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Hannover

Bauer muss 22.000 Apfelbäume roden, weil die Uni Hannover auf dem Gelände Photovoltaikanlagen bauen will

Der Apfelbauer Klaus Hahne verliert seine 7,5 Hektar große Plantage, weil die Leibniz-Universität Hannover im Rahmen ihrer Klimaneutralität dort eine Photovoltaikanlage für ihren Energiebedarf bauen will. Kurz vor Pachtende steht nun die Rodung von mehr 22.000 Apfelbäumen an.

IMAGO/Zoonar

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Der Landwirt Klaus Hahne bewirtschaftet seit über 15 Jahren ein 7,5 Hektar großes Gelände mit mehr als 22.000 Apfelbäumen. Die Erträge seien laut Hahne außergewöhnlich gut. Nun endet nach 15 Jahren sein Pachtvertrag mit der Leibniz Universität Hannover. Er soll nicht verlängert werden. Die Universität benötigt die riesige Fläche für ihren eigenen Energiebedarf: Eine Photovoltaikanlage soll künftig etwa 50 Prozent des Stromverbrauchs decken, wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet.

Laut dem Pachtvertrag muss Hahne das Areal bis spätestens März 2026 gerodet an die Universität zurückgeben. Auf dem Gelände soll anschließend eine Photovoltaikanlage entstehen. „Diese Infrastruktur soll 50 Prozent des Energiebedarfs der Hochschule klimaneutral sichern“, sagt Uni-Sprecherin Mechtild Freiin von Münchhausen. Nach eigenen Angaben hatte die Leibniz-Uni einen Energieverbrauch von 46 Gigawattstunden, vergleichbar mit dem Bedarf einer mittleren Kleinstadt. Die Energiekosten lagen 2024 bei etwa 28,1 Millionen Euro. Die Universität sieht es als ihre Verantwortung, aktiv Maßnahmen für ihre eigene Energieversorgung zu ergreifen und diese weitgehend auf erneuerbare Energiequellen umzustellen. 

Bauer Hahne zeigte dagegen kein Verständnis für die Pläne der Uni: „Der Boden hier ist allererste Sahne.“ Laut Pachtvertrag muss er das Gelände komplett gerodet übergeben. Auch die Wasserleitung muss der Landwirt auf eigene Kosten entfernen. Insgesamt gehe es um rund 4.500 Pfähle, 18.000 Stäbe und mehrere Dutzend Kilometer Draht.

Kurz vor Ende der Pacht verwickelte sich der Bauer in einen Streit mit der Universität. Hahne konnte nach eigenen Angaben im Frühjahr 2024 die Beregnungsanlage nicht nutzen, um die Blüten vor dem Frost zu schützen. Die Pumpen für die Wasserzufuhr waren defekt. Das führte zu einem massiven Ernteausfall, für den der Landwirt nun Schadensersatz von der Universität Hannover fordert. Diese weigere sich jedoch, den verursachten Schaden zu begleichen. 

Schon kommende Woche soll eine Firma anrücken, die die Bäume roden soll. Auch eine Petition an den niedersächsischen Landtag ist im Gespräch.

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145 Kommentare

  • Was machen die Uniallwissenden im Winterhalbjahr?
    Meine nach Süden ausgerichtete Solaranlage liefert seit Wochen exakt Null Strom…
    Grüne Transformation tötet alles: die Natur, die Umwelt und die Vernunft….

    248
    • Windrad installieren und Scheinwerfer mit Windenergie antreiben: damit die „Sonnenpaneele“ bestrahlen und schwups gibts auch nachts Sonnenertrag.

      • Das Perpetuum mobile ist die Lösung! Das wird bestmmt von einen klugen Grünling bald erfunden! Wartet nur ab! Alles wird gut! Ihr müßt nur fest daran glauben!

      • Sie sollten sich mit Egon zusammen tun. Dann scheint Ihrer beider Sonne halt auch nachts. Wer sich eine PV-Anlage aufschwätzen lässt, die keinen Ertrag einbringt, Kauft auch drei und bezahlt gern vier. Ein weit verbreitet Phänomen, besonders unter eifrigen Vollskorrespondenten hier

    • Besser kann man es nicht formulieren!

      Was die Entschädigungen angeht rate ich mal. Es wird keine geben, er wird noch zur Kasse gebeten werden. Wegen einfach „ist so“ und fertig! Revision … keine. Petion, wurde schon erwähnt … fruchtlos bzw. nicht zugelassen. Und sonstige Möglichkeiten, keine Ahnung. Und bis dahin sind längst Tatsachen geschaffen worden.

