Milei-Erfolg
Argentinische Inflation so niedrig wie seit acht Jahren nicht mehr
Der argentinische Präsident Javier Milei kann einen weiteren Erfolg feiern: Nach aktuellen Daten ist die jährliche Inflation in Argentinien auf einen Tiefstand gesunken, der zuletzt vor acht Jahren erreicht wurde.
Nach Daten des Nationalen Instituts für Statistik und Volkszählung (Indec), die am Dienstag veröffentlicht wurden, ist die jährliche Inflation in Argentinien im Dezember 2025 auf 31,5 Prozent gesunken. Der argentinische Präsident Javier Milei kann damit einen weiteren Erfolg infolge seiner Kettensägen-Politik vorweisen.
Es handelt sich um einen neuen Tiefstand seit 2017. Noch im Jahr 2024 betrug die jährliche Inflation rund 117,8 Prozent. Damit verringerte sich die Rate innerhalb eines Jahres um rund 86 Prozentpunkte. So niedrig war die jährliche Inflation zuletzt im Jahr 2017 unter der Präsidentschaft des konservativ-liberalen Präsidenten Mauricio Macri (24,8 Prozent).
Werbung
Die jährliche Inflation stieg anschließend unter dem linken Präsidenten Alberto Fernández und mutmaßlich auch infolge der Corona-Maßnahmen. Im Jahr 2023 erreichte sie sagenhafte 211,4 Prozent. Seit Javier Milei im Amt ist, hat das Statistikinstitut wieder eine starke Abnahme der jährlichen Inflation verzeichnet.
Seit dem Beginn seiner Amtszeit hat Milei eine brachiale Sparpolitik eingeführt: Tausende Staatsbedienstete wurden entlassen, die Ministerien deutlich verkleinert und tausende Regulierungen aufgehoben. So erreichte Milei bereits mehrfach einen Haushaltsüberschuss und sorgte mit dieser „Kettensägen-Politik“ weltweit für Schlagzeilen.
Werbung
Die Auswirkungen von Mileis liberaler Wirtschaftspolitik werden nicht nur an den Inflationszahlen erkennbar. So gab Indec im September 2025 bekannt, dass die Armut in den ersten sechs Monaten des Jahres auf den niedrigsten Stand seit dem zweiten Halbjahr 2018 gefallen ist.
Lesen Sie auch:
Industrie- und Handelskammer
Für mehr Verständnis: Merz meint man müsse seine Politik nur besser „erklären“
„Unsere Kommunikationsstrategie war nicht gut genug“, sagt Kanzler Merz beim Neujahrsempfang der Wirtschaft – man müsse Reformen besser erklären und die Menschen mitnehmen. So erhofft sich Merz offenbar mehr Verständnis für seine Politik.Unternehmensgründungen
Ifo-Studie behauptet: Flüchtlinge schaffen deutlich mehr neue Arbeitsplätze
Mehr Arbeitsplätze, mehr Gründungen: Das ifo-Institut erklärt den Flüchtlingszuzug zum wirtschaftlichen Gewinn. Unerwähnt bleibt dabei, dass die gemessenen Effekte maßgeblich auf steuerfinanzierten Ausgaben beruhen.Die Armutsrate betrug während dieser Monate durchschnittlich 31,6 Prozent. Noch zu Beginn von Mileis Amtszeit sprang sie im ersten Halbjahr 2024 sogar auf fast 53 Prozent hoch – doch nun befindet sich die Rate im steilen Sinkflug (Apollo News berichtete).
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Super, Herr Milei. Da sieht man, dass libertäre Politik ein Land aus dem Sumpf ziehen kann.
Aber unser Bundeskanzler meint ja, dass Milei sein Land ruiniere und die Bevölkerung in die Armut treibe.
Da muss Merz irgendetwas nicht richtig verstanden haben. Hat wahrscheinlich denselben Lehrer für Volks- und Betriebswirtschaft gehabt wie Habeck.
