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Für CSD-Wochenende

„Alex (m/w/d/x)“: Berlin benennt U-Bahnhof genderneutral um

Anlässlich des Christopher Street Days benennt die staatliche BVG den U-Bahnhof Alexanderplatz in „Alex (m/w/d/x)“ um. Bereits im vergangenen Jahr gestalteten die Verkehrsbetriebe mehrere Stationen anlässlich des „Pride Month“ um.

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Der U-Bahnhof Alexanderplatz heißt anlässlich des CSD „Alex (m/w/d/x)“. (IMAGO/Berlinfoto)

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Die staatlichen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben zusammen mit der Agentur GUD Berlin die U-Bahn-Station Alexanderplatz anlässlich des Christopher-Street-Days in Berlin „gendergerecht“ umbenannt. So prangt an mehreren Stellen, wo normalerweise „Alexanderplatz“ steht, jetzt „Alex (m/w/d/x)“ und klein darunter „Alexanderplatz“.

Außerdem wurde noch eine sogenannte Intersex-inclusive-Pride-Flagge angebracht, eine Weiterentwicklung der Regenbogenflagge, die auch „People of Color, Transpersonen, intergeschlechtliche Personen und nicht binäre Personen“ einbeziehen soll. Die Umbenennung soll offenbar nur für die wenigen Tage rund um den CSD andauern.

„Der Alexanderplatz gehört allen Berliner:innen und allen, die unsere Stadt besuchen. Mit ‚Alex (m/w/d/x)‘ wollen wir zeigen, dass Vielfalt bei uns nicht nur mitfährt, sondern einen festen Platz hat“, erklärte Ineke Paulsen, Leiterin der Geschäftseinheit Vertrieb und Marketing bei der BVG, anlässlich der Aktion. „Der Alexanderplatz ist einer der bekanntesten Orte Berlins. Zum CSD machen wir daraus einen Ort, der noch ein bisschen mehr Berlin ist: offen, vielfältig und für alle da“, sagte Julian Witzel, Teil der Geschäftsführung bei GUD Berlin.

Es ist nicht das erste Mal, dass die BVG eine U-Bahn-Station mit einer Regenbogenflagge schmückt. Im Sommer 2025 dekorierte der Staatsbetrieb mehrere U-Bahn-Stationen anlässlich des „Pride Month“ mit LGBT-Flaggen. Unter den umgestalteten Stationen war auch die U-Bahn-Station Bundestag. Die Umgestaltung erfolgte kurz, nachdem Bundestagspräsidentin Klöckner die Regenbogenflagge nicht hissen wollte.

Apollo News wollte damals die Kosten der Aktion von der BVG erfahren. Diese Auskunft verweigerte der Staatsbetrieb, weswegen wir klagten. Im Laufe des juristischen Verfahrens kam jedoch ans Licht, dass die BVG insgesamt 43.845 Euro in die Umgestaltung der Stationen investiert hatte.

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Der CSD ist nach der Christopher Street in New York benannt. Im Jahr 1969 führte die Polizei in der Schwulen-Bar Stonewall Inn, die sich in dieser Straße befand, eine Razzia gegen homosexuelle Menschen durch. Diese wehrten sich damals gegen die Razzia. Die Ereignisse gelten als Beginn der modernen Bewegung für die Rechte homosexueller Menschen in den USA. In diesem Jahr findet der Christopher Street Day in Berlin unter dem Motto „Haltung ist Hot“ statt. CSD-Demonstrationen in der Hauptstadt gibt es seit 1979.

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122 Kommentare

  • Satire oder Albtraum? Kann’s nicht mehr unterscheiden.

    • „Gendern ist wichtig.
      Es ist ein Unterschied, ob
      du von der Leiter fällst
      oder von der Leiterin.“
      – Ironie off

    • ich dachte auch zuerst an einen Gag von „rääächten Aktivisten“ oder KI…

      aber offenbar ist Berlin noch verstrahlter als gedacht.

    • Albtraum!

  • Ein Grund mehr, den Länderfinanzausgleich ersatzlos zu streichen.

    • Sie haben vollkommen recht.
      Wer faule , böse psychisch Kranke unterstützt bekommt immer Mist zurück.

      Habe über 35 Jahre im Bereich der Psychiatrie Klinik gearbeitet !