      Mögen ihre Anlagen wegen technischen Fehlern abfackeln.

      • …und dann von den Chinesen neue Photovoltaik kaufen 🙂 🙂 🙂

      • Mögen Sie, ob Ihrer mentalen Bescheidenheit nicht auf die Straße fallen. Und wer auf Pachtgelände Obstbäume pflanzt, hat den Knall eher nicht gehört. Kann man sich nicht ausdenken. Er sollte es nächstes Mal mit den größten Kartoffeln versuchen, die ja unschlauen Bauern besonders gut gelingen.

    • @Verbrenner
      Sie wollen damit also sagen, dass eine PV-Anlage nur dann größtenteils zur Selbstversorgung beitragen kann, wenn man deutlich mehr als die doppelte benötigte Leistung installiert, also größtenteils nutzlos ist?

      Wohlgemerkt sinkt die Ausbeute über Zeit kontinuierlich und unter widrigen Bedingen nochmal deutlich ab. Aber da raten die „Experten“ ja zu einem Speicher, sodass zwar die Autarkie erhöht wird, jedoch die Wirtschaftlichkeit weiter abnimmt.

      Falls man kein Profil hat, das gut mit den Sonnenstunden harmoniert, ist ein großer PV-Anteil einfach nur Unsinn.

    • die vernunft war schon vorher tot, sonst waere es nicht soweit gekommen.

    • Ich habe keine Ahnung, was Sie für eine PVA haben.

      Bei mir verhält es sich so: 13 kWp Dachanlage +11 kWh Batterie, S-O Ausrichtung – nähe Rendsburg:

      Autarkieqoute:
      Jan: 52%
      Feb: 95%
      Mär: 99%
      Apr: 99%
      Mai: 99%
      Jun: 99%
      Jul: 99%
      Aug: 99%
      Sep: 99%
      Okt: 87%
      Nov: 58%

      Übers Jahr gerechnet:
      Erzeugung: 12053 kWh
      Eigenverbrauch: 5300 kWh
      Selbstversorgerqoute: 94%

      -46
      • Unglaubwürdig! zudem haben Sie den Dezember vergessen.

      • Keine PV Anlage in Deutschland liefert 99 Prozent.

      • Meine Klein-Anlage wird ständig heruntergeregelt und über die Mittagszeit stundenlang vom Netz genommen… Die Netzspannung steigt bei Sonnenschein auf 253 V und fällt abends um 18:00 Uhr dann meistens knapp unter 220V…
        Je mehr Anlagen ans Netz gehen, desto schlechter der Wirkungsgrad/Selbstversorgerquote.

      • Anekdotisch. Sie werden immer einen Selbstversorger irgendwo finden, der eine hohe Quote hat. Das als Basis für Unternehmen oder Staaten zu nehmen, ist unsinnig. Für den Einzelnen kann das Würfelspiel aufgehen. Ausserdem haben Sie sicherlich keine 20tsd Bäume gefällt. Das soll hier passieren. Um klimaneutral zu werden läßt die Uni die besten natürlichen CO2 Absorber vernichten. Die völlige Absurdität der Klimaideologie kann man hier bewundern.

      • @Verbrenner

        Haben Sie nicht etwas vergessen? Die Autarkiequote betrifft nur ihr Eigenheim. Irgendwo arbeiten Sie aber doch bestimmt oder Sie beziehen ein Einkommen, das irgendwie auch am allgemeinen Wirtschaftskreislauf hängt. Das müsste man dann in die Autarktiequote mit einbeziehen, selbige dürfte dann in den Keller rauschen.

      • Hallo Verbrenner,
        Ich selbständiger Elektrotechniker im Ruhestand habe 100% das ganze Jahr bei 0% PV-Anlage mein Strom kommt nämlich aus der Steckdose . Ach so bei 13 kWp Dachanlage +11 kWh Batterie und eine Selbstversorgerquote von 94% ist sehr sportlich. Ich denke sie heizen auch mit einer Wärmepumpe oder ähnlich. Wenn ja ein Tipp von mir bauen sie sich für den Winter einen Kamin ein und bitten den Bauern ihnen einen Teil seiner gefällten Apfelbäume zu geben gut getrocknet haben die einen hohen Heizwert.

