Ältere Menschen betroffen
Bankautomaten-Versorgung wird in Brandenburg zum Problem
Die Versorgung mit Bankautomaten wird in Brandenburg zum Problem. Immer mehr Banken bauen die Einrichtungen ab, so wie in Spremberg. Betroffen sind vor allem ältere Menschen.
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Die Versorgung mit Bankautomaten wird in Brandenburg immer mehr zum Problem. Beispielhaft dafür steht der Ort Spremberg im Süden des Bundeslandes. Hier soll Ende Juni der letzte Bankautomat der Deutschen Bank abgebaut werden. Kunden der Bank können dann künftig nur noch in Filialen von Lidl, Edeka oder Aldi beim Einkaufen Geld abheben. Wie Rbb24 berichtet, können Inhaber der Bank-App auch Beträge über 200 Euro abheben. Für alle anderen gilt eben dieses Limit.
Wer dennoch zum Bankautomaten will, muss laut B.Z. dann 25 Kilometer nach Cottbus oder Weißwasser fahren – mit dem Auto eine knappe halbe Stunde, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dauert es doppelt so lange. „Das hat mit Service nichts mehr zu tun“, sagt ein Anwohner. In der 20.000-Einwohner-Stadt leben vor allem ältere Menschen. Der Altersdurchschnitt liegt bei 47 Jahren. Gerade für die älteren Menschen fürchtet der Seniorenbeirat der Stadt Probleme und hat darum in einem Brief an die Deutsche Bank appelliert, einen Automaten zu erhalten.
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Auch die Bürgermeisterin appellierte an die Bank, doch diese erklärte, dass die Entscheidung endgültig sei. „Die mobilen und Online-Angebote, aber auch das Telefonbanking werden von den Kunden stärker genutzt“, heißt es seitens der Deutschen Bank gegenüber dem Rbb. Außerdem sei „die Bargeldmitnahme an den Kassen von Supermärkten bzw. des Einzelhandels weit verbreitet.“
Allerdings erfolgen 87 Prozent der Bargeldabhebungen immer noch über Bankautomaten, wie die Bundesbank betont. Zwar werde mittlerweile weniger mit Bargeld gezahlt, doch die Automaten blieben wichtige Bezugspunkte. So wurden 2023 in Deutschland 51 Prozent aller Zahlungen in bar getätigt. Zwei Jahre zuvor betrug der Anteil noch 58 Prozent.
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Spremberg steht dabei nur exemplarisch für die Situation in Brandenburg. In dem Bundesland müssen die Menschen durchschnittlich 2,1 Kilometer zurücklegen, um an einen Ort zu gelangen, an dem sie Bargeld beziehen können. Der bundesweite Durchschnitt bei der Entfernung liegt bei 1,2 Kilometern.
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Paul Rudel vom Generaldirektorat Bargeld der Bundesbank legte bei der Veranstaltung dar, dass es gerade im Norden und Osten Brandenburgs keine Seltenheit sei, zehn Kilometer und mehr bis zum nächsten Bargeldautomaten zurücklegen zu müssen. Die stellvertretende Vorsitzende des Seniorenrates Brandenburg wies darauf hin, dass ein Viertel der Bewohner Brandenburgs über 65 Jahre alt sei und deshalb auf eine Nahversorgung mit Geldautomaten angewiesen sei.
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Doch bundesweit zeichnet sich ein anderer Trend ab: Die Anzahl der Bankfilialen sank in den letzten Jahren um 20 Prozent und die Zahl der Geldautomaten um zehn Prozent. Rumpke von der Verbraucherzentrale Brandenburg fordert, dass zumindest in seinem Bundesland die Sparkassen als öffentliche Anstalten einspringen und für eine flächendeckende Versorgung mit Geldautomaten sorgen.
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Das Bargeld wird garnicht abgeschafft.
Es ist nur nicht mehr verfügbar.
Alles am Monatsanfang in bar abheben.
Nur noch Geld für die monatlichen Abbuchungen auf dem Konto stehen lassen.
„Alles am Monatsanfang in bar abheben.“Beim Aldi an der Kasse ?
1x am Monatsanfang zum Bankautomat fahren werden Sie ja wohl noch hinkriegen.
