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Leipzig

Christliches Café nach Schließung erneut von Linksextremen angegriffen

Das Café „Stay“ von der Zeal Church wurde nach über 25 linksextremen Attacken geschlossen. Dennoch gab es nach der Schließung einen neuen Angriff: Fenster sind beschmiert worden, die Täter haben „schadenfrohe Abschiedsgrüße“ gesendet.

Vor dem Café in Leipzig: Dieses Foto fügten die mutmaßlichen Täter dem Bekennerschreiben bei. (Quelle: Screenshot de.indymedia.org)

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Das Café „Stay“ der freikirchlichen Gemeinde Zeal in Leipzig ist nach 26 Angriffen von Linksextremisten innerhalb von knapp drei Jahren kürzlich geschlossen worden. Dennoch fand Anfang Juli ein 27. Angriff statt, bei dem einige Menschen „schadenfrohe Abschiedsgrüße“ sendeten, wie es in einem anonymen Bekennerschreiben auf der linksradikalen Plattform Indymedia heißt. Das Café wurde mit den Schriftzügen „Schwein“ und „Verpisst euch“ beschmiert, wie die Leipziger Volkszeitung berichtete.

In dem Bekennerschreiben, das am 9. Juli veröffentlicht wurde, ist auch ein Foto zu sehen: Mehrere Personen stehen mit zwei Bannern und Pyrotechnik vor dem Cafe. Auf einem Banner steht „Antihomophobe Aktion“, auf dem anderen „Stonewall was a riot and so are we!“ Das Schreiben nimmt auch Bezug auf die Stonewall-Unruhen: Im Juni 1969 hatte es in der Schwulenbar Stonewall Inn in New York City eine Razzia wegen „Anstößigkeit“ gegeben. Doch die Barbesucher vertrieben die Polizisten gewaltsam.

Die Aktivisten sehen sich in der Tradition der Stonewall-Unruhen und werten die Schließung des Leipziger Cafés als Erfolg. Die freikirchliche Gemeinde hatte die Schließung damit begründet, dass der finanzielle Schaden nicht mehr tragbar sei. Er beläuft sich laut einem Spendenaufruf auf rund 160.000 Euro. „Die Zeal Church wird natürlich weiterhin versuchen, ihre menschenfeindlichen Ideologien in Leipzig zu verbreiten. Also bleiben wir weiterhin wachsam und hoffen, dass ihr es auch tut“, heißt es in dem Bekennerschreiben.

Die freikirchliche Zeal Church arbeitet rein spendenbasiert und vertritt die biblischen Vorstellungen von Ehe und Familie. Dass Abtreibungen und Trauungen von Homosexuellen abgelehnt werden, haben Linksextremisten immer wieder als Begründung für ihre Angriffe genommen. Die Gemeinde hat sich in einem Statement am 15. Juli an die Zerstörer des Cafés gewandt. „Wir haben gelesen, wie ihr die Schließung als Sieg feiert und ankündigt, weiter ,wachsam‘ zu bleiben.“

Weiter heißt es mit Bezug auf das Foto: „Ihr zeigt euch, weil ihr wisst, dass euch nichts geschieht. Darin habt ihr recht, und genau das ist der Skandal.“ Die Kirchengemeinde berichtet von zwei Buttersäureangriffen, 78-mal eingeschlagenen Fensterscheiben und „Fäkalien vorm Eingang, Farbe, Drohungen und Einschüchterungen“. Durch die Schließung des Cafés hätten sieben Menschen ihre Arbeit verloren.

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„Ihr könnt Fenster zerschlagen, ihr könnt uns die Miete unbezahlbar machen, ihr könnt uns aus einem Gebäude vertreiben. Einen Glauben könnt ihr nicht zerschlagen. Eine Gemeinde könnt ihr nicht schließen“, schreiben die Gemeindeleiter. „ Ihr handelt aus Hass und haltet ihn für Tugend. Wir halten uns nicht für besser als ihr. Wir handeln nur anders.“

Von der Stadt Leipzig fordert die Zeal Church, dass eine Neubewertung der nun 27 Angriffe durch Polizei und Staatsanwaltschaft vorgenommen werden soll. Im Januar hatte die Stadtverwaltung gesagt, dass die Angriffe keinen Angriff auf die Religionsfreiheit darstellten. Denn die Attacken würden sich gegen „ein kommerziell betriebenes Café“ richten, „das der Finanzierung einer Religionsgemeinschaft dient“ (Apollo News berichtete).

