Wahlverhalten
Bei den Briefwählern liegt die AfD hinter der CDU – an der Urne hat sie über 50 Prozent erhalten
Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigt sich bei der AfD eine bemerkenswerte Differenz zwischen Urnen- und Briefwahl. Im Wahllokal erreicht die Partei 51 Prozent, bei der Briefwahl dagegen nur 24 Prozent. Die übrigen Parteien schneiden bei der Briefwahl durchweg besser ab.
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Die AfD hat ihren Stimmanteil bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mehr als verdoppelt und wurde mit 43,8 Prozent mit großem Abstand stärkste Kraft. Mit einem Stimmanteil von 51,2 Prozent fällt die Dominanz der Partei sogar noch deutlicher aus, wenn ausschließlich die Zweitstimmen bei der Urnenwahl berücksichtigt werden. Bemerkenswert ist der Kontrast zur Briefwahl: Dort kam die Partei lediglich auf 24,3 Prozent und lag ungefährt gleichauf mit der CDU.
Zwischen dem Urnen- und dem Briefwahlergebnis der AfD liegen damit 26,9 Prozentpunkte. Die übrigen gesondert ausgewiesenen Parteien schneiden bei der Briefwahl dagegen durchweg besser ab als bei der Urnenwahl. Dies zeigt sich etwa auch beim Wahlergebnis der CDU. Sie erreichte insgesamt nur 17,2 Prozent und damit ein historisch schlechtes Ergebnis. Unter den Urnenwählern kam sie sogar nur auf 14,5 Prozent, bei den Briefwählern hingegen auf 24,3 Prozent.
Auch SPD, Grüne und Linkspartei schneiden bei der Briefwahl deutlich stärker ab. Die SPD erreicht dort 13,5 statt 7,7 Prozent an der Urne, die Grünen kommen auf 12,9 statt 7,4 Prozent. Bei der Linkspartei stehen 11,0 Prozent bei der Briefwahl 7,6 Prozent im Wahllokal gegenüber. Beim BSW hätten die Briefwähler sogar den Ausschlag für den Landtagseinzug geben können. Auch die FDP erzielt unter Briefwählern leicht höhere Werte.
Die Zahlen stammen aus den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamts Sachsen-Anhalt. Insgesamt gaben 363.751 Wähler ihre Stimme per Brief ab. Das entspricht 27,4 Prozent aller Wähler. Bezogen auf die 1.706.851 Wahlberechtigten liegt der Anteil bei 21,3 Prozent. Die getrennten Parteiwerte ergeben sich aus den amtlichen Ergebnissen der jeweils als Urnen- oder Briefwahlbezirke ausgewiesenen Wahlbezirke.
Seit Bekanntwerden der deutlichen Unterschiede wird vor allem in den sozialen Medien über die Briefwahl diskutiert. Einige Nutzer äußern Zweifel an der Authentizität der Ergebnisse und sehen in der Briefwahl ein mögliches Einfallstor für Wahlmanipulation zulasten der AfD. So forderte der AfD-Bundestagsabgeordnete Götz Frömming am Montag in einem Beitrag auf X, die Briefwahl generell abzuschaffen.
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Die Gründe für diese eklatante Diskrepanz dürften dieselben sein, die zu einem Verbot der Briefwahl in Frankreich geführt haben.
Genau:
Die klassische Briefwahl wurde in Frankreich bereits 1975 abgeschafft, unter anderem wegen erheblicher Betrugsprobleme.
Und aus denselben Gründen ist die Briefwahl auch in Irland, Italien, Griechenland oder Tschechien gar nicht erst vorgesehen.
Und wiederum aus genau denselben Gründen wird die Briefwahl in Deutschland mit Zähnen und Klauen verteidigt und alles getan, um sie noch auszuweiten.
https://report24.news/fauler-briefwahl-zauber-kostet-afd-absolute-mehrheit-irrer-unterschied-zwischen-urne-und-brief/
Der Vollständigheit halber in Frankreich:
Wer z. B. alters- oder krankheitsbedingt nicht wählen kann, hat die Möglichkeit der Stimmrechtsübertragung (Procuration), also eine Stellvertreterwahl.
Prinzip: Sie beauftragen eine Vertrauensperson (die im selben Wählerverzeichnis (!!) eingetragen sein muss), für Sie im Wahllokal (!!) die Stimme abzugeben.
Die Vollmacht kann online (über das staatliche Portal Maprocuration) vorbereitet werden, muss aber meist einmalig persönlich (!!) bei der Polizei, der Gendarmerie oder im Konsulat verifiziert werden.
