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COVID-19, HIV, Malaria gefunden: FBI stürmt illegales chinesisches Biolabor in Kalifornien

Das FBI und diverse US-Gesundheitsbehörden stürmten ein illegales, chinesisches Labor in Kalifornien. Dort fand man in Kühlschränken u.a. COVID-19, HIV und Malaria. Außerdem an die 900 Mäuse, die „gentechnisch verändert wurden, um COVID zu übertragen.“

Der unscheinbare Ort des illegalen Labors in Reedley, Fresno County, Kalifornien.

US-Behörden von Bund, Bundesstaat und County, darunter das FBI, stürmten vor kurzem ein illegales Labor in Fresno County, Kalifornien. Das berichtet der US-Sender CNBC. Das Labor wurde von einer chinesischen Firma geführt und hatte u.a. Materialen aus China importiert. Es befand sich in einer Lagerhalle in der kalifornischen Stadt Reedley, die eigentlich leer sein sollte.

Beamte der Stadt fanden das Labor wohl durch Zufall und kontaktierten das FBI, die US-Bundesbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC), sowie diverse Gesundheitsbehörden von Bundesstaat und County. 

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„In 26 Jahren noch nie so etwas erlebt“

„Die Bewertung erforderte die Koordination und Zusammenarbeit mit mehreren Bundes- und Landesbehörden, um biologische und chemische Inhalte vor Ort zu bestimmen und zu klassifizieren, zusätzlich zur Beurteilung der Gerichtsbarkeit in dieser einzigartigen Situation“, so die lokale Gesundheitsbehörde.

„Ich arbeite seit 26 Jahren für das County Fresno und habe noch nie eine solche Situation erlebt, noch habe ich gehört, dass einer meiner Kollegen in einer solchen Situation war“, meinte einer der Gesundheitsbeamten.

„Es wurde festgestellt, dass sich in bestimmten Räumen des Lagers mehrere Gefäße mit Flüssigkeiten und verschiedene Geräte befanden“, heißt es laut CNBC in Gerichtsdokumenten. Unter anderem sollen dort wohl Testkits für Schwangerschafts- und COVID-Tests erstellt werden. Man fand aber auch anderes: „Mitarbeiter der Gesundheitsbehörde von Fresno County untersuchten außerdem Blut-, Gewebe- und andere Körperflüssigkeitsproben und Seren sowie tausende Fläschchen mit unbeschrifteten Flüssigkeiten und verdächtigem biologischem Material.“

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Ein Bild aus dem Lagerraum des Labors

Coronaviren und genetisch veränderte Mäuse

Es hätte in dem Labor über 30 Gefrier- und Kühlschränke gegeben, in denen Tausende von Flüssigkeiten, Seren, Geweben und anderen medizinischen Artikeln gelagert wurden, berichtet die lokale Midvalley Times. Demnach haben die CDC die Substanzen getestet und dabei mindestens 20 potenziell infektiöse Erreger entdeckt, darunter das Coronavirus, HIV, Hepatitis und Herpes. Die Midvalley Times berichtet auch von E. Coli, Streptokokken und Proben von Malaria.

In dem illegalen Labor wurden über 900 Mäuse gefunden. Gerichtsdokumente nennen ein Wang Zhaolin als Vertreter des Unternehms, der während der Durchsuchung vor Ort war. Zhaolin habe den Ermittlern mitgeteilt, dass „diese Mäuse gentechnisch verändert wurden, um das COVID-19-Virus zu einzufangen und zu übertragen.“ 

In Gerichtsdokumenten ist außerdem die Rede davon, dass die Mäuse unter unmenschlichen Bedingungen gehalten wurden. Behörden töteten daraufhin 773 von ihnen, mehr als 175 wurden bereits tot aufgefunden.

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