  • (m,w,d,x): Wenn man als Tourist im Ausland gefragt wird ob man Deutscher ist, sagt man besser nein.

    • @Peinlich: Was bedeutet denn eigentlich das x? M/w/d für männlich/weiß/deutsch ist mir bekannt, das x bisher nicht.

      • @ Freier Sachse
        Vielleicht steht das x für „weiß es selber nicht genau“😂.

      • für ein neues Geschlecht, gärige Kartoffeln

      • Das X steht für die Nieten.

  • „Alex (m/w/d/x)“: Berlin benennt einen U-Bahnhof genderneutral um.

    Während Wohnungen unbezahlbar werden, die Infrastruktur zerfällt und die Verwaltung im eigenen Papierkram versinkt, setzt die Politik lieber dort ein Zeichen, wo es weder Geld noch Leistung kostet: beim Bahnhofsschild.

    Prioritäten sind schließlich eine Frage der richtigen Beschriftung.

  • Eibe Stadt, die genug Geld hat, kann sich diese Aktion leisten.

    • Für Propaganda war in der DDR auch bis zum Schluß immer genug Geld da …

      • …und Honecker hat bis zum Schluß Durchhalteparolen gesülzt und freundlich gewunken.
        Merz lächelt auch noch!

        • aber die DDR-Hymne wird wieder gesungen, klasse

          0
      • Auch auf der „Titanic“ tanzten sie noch, als das Schiff längst absoff…

  • Alles irre, wird Zeit das Vernunft und Leistungswille wieder einzieht!

  • Berlin hat ja auch sonst keine Probleme 🙄 Wenn Satire von der Realität überholt wird 🫩🤦🏻🤦🏻

  • Geht es euch auch so? Wird euch übel, wenn ihr das Wort Vielfalt lest?

    • Jep! Unwort des Jahrzehnts. Andere: Divers, Inklusiv, Achtsam.

      • Und Empathie und Engagiert

    • Denke daren an „Weg in den Bürgerkrieg“.
      Grüße !

  • Ich schäme mich so für meine Hauptstadt.

  • Wie wird die Karl-Marx-Straße in Neukölln richtig gegendert?

  • In Deutschland haben sogar Bahnhöfe ein Geschlecht. 😂

    • Vorsicht am Bahngleis „Die Zügin fährt ein“ !

  • Ist das unsere Zukunft, welche unsere Rente erarbeiten soll ?

    • Ja klar, wer stellt denn so einen bunten Vogel ein. 🤣

  • Das sollte mit einer Spraydose relativ schnell zu ändern sein

    • Da wird wohl jedes Schild einen eigenen Personen schutz bekommen.

  • Alice Weidel müsste doch hier zustimmen

  • Da hat sich so einiges komplett verselbstständigt und es gibt keine Notbremse.

  • Das ist ein Bahnhof. Der hat kein Geschlecht!

    • Sagen Sie das nicht zu laut!

      Meldestelle, Anzeige, Beobachtung, Verfassungsfeind.

    • Ich weiss jetzt, dass dieser Gender-Mist von kranken Menschen für kranke Menschen betrieben wird!

  • Nun, Kaiser Calilgula hat angeblich mit Blattgold belegte Speisen serviert und kostbarste in Essig aufgelöste Perlen getrunken. Jedem das Seine, wer hat, der kann…

  • Wenn jetzt auch schon Sachen gedschendert werden, dann wird die Kommunikation ja spannend….

  • m/w/d das steht für den Namensgeber Alexander I. (männlich/weiß/deutsche Vorfahren)

  • Spätrömische Dekadenz.

    • die Römer waren aber niemals gärig

  • Bei diesen Prioritäten wundert mich nichts mehr.

  • Das rettetet dieses Land garantiert nicht, mal abgesehen von der Notwensigkeit solcher Aktionen.
    Möglich das es mal wieder nur eine kostspielige Provokation gegen Antiideologen ist.

  • Sachlich absolut falsch, da der Name vom russischen Zar kommt. Und Platz ist Platz, da ist nichts zu gendern.

    • Kommen Sie uns bloß nicht mit Fakten, dazu noch mit russischen! Sie wissen schon, welchen Tatbestand das erfüllt.

  • Super Idee, dass ist wirklich wichtig, in einem Staat, der meine ich, gerade auseinander fällt.

    • Alle Probleme auf einmal gelöst, nächste Haltestelle Archipel Öko.

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