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„Geschmäckle“

AfD Sachsen-Anhalt wegen Verwandtenbeschäftigung in der Kritik – Siegmund sieht Geheimdienst am Werk

Die AfD Sachsen-Anhalt ist mit Vetternwirtschaftsvorwürfen konfrontiert – systematisch beschäftigt die Landespartei Familienmitglieder der eigenen Leute. Ulrich Siegmund betont, dass man kein Recht gebrochen habe – und sieht den Verfassungsschutz am Werk.

Weiter auf Wahlsieg-Kurs in Sachsen-Anhalt: AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund. (IMAGO/Christian Schroedter)

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Die Kritik an den Beschäftigungsverhältnissen innerhalb der AfD Sachsen-Anhalt reißt nicht ab. Seit Berichte des ZDF, der Zeit und anderer Medien das Thema öffentlich gemacht haben, reiten die politischen Gegner der Partei erwartbar scharfe Attacken.

Der Landesverband der AfD Sachsen-Anhalt beschäftigt scheinbar systematisch Familienmitglieder von Parteipolitikern – quer durch die Bank. Angefangen mit Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, dessen Vater mit einem guten Gehalt von über 7000 Euro für einen sachsen-anhaltinischen Bundestagsabgeordneten arbeitet. Er ist nicht der Einzige: Unter anderem arbeiten drei Geschwister des Parlamentarischen Geschäftsführers der Magdeburger AfD-Fraktion, Tobias Rausch, bei der Bundestagsabgeordneten Claudia Weiss. Auch die Tochter dieser Abgeordneten ist nach MDR-Informationen wiederum für die AfD-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt tätig.

Rechtlich verboten ist all das nicht – weil zwischen den Abgeordneten und den beschäftigten Familienmitgliedern ihrer Parteifreunde ja keine Familienverhältnisse bestehen. Ein „Geschmäckle“ hat es trotzdem, wie auch AfD-Chef Tino Chrupalla in der ARD-Talkshow von Caren Miosga einräumen musste. Der Eindruck: Vetternwirtschaft, nur einmal um die Ecke organisiert.

Die Diskussion ist Frucht eines massiven Streits innerhalb der AfD im Magdeburger Landtag, angefangen mit der Affäre um Jan-Wenzel Schmidt. Ehemals Landesgeneralsekretär, ist der Politiker inzwischen in seiner eigenen Partei in Ungnade gefallen: Die AfD geht gegen ihn vor, will ihn ausschließen.

Grund ist auch hier die Verteilung von Mandaten und gut dotierten Posten in seiner Zeit als Generalsekretär. Schmidt war wegen Medienberichten über dubiose Geschäftstätigkeiten öffentlich bekannt geworden. Der Landesvorstand nutzte die Berichterstattung über Schmidts Umtriebe, um ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn einzuleiten. Es stehe im Raum, dass Schmidt „sein Bundestagsmandat zur Erlangung geschäftlicher Vorteile missbraucht haben könnte“. Unterlagen und eidesstattliche Versicherungen stützten dabei laut t-online auch den Vorwurf, Schmidt habe seine Familie durch Scheinbeschäftigungen für Angehörige bereichert.

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Schmidt ging in die Offensive: „Es ist ein regelrecht krankhaftes Verhalten und ein völlig psychopathischer Fanatismus in der innerparteilich völlig überflüssigen Auseinandersetzung“ schrieb er im Dezember. Er und seine Verbündeten sollten mundtot gemacht werden. In dem Brief zählt er die Führung der Landespartei an und wählt deutliche Worte: „Die Täter werden künftig klar benannt und haben die Konsequenzen für ihr Verhalten vollständig zu tragen. Einige Akteure gehören auf die Anklagebank und nicht auf die Regierungsbank“. Seine Hinweise, die er im Dezember gab, decken sich mit den Recherchen, die jetzt konkrete AfD-Familienverhältnisse benennen.

Für die politische Konkurrenz in Sachsen-Anhalt, die der AfD im Wahljahr bisher wenig entgegenzusetzen hat, eine gute Gelegenheit: Er sei „fassungslos, wie schamlos die AfD in Sachsen-Anhalt den Staat ausnutzt und Steuergeld in die eigenen Familien umleitet“, schimpfte CDU-Spitzenkandidat und Neu-Ministerpräsident Sven Schulze in der Bild – und attestierte der Partei eine „clanartige Struktur“.

