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Großbritannien

Antisemitische Messerattacke vor Londoner Synagoge – zwei jüdische Männer schwer verletzt

Zwei jüdische Männer wurden vor einer Synagoge im Norden Londons von einem Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Der Angreifer wurde noch am Tatort von einer Nachbarschaftswache überwältigt.

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Antisemitische Angriffe häufen sich in Großbritannien (Symbolbild) (IMAGO/ZUMA Press)

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In London ist es zu einem antisemitischen Anschlag vor einer Synagoge gekommen. Dem britischen Telegraph zufolge wurden am Mittwochmorgen zwei jüdische Männer im Stadtviertel Golders Green vor der örtlichen Synagoge von einem Unbekannten mit einem Messer schwer verletzt. Der Mann wurde noch am Tatort von Mitgliedern der jüdischen Nachbarschaftswache Shomrim überwältigt und festgenommen.

Ein Mann soll dabei beobachtet worden sein, wie er mit einem Messer bewaffnet die Straße entlangrannte und versuchte, jüdische Passanten zu erstechen, wie Shomrim unter anderem auf X mitteilte. Der Wache gelang es daraufhin, den Mann festzunehmen und die Polizei zu verständigen. Daraufhin wurde der Täter von den Sicherheitskräften mit einem Elektroschocker überwältigt.

Auf der Plattform X kursieren bereits Aufnahmen der Tat. Zu sehen ist wie der Täter an eine Person herantritt, ein Messer zückt und auf ein Opfer das vor einer Bushaltestelle steht einsticht.

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Die Tat reiht sich in eine Serie zahlreicher antisemitischer Angriffe ein, die sich in den vergangenen Wochen im Norden Londons ereigneten. So wurden vor wenigen Wochen vier Rettungswagen des ehrenamtlichen jüdischen Rettungsdienstes Hatzolah angezündet. Auch sonst häufen sich in Großbritannien Attacken auf jüdische Einrichtungen, und die britische Regierung scheitert daran, ihnen ein Ende zu setzen.

Londons Bürgermeister Sadiq Khan und Premierminister Keir Starmer äußerten sich bereits zu dem Anschlag. Starmer musste sich angesichts des Anschlags den Fragen eines Unterhausabgeordneten stellen. „Dies ist für alle in diesem Haus zutiefst besorgniserregend. Es gibt nun eine polizeiliche Untersuchung, und ich denke, wir alle müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um diese Untersuchung zu unterstützen und unsere Entschlossenheit, gegen solche Straftaten vorzugehen, die wir in letzter Zeit leider viel zu oft erlebt haben, unmissverständlich zum Ausdruck zu bringen“, erklärte er.

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Sadiq Khan nahm in einer Mitteilung auf X Stellung. Die Tat bezeichnete er als „entsetzlichen Angriff“. Die jüdische Gemeinde Londons sei Ziel einer Reihe „schockierender“ antisemitischer Angriffe gewesen, weshalb man die Polizeipräsenz in der Gegend verstärken werde.

rs

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37 Kommentare

  • Australischer Austauschstudent?

  • Man darf sich nicht mehr in der Nähe von Synagogen, Moscheen oder Kirchen aufhalten. Ist alles zu gefährlich und man könnte verwechselt werden.

    • Ist sowieso nicht gesund…

  • Eindeutig ein Spitzenfachkraft, möglicherweise ein Spezialist für religiös motivierte Chirurgie ohne Betäubung. Gibt es in allen größeren westeuropäischen Metropolen. Aber zunehmend auch im ländlichen Bereich – eine Bereicherung eben.

    Den Opfern schnelle Genesung!

    • „Nun sind sie halt da.“

  • Eigene Viertel, Eigene Schulen, Eigene Krankenhäuser….Sonst fordern wir doch auch Integration….Für mich sind das ALLES importierte Probleme…

    • …und überall der üble Geruch nach Knoblauch.

    • Jetzt nimmt der Fall eine überraschende Wendung. Die Polizei ermittelte zwei Freunde (beide 25) von Büttner als Verdächtige! Spuren am Tatort überführten sie. Laut Generalstaatsanwalt wurden ihre Wohnungen in Niedersachsen und Baden-Württemberg durchsucht. Einer der beiden soll auch Drohbriefe an das Landtagsbüro des Antisemitismus-Beauftragten geschickt haben.

      Doch die Taten hatten offenbar keinen politischen Hintergrund. Beide Verdächtige engagierten sich schon als Jugendliche gegen Rechtsextremismus. „Ich habe sie 2019 bei einem Politik-Projekt auf Youtube kennengelernt“, sagte Büttner zu B.Z., „sie gewannen sogar Preise bei einem UNICEF-Wettbewerb.“ Auch ihre Geschäftsideen hätten ihn interessiert. Gemeinsam gründeten die drei eine Firma.

      • Danke Brave KI: Die beiden anderen Gesellschafter der SachsenFonds Verwaltungsgesellschaft Solar mbH heißen Jürgen Dirk Göbel und Marion Sandra Hermatschweiler. Laut Handelsregisterangaben sind sie gemeinsam mit Andreas Büttner an der Firma beteiligt.

        • Geschäftsführer: Marco Riedl

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  • London will es so.

  • Nennen wir das Kind mal beim Namen. Es sind Jihadis, Schläfer des IRGC.

