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Tempelhof-Schöneberg

Berlin: Grüne wollen Flüchtlinge in Hotels unterbringen

Berlin baut Containerunterkünfte für Migranten. Den Grünen in Tempelhof-Schöneberg passt das nicht - sie wollen Asylbewerber und Flüchtlinge lieber in Hotelgebäuden unterbringen.

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Die Grünen in Berlin kritisieren die neu ausgewiesenen Plätze und Unterbringungen für Asylbewerber und Migranten. Weil es sich ausschließlich um Wohncontainer handelt, sehen die Grünen Handlungsbedarf. Die Bezirksfraktion in Tempelhof-Schöneberg fordert, Hotels zur Unterbringung zu nutzen. Das berichtet die Berliner Morgenpost.

„Notunterkünfte werden aus Mangel an anderen Möglichkeiten zu Dauerlösungen. Es ist nicht zu verstehen, dass auf der anderen Seite Objekte, die in dieser großen Not Abhilfe schaffen könnten, nicht genutzt werden, sondern leerstehen“, so Bertram von Boxberg, Vertreter der Grünen im Bezirk. Diverse Hotels würden sich dafür eignen, meinen die Grünen, so unter anderem das alte Hotel Sylter Hof Berlin Superior im Stadtteil Schöneberg.

Mit ihrem Vorschlag wollen die Grünen laut eigener Aussage vor allem gegen Leerstand vorgehen. In der Vergangenheit hatten sie bereits auf Landesebene die Unterbringung in Hotels für viel Geld gefordert. „Wir schlagen unter anderem vor, Hostels und Hotels nicht nur anzumieten, sondern zu kaufen und dauerhaft zu Unterkünften umzubauen“, hieß es damals in einer Stellungnahme der Grünen-Fraktionsvorsitzenden im Abgeordnetenhaus und ehemaligen Umweltsenatorin Bettina Jarasch sowie dreier Bezirksbürgermeister der Partei.

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