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Brandenburg

JU-Landeschefin tritt aus Protest gegen Merz-Regierung aus der CDU aus

Die Basis der CDU bricht zunehmend weg: Nun ist die JU-Chefin in Brandenburg, Laura Strohschneider, aus Protest gegen den Kurs von Bundeskanzler Friedrich Merz aus der Partei ausgetreten.

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Ist aus Protest gegen den Merz-Kurs aus der CDU ausgetreten: JU-Landeschefin in Brandenburg Laura Strohschneider (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Die Vorsitzende der Jungen Union Brandenburg, Laura Strohschneider, ist am Donnerstag aus Protest gegen den Regierungskurs von Bundeskanzler Friedrich Merz von ihren Ämtern zurückgetreten und aus der CDU ausgetreten. Als JU-Landesvorsitzende war sie qua Amt bislang auch Mitglied im Landesvorstand der CDU. Strohschneider machte ihren Schritt mit einer Stellungnahme auf Instagram öffentlich – auch die Deutsche Presse-Agentur berichtete.

In ihrer Stellungnahme schrieb Strohschneider enttäuscht über die Glaubwürdigkeit der CDU: „Unser Spitzenpersonal hat sie (die Glaubwürdigkeit, d.Red.) verloren und die inhaltliche Ausrichtung der Bundespolitik ist nicht das, wofür wir Wahlkampf gemacht haben und wofür uns die Wähler ihre Stimme gegeben haben.“

Und weiter: „Wir erleben eine Politik, die es den Fleißigen schwerer statt leichter macht. Und Akteure, die immer wieder erklären, es sei doch alles nicht so schlimm – während ich in meinem Umfeld täglich das Gegenteil erlebe.“ Bereits während der Leihmutterschafts-Affäre von Ex-Unionsfraktionschef Jens Spahn hatte Strohschneider laut der dpa diesen scharf kritisiert: „Wenn Spahn selbst auch ein Befürworter gewesen wäre, hätte ich entsprechend sein Vorgehen auch als legitim empfunden. Von jemandem in einem derart hohen Amt erwarte ich allerdings schon, dass seine privaten Entscheidungen mit den von ihm öffentlich vertretenen Positionen einhergehen.“

Die nunmehr Ex-JU-Landeschefin betont, dass sie für ihre Partei aufgrund ihrer Überzeugungen gekämpft hätte: „Fast zehn Jahre habe ich mich engagiert, weil ich geglaubt habe, dass wir dieses Land wieder nach vorne bringen können. Diesen Glauben habe ich verloren.“ Die Junge Union sei bis zuletzt ihr „Hoffnungsschimmer“ gewesen – „wegen der vielen klugen, talentierten und aufrichtigen jungen Menschen, die ich dort kennenlernen durfte.“

Strohschneider ist nach Angaben der CDU Brandenburg bereits seit rund zehn Jahren Mitglied in der Partei gewesen. Dort und in der JU hielt sie in ihrer Laufbahn bereits zahlreiche Rollen inne – seit 2023 steht sie der JU Brandenburg vor. Seit 2022 ist sie Ostbeauftragte der Bundes-JU.

bc

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130 Kommentare

  • Respekt! Es sollte viel mehr CDU-Mitglieder geben, die noch einen klaren Kompass haben.

    262
    • @Das Schweisstuch der Veronika
      Dem schließe ich mich voll und ganz an.

    • Die haben doch alle einen klaren Kompass, Geld, mein Konto, Konto von Frau, Konto von Parteigenossen, Konto von Günstlingen und Mitläufern. Gelholt wird das Geld bei diesen „Steuerzahlern“. Gemacht werden muss, was das Großkapital befiehlt.

      • Wie passt Dein Post zum Thema?

        • Nicht wirklich? 😉

          8
        • Insofern, daß jeder, der in die CDU eintritt, das nur für’s lockende Geld und Pöstchen macht. Wegen Ideologie oder Liebe zum deutschen Volk kann’s ja nicht sein, beides gibt es bei der CDU nicht.

          14
    • wenn die Vernünftigen gehen, dann bleiben die nur die links-grünen übrig.

    • Naja, wir wollen das mal nicht überbewerten. Wie war das mit gewissen Nagetieren, die dass sinkende Schiff verlassen?

