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Neue Enthüllung

China verschwieg Coronavirus-Daten wochenlang vor der Welt

Während man der Welt erklärte, eine mysteriöse Lungenentzündung in Wuhan sei „unbekannter Ursache“, hatten chinesische Forscher COVID-19 längst untersucht und analysiert – sie enthielten die Laborergebnisse der Welt aber wochenlang vor. Das zeigen neue Enthüllungen.

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Wie das Wall Street Journal berichtet, hatten chinesische Forscher Ende 2019 bereits das Coronavirus untersucht und analysiert – und ließen die Welt in jenen entscheidenden Tagen über das damals rapide ausbreitende, mysteriöse Virus wochenlang im Dunkeln tappen.

Während Peking damals schon Laborergebnisse hatte, erklärte das Regime der Welt, der Ausbruch einer viralen Lungenentzündung in Wuhan sei „unbekannter Ursache“. Erst am 11. Januar 2020 gab China die Daten über die Virussequenz, die man zwei ganze Wochen vor der Welt geheim hielt, an die WHO weiter.

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Das alles zeigen demnach Dokumente, die dem Wall Street Journal vorliegen. Herausgekommen ist dies bei Kongressuntersuchungen im republikanisch geführten US-Repräsentantenhaus: Die chinesischen Forscher hatten ihre Ergebnisse danach offensichtlich in einer Datenbank gespeichert, die auf US-Systemen lief, sodass man im Nachhinein den Hergang und die Geheimhaltung rekonstruieren konnte.

„China hat unsere COVID-Reaktion auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse immer weiter verfeinert, um sie gezielter zu gestalten“, erklärte die chinesische Botschaft dem WSJ. „Chinas COVID-Reaktionspolitik ist wissenschaftlich fundiert, effektiv und steht im Einklang mit den nationalen Realitäten Chinas. Sie können den Test der Geschichte bestehen.“

Als US-Behörden im Januar 2020 die von dem chinesischen Labor eingetragene Coronavirus-Sequenz entdeckten und Nachfragen stellte, löschte die entsprechende chinesische Forscherin, Dr. Lili Ren, ihre im Dezember 2019 eingetragene Information wieder aus der Datenbank.

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Die US-amerikanischen National Institutes of Health (NIH) veröffentlichten daraufhin am 12. Januar eine seitdem eingegangene Coronavirus-Sequenz aus anderer Quelle. „Die am 12. Januar 2020 veröffentlichte Sequenz war nahezu identisch mit der von Lili Ren eingereichten Sequenz“, sagte die stellvertretende US-Gesundheitsministerin Melanie Egorin dem Kongressausschuss. Es handelte sich also um COVID-19.

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Dr. Ren arbeitet am Institut für Pathogenbiologie der Chinesischen Akademie der Medizin-Wissenschaften, einem staatlichen Forschungsinstitut. Bemerkenswerterweise ist sie ebenfalls eine der Forscher, die von Fördermitteln der Non-Profit-Organisation EcoHealth profitierte. Im Zusammenhang mit dem COVID-19-Ausbruch ist EcoHealth vor allem dafür bekannt, am Wuhaner Institut für Virologie Experimente mit Coronaviren von Fledermäusen finanziert zu haben – und das wohl auch unter Verwendung staatlicher US-Fördermitteln, obwohl diese nicht für solche gefährliche „Gain of Function“-Forschung genutzt werden durften.

Ein Laborunfall in eben jenem Institut gilt inzwischen jedenfalls bei vielen Experten und auch Behörden wie dem FBI und US-Energieministerium als wahrscheinlichste Ursache für den Ausbruch von COVID-19. Ein Grund jedenfalls für Peking, den Ursprung und auch Ausbruch des Virus so lange es geht, geheim zu halten.

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