reicht einem wieder für das restliche Jahr!

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      • In den USA gibt es Staaten wie Texas, wo die Welt in Ordnung ist, und woke Shitholes wie Kalifornien. Ein Staat dort ist wesentlich selbstbestimmter, als z.B. ein deutschen Bundesland.

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        • manche erwarten auch, daß das Gebilde in rote und blaue Staaten zerfällt. Um in den Staaten gut leben zu können brauchen Sie ein Einkommen das eher in Richtung 200.000 p.a. geht, Gesundheitskosten, was mich hier 50 USD kostet geht in den USA sofort in die Tausende. Frische Lebensmittel, was für ein Luxus. Warum wandern dann viele Lower Middle Class US Bürger nach Panama usw. aus? Für die ist das dort Spot billig und damit treibt man wiederum für die lokale Bevölkerung die Preise für diese ins Unbezahlbare. Erlebt man übrigens auch in Paraguay besonders in Asuncion und das erzeugt dann wiederum Spannungen. Es kommt natürlich immer darauf an, was man an Erwartungshaltung hat und wie der Geldbeutel bestückt ist. Mit dem nötigen Kleingeld kann man sicher in einigen Bundesstaaten angenehmer leben als wenn einem die Demolaten wieder alles auf den Kopf stellen. Als Deutscher Rentner machen Sie nirgendwo mehr den großen Sprung, dafür sorgt schon das Deutsche Finanzamt selbst bei Minirente.

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  • Bermuda ist kein Land, sondern ein britisches Überseegebiet!

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  • Die Leser hier ahnen gar nicht, was alles noch an Kosten auf ihre Haushalte zukommen wird. Die Erbauer von Windkraftanlagen erhalten 20 Jahre lang eine Einspeisevergütung.

    Die Kosten für Windräder und Solargroßanlagen tragen somit durchschnittliche Haushalte, die sich selber die Erbauung oder auch nur Beteiligung an solchen Anlagen gar nicht leisten können.

    Nach 20 Jahren endet die Vergütung und die erneuerbaren Energieanlagen werden immer mehr zur Last für die Erbauer, weil die Reparaturkosten mit jedem Jahr steigen.

    Auch kommen die einstigen Erbauer in ein höheres Lebensalter, in dem man nicht mehr die Kraft hat, sich um diese Anlagen kümmern zu können.

    Soll dann erneut der Steuerzahler für die sinnlos in der Landschaft herumstehenden Kraftwerkruinen aufkommen?

    Wir sehen inzwischen in diesem Bereich Insolvenzen.

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    • Luftschlösser aus grünen Kinderträumen haben eben hohe Abrisskosten.

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    • die Kosten für den Rückbau und die Entsorgung der Windräder (und Solarzellen) wird auch von Jahrzehnt zu Jahrzehnt immer teurer
      ( auch dank immer mehr Auflagen dazu von der geliebten EU)

      das Zeug muss nämlich anders als früher nicht einfach zerkloppt und vergraben werden, sondern fein säuberlich getrennt, recycling, Nachhaltigkeit usw…
      und DIE steigenden Kosten zahlt -natürlich- ebenfalls der Stromkunde in Michelland obendrauf.

      wir kommen also von selbst von Platz 4 auf 1…

      3
  • War es bei Maischberger oder Miosga? Auf jeden Fall hat Merz doch gesagt, daß es Absicht ist unser Leben zu verteuern. Das hat er in wenigen Minuten mehrfach bekräftigt. Und das Kartell setzt es um.
    Aber faktisch steigen schon seit der Ampel drastisch. Davor war es im normalen wirtschaftlichen Rahmen. Aber Planwirtschaft und staatliche Eingriffe führen immer zu steigenden Preisen und Wohlstandsverlusten. Sozialismus hat noch nie zu Wachstum geführt.

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  • Windkraft ist weder öko noch logisch. Besser konnte die Bundesinitiative für vernünftige Energiepolitik es garnicht auf den Punkt bringen. Dazu wird der deutsche Bürger natürlich noch mit jeder Menge Steuern und Abgaben geschröpft. Nutznießer ist der Bundeshaushalt, der fleißig Gelder in alle Welt verteilt. Der Bürger verarmt bei dieser Politik immer mehr.

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  • „Nur 15,2 Cent der bemessenen 37 Cent entfielen laut BDEW im August auf Beschaffung und Vertrieb“
    Und davon sind auch nochmal die Hälfte indirekte Abgaben wie zB die Pacht für Windradflächen, Lohnnebenkosten in der Instandhaltung, Diesel für den Material-Transport usw.