Mach ich schon seit Jahren.
Sie haben vielleicht Recht, sollten aber auch das Ende Ihres Planes bedenken. Geld kann sehr schnell entwertet bzw. ungültig gemacht werden. Und dann?
Und dann ist auch das Geld auf dem Konto weg….
Vllt ein Teil des Bargeldes in Edelmetall investieren- aber nur physisches! Gold wird mit Sicherheit nochmal richtig zulegen
Entwertet ist entwertet.Egal ob unterm Kopfkissen oder auf dem Konto.
Auf dem Girokonto sollte nur der Monatsbedarf sein.Wenn Geld auf dem Konto bleibt kann die Bank jederzeit darüber verfügen.Beliebtes Spiel IT-Probleme am Monatsende.Ausfall von Guthabenbuchungen,Bankautomaten,Onlinebanking down.
Sparkonten=Kredit für die Banken sollten aufgelöst werden.Sie können jederzeit gesperrt werden oder die Bar-Auszahlung verzögert/limitiert werden.
Sie kommen dann nicht mehr an ihr Geld.
Das geht auf dem Konto oder mit Karte am schnellsten.
Dann ist es egal ob das Geld auf der Bank oder unter dem Kopfkissen ist.
Eine Währungsreform wird wohl noch kommen.
Es ist das Ziel der Banken ein Monopol über das Geld der Bürger zu erhalten um den Einkauf nur noch mit Karte zu leisten , damit die Banken dann beim Einkauf abzocken können !! Darum ist es ziemlich dämlich , mit Karte zu bezahlen !! Nach unserem GG ist das Bargeld ein Grundrecht und auch hier sehen wir , dass die Politik von den Banken korrumpiert wird !! Der Staat selbst hat ein großes Interesse daran , das Bargeld abzuschaffen , weil nur so Diktatur funktioniert !! Die Schweiz hat ein sehr kluges Gesetz erlassen , dass Bargeldloses Bezahlen nicht das Bargeld ablösen darf !! Es ist im Gesetz verankert , das das Bargeld für immer gilt !!
Full Ack!
Leute, hört auf, mit Karte zu bezahlen. Keine Ausreden.
Ja, und wer eine Petition wie Stützle macht, der muß mit Kontokündigung rechnen. Norbert Häring hat dies auf seinem Blog beschrieben.
Ich muss damit nicht aufhören, weil ich nur äußerst selten mit Karte zahle. Aber ich fürchte, Ihr Appell läuft ins Leere, weil die jungen Leute es ja sooo bequem finden, mit Karte zu zahlen.
Nicht nur die Jüngeren…
Wenn ich an der Kasse in der Schlange stehe, dann mache ich mir ab und an den Spaß und achte darauf, auf welchem Wege die Käufer vor mir, bezahlen.
Die Allermeisten mit Karte und oftmals auch ältere Leute, die offensichtlich ganz stolz darauf sind, mit Karte zu zahlen.
Hatte die Kassiererin mal angesprochen, wieviele Käufer mit Karte zahlen. Sie meinte, ca. achtzig Prozent.
Sie ist auch eine Bargeldverfechterin und meint, sie habe sich neulich erschrocken, da in ihrer ersten Stunde an der Kasse, niemand mit Bargeld gezahlt habe.
Nun, es ist halt so bequem…….und ich möchte hinzufügen: „sich sein eigenes Gefängnis zu bauen…“
Hier bei mir sehe ich vor allem die Alten mit Karte bezahlen, seit neuestem auch öfter mal ganz „hip und cool“ mit dem Smartphone oder noch besser der Smartwatch. Aber irgendwie sind sie alle gestresst, keine Zeit für einen Schnack, Zufriedenheit sieht anders aus. Habe aber seit der bekloppten Corona-Zeit sowieso den größten Glauben an den gesunden Menschenverstand verloren.
Zeigen sie auf, dass Bargeld schneller geht. (Zählen sie tatsächlich mal die Sekunden bei Kleinkäufen, grösseren Käufen). Im Restaurant: Legen sie den Geldschein gut sichtbar auf den Tisch und warten sie nicht auf den Kellner (oder wedeln sie mit dem Schein zum Kellner und gehen sie dann direkt). Kann man als Kartenzahler auch nicht machen.
