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Pyrotechnik

Ausschreitungen nach Urteil gegen Antifa-Schläger „Maja“ T. von der Hammerbande

Nach der Verurteilung von Simeon „Maja“ T. von der Hammerbande in Budapest ist es in ganz Deutschland zu Protesten gekommen. Vielerorts wurde Pyrotechnik abgebrannt, vereinzelt wurden Straßensperren errichtet. Es kam zu kleineren Konflikten mit der Polizei.

Ausschreitungen der Antifa werden oft von Pyrotechnik begleitet. (Symbolbild) (imago/Christian Mang)

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Nach der erstinstanzlichen Verurteilung des Linksextremisten Simeon „Maja“ T. wegen schwerer Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung in Ungarn (Apollo News berichtete) ist es dort und in mehreren deutschen Städten zu Ausschreitungen gekommen. Auch Politiker der Linkspartei „solidarisierten“ sich (mehr dazu hier). Größere Proteste sind für das Wochenende angekündigt.

Die Großkundgebung in Leipzig, bei der auch ein Statement von „Maja“ selbst verlesen wurde, hätte eigentlich mit einer Schweigeminute beginnen sollen. Diese wurde jedoch durch eine laute Detonation in unmittelbarer Umgebung unterbrochen, berichtet die Leipziger Volkszeitung. Die Polizei habe die Veranstaltung mit rund 500 Teilnehmern nur „mit Abstand“ begleitet. Ähnlich groß war laut dpa der Demonstrationszug in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg.

Auf der linksextremen Plattform de.indymedia.org posteten mehrere Antifa-Gruppen Bilder ihrer „Spontandemonstrationen“ in Mainz, Wuppertal und Rostock, die unter anderem den Einsatz von Pyrotechnik zeigen. Antifa bleibe notwendig, „und ja, mit allen Mittel!“, schreiben die Mainzer Unterstützer der gewalttätigen Hammerbande. „Maja“ werde vorgeworfen, „bei Nazi-Aktionen nicht weggesehen, sondern gehandelt zu haben“, heißt es aus Wuppertal. Wer anders handele, mache sich „mitschuldig“.

In Rostock errichteten die Demonstranten nach eigenen Angaben Straßensperren gegen die Polizei. In München wurde schon am Nachmittag in der Schellingstraße neben dem Hauptgebäude der Universität ein Free-Maja-Banner enthüllt und zum Niederbrennen aller Gefängnisse („Burn all prisons!“) aufgerufen.

Über eine „weitgehend störungsfreie“ Versammlung mit 200 Teilnehmern in Nürnberg berichtet dpa. Doch auch dort soll Pyrotechnik zum Einsatz gekommen sein. t-online berichtet sogar von einem Stopp des Demonstrationszuges, nachdem dieser „von der zuvor abgestimmten Wegstrecke abzuweichen drohte“.

Eine ähnliche Größenordnung wurde auch vor der Dresdner Staatskanzlei und im Hamburger Schanzenviertel erreicht. Weitere Proteste waren für praktisch alle größten Städte der Bundesrepublik und einschlägige Hochburgen des Linksextremismus, etwa Jena, angekündigt. Zentrale Forderung der Demonstranten ist die Befreiung von Simeon „Maja“ T. und aller anderen wegen Gewalttaten inhaftierten Linksextremisten sowie hilfsweise deren Rücküberstellung nach Deutschland.

Die „Hammerbande“ hatte in den letzten Jahren sowohl in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt als auch in anderen europäischen Staaten tatsächliche oder vermeintliche Rechtsextremisten mit Hämmern und anderen Waffen angegriffen. Die Kritik der Demonstranten richtet sich dabei laut Demoaufrufen nicht nur gegen rechts, sondern auch gegen die Parteien der „hochgelobten ‚demokratischen Mitte‘“.

T. wird vorgeworfen, im Jahr 2023 in Budapest einen Teleskopschlagstock für die brutalen Angriffe genutzt zu haben. Sechs Personen erlitten schwere Verletzungen. Im Dezember 2023 wurde der aus Jena stammende Linksextremist, der sich als „non-binäre“ Person identifiziert, in Deutschland festgenommen und 2024 nach Ungarn ausgeliefert.