Doch nun scheint die Stadt ihre Meinung geändert zu haben. „Die zahlreichen Angriffe der Vergangenheit sind beschämend und nicht tolerierbar. Verschärfend kommt hinzu, dass diese Anschläge auch die im Grundgesetz verbürgte Religionsfreiheit berühren“, sagte der Stadtsprecher Matthias Hasberg laut der Leipziger Volkszeitung.

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84 Kommentare

  • „Dennoch fand Anfang Juli ein 27. Angriff statt, bei dem einige Menschen „schadenfrohe Abschiedsgrüße“ sendeten, wie es in einem anonymen Bekennerschreiben auf der linksradikalen Plattform Indymedia heißt.“

    Und immer wieder werden „Bekennerschreiben auf „Indymedia“ veröffentlicht, ohne dass von staatlicher Seite Konsequenzen folgen und diese Typen dürfen weiterhin ungestraft ihr Unwesen treiben!
    Einfach unfassbar das Ganze!

    124
    • Sind ja die staatlich finanzierten „Guten“…

    • Was denn bitte für Konsequenzen? Jeder kennt die militanten und gewaltbereiten Antifa Aktivisten. Diese erledigen nur Jobs für unsere Demokratie.

    • Selbst der BUNDESinnenminister scheint diese „Indymedia“ zu beschützen. Was würde wohl FJS sagen?

    • Diese Gewalt der Linksextremen, die ganz augenscheinlich mehr oder minder geduldet wird ist unerträglich.
      Gewalt sollte nie das Mittel politischer Auseinandersetzung sein.

      Aber, für diese guten Wünsche ist es hierzulande bereits zu spät. Wir haben ein extrem spaltendes Staatsoberhaupt und ideologisch verblendete Politiker, die noch nicht einmal mehr das Grundwesen der Demokratie erfassen bzw. leben wollen.

      Dazu kommt in Leipzig sicher eine Bevölkerung, die in ihren überwiegender Mehrheit keinen Krawall in ihrer Stadt möcht.

      Die aber andererseits sicher auch wenig Verständnis für stark fundamentale Christen oder überhaupt für fundamentalistische Gläubige hat.

  • Die CDU schaut zu. Lieber die Zerstörung der Christen dulden als die Zerstörung der eigenen Geschäftsstellen und Abgeordnetenbüros.

    • Man wird in weiten Teilen der CDU die Lebensanschauung solch sehr konservativer Christen schlichtweg nicht teilen.

      Dennoch muss man selbstverständlich auch diese Menschen adäquat vor Gewalt schützen.

      • Nur tuts eben keiner.

    • Dann aber ganz schnell weg mit dem C. Sie könnte sich UDU nennen = Unsere Demokratie Union.

  • Kann sich irgendeiner in der Community der Leser hier die umgekehrte Schlagzeile vorstellen, z. B. „Christen greifen linken Szenetreffpunkt an“?

    Liebe Leserinnen und Leser, Sie werden sofort für sich entscheiden, dass eine derartige Schlagzeile nahezu undenkbar wäre.

    Das bedeutet, dass es angemessen ist, „Haltung“ zu zeigen – aber nicht die Art von „Haltung“, die von den Mainstreammedien gemeint ist, die zu solchen Schandtaten meistens schweigen oder diese indirekt sogar gutheißen (siehe Charlie Kirk).

    Bürgerliche „Haltung“ bedeutet, dass die Bürger bald in der Lage sein werden, einem solchen Treiben bald Einhalt gebieten zu können. Die Bürger nämlich sind inzwischen nicht mehr so wehrlos wie noch vor ein paar Jahren …

  • Wenn unsere Verantwortlichen auf dem linken Auge blind sind, kann man froh sein, wenn es von Rubio eine kleine Fortbildung zum Linksterrorismus gibt.

  • Mit diesen Leuten wollen manche CDUler regieren…….zum Beispiel in Sachsen Anhalt und Thüringen.
    Nur um an der Macht zu bleiben.
    Wie tief ist diese ehemals christliche und konservative Partei gesunken???

    • Die waren noch nie christlich.

  • Und jetzt
    wird das Café restauriert auf Stadt kosten und
    wieder eröffnet
    gibt es Objekt Schutz
    wird jetzt mal endlich mit Willen
    erfolgreich ermittelt
    und die Täter zur Verantwortung gezogen???

    • Kurze Antwort?
      Nie!
      Der Staat unterstützt den linken Terror. Siehe Wegner.

      • Nicht nur Wegner…….

    • Die Kirche sollte die Schulden erlassen werden die sie wegen der 26 Renovierungen hat. Deshalb weil hier eindeutig das Rechtssystem versagt hat. Die Kirche hat das mehrfach zur Anzeige gebracht. Und es ist offensichtlich aus welcher Richtung die Angriffe kamen. Ist etwas unternommen worden? Nach Aussage der Kirche nicht.