Sie zeigen genau das Problem der aktuellen Debatte: Sie wird wie ein Glaubenskrieg geführt. Die einen feiern Milei als libertären Erlöser, die anderen erklären ihn zum sozialen Brandstifter. Beides greift zu kurz. Mileis Politik hat zweifellos makroökonomische Effekte erzielt: Inflation sinkt, Defizite schrumpfen. Gleichzeitig bezahlt ein erheblicher Teil der Bevölkerung den Preis durch Reallohnverluste, Sozialkürzungen und Unsicherheit. Wer nur Erfolge sieht, blendet soziale Realität aus. Wer nur Zerstörung sieht, ignoriert strukturelle Probleme, die Argentinien seit Jahrzehnten lähmen. Die Wahrheit liegt, wie so oft, dazwischen: Milei stabilisiert Zahlen, aber Wohlstand lässt sich nicht herbeirechnen! Entscheidend ist nicht, wer ideologisch „recht“ hat, sondern ob Reformen am Ende auch im Alltag der Menschen ankommen. Und bisher spüren die Menschen davon kaum etwas. Das Leben ist für viele weiterhin hart, teuer und von Unsicherheit geprägt.
Falsch, die Bevölkerung zahlt eben nicht wegen seines Kurses, sondern dem der Vorgänger.
Der kurzzeitige Anstieg der Armut wäre auch ohne ihn gekommen, es hätte sich einfach alles immer weiter verschlechtert. Und im Artikel steht ebenfalls, dass die Armut trotz der noch relativ hohen Inflation deutlich zurückgegangen sei, also bezahlt die Bevölkerung nicht, sondern erhält.
Das Wichtige ist nun, dass sie weiter hinter ihm steht und möglichst alle an einem Strang ziehen, denn ohne Vertrauen keine Stabilität und ohne Stabilität keine Firmenniederlassungen und ohne Firmen kein Weg zurück in den Wohlstand.
Der Wille ist jedenfalls noch ungebrochen und die Menschen können endlich wieder aufatmen, weil sie wieder eine realistische Hoffnung haben.
Booooooooooomer und Hofffnung schließen sich gegenseitig aus.
mehr als sozialistische Ideologie kriegen Sie nicht auf die Reihe, Atlas?
Solches dämliche Gelaaber habe ich mir schon immer in der DDR anhören müssen… Das bewirkt bei mir inzwischen irgendwas zwischen Gähnen, Verachtung und dem kurzen Ausspruch: „was für ein Volltrottel“….
Ich frage mich dabei immer, wie man an solch einen Blödsinn immer noch glauben kann
Und du glaubst das wirklich, Boooomer?
Du fellst auch auf den Enkeltrick rein.
„Fällst“ muss es heißen.
Hey, auf die Grundlagen der deutschen Rechtschreibung hinzuweisen, ist hier, beim Magazin für Freiheit, ausdrücklich VERBOTEN!
Das habe ich hier schon mehrfach erfahren, also draus gelernt und möchte Sie freundlich darauf hinweisen!
Für etwaige Doppelstandard-Dilemmata übernehme ich keine Haftung …
Mit euren Booooooooooomer Regeln ist es vorbei.
Auf nach Argentinien, hier ist abgewirtschaftet.
Ja, schwirr ab Opa, hier liegst du nur uns jungen Leuten auf der Tashe.
Lieber Javier Milei,
bitte kommen Sie doch mal nach Deutschland und geben unserer Regierung ein paar Nachhilfestunden.
Lieben Dank im voraus.
SCHMATZ SCHMATZ SCHMATZ Ich bin so toll SCHMATZ SCHMATZ mit meinen 85 Jahren und jeden Tag Schwarzwälder Kirschtorte SCHMATZ SCHMATZ mein Kolesterin geht durch die Decke und meine Arterien sind mit Marmor ausgekleidet SCHMATZ SCHMATZ SCHMATZ
Schon wieder spätschicht bei Antifa? Beileid
Kann Apollo nicht endlich mal eine Zählung der „Daumen hoch“ und „Daumen runter“ aktivieren?
Und wenn Jemand so viele (nur noch?) „Daumen runter“ bekommt, wird er gesperrt, am besten über die IP.
Das wäre dann eine gewisse Zensur durch die User.
Glückwunsch!
Mein Gott! Senkung der Inflation mit Marktwirtschaft? Nein, doch, Oh!
—
Und bei uns läuft es doch sooooo gut mit Links-Grüner Planwirtschaft in Richtung Armut und Bedeutungslosigkeit!
Das ist dir zu hoch.
Danke hierfür an Apollo-News !
Ich bin gespannt, ob diese Meldung jemals in den „Investigativ“-Medien erscheinen wird….