      • Manche Leute können ALLES ins Negative verdrehen!

        Die Partei-Mitglieder sollen Veränderungen anstoßen. Wenn sie es dann tatsächlich machen, müssen sie sich als Ratten beschimpfen lassen?

        Für manche Leute ist das Denken wohl zu schwer 🙁

        • Wo steht das Wort „Ratte“?

          4
        • Als ob es diesen Leuten um das Land oder die Bürger gehen würde. Also bitte. Denen geht es um ihre Posten und ihre Bezüge, sonst gar nichts.

          6
        • Idiot

          -14
    • Ihr begreift absolut gar nichts!
      Das System Epstein: Sie alle gehören zu einem weltweit agierenden Club!
      Es wird nichts ändern, wenn Sie eine andere Partei wählen. Es wird nichts ändern, wenn Sie neue Politiker wählen. Es wird nichts ändern, wenn Sie Briefe an Ihre Abgeordneten schreiben. Es wird nichts ändern, wenn Sie vor Regierungsgebäuden protestieren.
      Es werden keine sinnvollen Gesetze verabschiedet. Es wird keine Strafverfolgungen von nennenswerter Bedeutung geben.
      Nichts ist so, wie es scheint und gar nichts geschieht zufällig.

    • Wer einen klaren Kompass hat, wird gar nicht erst Mitglied bei der CDU.

    • Es sollte überhaupt keine cdu-Mitglieder mehr geben!
      Wer heute noch bei denen ist, gehört zu den Zerstörern dazu!

    • Es sollte überhaupt keine cdu-Mitgleider mehr geben!
      Wer heute noch bei denen ist, gehört zu den Zerstörern dazu!

  • Hoffentlich folgen noch viele weitere!
    Respekt an die Dame.

    154
    • … und jetzt ab zu den Blauen! Nur das wäre konsequent.

      • Nein Danke! U-Boote haben wir schon genügend in unserer Partei. Da brauchen wir keine weiteren von den Altparteien!

  • Topp, Glückwunsch

  • Mehr Rückgrat als der Bundesvorsitzende !
    Daran kann Merz sich ein Beispiel nehmen!
    Respekt

    • Merz hat kein Rückgrat.

    • … „mehr Rückrat“ als eine Qualle zu haben ist keine Kunst, aber trotzdem nötigt die öffentlich gemachte Entscheidung dieser jungen Frau einem Respekt ab.

  • Respekt, einem Menschen dem die Zukunft Deutschlands scheinbar am Herzen liegt…

    • … jedenfalls mehr, als die (zweifellos vorhandene!) Parteikarriere.

  • Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.
    Wegbrechen hieße: Die komplette JU tritt aus

    • Nee.lass mal! Mir wäre lieber die würden darauf hinarbeiten ihren großen Vorsitzenden mitsamt seinen Arschkriechern innerparteilich abzusetzen.
      …und dann koalieren. Dann wird auch im Westen ein Schuh drauß und das Land bekäme es wieder auf die Reihe .
      PS: die bei der Union können doch nid alle komplett Plemplem sein.

  • Ich wäre in die AfD eingetreten. Publikumswirksam.

    Die machen die Politik von Union und SPD der 80er und 90er. Genau, das war die Zeit als es noch besser lief.

    So bringt die Aktion reichlich wenig. Außer die gute Frau ist aufgewacht und hinterfrägt nun das Gesamtsystem. Da ist es dann verständlich erstmal garnichts mehr zu machen.

    • die AFD verkauft uns aber an den Russen

      -140
      • Haben Sie einen Beweis dafür?

        • Zeugenaussagen von Ralf Stegner vielleicht 😜

          53
      • Das ist eindeutig zu viel inhaliertes betreutes Denken.

      • Der will uns nicht haben, was soll der mit uns, wir haben doch Nix mehr.

      • Nen Pritli würden sie vermutlich verschenken.

      • @ Pritli: Bitte dafür konkrete Beweise nennen daß uns die AfD an die Russen verkauft!

        Anderenfalls gefälligst still schweigen DANKE!

      • Merz hat uns schon an die Ukraine verkauft.