      • @Norbert1:

        „Keine PV Anlage in Deutschland liefert 99 Prozent.“ Quellenangabe? Oder nur eine Behauptung. Ich kann die Messwerte meiner Anlage gerne zur Verfügung stellen.

      • Ich habe zwar nur eine Balkonkraftwerk (sehr gut ausgerichtet zur Sonne) aber seit Oktober kommt fast nichts mehr rein, deshalb rechnen Sie ihr Zahlen schön.
        Diesen Flatterstrom braucht kein Mensch, es führt nämlich dazu, wie im Sommer in Spanien, dass dann viel zu viel da ist und nicht gebraucht wird.

      • @SHerbert:
        Die Zahlen sind aus 2025, Stand 19.11.2025.
        Ihre Aussage: „Unglaubwürdig“ disqualifiziert Sie ohnehin.

        -10
  • Umwelt und Klimairrsinn stehen eben konträr zueinander. Ideologie schlägt Vernunft.

    116
    • Ideologie ersetzt Vernunft. Ideologie schließ Vernunft aus. Ideologie ersetzt Meriten.
      Und die Uni-Verwaltung besteht ja schon aus den Neuen Abiturienten.

      • So isses. Über Jahre haben wir uns diese Zustände quasi in den Schulen und dann an den Unis selbst heran erzogen. Die zwangsläufigen Probleme damit wollte niemand sehen. Reality sucks, but it’s law.

      • KI – Trolle die junge Bande.Hat fertig.

    • Sollen Wind- und Solaranlagen gebaut werden, kettet sich kein Aktivist an Bäume.
      Ideologie siegt über Naturschutz

  • Diese Module reflektieren Wärme wie Herdplatten … Äpfel sind Nahrungsmittel und haben definitiv vorrang, allein weil sie der Natur Kleinstleben und auch Klimaregulation schenken.

    107
    • Technisch betrachtet völliger Unsinn.
      Module „produzieren“ keine Energie, sie wandeln sie nur aus Sonnenlicht um.
      Die über Kabel abfließende Energie wir nicht erzeugt, also fehlt sie in der Wärmebilanz der Installation.

      „Fühsieck für Dummies“ (Mal die Buchreihe googeln)

      • Das sollte man nicht so verbissen sehen. Hauptsache, wir wissen, was damit gemeint ist. Menschen, die sich in Physik gut auskennen, operieren womöglich im Kulturbereich mit fachlich unzutreffenden Ausdrücken. Man spricht ja auch offiziell von angeblich „Erneuerbaren Energien“, obwohl das ein Marketingbegriff ist, der der Öffentlichkeit wohl ein reineres Gewissen suggerieren soll, aber physikalisch natürlich vollkommener Unsinn ist.

  • Ich weiß nicht. Photovoltaikanlagen auf Dächern, an Balkonen und Wänden – warum nicht. Aber in Deutschland solche Anlagen auf Wiesen und Äcker zu stellen – das halte ich für wenig hilfreich.

    • Wir können durch diese gewollte nicht Bewirtschaftung unserer Äcker inzwischen nur noch 40 % unser Lebensmittel selbst erzeugen und das geht immer weiter zurück (gewollt). Dafür fliegen wir alles aus dem Ausland ein, egal wieviel Dünger und Chemiekalien darüber geschüttet wurden, das ist WEF Strategie, durch Brüsseler Agenten.

      • „Wir“ haben noch nie, vlt bis auf die Nachkriegsjahre mehr als 40 Prozent unserer Lebensmittel selbst erzeugt. Eher viel weniger, Importe sind deutlich billiger, eigene Erzeugnisse werden eher exportorientiert erzeugt, bspw Schweinefleisch, Milchpulver, etc. Oder halt für die Tonne oder ins Biogas. Wagen Sie sich mal in einen dtsch. Supermarkt, Augen auf! In den 1960zigern wurden in D 13 Millionen Obstbäume ausgerissen, die Bauern bekamen Prämien. Alles, um den Billigsten Mist aus Südeuropa, Spanien, Israel, der DDR, Polen usw ganz weit das Tor zu öffnen. Nun ist China unser Ernährer. Schreiben Sie doch bitte lieber nicht, als solchen unbedarften Nonsens zu verbreiten. Danke

    • Wohl wahr!
      Allerdings gibt es mittlerweile Konstruktionen, die Beides übereinander ermöglichen. Und die Ergebnisse sind gar nicht mal schlecht.

