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Womöglich, um Parteianhänger zu verletzten

Anti-AfD-Sticker mit Rasierklingen präpariert

Die Polizei warnt, dass in der Stadt Lüdenscheid Anti-AfD-Sticker auftauchen, unter denen Rasierklingen versteckt sind. Ein 42-jähriger Mann sei bereits beim Versuch, so einen Sticker abzureißen, verletzt worden. Bürger, sollten die Sticker nicht abreißen oder berühren, warnen die Behörden.

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Die Polizei in Lüdenscheid, im Märkischen Kreis, berichtet vor einer gefährlichen Entwicklung in der Stadt: Präparierte Aufkleber, die mit Rasierklingen versehen sind, tauchen vermehrt an öffentlichen Orten auf. Insbesondere Laternen, Stromkästen, Schilder und Zigarettenautomaten sind betroffen. Die besorgniserregende Tendenz zeigt sich nicht nur durch die Präparierung, sondern auch durch die politische Botschaft, die auf den Aufklebern zu finden ist: Anti-AfD-Slogans, begleitet von Hundebildern.

Am vergangenen Freitag wurde ein bedauerlicher Vorfall bekannt, bei dem ein 42-jähriger Mann sich beim Abknibbeln eines solchen Aufklebers an einer Rasierklinge verletzte. Die Polizei warnt nun eindringlich davor, solche Sticker anzufassen oder zu entfernen, da dies zu ernsthaften Verletzungen führen kann. Mit der Aufschrift „FCK AFD“ auf den Aufklebern sollen womöglich AfD-Anhänger dazu verleitet werden, sie abzuziehen – und sich dabei gefährlich zu verletzten.

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Das Vorgehen, präparierte Aufkleber mit Rasierklingen zu platzieren, wird von Christof Hüls, dem Sprecher der Polizei im Märkischen Kreis, als äußerst bösartig eingestuft. In einem Statement betont er dem WDR gegenüber: „Wer auf die Art und Weise vorgeht, der macht das nicht aus Spaß, sondern um Menschen zu verletzen.“ Die Täter verfolgen demnach nicht nur das Ziel, politische Botschaften zu verbreiten, sondern setzen dabei bewusst die körperliche Unversehrtheit von Passanten aufs Spiel.

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