    • Vielleicht sollten Sie in den USA um Asyl ansuchen. Da gibt es die Amish, welche aus der Schweiz und Deutschland in die USA eingewandert sind. Die haben durchschnittlich 5 Kinder pro Frau und sind christlich erzkonservativ und leben wie im 18. Jahrhundert. Es gibt ja schon eine deutsche Influencerin die Asyl in den USA beantragt hat.

      • Selbst würde ich mich als liberalen Christen bezeichnen, der dem Judentum viel abgewinnen kann und auch immer wieder Anregungen durch die fernöstlichen Religionen bekommt.

        Den Islam sehe ich mehr als kritisch.

        Die Amish finde ich völlig okay.
        Sie missionieren nicht, sie drängen sich nicht auf.
        Sie leben ihr Leben, sind gewaltfrei und wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden.
        Zudem ist ihre Gemeinschaft sehr stark und gesund.
        Jugendliche haben für ein Jahr die Möglichkeit die Außenwelt kennenzulernen.
        Die meisten kehren nach diesem Jahr oder später in die Gemeinschaft zurück.
        Die Amish sind friedliebend und machen niemandem Probleme.

        Daher würde ich auch jederzeit für sie eintreten, obwohl ich in vielem deutlich freier denke.

  • Ach was, jetzt plötzlich der Schwenk. Woher kommts?
    Die Linken sind doch die Guten.

  • Christliche Kaffees sind halt „haram“. Kann man nix machen.

    • Ich möcht mal die Antifa erleben, welches ein tükisches Teehaus oder einen arabischen Moscheverein angreift.

    • Doch! Einfach Kommunisten und Moslems endlich als UNREIN erklären und aus unserer Zivilisation entfernen.

  • „Hau rein Willi, heut kost‘ nix!“

  • Dass Abtreibungen und Trauungen von Homosexuellen abgelehnt werden, haben Linksextremisten immer wieder als Begründung für ihre Angriffe genommen.

    Da gibt’s bestimmt noch weitere Religion, die das auch ablehnen!

    • Letztlich kann die Antifa machen was sie will und letztlich zeigt sie nur ihr wahres Gesicht, eine von bosheit zerfurchte Fratze, rastlos und ohne ruhe, eine verbrannte fruchtlose steppe! Sie sind nur die Handlanger, die Schlägertruppe irgenteiner seelenlosen Entität. Sie werden auch das bekommen was sie gesäät haben – eine heilose Welt!

  • Das Ablehnen von gleichgeschlechtlichen Ehen führt also dazu, dass die Intifa diese kleine christliche Gruppe terrorisiert. Dabei gibt es viel größere monotheistische Religionsgemeinschaften, die sich mit Homosexualität sehr schwer tun. Warum sie die nie im Fokus der Antifa?

  • Also von den Guten?
    Kein Glatzkopf in Springerstiefeln gesichtet?
    Hmpf…da kommt mir die SAntifa in den Sinn. Aber halt, die sind ja links.
    Was sagt das Orakel Dunja dazu?

  • Das ist Straßenterror wie bei der SA und wie damals interessiert es die Obrigkeit nicht.

    • Waren ja auch allesamt LINKE.

  • Dobrindt, sie sind nicht zu beneiden.🤢
    Müssen sich immer zur Antifa bekennen.
    Oder haben sie schon etwas gegen die Vulkangruppe, Antifa, Indymedia, Campact, die grauen Wölfe, Dtip, unternommen?
    Ich frage nur. Haustür ist bereits offen. Es gibt Kaffee und Kuchen, auch für den linken VS

  • In meinen Augen ist das Terrorismus und sollte entsprechend behandelt werden.

    • Aber es ist doch der linksextreme Terrorismus der Stasi-SED, der Grüninnen und der Eskenianer. Der wird bezahlt, gefördert und geschützt.

  • Wer verfolgt die Verfassungsfeinde rechtlich?
    Solange diesen politisch unterstützten Terroristen kein Einhalt geboten wird, werden die ihr Verhalten nicht ändern.

  • Der Staat hat es aufgegeben, die Bürger vom Linksterror zu schützen. Dies ist absolut freiwillig; der Staat WILL den Linksterror nicht verfolgen. Dieser Staat hat dafür viele Unterstützer in der grün-linken Intelligentia.

  • Achgott. Die Schutz von Eigentum (Schutz von Sacheigentum und des „eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetriebs“) und Berufsfreiheit sind keine im Grundgesetz geregelten Grundrechte?
    Meint man, weil sie, anders als die Religionsfreiheit, nicht schrankenlos gewährt werden, seien Beeinträchtigungen, Beschädigungen und Gewaltexzesse erlaubt?
    Kann man das verstehen?

