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Auto brennt - Klima schuld!

Britisches Fernsehen mit nächster Hitze-Lüge

Nicht nur in Deutschland versuchen Medien, ihre Zuschauer mit Lügen und Unwahrheiten über „Höllenhitze“ und co. zu verschaukeln. Der britische Fernsehsender Sky suggeriert seinen Zuschauern, dass Autos wegen des Klimawandels in Flammen aufgehen würden. 

In einem Tweet widmet sich der Sender einem Fahrzeugbrand auf einer Autobahn im amerikanischen Los Angeles. Das betroffene Fahrzeug steht am Straßenrand und brennt völlig aus. „Ein Auto ging auf einem Freeway in Los Angeles in Flammen auf, während Kalifornien von einer glutheißen Hitzewelle getroffen wird“, schreibt der Sender zu den Bildern. „Jedoch ist nicht klar, ob der Vorfall Hitze-Bezug hat.“

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Autos brennen nicht wegen Hitzewellen

„Unklar“ sei es, ob die Hitze etwas mit dem Brand zu tun habe? Sky News suggeriert hier schlicht und ergreifend die Unwahrheit. Michael Vogt ist Ausbilder für Brandschutz bei Al Salama Fire Safety Training im Wüstenstaat der Vereinigten Arabischen Emirate – er muss es wissen. „Wenn Sie zum Beispiel Ihr Auto in der Sonne parken, ist das überhaupt kein Problem. Aber wenn Sie brennbare Gegenstände wie Benzin oder andere brennbare Flüssigkeiten im Cockpit platzieren, könnte der Gegenstand aufgrund der Hitze im Fahrzeuginneren seine brennbare Temperatur erreichen und zu brennen beginnen“, erklärt Vogt. Da das Auto auf der Autobahn fuhr, ist dieses Szenario jedoch auch unwahrscheinlich.

Der Brand wird eine andere Ursache haben – welche, ist offen. Klar ist nur: Der Klimawandel oder die bloße Hitzeeinwirkung in LA ist es nicht. Das zu suggerieren, ist Sensationalismus – auf Kosten der Wahrheit.

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