Aufgrund der angeblich schlechten Haftbedingungen versuchten deutsche Politiker immer wieder, Druck auf Ungarn auszuüben (mehr dazu hier). Neben T. wurden am Mittwoch zwei weitere Mitglieder der Hammerbande in Abwesenheit verurteilt: die in Deutschland lebende Anna M. zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe und der in Italien lebende Gabriele M. zu einer siebenjährigen Haftstrafe.

Das Urteil ist nicht das erste im Zuge der Mammutprozesse gegen die linksextremistische „Hammerbande“ oder „Antifa Ost“. Im September 2025 wurde die 30-jährige Hanna S. wegen ihrer Beteiligung an gewalttätigen Angriffen in Budapest 2023 zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt (Apollo News berichtete).

Zuvor kam es bereits im Frühjahr 2023 zur Verurteilung von Lina E., die als Mitgründerin der Hammerbande gilt. Die Leipziger Linksextremistin wurde damals unter anderem wegen der Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung, mehrfacher gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt.

Aktuell laufen in Düsseldorf und Dresden zwei weitere große Strafverfahren gegen mutmaßliche Mitglieder der „Hammerbande“. Im Fokus des Prozesses in Dresden, der im November 2025 startete, steht dabei ein weiterer Mitbegründer der Hammerbande, Johann G. Ihm wird unter anderem versuchter Mord vorgeworfen (mehr dazu hier).

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141 Kommentare

  • Der Geist ist aus der Flasche. Er wurde unter Beifall aus der Flasche gelassen. Und nun kratzt man sich verblüfft am Kopf, wie man ihn wieder hineinbekommt. Eine lehrreiche Lektion für die aktuelle Regierung bietet sich an. Wenn sie denn die Augen aufbekäme.

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    • Armes Deutschland ! 🙁

    • Die aktuelle Regierung importiert neue Flaschen mit neuen Geistern.

      • höhö, isch des luschtig, höhö! 😀

    • Sorry wenn ich das so sagen muss, aber das ist doch ausgemachter Blödsinn. Die gleiche „Großkundgebung“, diesmal von den deklarierten Rechten, in gleicher Anzahl und Aktion und du wirst den „armen“ Staat mal kennenlernen und zwar richtig. Da werden andere Kaliber geschickt, als die Hanni und Nanni Einheiten.

    • Die wollen das so!
      Es geht um Spaltung.
      Teile und herrsche.
      Sieht man auch an den laschen strafen die sie in DE bekommen. Von 5 Jahren sitzen die 2 ab.
      Und denn Resozialisierung…. Bums.
      Deswegen fordern sie auch die Überstellung von Maja nach Deutschland.

    • Lehrreich sollte es sein. Allerdings ist diese Regierung lernresistent denn sie fördert Links. Unter anderem sitzt rechts vom Kanzler die Antifa.

    • Statt Kopfkratzen nehme ich da eher dümmlich-traurige Gesichter überm Tisch und ein freudig-erregtes Händereiben unter ihm wahr.

    • Die haben einfach nichts in der Birne. Vielleicht liegt es am Qualm der Pyrotechnik, da wird schon irgendwas drin sein.

    • Die kratzen sich vor Freude am Kopf, ihre Saat ist aufgegangen. Bald fangen die Gewächse an zu blühen, dann geht`s wieder mit dem Morden los.

  • Wer „alle Mittel“ zum Einsatz bringen will und Selbstjustiz übt, missachtet das staatliche Gewaltmonopol und betreibt aktiv nicht nur die Delegitimierung sondern gleich die faktische Ablehnung und Abschaffung des Staates.

    • Das ist eine ganz klare Aufforderung zu Straftaten.

      „Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Inhalten zu Straftaten aufruft, macht sich nach § 111 des Strafgesetzbuches (StGB) strafbar. Dies gilt auch für Aufrufe in sozialen Netzwerken, die als öffentlicher Raum gelten. Solche Handlungen können mit Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet werden.“

      Tja, was willste da machen : Indymedia scheint sowas wie eine erheiternde Beamtenlektüre zu sein. Trotz unzähliger Ein- u. Zugriffsmöglichkeiten „schaffen wir das nicht“.

      • Das ist ja nicht nur ein Aufruf, diese Leute TUN es. Und niemand stoppt sie.

  • Für einen Täter, der nichts einsieht und nichts bereut, ist der Typ mit 8 Jahren noch gut davon gekommen.

    • Weg mit dem scheiß binären Dreck

      • Weg mit Intoleranz!