Obwohl doch Fritze M. gesagt hat Miley würde Argentinien ruinieren … nanu
Ich lese den Artikel nur, um zu sehen, ob die Redaktion wieder in das Unbildungsfettnäpfchen Prozente und Prozentpunkte tritt.
Juhu. Ich lese gleich zu Beginn von Prozentpunkten! 🙂
Es ist ja völlig klar, was wie wirkt und das Argentinien auf dem richtigen Weg ist. Wir haben Jahrhunderte Wirtschaftsgeschichte und wissen ganz genau, dass die Staatsquote herunter muss. Sie wird ab ca. 30% zu einem Mühlstein. Und natürlich müßten die Staatsausgaben auch noch sinnvoll in Bildung und Infrastruktur gehen. Eine opferbereite Bevölkerung wie die biodeutsche verträgt etwas mehr – man ist ja Kummer gewöhnt. Auch traditionsreiche fernöstliche Völker halten da einigen politischen Schwachsinn mehr aus. Aber irgendwann ist eben Ende, oder wie der Handwerker es erklären würde: nach fest kommt ab.
Liberal, konservativ, kapitalistisch und rechts in Aktion. Ein Land erblüht und der Wohlstand kehrt langsam zurück. Milei ist der Antisozialist und das ist gut so.
Jetzt sieht man gut, das aussen Rechts keine Nazis sitzen, weil die schon immer Linke waren. Also entweder ist die AFD so linksradikal wie die Linke, oder sie ist rechtsradikal wie die FDP es sein sollte.
@ Generation Z
Ich hoffe, Sie bereiten sich schon auf den von ihrer politischen Richtung gewünschten Einsatz an der Ostfront vor.
Ohne gezielte Vorbereitung wird die Verlustquote über 90% liegen.
Also hop hop, ins Bootcamp.
Die gefeierte „niedrige Inflation“ ist vor allem eine statistische Beruhigungspille. Sie sagt wenig darüber aus, wie die Menschen in Argentinien tatsächlich leben. Denn wer Preise bremst, indem er Löhne drückt, Sozialausgaben kürzt und Kaufkraft zerstört, schafft keinen Wohlstand, sondern verwaltet Mangel effizienter. Eine Inflation von über 30 Prozent bleibt für Normalverdiener ruinös. Erst recht, wenn Einkommen nicht mithalten. Dass die Preissteigerung langsamer wächst, heißt nicht, dass das Leben günstiger geworden ist. Für viele Argentinier ist es schlicht unbezahlbar geblieben. Die zentrale Frage bleibt unbeantwortet: Können sich die Menschen wieder mehr leisten? Solange Armut hoch, Reallöhne schwach und soziale Sicherungen ausgedünnt sind, ist die Antwort ernüchternd klar. Stabilität auf dem Papier ersetzt keinen vollen Kühlschrank. Aber seinem Ersatz-Gott zu huldigen und auf billige Propaganda hereinzufallen, ist eben deutlich bequemer, als mal richtig nachzudenken.
Eine Hyperinflation von 211% ist ruinöser als eine Inflation von 30%.mit fallender Tendenz.
3% Rezession sind ruinöser als 4-5% Wachstum.
Steigende Investitionen im Bergbau und in der Agrarwirtschaft sind auch für die Bevölkerung positiv.
Die Kapitalverkehrskontrollen für den Peso konnten gelockert werden. Wobei das Währungsproblem damit ebenso wenig vom Tisch ist wie das Inflationsproblem.
Er ist kein Gott und kein Ersatz-Gott und die Armut ist immer noch zu hoch um von Wohlstand überhaupt zu reden aber was war denn vor Milei und warum wird er gewählt? Die zentrale Frage ist ob es aufwärts geht und sich besser entwickelt als unter der eher sozialistischen abgewählten Vorgängerregierung.
Auch wenn es unbequem ist darüber nachzudenken-soziale Sicherungen kosten Geld das auch jemand verdienen muss.
Ich bin für Klarnamenspflicht und Fussfessel für alle Boooooooomer die hier ihr menschenverachtendes Krakehlen ablassen.
Wo bitte genau sind hier menschenverachtende Beiträge? Zeig mir Beweise, wenn du kannst.
Was ist an meinem Text menschenverachtend? Und was wollen sie mit meinem Klarnamen? Wollen sie mich besuchen kommen? Soll ich ihnen die Nase putzen? Ist Mutti arbeiten?
