Israel-Hasserin
Berlin-Sondierungen: Linken-Vorstand geht wieder auf Distanz zu Vanessa Emde
Der Vorstand der Berliner Linken-Fraktion geht erneut auf Distanz zu ihrer Neuköllner Abgeordneten Vanessa Emde. Diese hatte mit einem Social-Media-Post für Entsetzen gesorgt.
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Der Vorstand der Berliner Linken-Fraktion geht wieder auf Abstand zu seiner Neuköllner Abgeordneten Vanessa Emde. „Die gemeinsame Einschätzung ist, dass die Mandatsträgervereinbarung der Linken nicht akzeptiert wird und eine gemeinsame Arbeitsgrundlage nicht gegeben ist“, sagte der Linken-Co-Fraktionsvorsitzende Tobias Schulze bezüglich Emde am Freitag dem rbb nach einer Krisensitzung des Linken-Vorstands.
Die Fraktion habe sich nun mit einer Abgeordneten konstituiert, „die nicht mit der Partei kooperiert“, sagte er zu der Linken-Politikerin Vanessa Emde. Mit dem neuen Post habe Emde ihre Unterschrift unter die Konstituierungserklärung faktisch zurückgezogen, heißt es weiter. Alle Abgeordneten der Linken-Fraktion hatten sich darin zum Existenzrecht des Staates Israel bekannt.
Emde hatte in ihrem neuen Social-Media-Post klar betont, keine ihrer früheren antisemitischen Aussagen zurückzunehmen. Auch nicht etwaige Aussagen zum Nichtbestehen eines Existenzrechts von Staaten, womit die Abgeordnete offensichtlich auch auf das Existenzrecht Israels zielte. Emde hatte in einem Video zuvor argumentiert, Staaten hätten kein Existenzrecht. Emde gewann mit starkem Israel-Hass als Hauptteil ihrer Wahlkampagne den Neuköllner Wahlkreis 1 direkt. In dem Video hieß es zudem, die Tatsache, dass sie doch Teil der Fraktion sein werde, sei „ein kleiner Geländegewinn gegen die Staatsräson“.
Laut Schulze ist sich der Linken-Fraktionsvorstand jetzt einig, dass Emde derzeit nicht öffentlich für die Fraktion sprechen kann. Man wolle in einer regulären Sitzung am kommenden Dienstag das weitere Vorgehen beraten, heißt es. Emde ist zu dieser Sitzung eingeladen.
Die möglichen Koalitionspartner Grüne und SPD zeigten sich als Reaktion zufrieden über die Distanzierung des Linken-Vorstands von Emde. Beide hatten die Sondierungen in der Hauptstadt zunächst unterbrochen, da die Antisemitismus-Erklärung der Linken nur Teile der zuvor im Rahmen der Vorgespräche zwischen Linken, Grünen und SPD getroffenen Vereinbarung enthielt.
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SPD, Grüne und Linke wollen ihre Sondierungsgespräche am Donnerstag fortsetzen. Die Parteien haben sich darauf verständigt, ihre gemeinsame Antisemitismus-Vereinbarung in einen möglichen Koalitionsvertrag aufzunehmen. Die Aufnahme der umstrittenen Abgeordneten Vanessa Emde in die Linksfraktion bleibt bestehen.So war Emde darin wieder Teil der Fraktion, obwohl zuvor explizit etwas anderes vereinbart worden war. Neben der gemeinsamen schriftlichen Erklärung zum Thema Antisemitismus war nämlich mündlich vereinbart worden, dass Emde nicht Teil der Linksfraktion werden soll. So zumindest stellten es die Berliner Grünen laut Tagesspiegel am Dienstag dar. Die Linke monierte, eine solche Absprache habe es nicht gegeben; man entscheide selbst über sein Personal. Seit Donnerstag hatten die Grünen und die SPD die Gespräche wieder aufgenommen – auch wenn Emde Teil der Fraktion war. Nun sieht es wieder anders aus.