      • die Russen haben hervorragenden Musiker und Schachspieler – also kein Problem…

      • Respekt für die kluge Entscheidung!
        #Pritli: Warum sollten die Russen ein marodes, implodierendes Deutschland kaufen? Wer setzt sich freiwillig eine Laus in den Pelz?

      • Das glauben alle endverblödeten Tagesschaupatienten.

      • Niemand will gern stark angegrabschte Ware.

      • Gut, dass es wieder kluge junge Menschen gibt!
        Warum sollte die AfD Deutschland an die Russen verkaufen? Ist sie dafür legitimiert?
        Und halten Sie die Russen für so blöd, schlechte und verdorbene Ware zu kaufen?

      • Ich denke, Sie wollen hier nur provozieren und alle fallen darauf herein.

      • Dümmer geht immer!

      • Ach du….du Kannst einem richtig leid tun…echt. Schade um dich….🫢🤗🤭

      • 🥳🥳🥳

      • Schon möglich. Aber einen wie Sie @Pritli, werden selbst „die Russen“ nicht haben wollen!!! Wer ist ‚wir‘ und ‚uns‘? @Pritli: SIE haben nicht das Recht, in meinem Namen zu sprechen!

      • …………………….. 😴

      • Nun, wertes Pritli, verkaufte man Sie, wäre das ein verschmerzbarer Verlust …

      • Lassen Sie sich doch nicht wieder und wieder verarschen, dass Körperteil, in dem sich die Ladeluke befindet, ist auch noch für was anderes bekannt.

  • Sehr gut. Respekt !
    Mögen noch viele folgen.

  • Das würde ich mir von viel mehr CDU Politikern wünschen. Respekt, Frau Strohschneider.

  • Geht auf das Konto der SPD.
    Die letzten Tage haben das Fass wohl zum Überlaufen gebracht. Daher, nur konsequent, der Rück- und Austritt. Offenbar glaubt sie nicht mehr daran, dass die CDU auch nur annähernd glaubwürdig an ihren Wahlversprechen und Parteiprogramm heran kommt, bzw. den Willen dazu hat. Wie auch, als Steigbügelhalter für Bas und Klingbeil.
    Wäre sie älter, dann hätte sie schon 2011 unter Merkel erkannt, dass der Drops gelutscht war. Zumindest kam das bei mir so an. Und bin aus der CDU ausgetreten. Aber manche Menschen fassen vorher lieber immer wieder auf die heisse Herdplatte um sicher zu gehen, dass sie sich verbrannt haben.

  • INSA-Umfrage zeigt Rekordwert bei Auswanderungswillen: 24 Prozent der 18- bis 29-Jährigen planen den Abschied

    Über 8 Millionen Deutsche wollen in den nächsten fünf Jahren auswandern – vor allem die Jungen

    https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/politik/ueber-8-millionen-deutsche-wollen-in-den-naechsten-fuenf-jahren-auswandern-vor-allem-die-jungen/44732#comment-23869

    Laut einer neuen repräsentativen INSA-Umfrage planen rund 14 Prozent der erwachsenen Deutschen, innerhalb der nächsten fünf Jahre das Land zu verlassen.

    Besonders stark betroffen sind junge Menschen – ein Alarmsignal für Politik und Gesellschaft? ..ALLES LESEN !!

    • Klar, und alle machen dann irgendwo eine Strandbar auf

  • Die Masse der CDU’ler wissen, dass es der Partei schwer schaden würde, wenn sie die Faust nicht mehr nur in der Tasche ballen, sondern sie rausholen würden. Das ist schon so. Deshalb lassen sie es sein.

    Die Frage, die sich diese Leute aber alle dringend stellen sollten: Ist es nicht vielleicht einfach an der Zeit, der CDU zu schaden? Laura Strohschneider hat richtigerweise erkannt: Ja.

    Deutschland ist größer als eine Partei, auch wenn man vielleicht signifikante Teile seines Lebens und seiner Hoffnungen in sie investiert hat.

  • alles richtig gemacht, es gibt auch in der CDU noch Menschen mit Verstand.

  • Alle Achtung.
    Kalos kai agathos würden die Hellenen sagen.

  • Vieleicht wird Deutschland so langsam mal wach.