    • Amicus, Sie sehen, es ist erlaubt.
      Oder wie erklären Sie sich das Schweigen der Linken/Cdu/Csu?

  • Nachdem der Laden nach fast dreißig Anschlägen endlich erfolgreich zum Schließen gezwungen ist, hängt sich die Stadt das Mäntelchen der Korrektheit um und gibt sich beflissen.
    Nun finde man die Aktivitäten der staatlich finanzierten Rollkommandos „beschämend und nicht tolerierbar“.
    Das ist etwas ganz anderes:
    Das sind systematische Angriffe auf die gesellschaftliche Ordnung und die politische Verfasstheit Deutschlands. Mit ausdrücklichem Segen von ganz ganz oben.
    Kein Wunder, dass sich die Kommunalverwaltung zurückhielt, bis das Programm durchgezogen war.
    Nun aber setzt man ein wortgewaltiges „Zeichen“.

  • Islamist müsste man sein: „Berlin zahlt Islamisten 675.000 Euro für Telefonseelsorge.“ (BILD). Da bekommt man das Geld noch hinterhergeworfen und muss nicht fürchten, dass einem das Café zu Klump geschlagen wird.

  • Das ist nicht einfach ein „christliches Kaffee“, sondern die „Zeal“(Eifer) ist eine schismatische Sekte.

    Die Linken haben hier mal ein legitimes Feindbild ihrer 200 Jahre alten Ideologie gefunden.

    -14
    • Wie darf man das verstehen?

      Man darf sicherlich so sehr argumentieren und mit Worten agitieren, wie man will. Aber auch für Linke gilt, egal wie altböse der Feind ist, „leben und leben lassen“. Solange der altböse Feind nicht seinerseits gewalttätig wird oder derart einflußreich und gesellschaftsgestaltend, daß er dabei, ähnlich den Nazis, die Menschenwürde von Mitmenschen verletzt, ist Gewalt kein probates Mittel für irgend etwas. Das muß endlich allgemeiner Konsens werden. Daß das heute, anders als zu Steinewerfer-Joschka-Fischer-Zeiten“, die „Mitte der Gesellschaft“ zumindest praktisch anders sieht, ist eine Fehlentwicklung, und zwar ohne Wenn und Aber. Mit vernünftigen, allgemein teilbaren Argumenten läßt sich das nicht rechtfertigen, nur mit „anything goes“ oder dem Recht des Stärkeren.

      • Dein egalitärer, linker „Leben und leben lassen“ Quatsch wird von keiner Gesellschaft in der Geschichte toleriert. Das Recht des Stärkeren ist der Wille der Natur.

    • @Lucifers best Guy: eine schismatische Sekte ist nichts weiter als eine religiöse Splittergruppe, die sich von der etablierten Hauptkirche abgespalten hat. Es steht nicht zwingend eine neue theologische Auffassung im Vordergrund, sondern die Ablehnung einer Kirchenführung mit Absolutheitsanspruch. Freikirchen lehnen das Pabsttum ab, fühlen sich aber dem Christentum, dem Glauben an Gott und dem Evangelium sowie ihrer christlichen Gemeinschaft wie jede andere Kirche auch verpflichtet. Wieso die Linken deshalb „mal ein legitimes Feindbild“ gefunden haben sollen, ist mir schleierhaft. Es geht einfach gegen das Christentum.

      • @HinzundKunz
        Splittergruppe? Abspaltung von der Hauptkirche? Gott möge sich dem verwirrten Geist erbarmen.
        Es gibt etliche ev. Freikirchen und sie alle haben das Recht, ihre Gottesdienste zu feiern. Es sei dem lieben Gott zu gegebener Zeit überlassen, zu bewerten und zu beurteilen.

        • Ihr seid eben alle links.

          -2
    • Sind Sie noch bei Trost? „Legitimes Feindbild“???

      Roter Terror hat gar keine Daseinsberechtigung. KEINE!

      • Nichts unter der Sonne hat eine „Daseinsberechtigung“. Es zählt nur wer sich durchsetzt, wer besteht, wer streitet.

  • Offener Terror. Keine Reaktionen von Seiten der Stadt Leipzig und der Polizei. Die Täter aus der Szene primär aus Connewitz sind doch bekannt Und in Leipzig arbeiten Grüne, Linke und Spd aktiv mit diesen Kriminellen aus Connewitz zusammen. Man kennt sich eben.

  • Linke,friedliebend und tolerant…Satire!!

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