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Regierungskampagne

Aktionsplan gegen „Tradwife“-Trend: Irland will traditionelle Geschlechterrollen bekämpfen

Die irische Regierung geht gegen aus ihrer Sicht schädliche Online-Trends vor. Mit einem Aktionsplan sagt sie „Tradwife“-Influencern, die traditionelle Geschlechterrollen propagieren, den Kampf an.

Von

Irlands Regierungschef Micheál Martin (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Die irische Regierung will verstärkt gegen aus ihrer Sicht schädliche Online-Trends und traditionelle Rollenbilder vorgehen, wie die Irish Times berichtet. Dafür veröffentlichte das Ministerium für Kinder und Gleichstellung einen Aktionsplan, der bis 2028 verschiedene Maßnahmen zur Förderung der Geschlechtergleichstellung vorsieht.

Im Fokus stehen dabei die sogenannte „Manosphere“ sowie „Tradwife“-Influencer, denen die Regierung vorwirft, frauenfeindliche oder einschränkende Geschlechterbilder zu verbreiten. Die eigentlich konservative Regierung will laut dem Plan „Trends entgegenwirken, bei denen Frauen – insbesondere durch Online-Inhalte – dazu gedrängt werden könnten, bestimmte Betreuungsaufgaben zu übernehmen“. Dazu gehört unter anderem eine öffentliche Aufklärungskampagne, die ab 2027 starten und für eine gleichmäßigere Aufteilung von Betreuungsaufgaben zwischen Männern und Frauen werben soll.

Im Kern steht die Auffassung der Regierung, dass traditionelle Geschlechterrollen, in denen Männer vor allem als Ernährer und Frauen als Betreuerinnen gesehen werden, schädliche Stereotype verstärken und die beruflichen sowie gesellschaftlichen Möglichkeiten von Frauen einschränken könnten. Gleichzeitig sollen Männer stärker dazu ermutigt werden, Betreuungsaufgaben in Familie und Gesellschaft zu übernehmen.

In dem Dokument warnt die Regierung zudem davor, dass junge Männer durch den „Konsum hasserfüllter Rhetorik und Fehlinformationen“ im Internet zunehmend Gefahr liefen, mit Ideologien in Kontakt zu kommen, die die Gleichstellung der Geschlechter ablehnen und Diskriminierung oder Gewalt gegen Frauen normalisieren.

Die Maßnahmen richten sich jedoch nicht ausschließlich gegen männliche Online-Akteure. Auch sogenannte „Tradwife“-Influencerinnen stehen im Fokus der Regierung, da diese nach Ansicht der Behörde „restriktive, stereotype Rollen für Frauen und Mädchen“ fördern würden.

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Darüber hinaus plant die Regierung weitere Maßnahmen im Bildungsbereich. Schulen sollen stärker für Fragen der Geschlechtergleichstellung sensibilisiert werden; auch Schuluniformen sollen im Rahmen des Plans überprüft werden. Zudem sieht der Aktionsplan neue Leistungen für Eltern sowie Initiativen vor, um Frauen stärker für die Kommunalpolitik zu gewinnen.

rs

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56 Kommentare

  • Überall in Europa wird die traditionelle Familie verunglimpft und bekämpft, dabei hat dieses Familienmodell überhaupt erst den Aufbau von Wohlstand über mehrere Generationen hinweg ermöglicht. Die traditionelle Familie ist ein Erfolgsmodell, das man ohne Not zerstören will. Konservative Gesellschaftsgruppen und die Kirchen müssen sich dem entschieden entgegenstellen.

    • Es geht aber nicht „nur“ um Familien (was wirklich schon schlimm genug ist!).

      Es geht um die Formung aller Menschen nach Vorstellungen einer Regierung.

      Mehr Amtsanmaßung und Irrsinn ist doch wohl kaum noch möglich.

      Der „neue“ Mensch wie unter Stalin und unter Hitler.

      Größenwahn kranker Politiker!

      • Und wieder sind es Sozialisten! Wir sind – schon wieder – im Kulturkampf und es checken viel zu wenig in ihrer naivität…

    • naja, man darf aber auch nicht vergessen wie lange die katholische Kirche die Iren terrorisiert hat.

      In Irland hat die katholische Kirche über Jahrzehnte hinweg massive Systemverbrechen und Menschenrechtsverletzungen begangen. Dazu zählen der systematische und vertuschte Kindesmissbrauch durch Geistliche, Zwangsarbeit in Magdalenen-Wäschereien, das Betreiben tödlicher Mutter-Kind-Heime sowie zehntausende Zwangsadoptionen und Kindeswegnahmen

      • Das ist wahr.

