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Instagram-Stellungnahme

„Dafür wurde ich gewählt“: Linken-Politiker Koçak rechtfertigt erneut Kontakt zu Remmo-Clan

Der Linken-Abgeordnete Ferat Koçak hat sich in einem Instagram-Video erneut zu seiner Verbindung zum Remmo-Clan erklärt. So rechtfertigte er seinen Kontakt zu Firas Remmo damit, dass er vielen Menschen seine Handynummer geben würde – „Dafür wurde ich gewählt“, erklärt er.

Wegen seinen Kontakten zum Remmo-Clan unter Druck: Linken-Politiker Ferat Koçak (IMAGO/IPON)

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Der zuletzt in die Schlagzeilen geratene Linken-Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak hat sich in einem ausführlichen Statement auf Instagram erneut zu seinen Verbindungen zum Remmo-Clan geäußert. In dem fünfminütigen Video stritt er erneut ab, etwas mit „organisierter Kriminalität“ zu tun zu haben, und stellte klar, dass er Vorverurteilungen ablehne.

Er habe auf Instagram einen Aufruf gestartet, um gebrauchte Handys für Aktivisten zu sammeln. Daraufhin soll sich Firas Remmo gemeldet und ihm ein solches angeboten haben. Im weiteren Verlauf habe Koçak Remmo dann seine Handynummer mitgeteilt. Koçak beschreibt sich selbst als „anders als die meisten anderen Politiker“ und gebe regelmäßig Menschen seine Mobilnummer. „Dafür wurde ich gewählt und das macht mich verwundbar“.

Firas Remmo soll ihn daraufhin in sein Büro eingeladen und seinerseits Grüße von seinem Vater Issa ausgerichtet haben. Koçak habe „höflich auf eine Nachricht reagiert, in der er Grüße von seinem Vater ausgerichtet hat“. Zu diesem Zeitpunkt will er noch nicht gewusst haben, dass es sich dabei um Issa Remmo handelte. Diesen habe er erst erkannt, als er das Handy in Firas’ Büro abholen wollte und Issa dort „zu meiner Überraschung“ anwesend gewesen sei.

„In diesem Moment wurde mir klar, wer der Vater ist, der mir vorher Grüße ausgerichtet hat“, beschreibt Koçak weiter. Er verfolge zwei Grundsätze. Zum einen wolle er niemanden vorverurteilen und zum anderen der organisierten Kriminalität nicht nahestehen. Daher sei er nach der Abholung dem persönlichen Kontakt mit Firas Remmo aus dem Weg gegangen. 

Dies hätte er jedoch eindeutiger machen sollen, so die Stellungnahme weiter. „Auch an dieser Stelle ticke ich wohl anders als die meisten anderen Politiker“, stellt der 47-Jährige fest. Er schreibe seine Reden nicht für Alexander Dobrindt, sondern für „Ali aus der Gropiusstadt und Oma Erna aus Britz“. Alle Äußerungen Koçaks sollen durch eingeblendete Chatverläufe belegt werden.

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Mit der „vollständigen Offenlegung der Kommunikation“ mache er transparent, dass er keinen „Personen, denen Verbindungen zur organisierten Kriminalität zugeschrieben werden“ Vorteile gewährt oder von diesen Menschen Vorteile erhalten habe. Sobald es wieder möglich sei, wolle er auch wieder Sozialsprechstunden in Neukölln anbieten.

Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin hatte Firas Remmo mehrere Videoausschnitte mit Bundestagsreden von Ferat Koçak veröffentlicht. In den Videos kritisiert der Neuköllner Politiker den Begriff Clankriminalität. Außerdem teilte Remmo einen Screenshot von Chatnachrichten, die er und Koçak im Februar geschrieben haben sollen. Der Ton der Nachrichten ist freundlich und herzlich. Dazu schreibt er nun: „Wir sind ein Teil von etwas ganz Großem. Wir stehen zusammen, wir halten zusammen und wir kämpfen gemeinsam für unsere Ziele.“ Infolge der Veröffentlichung entbrannte eine heftige Diskussion um Koçaks Verbindungen zu den Remmos.

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57 Kommentare

  • Und noch immer schweigt Dobrindt und der VS.

    • Dobrindt und die ganze CSU sitzen mit Linksradikalen und Schwesterchen CDU im Glashaus. Der wird doch nicht mit Steinen auf seine besten Freunde vom IS werfen.