@ Jan:
„Wo bitte genau sind hier menschenverachtende Beiträge? Zeig mir Beweise, wenn du kannst.“
Das kann er nicht, dazu müsste er ja seinen eigenen Schund zitieren.
Und DAS wäre selbst ihm zu peinlich …
In GenZe gehirnbefreit.
Hallo Atlas, ein bisschen VWL würde Ihnen gut tun. Aber was will man erwarten…. Ahnungslosigkeit ist halt verbreitet, nicht wahr.
Booooooomer spielen Lotto und beten Milei an.
Aber mit euren Mercedessen und Rohlex Uhren und Tailand Urlauben ist es zum Glück vorbei und die kriegt ihr auch nicht wieder. Euer Geld wird jetzt für den Aufbau des RICHTIGEN Sozialismus mit Klimagerechtigkeit sinnvoller verwendet.
Schreiben Sie doch kurz und simpel, worin ich mich irre, ich lerne nämlich gerne dazu, oder halten Sie einfach den Rand. Danke.
M.W .Etwa eine Wissenschaft an deren Wissenschsftlichkeit es von seriösen Naturwissenschaften wie Mathematik und Physik berechtigte Zweifel gibt .Milei wird von Trump quersubventioniert und darf sich Währungsmanipulation dank der WHO erlauben .Apollo news betreibt lächerlichen unbegründeten Kultismus der in keinster Weise in seriösen Journalismus verankert ist
@ Atlas
Das geht natürlich nicht. Ein abgewirtschaftetes Land kann durch keine Politik der Welt auf Knopfdruck wieder wohlhabend werden.
Die Politik kann nur die Rahmenbedingungen verbessern, damit die Bürger wieder aufbauen wollen und können. Das ist in Argentinien offensichtlich der Fall und die Verbesserungen sind so deutlich, dass man hier feststellen muss, dass wir kein besseres Beispiel haben.
Deutliche Zeichen: Wohnungen sind besser verfügbar.
Noch deutlicheres Zeichen: Exilanten kehren zurück.
Die Argentinier stimmen mit den Füßen ab. Die Rückkehrer werden tendenziell auch die Wahlergebnisse weiter verbessern.
Vernünftige Menschen unterstützen Argentinien dabei. Ich kaufe z.B. gerne etwas aus Argentinien, ebenso wie ich China boykottiere.
https://amerika21.de/2026/01/280756/argentinien-haushaltskuerzungen
Ist es vielleicht das, was Sie meinen? Denn der Artikel beschreibt sinnbildlich die Kürzungen, und auch wie hoch diese vorher waren, besondern schlimm in Bildung und Wissenschaft wird wohl gekürzt…
Werden hier wieder Strohmänner verteilt? Ich habe bisher nirgends einen Artikel gelesen, der behauptet, dass das Leben günstiger wird.
Ob sich die Menschen mehr leisten können, ist nicht die zentrale Frage, sondern warum die Gegenseite glaubt, dass ein sozialistischer Kurs irgendwas hätte bessern können.
Niemand kann einfach eine Hyperinflation ins Gegenteil umkehren. Dieses ganze Geschwätz, dass die Argentinier aber trotzdem leiden mit der Suggestion, Milei sei doch nicht die Lösung, ist so weltfremd und naiv.
Manche Leute können eben nur raummaulen, andere beschuldigen, Sozialhilfe kassieren, Ungerechtigkeit beklagen und sich dabei fragen, warum der Kühlschrank nicht voller wird.
Aber auf billige Propaganda hereinzufallen, ist halt deutlich bequemer, als mal richtig nachzudenken und den Arsch hochzukriegen…
Wutschreie aus dem Altenheim.
Jeder darf den Gott anbeten, den er möchte. Wir haben ja schließlich Religionsfreiheit *smile*
Dann haben Sie auch keinen Anlass, sich zu beschweren. Und die „guten Zustände“ vergangener Zeiten, nach denen Sie sich sehnen und die Sie einfordern, die jedoch überhaupt nur auf einem christlichen Fundament gedeihen konnten, haben Sie folglich auch nicht verdient.
Alles Lüge. Die Inflation liegt bei stolzen 835% im Jahr. Argentinien steht vor einer Hungersnoht. Nur Sozialismus kann das Land noch vor Trumps Marionette retten!
Ach das ist alles Ironie, was Sie schreiben! Das hätten aber etwas deutlicher machen können.