  • Ansetzen, wo es weh tut: beim Geld.

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    • Die haben kein Geld, die Leben auf Staatskosten!

      • Anfangen bei den NGOs; da ansetzen: „Bestrafe Einen, erziehe Hundert“.

        • Der Augsburger „City Club“ hat angekündigt, gegen den von der Polizei vorgelegten Durchsuchungsbeschluss rechtlich vorzugehen.
          Die Razzia sei nicht gerechtfertigt gewesen.
          Die Linke Augsburg sieht eine gezielte Repression gegen die linke Kulturszene.
          Verstörte Clubbesucher, empörte Politiker und ein Großaufgebot an Polizisten:
          Die Drogen-Razzia im Augsburger „City Club“ hat Schlagzeilen gemacht.
          Nun zeigt sich, welche Drogen in welchen Mengen gefunden wurden – pikante Details inklusive.
          https://www.br.de/nachrichten/bayern/koks-bis-lsd-was-bei-der-club-razzia-in-augsburg-gefunden-wurde,VALSrSY

          5
        • Ich glaube wirklich nicht, dass die erziehbar sind – die sind aus Überzeugung erziehungsresistent.
          Und wenn zudem der Erziehungsberechtigte, vulgo der Staat, mit den Ergebnissen seiner bisherigen Erziehung eigentlich sehr zufrieden ist, dann …

          16
      • Der „Staat“ mästet sie mit unseren Steuern.

      • Die haben Reiche Eltern… Die Arbeiten für den Staat… Das sind alles die Oberschicht… Deshalb ja auch die Antifa kinder… Die wollen das es so bleibt… Alles muss nach der Pfeife der Antifa Tanzen sonst kommt der Hammer…🔨

  • Was im Artikel nicht steht: Das Urteil

    Simeon „Maja“ T. (auch: Maja T.) wurde vom Stadtgericht Budapest zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren ohne Bewährung verurteilt.

    Inhalt des Urteils
    Strafe: Acht Jahre Haft, eine Aussetzung zur Bewährung ist nach Angaben des Gerichts ausgeschlossen.

    Tatvorwurf: Beteiligung an mehreren gewaltsamen Angriffen in Budapest im Februar 2023 auf mutmaßliche Rechtsextremisten, bei denen insgesamt neun Menschen verletzt wurden, vier davon schwer (u.a. Trümmerbrüche und Schädelverletzungen).

    Einordnung: Das Gericht ordnete Maja T. der militanten linken Szene („Antifa Ost“ / „Hammerbande“) zu und sah ein politisch motiviertes Vorgehen als erwiesen an.

    Rechtsmittel: Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.

  • Da müssen jetzt die Omas ran.

  • Man nehme ausreichend „U“s, kombiniere diese mit entsprechenden „Z“s und garniere zum Schluß mit „I“s. Und dann: himmlische Ruhe!

    • Salve für Salve Qualiteit.

    • 💪!

  • Die Ausschreitungen zeigen überdeutlich, wie angebracht und gerechtfertigt dieses Urteil ist.

  • Warum sind die Opas gegen Links nicht schon längst gegründet worden

  • Wurde die Pyrotechnik angemeldet? Falls nicht, war auch das mal wieder verboten und die Polizei tat anscheinend nichts?

  • Auch wenn ich mich hier wiederhole: Das GG kennt keine Unterscheidung zwischen faschistischer und antifaschistischer Menschenwürde…

  • Tja, Herr Dobrindt und Frau Hubig:

    Der Staat hat genügend Werkzeuge in der Hand – es braucht keine neuen.

    Die Mehrheit der Bürger möchte einen funktionierenden Staat ohne jeglichen Terror.

  • Moin, wie bestellt so geliefert. Interessant ist ,das hier das gewalttätige Fußvolk verurteilt wird und nicht die Köpfe dieser Organisationen..

  • Mir wird Angst und Bange wenn ich mir ausmale was derartiges Denken und Handeln in den wohl kommenden Auseinandersetzungen bei guten Wahlergebnisse für die vor der Brandmauer stehenden Partei entstehen können.

  • Harmlos, verglichen mit dem Spektakel nach einem Sieg von Ulrich Siegmund.

  • Gibts schon Sondersendungen mit Steini?

    • Nein er und der Sensible marschieren vorne weg.