Man erkennt dann, wer für einen gewählt hat und diese Person muss ins Wahllokal gehen und wird dort registriert.
Fazit: Viel zu transparent und mühevoll fürs grün-linke Altenheimpersonal.
Geht also in Frankreich, aber niemals in Deutschland, wäre nämlich zu einfach.
Nun … vielleicht unter anderem mal bei den viele Senioren- und Altheimen nachfragen, warum die Ergebnisse so ausfielen… – ein Schelm der böses dabei denkt.
Alles reiner Zufall. Es wird doch keiner … zweifeln.
Die Briefwahl ist sicher 😉
… so sicher wie die Renten …
Pinocchio, ist es nicht langsam an der Zeit das du dich für deine Dauerlügen und Dauerbeleidigungen Bei den Bürgern und auch anderen Parteien entschuldigst???? Wann wirst du wach? Besser geh in Pension, leg die Füße hoch und halt die Klappe. Da kommt nämlich nur Müll bei heraus!!🤢
Die Einsichtsfähigkeit dieses Herren ist gleich null. Was erwarten Sie?
Nix Pension, der soll seine Schuldenorgien abarbeiten, zusammen mit seinen hochqualifizierten Einwanderern, die man trotz vieler Verbrechen nicht abschiebt
Außerdem fordere ich eine Steuerwucherrückerstattung
SED: Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen die Kontrolle behalten.
Vergangene Woche wurde berichtet, dass eine unbekannte Person die Wahlunterlagen einer 95-jährigen dementen Frau in einem Pflegeheim in Dessau ohne Vollmacht ausgefüllt und für sie gewählt haben soll. Die Ermittlungen wurden später mangels Belegen eingestellt.
Wer hätte nicht erwartet, dass die Ermittlungen eingestellt würden?
Die Briefwahl in Sachsen-Anhalt ist ein wahres demokratisches Wunderwerk. An der Urne holt die AfD die absolute Mehrheit mit über 51 Prozent, aber beim Briefe-Öffnen halbiert sich das Ergebnis urplötzlich wie durch Geisterhand. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Dass die Grünen und die SPD ausgerechnet per Post massiv zulegen, überrascht mich natürlich überhaupt nicht. Da haben die fleißigen Helfer beim Auszählen wohl wieder ganze Arbeit geleistet, um das richtige Ergebnis hinzubiegen.
Sarkasmus off übrigens
Immer mehr Online-Portale greifen dieses Thema auf
An der Urne 51 Prozent, per Brief nur 24:
Das merkwürdige AfD-Ergebnis in Sachsen-Anhalt
https://report24.news/an-der-urne-51-prozent-per-brief-nur-24-das-merkwuerdige-afd-ergebnis-in-sachsen-anhalt/
Da braucht man keinen Text mehr, das Bild spricht Bände.
Briefwahl abschaffen und Präsenzwahl einführen. Das reduziert die Manipulationsmöglichkeiten gleich mal um 90 Prozent.
Abschaffen nicht. Auch wer krank, gehbehindert oder in Urlaub ist, muss die Möglichkeit zum Wählen haben.
Früher musste man zumindest unterschreiben, dass man nicht in der Lage oder verhindert ist. Man könnte auch ein Attest, eine Hotelbuchung, ein Flugticket oder Ähnliches verlangen, was aber ein ziemlicher bürokratischer Aufwand wäre.
Briefwahl abschaffen, mit der Wahlbenachrichtigung muß der Ausweis geprüft werden und es muß für jedes Wahllokal das Ergebnis veröffentlicht werden. Dann kann man beim „Zusammenzählen“ auch nicht betrügen
Kann man immer noch, aber es ist nicht so einfach, und wenn die Auszähler nicht aus einem politischen Lager kommen unwahrscheinlich. Bei uns kommst du aber kaum als Wahlhelfer rein, das ist eine Brandmauer-Clique.
Das ist ja fast so wie bei der Wahl in Belarus.
Ja, es stinkt zum Himmel mit der sog. „Briefwahl“.
Das sagt Reichelt bei NiUS auch in einem short
Und in der Vollversion des Beitrags dazu, kritisiert Reichelt sogar die
Bild- Propaganda für die Briefwahl, s youtube:
Reichelt sagt es was bei der Briefwahl wirklich verdächtig ist
Reichelts Aussage im short
„ausgerechnet die Verlierer-parteien propagieren die Briefwahl am lautesten …“
je unbeliebter die Partei desto mehr liebt sie die Briefwahl
https://www.youtube.com/watch?v=nedCod3jB50
Ich war schon immer gegen die Briefwahl.
