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UCLA

Anti-Israel-Krawalle an US-Unis: Hunderte Studenten, auch nicht-Muslime, beteiligen sich an islamischen Gebet

Bei israelfeindlichen Krawallen an der UCLA in Los Angeles beteten Hunderte Studenten, darunter offenbar auch viele Nicht-Muslime, zu Allah. Zuvor gab es schwere Ausschreitungen.

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Seit Wochen finden an mehreren renommierten amerikanischen Universitäten Proteste für Palästina statt, die teilweise schon in gewaltsamen Tätigkeiten gegen Polizei und jüdische Studenten ausarteten (Apollo News berichtet). Am Mittwoch-Abend kam es nun erneut zu bizarren Szenen, dieses Mal an der kalifornischen University of California in Los Angeles (UCLA), welches zu Nacht auf Donnerstag von der Polizei unter großem Widerstand aufgelöst wurde.

Videos, die auf dem Universitäts-Campus vom Mittwoch aufgenommen wurden, zeigen, wie hunderte Studenten auf einer Wiese ein islamisches Gebet für Allah. Verschiedene Medien und Augenzeugen berichten, dass die Studenten dabei auch „Allahu akbar“ („Allah ist groß“) gerufen haben sollten, auch „Allah is the greatest of all gods“ („Allah ist der größte Gott von allen“) soll gerufen worden sein.

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Die Szenen vom Mittwoch auf dem Campus der UCLA

Inzwischen heißt es in vielen amerikanischen Medienberichten und Tweets zu dem Gebets-Video, dass es unter den Hunderten Studenten, die an diesem Abend-Gebet teilgenommen haben, wohl viele vorher nicht-muslimische Studenten gäbe, die sich allein aus dem Protest für Palästina nun auch zu islamischen Gebeten verleiten ließen.

Der Hass auf Israel, der die Randalierer der Universitäts-Camps eint, bringt offenbar jetzt auch religiös eine Welle der Studenten zum Islam. Einige US-Medien und populäre Twitter-Accounts schrieben sogar von öffentlicher Konvertierung der Studenten zum Islam – das ist allerdings strittig und nicht bewiesen. Ein so öffentliches Gebet mit Kopftuch und „Allahu Akbar“-Rufe gibt allerdings Indizien, die für eine Konvertierung sprechen.

Krawalle und Vandalismus

Das Palästina-Camp an der UCLA war geprägt von massiven Krawallen und hässlichen antisemitischen Attacken. 100 Demonstranten wurden allein an dem Abend der Auflösung festgenommen. Donnerstag zeigte sich dann die Ausmaße der Krawalle am Campus.

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Überall lagen dort Zelte, zerstörte Tonnen, Kleidung und Müll herum. Die Polizei räumte das Chaos auf, unter Unterstützung von etwa 400 jüdischen Helfern, die sich bereit erklärten, die Überbleibsel des israelfeindlichen Protestlagers wegzuräumen.

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Die Lage an der Universität war auch politisch für US-Präsident Joe Biden eine Zerreißprobe: Die Republikaner posteten fast minütlich Updates zu den Krawallen an der UCLA und der Columbia University. „Inmitten des absoluten Chaos an der Columbia University ist Joe Biden abwesend, weil er Angst hat, sich dem Problem zu stellen“, twitterte zum Beispiel Mike Johnson, der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses zu den Krawallen. 

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