        ABER: altes Unrecht darf nicht durch neues ersetzt werden!

        Nach den Allmachtsphantasien der kathol. Kirche braucht man jetzt nicht die einer durchgeknallten Regierung.

      • „….zehntausende Zwangsadoptionen und Kindeswegnahmen.“
        DIE gab es in der DDR auch, wen die Eltern nicht „auf Linie“ waren!

      • Strohmann. Die Verbrechen der Kirchen haben mit der zivilisatorischen Notwendigkeit „traditioneller“ Grundkompetenzen nichts zu tun.

        Mir ist die AfD übrigens auch zu zahm. Die Wiederherstellung halbwegs zumutbarer Verhältnisse im Westen wird 2-3 Generationen dauern und einen Zivilisationsbruch erfordern, wie es ihn in der aufgezeichneten Geschichte der derzeitigen Menschheit noch nicht gegeben hat.

        Die Lernaufgabe besteht in der Reaktivierung des kulturellen Immunsystems mit allen aus Sicht der Kulturfeinde katastrophalen, aus Sicht der Kultur jedoch überlebensnotwendigen Auswirkungen

      • Und weil die katholische Kirche Unrecht begangen hat, soll man diese Zerstörer von Familie und Gesellschaft nun gewähren lassen? Indem man die traditionelle Familie bewahrt und stärkt soll das gleichzeitig zu einem Machtzuwachs der katholischen Kirche führen, oder wie ist das zu verstehen?

  • Die größte Gefahr für die Frauen und ihre Gleichstellung ist die Islamisierung – statt da klar Gegensteuer zu geben, sollen wir unsere christlich-abendländischen Werte aufgeben… ja dann Prost auf die Zukunft!

    • Wenn von den christen keine Kinder mehr kommen, dann geht es schneller mit der Islamisierung. Mich wundert nur, dass das katholische Irland nicht aufbegehrt.

      • Vielleicht kommt noch was.
        Die Iren die ich kennengelernt habe waren sehr freigeistig und Obrigkeitskritisch.

    • Die Kartellparteien sind nicht nur kommunistisch, sondern auch muselmanisch unterwandert, da diese beiden totalitär-kollektivistischen Zerstörungskulte einander als nützliche Idioten betrachten.

      Daß sie aufgrund ihrer Gemeinsamkeiten perfekt zusammenpassen und gerne kooperieren, wann immer sie einander gebrauchen können, ist spätestens seit dem 2. Weltkrieg Allgemeinwissen.

  • Wenn eine Frau einfach nur Hausfrau sein will …. wollen sie das „bekämpfen“?

    • Ein Hausfrau hat kein eigenes Einkommen, da fällt schon mal die Lohnsteuer für den Staat weg.
      Sie ernährt den Haushalt kostengünstiger, als wenn man Fertigfutter aus dem Supermarkt holt oder irgendwo essen geht. Damit fällt weniger Umsatzsteuer an.
      Sie kümmert sich um Haus, Hof & Garten und flickt und näht evtl. sogar verschlissene Kleidung. Außerdem ernährt sich die Familie dadurch gesünder und braucht weniger Ärzte und Medikamente und ist glücklicher. Schon wieder weniger Umsatz und somit weniger Steuereinnahmen.
      Außerdem hat eine Hausfrau mehr Zeit in der Nähe der Kinder zu sein. Evtl. ist gar kein Kindergarten mehr notwendig. Auch bei der Schulbildung kann sie besser nachjustieren. Damit verliert der Staat die Lufthoheit über den Kinderbetten.
      Eine richtige Hausfrau ist gefährlicher als jeder Terrorist für den alles kontrollierenden Nanny-Staat.

      • Sehr gut zusammengefasst, ihr Beitrag sollte in großen Buchstaben auf jedem Marktplatz, an jeder Bushaltestelle hängen.
        Genau so ist es, es geht um Geld und Steuereinnahmen, das geistige und körperliche Wohl der Menschen ist nicht nur gleichgültig sondern umsatz-schädigend.
        Unglückliche Menschen arbeiten und kaufen mehr.

      • Liebe Carla,

        Sie bringen es ganz genau auf den Punkt.
        Darum geht es.

        Alles genau so.

        Und Ihr letzter Satz ist großartig!

        Allerdings hoffe ich, dass die Iren den „Spaß“ einfach ignorieren oder sogar kreativ dagegen angehen.

        Untertanengeist ist dort ja etwas weniger vorhanden als hierzulande. Zudem gibt es einen fairen Gemeinschaftssinn.