  • Weder die beiden Opfer, noch der Angreifer gehören nach Britannien. Fremde die fremde Konflikte mitbringen.

    • Warum hassen Sie die Juden?

      • Potsdam – Für seinen Kampf gegen Judenhass ist Andreas Büttner (53) hochgeachtet. Doch jetzt gerät Brandenburgs Antisemitismus-Beauftragter unter Druck: Ein Anschlag auf sein Haus im Januar war offenbar nur vorgetäuscht – von zwei Freunden Büttners.

        Die Tat löste bundesweit Empörung aus. Unbekannte hatten Anfang Januar ein Gartenhaus auf Büttners Grundstück in Templin (Uckermark) in Brand gesetzt. An die Tür schmierten die Brandstifter ein rotes Dreieck, mit dem Anhänger der palästinensischen Terrororganisation Hamas ihre Gegner markieren.

        „Wer so etwas benutzt, will einschüchtern und Terror verherrlichen“, sagte Büttner damals. „Das ist kein Zufall, das ist ein gezielter Angriff.“ Er lasse sich nicht einschüchtern. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (64, SPD) verurteilte den Anschlag. Israels Botschafter Ron Prosor (67) erklärte: „Meine Gedanken sind bei Andreas Büttner und seiner Familie.“

      • Warum sollte man Israelis die in unserem Land zu Krieg anstacheln, anders behandeln als Kurden oder Syrer? Wegen Hitler? Warum sollte man eine ewige Schuld tragen, wenn man sie sowieso nie begleichen kann? Wer hätte was davon?

      • Warum bückst du dich für die?

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        • Das Substanzielle was aus deinem Mund kommt ist meine Saat.

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        • Wow mir ist gerade ein Milchzahn ausgegangen und das ist das erste Mal seid langem dass etwas Substantielles aus meinem Mund kam.

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  • Die „Nie-Wieder“-Fraktion ist merkwürdig still bei all den antisemitischen Vorfällen. Sollte es Ihnen etwa gar nicht um Antisemitismus gehen?

  • Dann gibt es auf dem kleinen Gaza-Streifen in Berlinistan heute mal wieder Süßigkeiten auf lau…

  • Juden, die wieder um ihr Leben fürchten müssen. Ein Volk, dass um sein Überleben kämpft. Ein Hoffnungsträger und vermeintlicher Bewahrer des christlichen Glaubens, der sich in Schweigen hüllt und vom amerik. Kongress mit stehenden Ovationen feiern lässt. Weil Bomber von englischen Flugplätzen starten dürfen? Um was zu tun? Um zu töten? Mir wird schlecht bei all‘ dem. Es widert mich nur noch an.

  • Sind die Männer schon ausgewiesen ?

    • wer auch immer die beiden waren,
      es gibt auf jeden fall zusaetzlich eine verstaerkte bedrohungslage durch den irankrieg , die man im auge behalten sollte.

      **Die iranische Botschaft in London hat einen Aufruf an in Großbritannien lebende Iraner veröffentlicht, sich dem sogenannten „Jan Fada“-Programm anzuschließen, das zum Märtyrertod zur Verteidigung des islamischen Regimes aufruft. Die über den offiziellen Telegram-Kanal der Botschaft verbreitete Nachricht hat in Großbritannien heftige Reaktionen und Besorgnis um die nationale Sicherheit ausgelöst.**

  • Apollo bagatellisiert gerne Verbrechen gegen Europäer weil da wohl einer glaubt er kriegt von Israel eine Sonderbehandlung wenn er ihnen eine Sonderbehandlung gibt. Hat noch nie für irgendwen so funktioniert.

    • Du hast sicher gejubelt als Juden angegriffen wurden.

      • Und? So wie in der Bibel gejubelt wird bei Sprüche 11:10

        • Du Freund des Islam?

          11
  • NACHBARSCHAFTSWACHE ?!
    Das wird bei uns auch bald dringend nötig sein.
    Der Staat in GB und auch mehr und mehr hier schützt seine normalen Bürger nicht mehr!!!
    Schutz genießen vorallem im woken GB offenbar nurmehr LGBTQBLABLA – Pädos und Islamisten!…

  • FASZINIEREND
    Wie gut doch Messerverbote fubktionieren !!!!!!!

  • Hat der muslimische Bürgermeister von London den Attentäter schon gratuliert und dabei auf den Koran geschworen?

    Ein muslimischer Bürgermeister in London der auf den Koran schwört da fehlen mir die Worte!

  • London trieft nur so von den Anhängern der „Religion des Friedens“ die nur eins wollen, die Ungläubigen töten.

  • Jetzt geht wieder das dumme Gesabbel los.
    Blabla Austauschstudent.
    Blablabla Goldstück, Fachkraft, Bereicherer,
    alles Gesabbel und Gequassel weil man selber nicht mal ein Problem benennen kann aber grunzend und furzend Geräusche machen will.

    Vieh. Einfach nur Vieh das auf die Weide gehört.

    • Lieber viel blabla als schweigen!

      • Lieber viel furzen als reden. So wie ich das mache.

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  • Vielleicht sollte man sich mal informieren, was a an „Nachbarschaftswachen“ in jüdischen Vierteln rumläuft, bewaffnet ist, und jeden der nicht-jüdisch ist so behandeln will wie die Israelis Palästinenser behandeln.

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