  • Toll, jetzt weiß ich endlich das linke Pyrotechnik die Umwelt nicht belastet. Das überhaupt Menschen wegen eines legalen Prozesses auf die Straße gehen… Ich bin fassungslos!!!!

    • bei diesen menschen ist es doch nicht verwunderlich.
      sie werden staatlich ueber umwege finanziert, um genau so zu handeln, wie sie es taten.
      natuerlich glauben sie dann, einen legalen freifahrtschein zu besitzen.
      von prozess und jahrelang einsitzen war sicher nie die rede.
      demnach fuehlen sie sich jetzt hinters licht gefuehrt, und reagieren auf die bei ihnen uebliche weise.

  • Schade, „Es“ hat nur 8 Jahre gekriegt. Sehr bedauerlich!

    • Lebendslänglich wäre gerechter!

  • David Betz, Krisenforscher am Kings College / London : „Wenn wir einmal die Geschichte des neuen Bürgerkrieges von England niederschreiben, dann werden wir festhalten: 2026 hatte dieser längst begonnen.“
    https://youtu.be/8vcHTYtm7mo

  • Das überhaupt noch Orte frei sind für Linksdemos, wo doch wirklich überall und standig gewalttätige Demos und Massenaufmärsche der gewaltbereiten Rechtsextremisten zur Befreiung der Reichsbürger stattfinden.

  • Vergessen…

  • Die Sympathisanten der RAF haben damals deutlich friedlicher demonstriert.
    Der Skandal ist, dass die Hammerbande immer noch nicht als Terrororganisation eingestuft ist.

    • Dann wären ja auch Unterstützer dran. Das will unser Staat aber doch nicht!

  • Schade das ich meinen Lösungsansatz hier nicht schreiben darf. Ist ein bisschen aus der Mode gekommen, wäre aber äußerst effektiv.

    • Sie müssen kreativ umschreiben. Dann klappt es.

      • die liste der einsetzbaren ausdruecke scheint zu schrumpfen.
        selbst die fluessigkeit, die durch unsere adern stroemt, wird zensiert.
        sogar in positiven zusammenhaengen.
        werkzeuge und geraetschaften aller art sowieso.
        handlungen auch.
        EU-filiale im miniformat

  • Habe den Eindruck, dass lediglich nach einem Grund gesucht wird, Krawall und Randale zu machen und diese mit möglichst wenig Risiko (daher in Deutschland) auszuleben.

  • Vorbehaltlich späterer Untersuchungen von Historikern und Soziologen bin ich der Meinung, daß die Verantwortung für diese Polarisierung unserer Gesellschaft und den Niedergang der Debattenkultur diejenigen tragen, die z. B. eine AfD, schon als sie noch eine eurokritische „Professorenpartei“ war, als „rechtsextrem“ diffamiert haben und in Talkshows so taten, als würden sie sich die Syphillis holen, wenn sie mit AfD-Politikern ruhig und sachlich diskutieren würden. Übrigens kann man in den meisten Fällen auch auf Unsachlichkeit ruhig und sachlich erwidern; so wie man Spaß haben kann, polemisch, sarkastisch und zynisch zu sein, kann man Spaß daran haben, polemische, sarkastische und zynische Argumente durch Sachlichkeit bloßzustellen. Nicht zuletzt: Man kann sachlich und bissig zugleich sein. Mit anderen Worten: Man mag von der AfD halten, was man will, die Verantwortung liegt zum allergrößten Teil bei anderen.

    • Und aus dem ganzen herauskommt man nur, indem man u. a. tut, was tun zu wollen Merz vor der Wahl großmundig und breitbeinig angekündigt hat, es nämlich irrelevant sein zu lassen, von wem Stimmen für was für Gesetzesvorhaben auch immer kämen. Hier braucht es in der Tat einen Schlußstrich, mit dem dieser Kindergarten – obwohl man das Affentheater nicht einmal mehr Kindergarten nennen kann – ein Ende findet. Geschieht dies nicht, scheint es nur zwei Möglichkeiten zu geben, entweder endet die Sache in einem Bürgerkrieg oder man findet notgedrungen durch einen Krieg mit einem äußeren Feind wieder zusammen und zur Vernunft.

      Und wenn es mit der AfD nicht klappen sollte, kann sich immer noch an andere Parteien wenden. Und wenn die eingeschnappt sagen, jetzt wollten sie auch nicht mehr – dann sollten solche diese Menschen ihr Amt abgeben.

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