  • D hat fertig.
    WANN DER UNTERGANG EINER GESELLSCHAFT BEGINNT:
    1. Wenn die Dummen lauter sind als die Klugen.
    2. Wenn die Faulen mehr haben
    als die Fleißigen.
    3. Wenn die Ehrlosen respektierter sind als die Ehrlichen.
    4. Wenn die Moral predigen, die selbst keine haben.
    5. Wenn der Charakter weniger zählt
    als das Ansehen.
    6. Wenn Kinder keine Kinder mehr sein dürfen.
    7. Wenn die Täter geschützter werden
    als die Opfer.
    8. Wenn Wahnsinn als „Normal“
    gefeiert wird.
    9. Wenn der Politiker nicht für das Volk, sondern vom Volk lebt.
    Gesagt vor über 2.400 Jahren und noch heute wahr.
    — Sokrates —

    • Das trifft ja wirklich alles zu, wir sind am Arsch…

      • Stimmt haargenau.

  • Von Vorverurteilungen kann bei der Berliner LINKEN wohl keine Rede mehr sein.
    Nicht ohne Grund soll bei der Polizei eingespart werden, damit sie umso besser ihre politischen Ziele erreichen können und DAS bedeutet den totalen Untergang für Deutschland!

    • Wie oft muss jemand verurteilt sein, damit Die Linke nicht mehr von Vorverurteilung spricht?

    • Mhhhhm. Vieleicht fühlt sich die „die Linke“ als Resozialisierungsprojekt für Teile des Krimmi-Clans? Man weiß es nicht.

      • Hat ja keiner was dagegen. Nur sehe ich keine Linken die das tun. Dafür sehe ich Horden von linken Antifanten die selbst kriminell sind.
        Bei wem will die Linke denn anfangen mit der Resozialisierung – wobei mir auch nicht klar ist, wohin man Asoziale „re-sozialisieren“ könnte, außer eben in das Milieu aus dem sie kommen.
        Es gibt ja einzelne Projekte, die sind ganz gut, aber dafür braucht man eine Basis. Arabische Clanjugendliche und Antifanten haben eine solche Basis nicht und werden von der Linken dabei noch bestärkt.
        Wenn man die zusammen in eine Einrichtung steckt, gibt es entweder untereinander Tote, oder eben bei der Leitung. Wie im Fall Stade. Da war auch nix mehr mit Stuhlkreis und so. Irgendwann fliegt uns der Kessel um die Ohren.

        • Mein Text. Das war Ironie!

          3
      • Ach so!
        Ist trotzdem nicht weit hergeholt, weil die Linke in Berlin ja mit „Prävention“ statt mit Polizei punkten will.
        Die Linken als Streetworker – ausgerechnet Sannchen.
        Aber gut, man kann Antifanten und Aktivisten natürlich auch Streetworker nennen. Die SA oder SS (bin da nicht so firm) bestand auch aus Streetworkern.

  • Richtig: Dafür wurde er platziert.

    • RICHTIG! Meine Rede schon die ganze Zeit!
      Und ALLE in Berlin Verantwortlichen haben es seit Merkel gewußt! ALLE!

      • Schon vorher. Lange vorher. Wer hat denn die ersten Clans eingeflogen und eingeschleust? Über Schönefeld? Mit Wissen der Berliner SPD, eh eng verbandelt mit den Genossen Ost. Die SED war ja der Handschlag der Kommunisten mit der SPD. Das Deutschland zerstört werden soll, war eigentlich schon vor dem ersten Weltkrieg klar. Nach dem 2. wurde es offen kommuniziert. Hooton, Kaufmann; Morgenthau.

  • Wo er recht hat, hat er recht: Dafür wurde er tatsächlich gewählt.

  • Im Bund sind wir noch 2% von einer RRG Mehrheit, also Berliner Verhältnisse, entfernt…

  • Um es mit Joschka Fischer zu sagen: „I’m not convinced.“

  • Wenn das denn alles so ist, warum fragt er dann bis ins kleinste Detail die Vorgehensweise der Polizei gegen Clankriminalität ab?
    Zwei mal?

  • Tayyia – Nicht mehr und nicht weniger.
    Vermutlich gehört er sogar selber weitläufig zur Familie

    • Das sind doch alles Brudas…..

  • Der will nicht vorverurteilen? Hat der sich mal seine Bundestags Reden angehört?

  • Ein Politiker darf keine Verbindungen zum organisierten Verbrechen, Islamisten und sonstigen Kriminellen haben. Der hat nichts mehr zu suchen in öffentlichen Ämtern und da gibt es auch nichts zum herausreden. Das Vertrauen ist total weg. Zudem muss hier ganz allgemein genauer hingeschaut werden, wer sonst noch alles komische Verbindungen hat.

  • Nicht „dafür“, sondern „davon“.