Wenn in einer Gruppe getrennt bezahlt wird, dann zeigen sie, wie schnell man mit Bargeld zahlen kann, und weisen Sie darauf hin, wenn umständlich die richtige Karte herausgekramt wird, die dann doch nicht richtig geht, oder falsche PIN eingegeben wurde, oder das Gerät mal streikt oder wenn erst nochmal ein neuer Betrag für das Trinkgeld eingetippt werden muss.. etc etc.
Oder ganz vom Euro weg und rein in die finanzielle Freiheit, Bitcoin!
Habe noch 2 Liter Kleingeld – Das packe ich nach und nach in mein Portemonnaie und versuche es wieder unters Volk zu bringen 🤣
BRD, es geht nicht um Abzocken, sondern um Ausspionieren. Nichts anderes ist das Ziel, nichts anderes.
Leute, helft einander: Habt Ihr alte Leute in der Nachbarschaft? Dann fragt bei Fahrten, ob Ihr sie mit zur Bank nehmen könnt, damit sie Geld abheben können. Gibt keine Bank? Dann helft den Leuten, indem Ihr für eure Umgebung recherchiert, in welchen Geschäften man an der Kasse Bargeld abheben kann.
Opa & Oma nicht allein lassen!
Hört sich nach Einnordung für den „Enkeltrick“ an.
Dummkopf oder Egoist?
ÜBERALL in Europa findet man in jedem kleinen Ort Bankautomaten an jeder Ecke!
Auf einer Straße im Ausland findet man bei einem Spaziergang etliche Geldautomaten. In Deutschland muss man erst mal mit dem Auto irgendwo hinfahren, einen Parkplatz finden, um nach einem Fußmarsch hoffentlich an Bargeld zu kommen!
Vorsicht die Geldautomaten im Ausland werden meist von Firmen betrieben,und das zu horrenden kosten.
in Bahnhöfen,Flughäfen,Einkaufszentren ist es auch in D schon lange so. Vorsicht ist geboten.
Hohe Kosten und Betrugsgefahr durch manipulatierte Geldautomaten.
Korrektur:
manipulierte muss es heissen
„manipulatiert“, ist aber auch nicht schlecht (schmunzel)
… nicht nur in Brandenburg. Die Digitalisierung nebst Überwachung schreitet voran.
Dann sollten alle Betroffenen sofort das Konto bei dieser Bank kündigen.
Und bei welcher wieder eröffnen?
Schwierige Zeiten kommen auf uns zu
Ein Glück für die Regierenden, dass gerade Krisen in der Welt sind, mit denen man Überwachung und Entmündigung der Bürger begründen kann.
Die Bürger sind dankbar, dass sich die Regierung so rührend kümmert. (Achtung Ironie!)
Sie merken auch jetzt nicht, dass sie immer mehr vereinnahmt werden – wie auch schon in der erfundenen Pandemie…
Und da labern viele Politiker über Antidiskriminierung.
Ich kann den Seniorenrat Brandenburg extrem dringend empfehlen sich an die Europäische Bürgerbeauftragte Teresa Anjinho zu wenden.
Denn Spremberg mit 20000 Einwohnern steht mit dem Problem nicht alleine in der EU.
Genau in solchen Inhalten zeigt sich Theorie und Praxis der EU, was sie in Wahrheit ist.
Leider ist die Falle zugeschnappt. Die Kassen bei Lidl und CO. Verschwinden auch.
Es geht nicht nur um die Geldautomaten. Kontoauszüge sind schon gar nicht mehr verfügbar. Gerade mit der Fusion von Postbank und Deutscher Bank hat man den Bock zum Gärtner gemacht. Die DB hatte schon lange angekündigt, sich von ihrem Privatkundengeschäft trennen zu wollen. Nun beweist sie es. Bisweilen ist der Wechsel zu einer Sparkasse am Ort möglich. Ich selber habe mich auf das Online-Banking verlegt mit seiner extrem umständlichen Anmeldung und Handhabung, besonders ohne Smartphone. Aber der Plan, das Volk mehr und mehr zu drangsalieren, ist offenkundig.