        Mal sehen. Hoffentlich scheitern diese Ideologen krachend!

  • Dann sollten sie mal beim Islam anfangen. Dort sind die traditionellen Rollen festzementiert.

  • Dieser Staat ist absolut übergriffig!
    Das sollte sich der Souverän keinesfalls gefallen lassen.

    Keine Regierung sollte uns irgendwelche Geschlechterrollen vorschreiben. Das ist ja vollkommen verrückt!

    Jedes Individium hat das absolute Recht und die Freiheit, sein Leben persönlich so zu gestalten, wie es möchte. Das ist ein absolutes (!) Menschenrecht, solange es andere Menschen nich in ihrer freien Lebensweise verletzt – bei letzterem müssen dann gesetzliche Kompromisse gefunden werden.

    Sich aber so weit in das Leben der Bürger einzumischen ist Orwell!

  • Nun, trotz Wiederholungsgefahr:

    Nach allgemein anerkannter vertragsrechtlicher Staatstheorie geben die Bürger einen Teil ihrer Freiheit und ihres Einkommens an die Gemeinschaft ab, damit diese erledigen kann, was die Fähigkeiten des Einzelnen übersteigt:

    #1: Innere Sicherheit, Rechtssicherheit, äußere Sicherheit.
    #2: Infrastruktur, Bildung, Gesundheitswesen.
    #3: Daseinsfür- und -vorsorge.

    Eingriffe in den Freiheitsraum des Bürgers sind nur zulässig, sofern sie zur Verwirklichung eines der drei Staatszwecke unerläßlich sind. Die höchstpersönliche Lebensgestaltung jedes Einzelnen gehört aber sicher nicht dazu.

    • Trotz Wiederholung:

      So ist es.
      Ich stimme Ihnen absolut zu.

  • Hmm, also darf dort nicht jeder so leben, wie er oder sie möchte?
    Ist das nicht diskriminierend?

    • Das ist ja das grundsätzlich schitzophrene bei solchen Ideologien.
      Jeder darf leben wie er möchte… wenn er das richtige bzw das als solches definierte möchte. Wenn nicht hat er Freiheit und Selbstbestimmung nicht verstanden und muß umerzogen oder gezwungen werden.
      Selbstbestimmung und Freiheit durch Zwang! Das ist Metale-Gymastik auf höchstem Niveau.

      Der Witz ist ja auch das die Unterschiede zwischen Männern und Frauen deutlicher hervortreten um so egalitärer eine Gesellschaft wird. Das kann man in Skandinavien ganz wunderbar beobachten. Da gibt es schon Forschung und Datensätze über Jahrzehnte. Mit eindeutigem Ergebnis. Wenn man keinen Zwang ausübt orientieren sich die Geschlechter von ganz alleine in die sog. traditionellen Rollen. Merkwürdig. Ganz so als würden Frauen nicht in die Fürsorgerrolle und Männer nicht in die Versorgerrolle gezwungen sondern als würden die das wollen und gut finden… kann nicht sein. Was mit den drölf neuen Geschlechtern ist, bleibt weiter unklar.

  • Ist ein Pferd eine Kuh, ein Hund eine Katze, eine Frau ein Mann, ein Mann eine Frau? Niemand weiß das so genau.

  • Was geht es eine Regierung an, wie Paare und Familien ihr Leben organisieren?

  • Warum überlässt man das nicht einfach den Paaren selbst zu entscheiden wer was besser kann und wie sie ihren Alltag am besten managen können?
    Wenn die jeweiligen Vorstellungen und Lebensentwürfe nicht zusammen passten hat man bisher einen anderen Partner für die Familiengründung gesucht oder Wünsche und Ansichten besprochen und Kompromisse vereinbart.
    Wo wollen sich Politiker denn noch überall einmischen und erziehen?
    Geht es darum unmündige Bürger zu erschaffen?
    Die Lust auf Familiengründung zu versauen?

    • „Die Lust auf Familiengründung zu versauen?“
      Das ist das Ziel, denn wie soll man sonst die Einwanderungspolitik rechtfertigen?

  • In arabischen Familien wird auch traditionell gelebt und da scheint es ja wohl in Ordnung zu sein, obwohl dort die Frauen oft tatsächlich nicht die gleichen Rechte haben, wie Männer.

  • „Die eigentlich konservative Regierung“ Irlands – heißt defacto rechts blinken und links abbiegen.

  • Trade Wife / auch wieder so eine herabwürdigende Bezeichnung für Familienarbeit.

  • Als ich den Artikel meiner Frau vorlas, ist ihr vor Schreck der Besen aus der Hand gefallen.