      • Dann werde ich mal meine Tomaten im Keller halten. Vielleicht funktionert´s ja.

    • Das war jetzt aber sehr Diplomatisch ausgedrückt…

    • Hat doch Sinn: Man findet sowieso keine Erntehelfer mehr; also Paneele pflanzen.

      • Klar, und um das Klima zu retten, holt man sich dann lieber Nahrungsmittel aus Südamerika (Mercosur-Abkommen), weil die ja mit Segelschiffen transportiert werden.

    • Die Dinger auf den Boden zu stellen und damit Kohle zu machen, ist rentabler als sich die Arbeit mit dem Anbau von Feldfrüchten zu machen. Dazu werden die Landwirte noch beschimpft und sie von den militanten Stadtindianern attackiert.

  • Lebensmittel opfern für Photovoltaik, geht gar nicht.

    • Warum wird das aber in D seit achtzig Jahren zugunsten von Billigimporten und der irren Flächenversiegelung gemacht? Noch heute werden hier tagtäglich ! mehrere Hektar bestes Ackerland zu betoniert. Für Straßen, Parkplätze, Gebäude u.m. Daneben verrotten Straßen, Parkplätze, Gebäude, Fabriken u.m. Dann besser PV als Beton, aber das ist in Ihrer kleinen Welt nicht vermittelbar. Auch nicht schlimm

  • Die Universität hat erst vor wenigen Jahren einen Campus für Maschinenbau errichten lassen, da wird natürlich noch konventionell geheizt und auf den Dächern befindet sich keine einzige Solarzelle. „Nachhaltige Ingenieurwissenschaften“ sind aber ein ganz großes Thema.
    Beim eigenen Institut für Kraftwerkstechnik kann sich die Hochschulleitung auch nicht mehr beraten lassen – das wurde aus Kostengründen kürzlich geschlossen.

  • „Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen Und schrien sich zu ihre Erfahrungen, wie man schneller sägen konnte, und fuhren mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen Schüttelten die Köpfe beim Sägen und Sägten weiter.“ (Bertolt Brecht)

  • Hat denn schon jemand geprüft, welche negativen Auswirkungen die Photovoltaikanlage auf die Umwelt und umgebende Wohnbevölkerung haben wird ?

    • Die gibt es schon länger! Der Boden darunter ist für eine spätere Landwirtschaft völlig unbrauchbar geworden und die Temperaturen in der Umgebung steigen da die Wärme von den Sonnenstrahlen nicht erst vom Boden aufgenommen und anschließend an die Umgebung abgegeben werden, sondern die Wärme direkt vom Paneel reflektiert wird!

      • Lieber Enttäuschter. Ich muss sie enttäuschen. Ideologie und Wünsche entsprechen oft nicht der Wirklichkeit.

        1. Es gibt Studien zur Erhöhung der Umgebungstemperatur. Ihnen hilft da auch die Google KI.
        2. Eine Bodenaktivität findet durch Austrocknung kaum statt.
        3. Solche Anlagen haben sehr viele Punktfundamente. Wer reißt die wieder raus?

        Im Ergebnis werden aus solchen Flächen nie wieder fruchtbare Äcker.

      • Au Backe, das täte selbst Lehrer Ast vom Baumschulgymnasium weh. Sie könnten unendliche Klatscher beim D. Nuhr ernten. Kann man sich nicht ausdenken

      • #Norbert1

        Genau das ist es aber doch, was der Grünen Sekte gefällt und Hannover wird von selbiger doch auch regiert ! Belit Önay heißt der „gute Mann“.

      • Eine so dümmliche Bewertung der Photovoltaik muss Einem erst mal einfallen!

        Gerade die ausgeruhten Böden unter solchen Anlagen werden wertvoll, weil sie jahrzehntelang nicht ausgebeutet werden können. Das Bodenleben wird auf natürliche Art wieder hergestellt, eine Regenerierung, die durch Stillegung für 2 Jahre(?) nicht erreicht werden kann.
        Und sie eignen sich während des Betriebes für Blühwiesen, die die Insektenvielfal retten könnten.

        Etwas Weiterbildung zum Thema könne durch googeln erreicht werden, unter dem Suchbegriff:
        Energieerhaltung

        -17
        • Sorry, hier stand ein falscher Post 😉

          -4
    • Einfach mal nach Fledermäusen und Eidechsen suchen, können natürlich auch mitgebracht werden

  • Strom kann man nicht Essen!