Die Bankautomaten sind natürlich teuer für die Banken wegen den lachhaften Strafen und den hohen Versicherungsgebühren wenn die in die Luft gesprengt werden. Wobei die Räuber keinerlei Rücksicht nehmen ob dabei Menschen zu Schaden kommen.
Die Automaten müssten ja nicht rund um die Uhr verfügbar und zugänglich sein. Unsere Postfiliale hatte immer Geldautomat und Kontoauszugsdrucker, aber nur zur Geschäftszeit. Zuerst wurde der Drucker abgebaut, später der Automat. Gesprengt wurde nie. Der Betreiber gab auf, weil sich ohne Geldausgabe sein Schreibwarengeschäft nicht mehr lohnte.
Kann man die lustigen bunten Scheine denn nicht zuhause per 3D-Drucker „bestellen“, oder vielleicht sogar über Amazon mit Expresspaketdienst?
Das wäre doch eine humanistische Problemlösung.
Kann man sich die hübschen bunten Scheine denn nicht zuhause über den 3D-Drucker „kommen lassen“ ?
Fragen wird man ja wohl noch dürfen, nich.
Wo ist das Problem Geld bei Rewe Aldi & Co abzuheben, was in den meisten Fällen bequemer und einfacher ist als in der Bankfiliale?
Die Deutsche Bank will doch gar keine „normale“ Kunden, schon gar keine kleinen Rentner. Für diese Bank sind nur Firmenkunden interessant, denn dort läuft der Zahlungsverkehr online.
Diese arrogante Geschäftspolitik kann man nur so interpretieren: Kein Konto bei der Deutschen Bank!
interessant sind nur Kunden mit hohen Krediten und Sicherheiten oder Leute,die sich alles verkaufen lassen was dem Kundenberater Provision/Bonus in die Tasche
spült.
An Schuldenfreien und brav zahlenden Normalverdienern
verdienen die nix.
Habt euch nicht so, Mammon, die Ursache aller Leiden, verursacht vom Klassenfeind,wird abgeschafft.
Jede Woche kommt der Barkas mit dem Proviantvorrat vorbei, jeder nur ein Paket.
Der Staat kümmert sich um euch, Genossininnen,ihr werdet nichts besitzen, und wunschlos glücklich sein. Freundschaft.
Gibt doch sowieso bald kein Bargeld mehr. Gewöhnt euch schon mal daran!
Bargeld am laufenden Kassenband beim Discounter …
… ist doch sicherer als am Automaten.
Obwohl, was sagt diese „Statistik“ zur Risikoverteilung zwischen automatisch weggesprengt oder kassenbandmäßig weggemessert?
Da bekommt man ja kaum mehr als der Einkauf ausmacht. Wer 10.000€ Rente erhält wie der Kandesbunzler, der kann lange anstehen.
Welcher „normale“ Bürger, Rentner, Arbeitnehmer hat sein Giro-Konto bei der Deutschen Bank? Eine Volksbank und eine Sparkasse wird es auch in Spremberg (etwa 20.000 Einwohner) weiter geben. – Damit will ich nicht das Problem verniedlichen. Aber die Deutsche Bank | Telekom | Post das sind eben börsennotierte internationale Konzerne, die das „Deutsch“ nur noch im Namen tragen. Hier ein bürgerfreundliches Agieren von Managern zu erwarten, die dem Götzen Mammon verpflichtet sind – das ist eine Illusion! Vielleicht sollte der gewöhnliche (Dunkel-) Deutsche, Konzerne wie die „Deutsche Bank“ konsequent boykottieren!
Klar, es trifft mal wieder die Alten. Als Stimmvieh für die Altparteien sind sie gut genug. Ansonsten Friss oder Stirb.
Nicht nur in Brandenburg, auch in Baden-Württemberg sieht es nicht besser aus. In unserer 3700 Einwohner Ortschaft gibt es keinen Einzigen Geldautomaten, beide Bankfilialen seit Jahren geschlossen, keinen Supermarkt bzw. Discounter, keinen Metzger usw. Vor 10 Jahren gab es noch 2 Banken, 2 Discounter, 2 Metzgereien, 5 Gaststätten bei 3000 Einwohner.