    • Ich habe sämtliche Hoffung verloren. Schon vor 10 Jahren hätte man sagen können …was muss noch alles passieren, dass die Dummdeppen aufwachen… OK die Sache mit ihr, gibt mir ein ganz ganz kleinwenig von dem magischen H…

  • Frau Strohschneiders Profil
    https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/laura-strohschneider
    weist überwiegend die übliche Parteikarriere aus, daneben ein bisschen was in der „freien“ Wirtschaft.
    Aus welche Erwägungen sie den Austritt vollzogen hat, wird vielleicht im Dunkel bleiben. Um sich für eine angestrebte andere Berufskarriere nicht zu kontaminieren?
    Vielleicht tritt die auch wieder ein. Oder in die FDP 🙂
    Egal, jedes junge Mitglied das geht, ist gut.
    Wenn der Nachwuchs geht, das ist gut.
    Mehr davon gerne – aber es werden wenige sein.

    • Die junge Dame ist erst 30 und hat wohl erfolgreich was Sinnvolles studiert und ist inzwischen selbstständig.
      Ja, in der Politik war sie seit ihrem 20. Lebensjahr auch nicht untätig oder erfolglos, offenbar neben dem Studium.
      Und Charakter hat sie mit dieser Entscheidung auch noch bewiesen.
      Was, bitteschön, erwarten Sie denn von einem so jungen Menschen noch alles?

    • Nachklapp: auf der Website steht „Kandidierendencheck“.
      Unmöglich.
      Ob sie Mehrheit ist oder Liste oder was immer, habe ich nicht versucht rauszukriegen.

  • gg wp

    -37
    • Danke für dieses starke Statement!!1

    • Super Kommentar, direkt philosophisch.
      Zeugt von überragender Intelligenz.

      • Ebenso Satzbau, Rechtschreibung und geschliffene Formulierung.

    • Wie Sie zweifelsohne bemerkt haben düften, ist die Abkürzung für „Good Game, Well Played“ nicht jedem bekannt. Ich kann das zum Teil nachvollziehen, werden es doch dieser Abkürzungen immer mehr und somit unübersichtlicher.

      • Vielleicht hätte Peter Silie Abkürzungen für Wörter aus unserer schönen, deutschen Sprache nutzen sollen, um es verständlicher zu machen. 😉

  • Die CDU ist am Ende. Insbesondere auch deshalb, weil jetzt die letzten mit Niveau und Charakter die Partei verlassen.

  • “ Das, interresiert ihn nicht die Bohne “
    Ausser, sie geht mit Pomp und Gloria in die AfD….
    Das wäre was !

  • Chapeau, es ist für einen Christdemokraten, der die Statuten, für die diese Partei mal gestanden hat, ernst nimmt, dem bleibt nur der Austritt. Merz hat die gesamte DNA der CDU für seinen Machterhalt über Bord geworfen und aus der ehemaligen Volkspartei eine Marionette für Bas und Klingbeil gemacht.

  • Ich bin 2015 wegen der alternativlosen, beratungsresistenten Gottkanzlerin nach 29 Jahren aus dieser Partei ausgetreten – wütend, enttäuscht und verbittert.
    Seither wähle ich konsequent eine andere Partei, denn es gibt IMMER eine Alternative.
    Deutlicher muß ich, so denke ich, nicht werden.

  • Mittlerweile sind da viel zu viele Politiker am Geldhahn des Bürgers.
    Mal kurz im Amt und schon wieder raus, die Bezüge fließen trotzdem weiter.
    Es scheint die neue Mode der jung Politiker zu werden.

    Anstatt sich wirklich mit den Problemen des Landes und den sturen Regierenden auseinanderzusetzen, machen sie die Fliege mit fadenscheinigen Argumenten.

    Die Wirkung dieser Entscheidung von Frau Strohschneider auf das Volk, ist dann plötzlich phänomenal, wie auch billig.

  • Es liegt also nicht an dem seit über 10 Jahren andauernden Schlachtfest, das von ihrer Partei mitversursacht wurde, das sie nun ihr Gewissen entdeckt hat und aus der CDU austritt, nein, eine Personaldebatte war der Auslöser. Chapeau.

  • In Merkels Hofstaat CDU macht man mit dieser Haltung keine Karriere oder muss austreten. Die Union muss bei den Wahlen hart bestraft werden. Diese Leute lernen nur unter Schmerzen.

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