    Wie der schon rumläuft. Was bildet der sich eigentlich ein, wie er zur Arbeit zu gehen hat?

  • „So rechtfertigte er seinen Kontakt zu Firas Remmo damit, dass er

    vielen Menschen seine Handynummer geben würde – „Dafür wurde ich gewählt“, erklärt er.“

    —

    Ich schrieb ja neulich,
    er macht es mit jeder neuen Aussage
    immer schlimmer…..

    Sieht man hier wieder.

    Er kann abstreiten, relativieren,
    so viel er will !!!

    Er steckt da tief drin bzgl. dieser
    Re-Kontakte.
    Das heißt :
    NO WAY OUT.

    Nicht egal auch die Frage,
    seit wann!! er mit den Re. so verbandelt ist.
    Wie viele Jahre……

  • Natürlich ist Er dafür gewählt worden die Interessen der Clans in der Politik
    durchsetzen und das Beste für seine Wähler rausholen.Was ist daran nicht zu verstehen. Dat is Berlin.

    • Stimmt. In seinen Reden im BT spricht er auch von „meinen Leuten“ oder „unseren Leuten“ . Wer die BT-Debatten im Plenum verfolgt, weis das! Achtet mal da drauf wenn er wieder sein Rederecht warnimmt! Oder guckt euch entsprechende Videoclipps mit dem an.

  • Das Problem heißt NICHT Kocak. Der handelt, wie man es erwartet. GRÜNE dito.
    Die Probleme heißen SPD und im Bund CDU: Die widersprechen ihren eigenen Ankündigungen, immer wieder.

    Leistet sich D nicht einen VS und einen (Soziologenden als) Innenminister? Funkstille

  • „…dass er vielen Menschen seine Handynummer geben würde“ – gaaaanz bestimmt 😂

  • BlablablaGazablablabl

  • Er sagt, er wurde dafür gewählt? Aha, also dafür, dass der Remo-Clan das grüne Gewölbe ungeniert dort wüten konnte? Und noch andere …..Taten? Wurde deshalb auch die Polizei gefragt, wann, mit wieviel Leuten und mit welchen Waffen sie unterwegs seien, damit man die Diebe und Konsorten warnen kann? Wurde er dafür gewählt?

    • hust, hust
      😉

  • Je mehr sie erklären, desto peinlicher wird es.

    • Eben !!

  • Mannomann.
    Wenn man nun mal als die 5. Kolonne gewählt wird, dann ist das eben so …
    … als der nette, gewählte Clan- und Organisationsstrukturenbetreuer 😉

  • Ich hab hier auch noch ein altes Handy rumliefen. Kommt der dann bei mir auch persönlich vorbei?
    Man man man, da haben ja kleine Kinder schon bessere Ausreden

    • Stimmt!
      Und dafür, dass der angeblich sooo naiv ist, hat er im Bundestag eine ziemlich große Klappe. Also da passt vorne und hinten nix.

  • Bei Ferat denke ich immer, wer beschützt die Ziegen?
    Ok, ich warte!

  • Wenn er denn meint, sein Wahlkreis würde einen Bundestagsabgeordneten wählen, um als Verbindungsmann zu einem kriminellen Clan zu firmieren… Er scheint ohnehin eine interessante Amtsauffassung zu haben, wenn er es zu seinem Anliegen macht, Jugendlichen, denen die Polizei (natürlich völlig grundlos?) ihre Mobiltelefone weg genommen hat, auf Kosten von Spendern (vom Remmo-Clan, wem sonst?) neue zu besorgen. Dass er weiter den Märchenonkel zu geben versucht, während immer mehr seiner „zufälligen“ Verbindungen zum Remmo-Clan an den Tag kommen, zeugt allerdings nicht gerade von politischem Geschick. Aber vielleicht braucht man das in seinem Wahlkreis ja nicht, so lange man die richtigen Leute nicht kennt.

  • Sowas kommt halt von sowas….
    Bei Fehlverhalten in Berlin klopft dann zukünftig nicht mehr die Polizei an der Haustür, sondern die Mafia!
    Und was macht unser glorreicher VS?!?
    Wo bleibt das Verbotsverfahren!?!
    Ach ja, die Gefahr kommt ja von rechts… armselig!!!

  • Nun, auch bei Reiseübelkeit hat man die Wahl: Gemeinhin gilt es als besser, den Kotzsack zur Aufnahme der Kotzbrocken zu wählen, als diese über Mitreisende zu verteilen.

    Soviel vielleicht zu der in diesem Zusammenhang doch eher unappetitlichen Behauptung: „Ich bin gewählt worden …“.

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