Zur Causa Emde hatten sich zuletzt auch Größen aus der Bundespolitik kritisch geäußert. Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt schrieb zu Emdes Aussage zu Israel auf X: „Das ist abstoßend und unwürdig. Es widerspricht natürlich allem, was verabredet wurde. Alle, die sich zurecht und nachvollziehbar ein Berlin wünschen, in dem man sicher lebt und wohnt, müssen sich fragen, ob das wohl auch für Jüdinnen und Juden gelten soll. Wenn solche Position in der Fraktion Platz haben, sind alle Bekenntnisse null Wert. Die Linke muss sich jetzt entscheiden.“ Der jüdische Pianist Igor Levit schrieb: „Vanessa Emde unterschreibt, dass Israel ein Existenzrecht hat. Sie wird in die Linksfraktion aufgenommen. Zwei Tage später feiert sie auf Instagram ihren kleinen Geländegewinn gegen die Staatsräson. Sie lacht euch aus, liebe Grüne, liebe SPD. Euch und eure Erklärungen. Und ihr wollt mit diesen Leuten Berlin regieren, und das bis Sonntag? Was immer euch dazu treibt: Es macht mich als Bürger fassungslos. Als Juden noch mehr.“
Tatsächlich befinden sich die Sondierungen offenbar auf der Zielgeraden. Die Berliner Grünen laden bereits am Montag zu einem Kleinen Parteitag ein, auf dem 49 Delegierte über den Einstieg in Koalitionsgespräche mit Linken und SPD abstimmen werden. Bei der SPD entscheidet der Landesvorstand. Ob die Linke, tief zerstritten in der Israel-Frage, ihren am 31. Oktober geplanten Parteitag wegen der Sondierungsergebnisse vorziehen wird, ist noch unklar.
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Alles nur Show, es geht um die Fleischtöpfe und da wollen sie ran. Ich glaube den links rot grünen nie mehr auch nur ein Wort.
Merz hat auch Probleme damit nicht zu lügen.
Nur weil der eine auch lügt, macht es die andere Lügentante nicht besser…
Wir werden von Lügnern regiert.
So ist es ! Und man braucht die SED ja auch im Bundestag ( 2/3’Mehrheit) für das Nächste Multi Billionen “ Sondervermögen“.
Habe bei meiner Haus-Bank auch ein Sondervermögen beantragt .
Ich brauche n da extrem zuversichtlich , das mit ein paar Millionen überwiesen werden. 😁😆
Augenwischerei! Der Kommunismus wird die Pforten eintreten. Glückauf!
Helau
ja ja und hat man den Koalitionsvertrag inkl. aller Enteignungsphantasien und Sozialismus-Revival unterschrieben, kommt die innige Umarmung.
Hüh hott, Hauptsache die Posten sind gesichert.
Mal schauen ob sich die Geberländer den Sozialismus finanzieren zu müssen, gönnen, da Merzowitsch als bester SPD Kanzler seine UNION es aufzwingt, würden manche sagen.
Sollten die Emde aus der Fraktion nehmen, kann es richtige Verwerfungen bei den Linken geben. Parallel werden evtl. tatsächlich neue Patteien entstehen. Wenn die erste Clan Partei kommt, werden der Linken gute 10.000 Stimmen aus dem Mileu fehlen … Es wird sich zeigen, dass die Linken nicht aus eigener Kraft gewonnen haben. Kann spannend werden . Die Lüge von K. kann noch teuer werden.
Das wirklich Schlimme daran ist, daß dieses Schauspiel m.E. keinen der LINKE-, GRÜNEN- und SPD-Wähler_*/Innen in Berlin wirklich stört. Und das wissen diese Parteien, deswegen macht es ihnen nichts aus, so zu agieren. Das Problem ist das Soziotop in Berlin, aus dem all dies hervorkriecht. Ekelhaft!
ja, das Sozio in Berlin ist top
Wenn die SED-Linkspartei die Judenhasser Clan-Koalition mit SPD und Grünen beschlossen hat, ist auch Clan-Freund Kocak und Emde wieder mit ihren Hamas-Freunden bei den Linken willkommen. Somit alles nur Schmieren-Theater bei den Linken.
Ohne LFA -Schmarotzertum wäre Berlin längst pleite, die Parasiten wären längst weg. Zahlt weiter feste Steuern, damit der Abschaum weiter dort hausen , und sich vermehren kann.
Das ist aber nicht nett; öffnen Sie sich. Ein wenig Kommunismus wagen!
die Alternative wäre Duftschaum, dann wären die Zecken geck