    • Biomasse auch nicht.
      Früher konnte sich Deutschland selbst ernähren. Geht heute nicht mehr. Wir importieren Lebensmittel, damit wir auf den Feldern Biomasse anpflanzen.

      • So sieht deutsche Klimapolitik aus.

      • Ich bin auch kein Freund davon, weil diese Mais- und Rapsmonokulturen nicht gerade eine ökologische Bereicherung für die Landschaft darstellen. Aber immerhin sind diese Biogasanlagen im Gegensatz zu Wind- und Solarenergie grundlastfähig.

      • Bis auf ganz wenige Jahre nach dem WK 2 hat sich D noch nie selbst ernährt. Nicht mal ansatzweise. Warum schreiben Sie solchen Unsinn und zu welchem Zweck? Oder meinen Sie die ehem. DDR. Das wäre korrekt. Dazu hat diese eben noch Unmengen an Lebensmittel in die Bundesrepublik geliefert. Kann man denn tatsächlich so unwissend sein

  • Wie in Italien sollte Photovoltaik auf landwirtschaftlichen Flächen grundsätzlich verboten sein.

  • Ich habe mal bei google maps geschaut, ob die Uni überhaupt Solar auf ihren Dächern hat. Fehlanzeige.
    Ökologisch vollkommen wahnsinnig was sie da machen. Die Dächer bestücken sie nicht mit Solar, aber dafür lassen sie Bäume roden. Die Bäume kühlen die Umwelt runter, während die Solarpaneele aufheizen.
    Mehr gaga geht wohl nicht mehr und das ist unser wissenschaftlicher Nachwuchs.

    • „ob die Uni überhaupt Solar auf ihren Dächern hat. Fehlanzeige.“
      Leider richtig …

      Allerdings wurden vor Jahren (und werden immer noch) derartige Gebäude so berechnet, dass sie keine zusätzlichen Lasten tragen können.
      Kühlhäuser z.B. wären ideale Träger für Photovoltik-Anlagen:
      der Energieeintrag durch Sonnenstrahlung wird deutlich verringert und die in Strom umgewandelte Energie könnte unter dem Dach direkt genutzt werden.
      Es geht aber um die Baukosten …

      • Die Gebäude sehen mir nicht so aus, als würden sie keine Solaranlage aushalten, aber dann braucht man ein Gerüst und das kostet zusötzlich.
        Immer schön das Kind mit dem Bade ausschütten, das scheint heute die Devise zu sein.

      • So galten z.B. für die Schuppen-ähnlichen „Verkaufsgebäude“ der Billighöker besondere Bauvorschriften.

        Eigentlich muss jedes Gebäude nach Ausbruch eines Brandes für mindestens 1 Std die Standsicherheit gewährleisten. Nach Ablauf darf keine Person mehr im Gebäude sein. Das ist jedem Statiker und jedem Einsatzleiter vor Ort bekannt.
        Für die „Verkaufsgebäude“ galt allerdings die Regel, dass vom Ausbruch des Brandes an Niemand mehr rein durfte! Weil die billige Holzkonstruktion diese 1 Std nicht gewährleisten konnte.

        Nennt man „kontrolliert abbrennen lassen!“

  • Solange Politik und Unternehmen so tun, als könnten sie das Klima „retten“ und dabei die Umwelt opfern, werden Menschen nicht bereit sein, sich im Namen des „Klimaschutzes“ das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen. Wer Umwelt und Natur wirklich schützen will, darf CO₂-Reduktion nicht über alles stellen. Sonst wird aus grünem Gutmenschenideal ein teuer erkaufter ökologischer Selbstbetrug.

  • Umwelt und Natur zu stören, um „das Klima“ zu retten.
    Wer so handelt und auch noch denkt, er täte damit Gutes, der ist selbst nicht mehr zu retten.

  • Irgendwann werden sie merken, dass man Strom nicht essen kann. Das hilft leider dem Bauern Hahne jetzt nicht weiter.

  • Als Ultima Ratio würde ich jedem Studenten einen Apfelbaum schenken.
    Dann können die ja entscheiden was ihnen wichtiger ist. So ne blöde PV Anlage oder ein Apfelbaum wo sie jedes Jahr kostenlos Äpfel bekommen können.

  • „Verträge sind einzuhalten.“

    -36
    • da haste Recht. Das ist das eine und die Uni kann machen was sie will. Aber der Umstand Bäume abholzen und dann PV ist stark verwerflich und beweist eine ultraüble Moral

    • Man sollt immer eine Sackgasse zu Ende fahren; sonnst weiß man ja nicht, ob es wirklich eine ist! Klingt logisch.

