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Niedersachsen

Über 100 AfD-Wahlplakate im gesamten Landkreis Northeim zerstört

Im Landkreis Northeim in Niedersachsen sind vor der Kommunalwahl über 100 AfD-Plakate zerstört worden. Die Partei kündigte an, ihren Wahlkampf weiter fortsetzen zu wollen, und erstattete Anzeige gegen Unbekannt.

Das Plakat der AfD im Landkreis Northeim wurde beschmiert. (Quelle: Pressefoto des AfD-Kreisverbandes Northeim)

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Im niedersächsischen Northeim wurden innerhalb von zwei Wochen rund 100 AfD-Wahlplakate beschädigt und beschmiert. Das teilte der Kreisverband Anfang der Woche in einer Pressemitteilung mit. Der Sachschaden soll sich auf über 600 Euro belaufen. Von der Zerstörung waren Plakate im gesamten Kreisgebiet betroffen. Der Kreisverband erstattete in mehreren Fällen Anzeige gegen Unbekannt. Die Partei will ihren Wahlkampf weiter fortsetzen und beschädigte Plakate ersetzen.

Auch in Berlin und Sachsen-Anhalt kam es zu Beschädigungen von AfD-Wahlplakaten. Am 2. August soll in Berlin-Friedrichshain ein AfD-Wahlkampfhelfer beim Aufhängen von Plakaten bedroht worden sein, wie die Junge Freiheit berichtete. In Magdeburg soll dem 13-jährigen Sohn eines Mannes, der AfD-Plakate aufhängte, mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden sein (Apollo News berichtete).

Die AfD in Niedersachsen hat noch mit größeren Problemen zu kämpfen als mit zerstörten Plakaten. Denn im Vorfeld der Kommunalwahlen am 13. September sind vier Kandidaten der Partei nicht zur Wahl zugelassen worden. Die rot-grüne Regierung hatte wenige Monate zuvor ein Gesetz verabschiedet, das es ermöglicht, Kandidaten für Landrats- und Bürgermeisterwahlen auf ihre Verfassungstreue zu überprüfen, wenn Zweifel bestehen. Dazu können die zuständigen Stellen eine ausführliche Stellungnahme der übergeordneten Kommunalaufsichtsbehörde anfordern. In diese Stellungnahme können auch Erkenntnisse des Verfassungsschutzes einfließen.

Insgesamt wurden 18 Prüfverfahren eingeleitet, 17 davon richteten sich gegen AfD-Kandidaten. Acht Fälle wurden direkt von der Kommunalaufsicht des Innenministeriums behandelt; dabei ging es immer um AfD-Kandidaten. In wie vielen dieser Fälle eine Empfehlung für den Ausschluss von der Wahl ausgesprochen wurde, konnte das niedersächsische Innenministerium gegenüber Apollo News nicht beantworten. Begründet wurde das damit, dass die entsprechenden Daten dem Gesetz entsprechend bereits gelöscht wurden (mehr dazu hier).

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40 Kommentare

  • „UnsereDemokratie“ kämpft eben mit demokratischen Mitteln um inhaltlich den Gegner zu stellen. Toll!

    • Ja, man ist begeistert darüber, wie viel Demokratie die angeblich Guten dort versprühen.

      • Northeim war schon immer ein links grün versifftes Dreckspflaster, nich war Kirsten?

    • Ich kann niemanden verurteilen der den blaubraunen Dreck nicht ertragen kann.

  • Wer glaubt, die AfD gehöre verboten, der fühlt sich auch im Recht, wenn er die Wahlplakate zerstört.

    • Und er fühlt sich auch im Recht, AfD-Politiker und Wahlkampfhelfer zu attackieren.

  • Zerstörte Wahlplakate werden keinen Wähler davon abhalten,die Partei zu wählen,die er für sich als richtig erachtet!
    Mich interessiert,seit Jahrzehnten,nicht,welche Gestalten auf den Wahlplakaten vom Laternenmast grüßen,ja,bei mir würden Wahlplakate für sämtliche Parteien abgeschafft….die liegen und hängen nur als Umweltverschmutzung herum!
    Informieren kann man sich heute problemlos auf anderen Wegen!

    • So ist es!
      Ich würde mal behaupten, dass kaum Wahlentscheidungen über ein Wahlplakat getroffen werden.
      Das Geld dafür kann man sich sparen.
      In jeder Hinsicht Ressourcenverschwendung.

    • Wahlplakate werden von den Parteien i.d.R. völlig überschätzt.
      Zur Kommunalwahl bei uns vor einem halben Jahr hingen von der AfD gerade mal eine handvoll A1 Plakate, von der „spd“ hunderte in A0.
      Die „spd“ hat sich halbiert und die AfD fast verdoppelt.
      Am Lächerlichsten sind die Plakataufsteller direkt vor den Wahllokalen. Wer sich dahin begibt, hat seine Wahlentscheidung längst getroffen.

  • Ich und viele AfD- Wähler brauchen keine Plakate!
    Wen überzeugt man denn damit?

  • Braucht die AfD als stärkste Partei überhaupt Wahlplakate? Jedes zerstörte AfD Wahlplakat ist Wahlwerbung für die AfD.

    • Und trotzdem werden es nur 19% für die blaue Witwe…

  • Die AfD braucht eigentlich derzeit keine Wahlplakate mehr aufzuhängen. Auf der anderen Seite ist aber jedes zerstörte Wahlplakat eine große Motivation der SPD im Wahllokal endgültig den Stecker zu ziehen.