    • Besen und Frau.

      Es könnte schlimmer sein.

      🙂

  • Was ist an der biologischen Gesellschaftsform: „Vater-Mutter-Kind“ so schwer zu verstehen?

  • Genau und keine Kinder bekommen, damit es bald keine Iren mehr gibt. Das ist Frauen und familienfeindlich. Wo bleiben die feministinnen wenn sie gebraucht werden.

  • Frauenfeindlich?Müsste man da nicht ganz andere bekämpfen?

  • Und noch etwas ganz individuelles:

    Jede Frau in einem schicken Kleid ist mir lieber als z.B. blaue Hosenanzüge für Mann und Frau, Geschlechtsneutral.

    Gab es übrigens auch schon auf diesem Planeten.

    Bei einem der größten Schlächter aller Zeiten.

    Ein Blick auf die chinesische Historie reicht.

  • „Irland will traditionelle Geschlechterrollen bekämpfen“

    Ja… HAHAHAHAHAHAAAAA GOOOD LUCK bei der wahrscheinlich traditionellsten, konservativsten Bevölkerung Westeuropas.

  • Überall in Europa das Gleiche: Zerstörung der traditionellen Familie. Man will die Erziehung der Kinder ob nun von Vater oder Mutter ganztägig betreut verhindern. Kinder früh genug in Abschiebung bei den oftmals unmotivierten Betreuern und schon so früh als möglich einnorden. Da stört Mutter und Vater. Beide sollen gefälligst robotnik für den Staat machen und Steuergeld ranschaffen. Wer glaubt da kämen dann immer noch Kinder nach der dollte sich das Buch : Die Vereinbarkeitslüge zu Gemüte führen, die Eliten haben personal und zur Not gibt es ja Leihmütter. alles das kann nicht Sinn des Lebens sein.

  • Läuft perfekt für den Islamismus. In 15 Jahren haben die die totale Macht.

  • Ich frage mich schon lange was die letzten Jahre noch expandiert, die Wirtschaft ist es nicht, aber Schulden, Kriegswahn und Dummheit nehmen kolossale Dimensionen an, nicht nur in Irrland.

  • Die Bekämpfung traditioneller Geschlechterrollen und der Familie, die den Menschen Halt gibt, Werte vermittelt und den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärkt, wurde durch die Einführung des Frauenwahlrechts endgültig besiegelt. Schuld daran sind die Männer, weil sie dies zugelassen haben. Eine Rückkehr würde jedoch vermutlich mehr Unfrieden verursachen, als die Veränderungen selbst hervorgebracht haben. Ein geschickter Schachzug also. Man muss sich nur anschauen, auf welchem Niveau hier bei Apollo unsere Emotionsbomben „argumentieren“. Und viele Männer passen sich diesem Verhalten zunehmend an.

    • Neuee Wort gelernt?
      Emotionsbombe…klingt wie, ich habe keine Ahnung, möchte aber ein Wort aus dem SAntifatreffen einbauen.
      Atlas, geh ins Weekend. Danke tschö.

    • Jetzt weißt du warum Frauen und nicht du Kinder bekommen. Es sind „Emotionsbomben“. Gut fürs Kind! Sehr gut sogar!

      • Dieser Kommentar beweist sogar auf mehreren Ebenen, dass sich Frauen und männliche Emotionsbomben eben auf das beschränken sollten, was sie am besten können. Und politisch-gesellschaftliche Debatten sind es nun mal nicht.

  • Vielleicht sollten die Regierungen den Frauen vertrauen, das diese selbst denken können und nicht betreut werden müssen. Das der Staat den Bürgern sagt was sie denken und wie sie leben sollen, ist unerträglich. Das muß aufhören.

    • Vollste Zustimmung. Diese staatliche Übergriffigkeit muss aufhören. „Die erste Pflicht der Regierung ist es, das Volk zu beschützen, nicht sein Leben zu regeln“ und „Die zehn furchterregendsten Wörter der englischen Sprache sind: ‚Hi, ich bin von der Regierung und komme, um Ihnen zu helfen!‘“ sagte beides einst Ronald Reagan.

  • Ist es staatliche Aufgabe, traditionelle Frauen- und Familienbilder zu zerstören?
    Reicht es nicht, dass viele europäische Staaten aufgrund niedriger Geburtenraten zunehmend überaltern und vergreisen? Muss dieser Trend jetzt durch staatliche Umerziehungsprogramme verschärft werden?

    • Irland hatte bisher, zusammen mit Island die höchste Geburtenrate in Europa.

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