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Auto wohl verwechselt

Bremen: Klima-Extremisten bekennen sich zu Brandanschlag auf Innensenator

Klima-Extremisten bekennen sich zu einem Brandanschlag auf das Auto von Bremens SPD-Innensenator Mäurer - erwischtem aber offenbar das falsche. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.

Auf der linksextremen Seite Indymedia wurde ein Bekennerschreiben veröffentlicht, für einen Brandanschlag auf das Auto von Bremens Innensenator (SPD). „Wir haben am 19. Juli 2023 eine Brandbombe unter dem Audi von Bremens Innensenator Mäurer in der Nähe seiner Haustür gezündet.“ heißt es da. Die Arbeit des Innensenators sei „die skrupellose Umsetzung der mörderischen europäischen und deutschen Fluchtregulation“.

Begründet wird das so: „Die fortschreitende Zerstörung der Erde, Klimakatastrophen, Dürre, Wassermangel, Hunger und Kriege um die verbliebenen Ressourcen, werden weitere Millionen Menschen zur Flucht zwingen.“

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Man endet mit dem Satz: „Militanz 2023, noch lange nicht letzte Generation!“. Zuvor gedenkt man zweier jüngst verstorbener RAF-Terroristen.

Die Pressestelle des Senats erklärte gegenüber Apollo News, es habe nicht das Auto des Innensenators getroffen – wohl aber ein anderes in der Nähe dessen Wohnhauses. Ob die Linksextremen also einfach die Autos verwechselt haben oder, ob sie mit dem Bekennerschreiben lediglich einen anderen Brandanschlag für sich vereinnahmen wollten, ist unklar. Es laufen die Ermittlungen.

Wie die Polizei gegenüber Apollo News erklärte, ermittelt der Staatsschutz. Nach unseren Informationen werden die Sicherheitsmaßnahmen für den Innensenator jetzt aufgestockt.

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