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  • 0
  • Wobei der Durchschnitt im Einzelfall nicht aussagekräftig ist, als Single zahlt man 50 cent und damit mehr als überall sonst 🌍

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  • In China funktioniert die Energiewende sehr gut und die haben einen sehr niedrigen Strompreis !
    Chinas Stromnetz ist sehr gut ausbalanciert dank Akku Speicher nahezu keine Ausfälle und höchste Stabilität.
    Warum das so ist wird in keinem ÖRR berichtet !

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    • klar die Dutzende Kohle- Atomkraftwerke die man dort so baut, sind die bärböckschen Stromspeicher. Super das man da nicht darauf gekommen ist…

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  • Können wir doch alle stolz sein, das wir uns so teuren Strom, durch Steuern und Abgaben leisten können. Naja, das dadurch Industrielle Produkte teurer werden und deshalb die Produktivität steigen muss geschenkt. Je mehr der Lars verteilen will um so mehr muss gearbeitet werden um das gleiche Ergebnis netto zu haben.

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  • Das Perfide und Bösartige der deutschen „Energiewende“ besteht nicht zuletzt darin, dass per EU andere Staaten dazu gezwungen werden sollen, sich auf denselben selbstzerstörerischen Quatsch einzulassen und ihre Wettbewerbsfähigkeit ebenfalls ruinieren.

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  • Wir Bürger werden einen sehr sehr hohen Preis für den hirnlos eingeschlagenen Weg der Politik zur Rettung des Weltklimas aus Deutschland heraus bezahlen.

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    • Das tun sie bereits…

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    • Da kommt noch der Preis der Ukraine obendrauf…

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  • Alles Fake-News ! Der MDR hat es doch per Faktenfuchs widerlegt 😉
    Aber mal im Ernst, solange diese Regierung existiert wird sich nichts ändern. Daher erscheint es sehr sinnvoll, jeden Abgeordneten per Mail, Brief, Fax, Telex, Rauchzeichen und persönlich immer wieder auf diese Staats-Sabotage aufmerksam zu machen. Immer wieder !

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  • Und der Strompreis wäre an sich noch einmal um die 7 Cent teurer, wenn man die 17 Mrd € EEG Umlage noch dazu rechnen würde, die jetzt von unseren Steuergeldern bezahlt werden.
    Damit wären wir weit auf Platz 1.

    Ich fand schon bei dem „Faktencheck“ so lustig, dass die Bermuda ausrufen, dass die einen höheren Strompreis hätten.
    Ein Land bestehend aus 320 Inseln, wovon 20 bewohnt sind mit 64.000 Einwohnern. Wo restlos alles per Schiff angeliefert werden muss.
    Wo allerdings die Leute im Schnitt doppelt so viel verdienen wie die Deutschen.
    Da ist dann also der Strompreis 1-2 teurer als in Deutschland.
    Und das sollte uns dann also beruhigen.
    Nach dem Motto: Seht her, wir sind gar nicht schlechtesten auf der Welt, es gibt noch 3 andere Länder wo es noch beschissener ist. Freut euch doch.

    Inzwischen ist es wohl der Anspruch der ÖRR Medien und der Regierung, dass wir uns freuen sollen, wenn wir nur im schlechtesten Sechstel der Welt/EU sind und nicht immer die schlechtesten.

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    • Eine wirkliche Aussagekraft hat diese Info, auf totalen Werten basierend, gar nicht.
      Es wird erst ein Vergleichswert, wenn er in Relation zu den übrigen Lebenshaltungskosten und im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen gesetzt, als Prozentangabe, ausgewiesen wird.

      Wenn ein Mensch in Bermuda ein doppelt so hohes Einkommen wie ein Deutscher bezieht, die Lebenshaltungskosten aber nur bei 50% der unsrigen liegen, ist es dann noch ein HOHER Strompreis?

      Bitte auf die MANIPULATOREN achten.
      ÖRR hat immer eine Täuschung in den Mitteilungen um das Pack ruhig zu halten.

      Meine Ma hat früher immer gesagt, „orientier Dich an denen die besser sind als Du“, wenn ich versucht habe, eine schlechte Leistung schön zu reden, indem ich erwähnt habe, wer noch viel schlechter als ich war. 😉

      0
  • Lauterbach will Deutschland auf den wirtschaftlichen Stand von zB Äthiopien bringen.
    Wo knapp 2/3 keinen Zugang zu Elektrizität haben, also auch keine verbrauchen.
    So sieht die Politik von unsereDemokratie© aus.

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