  • Eigentlich braucht die AfD gar nicht zu plakatieren. Die Politik der anderen Parteien ist mehr Werbung für sie als 1000000 Plakate.

  • Ich würde aus Niedersachsen keinen Volkwagen mehr kaufen. Denen geht es dort wohl noch zu gut. Man liest in letzter Zeit nur noch Negatives.

  • Als echter AfD-Wähler brauche ich keine Plakate.
    In der heutigen Zeit ist für jeden klar denkenden Mensch die AfD ein muss.

  • Beste Werbung! Das wird in alle Gazetten die Titelseite!

    • Nein! Das wird nicht berichtet. Allenfalls als Randnotiz. Wären es Plakate der Grünen, dann gäbe es ein Rauschen der Blätter.

  • Ist zwar grauenvoll, aber wer das sieht, kann unmöglich die Altparteienmafia wählen!

  • Wahlplakate zerstören ist die Eine Sache,
    aber den Menschen,die die Plakate aufhängen:“lebengefährlich zu verletzen und von der Leiter zu stossen ….ist höchst kriminell!
    Wenn „DIES“ dieVorgehensweise ist um:“Unsere Demokratie“zu verteidigen,
    dann bin ich für die Diktatur !!! 🙁

    • Falsche Schlussfolgerung!! Ich bin für Demokratie! Ohne ‚unser‘ oder ‚freiheitlich‘ oder welche Beschönigungsformel auch immer. Kein Mensch muss etwas aufhübschen, was funktioniert, wenn man es ernst nimmt.

  • Wem die Argumente fehlen, der kann halt nicht anders!

  • Und das dürfte vermutlich erst der Anfang sein. Je näher die -bedrohlichen – Wahlen rücken, je mehr dürften die selbsternannten „Sturmtruppen für unsere Demokratie“ zum Straßenterror und Krawall in Versammlungsorten übergehen.

  • Lösung: Wildcam. So eine Cam reagiert auf Bewegung, mach unerkannt Nachaufnahmen und dann hat man ein Gesicht… hat den Sachbeschädiger wundervoll auf dem Sensor. Als JPEG. Anzeigentauglich.
    Wetten, da sieht man bekannte „Unseredemokratiegesichter“? Was werden sie jaulen, wenn man sie zu Recht in die Haftung nimmt…

    • Es sind doch laue Sommernächte. Einfach auf die Lauer legen und dann mit genügend Lux die Nacht erhellen und die Gestalten aufnehmen. Ich bin ja für friedliche Mittel…

  • Daran erkennt man die Verfassungs- und Demokratiefeinde der Kartell-Parteien, die durch Rechtsbeugung und auf zerstörerische Weise rechtstaatliche und demokratische Wahlen verhindern wollen.

  • Keine Sorge, dass sind die Guten die sowas tun.
    Die polizeilichen Ermittlungen werden im Sande verlaufen.
    Wäre es andersherum, also Wahlplakate der anderen wären zerstört, dann würden Staatsschutz und Verfassungsschutz ermittelt. Schließlich ginge es um „Unseredemokratie“.
    Aber so …

  • Was wäre passiert, wenn Wahlplakate für den Kremlchef im Dritten Reich (Deutschland) angebracht wurden wären?

  • Grünlinker Wahlkampf, keine Argumente aber ganz viel Gewalt gegen Andersdenkende. War bei Sozialisten, egal ob national oden international, schon immer so.

  • Nun tauchen erste besorgniserregende Signale sogar am anderen Ende des Planeten auf. In Argentinien wurde die ehemalige Polizistin Griselda Inés Ortíz festgenommen, die beschuldigt wird, ehemalige Sicherheitskräfte für den Einsatz in der Ukraine rekrutiert zu haben. Die Ermittlungen ergaben, dass den Kandidaten etwa 3000 Dollar pro Monat versprochen wurden, und bei Durchsuchungen wurden Dokumente zur Rekrutierung, ukrainische Symbole und andere Materialien im Zusammenhang mit dieser Tätigkeit gefunden.


    https://t.me/peresidok/8817

    • „Es scheint, dass auch über dem Ozean langsam die einfache Wahrheit erkannt wird. Hinter den lauten Parolen von der „Verteidigung der Demokratie“ verbirgt sich eine gut funktionierende Maschinerie, um Menschen in einen der blutigsten Kriege der Moderne zu schicken.“

  • Mir gefällt der Niveauunterschied:
    Links: Verbieten und Plakate abreißen. Also Diktatur und Gewalt.
    Rechts: Anzeige erstatten und weitermachen. Also Rechtsstaat und Demokratie.

  • 1920-32 kannte EXAKT solches Verhalten von den braunen NS-Horden.
    Unseredemokratie sollte sich entweder offen dazu bekennen (für GRÜNESEDSPD liegt das nahe) oder sich distanzieren und der AfD helfen (gewisse Reste von Anstand in der CDU).

  • Können Wahlplakatzerstörer eigentlich etwas mit dem Begriff „Reaktanz“ anfangen? Hier die Erklärung für diese Dummköpfe: JETZT ERST RECHT!

    • Linke Gehirne machen halt linke Sachen!
      Denken ist nicht so deren Ding!

  • Was wäre passiert, wenn Wahlplakate für Putin angebracht wurden wären?

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