    • Warum lassen wir uns dann nicht weiter über Nordstream mit günstigem und hochwertigem russischen Gas beliefern, das Gas kann ja nichts dafür, daß es in Putins Rußland liegt? Lieber schrotten wir unsere gesamte Industrie, während Putin seine hoch begehrten Rohstoffe nun am andere Länder liefert.

    • Das ist der einzig sinnvolle Kommentar hier.

  • Es mag altmodisch sein—- doch es ist meiner Ansicht nach “ eine Sünde“ diese Bäume zu vernichten.— Wo sind da die Umweltschützer, die sich in die Baumkronen „einnisten“, damit nicht gefällt wird?

  • Wahnsinn und Ideologie ohne Ende. Im Jahre 2023 lagen allein die Apfelimporte aus Ägypten und Neuseeland bei ca. 475.000 Tonnen Tafeläpfeln. Das war sicherlich außerordentlich gut für den Klimaschutz.

  • Ohne Speicher ist die Anlage Sinnfrei.

  • 22000 Bäume
    6 Äpfel kosten um 2.- Euro
    Traurig… 🙁

  • Mich würde interessieren, was der Bauer, seine Familie und Mitarbeiter in den letzten Jahren so gewählt haben. Ich kann es nur erahnen, aber nie erfahren.

  • Er hat einen Pachtvertrag unterschrieben. Warum jammert er dann jetzt, wenn er genau den Bloedsinn machen muss, dem er im Pachtvertrag zugestimmt hat?
    Sowas unterschreibt man erst gar nicht und gut ists.

  • In Zeiten des Klimawandels und des Wildbienen- Bienensterbens ist das Fällen von Obstbäumen unfassbar und die Gleichgültigkeit der Entscheidungsträger mehr wie beschämend.

  • „In Deutschland wurden wenig später ebenfalls Irrenhäuser und Irrenanstalten eingerichtet, zu einer Zeit, als der Begriff noch nicht seinen heutigen negativen Klang besaß und die deutschen Psychiater noch um die Anerkennung ihres Faches als eigenständige medizinische Disziplin kämpften. Heutzutage gilt der Begriff „Irrenhaus“ oder „Irrenanstalt“ als abwertend und diskriminierend, er wird nur noch umgangssprachlich anstelle von „psychiatrische Klinik“ verwendet.“

  • 22000 Apfelbäume auf 75000 qm? Sind das Apfelsträucher? Das wären nicht einmal 2×2 je Baum. Also irgendwas stimmt an der Geschichte im Detail nicht.

    -36
    • Die Obstbäume in der Landwirtschaft sind nicht mit Oma Ernas Birnbaum im Hinterhof vergleichbar. Den hat noch Urururopa Siegfried gepflanzt und inzwischen ist der Baum acht Meter hoch, dick wie Opa Herbert und an den knorrigen Ästen hängen Schaukeln…

      …im Obstbau werden Apfelbäume selten höher als zwei Meter und breiter als der Mann der die Äpfel erntet. Die Ernte geht so einfacher und mit Maschine. Am Ende ca. 0,5×0,5m pro Baum plus Wege für den Traktor.

      • Seit 1000 Jahren gibt’s in Mitteleuropa Land- und Forstwirtschaft.
        Früher wurde auch gedüngt. Klingelts: Dung!
        Sagen Dir Rieselfelder etwas?

        Mit was für einen sentimentalen Quatsch kommst Du daher. Was macht der Biobauer? Düngen.

      • Reicht als Aufnahmefläche für den Dünger, den das Bodenleben nicht mehr eigenständig generieren kann …

    • das sind wahrscheinlich sog Spindelbäume, die in einer Apfelplantage heutzutage gerne angebaut werden. Hat nix mehr mit Opas Streuobstwiese zu tun. Deswegen auch die Pfähle, Drähte und Wasserleitungen.

    • Bewirtschaftete Obstbäume kann man nicht mit Garten Obstbäumen vergleichen.
      Im allgemeinen werden die auf vielleicht 2,5 m Höhe und Breite gehalten, damit man einfach durchlaufen kann und ernten kann.
      Kirschbäume sind an sich auch keine 3m hoch wenn sie in der Plantage stehen.
      Genauso wie z.b. Orangenbäume in Kalifornien oder so.

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