Aber für Sachsen-Anhalt haben ja Ulrich Siegmund und die AfD ihren Wählern immer geraten, keine Briefwahl zu machen, sondern in die Wahllokale zu gehen. Wenn die überwiegende Mehrheit der AfD-Wähler diesem Ratschlag gefolgt ist, dann ist es nur natürlich, dass die AfD-Stimmen in den Lokalen um einiges höher war als bei der Briefwahl.
Unabhängig davon: nur die Wahl im Lokal ist einigermaßen sicher.
AfD-Wähler sind misstrauisch gegenüber der Briefwahl und bevorzugen das Wählen an der Urne. Das ist auch gut so. Die Diskrepanz bei der Briefwahl löst für mich aus diesem Grund jetzt nicht automatisch einen Verdacht aus. Sauber bleiben, Leute.
10-15% Differenz ja, aber das Ergebnis passt nicht. Da wurde etwas am Ergebnis gedreht. Entweder steckt dahinter eine massive Beeinflussung oder die gültigen Stimmzettel wurden von anderen als den Wahlberechtigten ausgefüllt. Bei der Auszählung merkt man das nicht einmal mehr.
Genau, es gibt 41 Wahlkreise und 2661 Stimmbezirke. Wenn dieser Trend fast flächendeckend zu beobachten ist, dann hätte praktisch überall manipuliert werden müssen – und überall in ähnlichem Umfang. Das ist schlicht nicht denkbar.
Die Träger von Altenheimen und Pflegediensten sind fast überall SPD nah. Die Beeinflussung der Alten leicht. Es ist auch leicht sich deren Briefwahlunterlagen zu beschaffen. Das geht schon flächendeckend. In einem Bundesland mit einem hohen Durchschnittsalter. An einigen Stellen ist es ja auch schon aufgeflogen.
genau, wenn, das muß ganz genau und unabhängig untersucht werden.
Nun, die Briefwahl scheint ein Korrekturmittel zu sein.
Nicht scheint, sondern „IST“!
Seltsam, oder?
Trotzdem haben sie keinen Wahlkreis gewonnen.
Das war doch alles schon vorher bekannt.
Das stinkt zum Himmel und muss geklärt werden
Mir hat bei einer Kommunalwahl ein Wahlhelfer aufs Gesicht zu gesagt, was ich bei der Briefwahl gewählt habe. Das muss irgendwie zugehen wie beim Memori.
34.000 Stimmen bedeuteten mehr als 2%.
Kann sich jetzt jeder seine Gedanken dazu machen.
Wenn das mal nicht verdächtig ist.
Alles akribisch untersuchen, bitte!
Es wäre interessant zu wissen, wieviel Prozent der AfD-Wähler per Brief gewählt haben im Vergleich zu anderen Parteien, kann man das recherchieren? Nur wenn dieser Anteil signifikant von den anderen Parteien abweicht, wäre das Ergebnis plausibel.
Das Ding bei der Briefwahl ist, das nicht der Wähler den Wahlzettel in die Urne steckt, sondern erst der Wahlzettel von Dritten in die Hand genommen wird, zurückgesendet wird und erst der Vierte entscheidet, ob der Wahlzettel ausgezählt wird oder nicht.
Ganz ernsthaft, da muss doch eine Untersuchung und Überprüfung her….
„Niemand hat die Absicht, bei der Briefwahl zu fälschen.“
Oder Stalin: Es kommt nicht darauf an wer wählt, sondern wer auszählt.
Wäre doch mal spannend, eine Umfrage bei Briefwählern, die ja alle namentlich bekannt sind–durchzuführen.
Ob es einfach war, per Brief zu wählen, wie lange es dauerte, bis die Unterlagen da waren–ob sie die Unterlagen per Post verschickt – oder in den Briefkasten im Rathaus eingeworfen haben……
Vielleicht wären einige dabei, die gar nicht wußten, dass sie gewählt haben.
Die Umfragen sollten natürlich nur durchgeführt werden, um Infos zu bekommen, wie Briefwahlen zukünftig noch einfacher gemacht werden können.
Offensichtlicher Wahglbetrug. Wenn das nicht untersucht wird entsteht weiterer Vertrauensverlust.
Und jetzt grübeln wir alle mal, woran das wohl liegen mag ……
Briefwahl abschaffen und Wahlbetrug dadurch eindämmen.
Kurze Frage.
Hat Jemand was Anderes erwartet?
Ich nicht…
Nein…. keineswegs