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nimmt die Vorwürfe gelassen. Es seien „viele Fake News auch im Raum“, erklärte der Fraktionschef in einem Video für seine Social-Media-Kanäle: „Glaubt diesen ganzen Blödsinn einfach nicht!“

Wenn ich denn die Wahl habe zwischen einem Team, wo ich es irgendwie der Altparteien- und Presselandschaft gerecht mache, weil das vielleicht irgendwie politisch korrekt ist – und zwischen einem Team, wo ich mich an alle Rechtsvorschriften halte und ich weiß: das sind keine V-Leute, auf die kann man sich verlassen“, führt er in einem Video aus. „Und ja: dann sind sie halt mit irgendjemandem aus dieser Struktur verwandt. Na und?!“

Siegmund meint: „Wenn die Arbeit passt für den jeweiligen Abgeordneten oder die Fraktion oder die Partei, dann ist es doch entscheidend, dass sie eine gute Arbeit für Deutschland machen! Und das ist für mich das einzig entscheidende Kriterium dabei!“ Der AfD-Spitzenmann beklagt eine „Doppelmoral“ der etablierten Parteien, bei denen tatsächliche Vetternwirtschaft gang und gäbe sei.

„Vielleicht ist das ja auch alles überhaupt gar kein Zufall, was hier gerade passiert“, theoretisiert Siegmund in seinem Video weiter. „Da haben wir einen mutmaßlichen V-Mann, wo wir ein Parteiausschlussverfahren ins Leben gerufen haben (…) und schwuppdiwupp platzen offenbar genau die Dinge, die er über Jahre zusammengetragen hat, Stück für Stück in der gesamten deutschen Presselandschaft auf. Insbesondere bei den Medien, die immer am stärksten gegen die AfD gearbeitet haben.“ Wiederholt bezeichnet Siegmund seinen ehemaligen Parteifreund Schmidt als „vermeintlichen V-Mann“. „Das können doch keine Zufälle sein“, resümiert Siegmund. Belege für all diese Theorien liefert der AfD-Mann nicht.

„Ich sag’s frei heraus: Die Arbeit passt“, sagt Siegmund schließlich über die beanstandeten Mitarbeiter. Die AfD müsse schließlich auch aufpassen, nicht unterwandert zu werden – daher brauche es vertrauenswürdige Leute. „Das ist die Realität“. „Lasst euch nicht unterkriegen und glaubt diesen ganzen Blödsinn nicht“, gibt Siegmund seinen Followern am Ende noch mal auf den Weg. Damit dürfte die ganze Geschichte aber noch nicht vom Tisch sein.

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92 Kommentare

  • Ist das nicht bei allen Parteien normal ???

    • Nein Tradition 😁👍

      • Es ist doch ganz einfach. Der Landtagswahlkampf beginnt. Die Altmedien und so manche Fake-Alternativ-Medien beginnen die Diffamierungs-Großoffensive gegen die AFD. Aus jeder kleinsten Maus wird jetzt bei der AFD ein riesen Elefant daraus gemacht, während es bei den Altparteien völlig unkommentiert nur so von Mäusen wimmelt.

        • sehe ich auch so. Beim Graichen-Skandal und Trauzeugen die in hohe Posten in Ministerien befördert wurden, hat der ÖRR und auch Lobbycontrol dies als keinen Skandal bewertet. Jetzt wo es lediglich um Mitarbeiter der AFD in Abgeordnetenbüros geht, ist es auf einmal alles ein großer Skandal, obwohl nicht gegen Recht verstoßen wurde. Die AFD wird vom Verfassungsschutz beobachtet, da wird die AFD nicht auch noch vorher die Regierungsparteien fragen, welche Mitarbeiter Ihnen denn genehm sind. Solange der ÖRR nichts mehr über Affären und Skandale der Altparteien berichtet, ist diese Meldung nur als Wahlkampf gegen die AFD zu sehen.

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        • nun, der wahlthueringer bjoern hoecke hat es doch schon letztes jahr ganz offen gesagt, seine frau ist bei ihm zu hause die finanzministerin.

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    • Das sage ich auch schon die ganze Zeit hier.

    • Um das Ausmaß zu bewerten, bräuchte man tatsächlich mal Vergleichswerte aus anderen Parteien. Ich vermute auch, dass man auf die gleichen Strukturen trifft. Manche Menschen haben auch keine engen Familienstrukturen. Da sind die Partei und die engsten Mitarbeiter die Familie. Aus diesem Umfeld heraus werden viele lukrative Posten vergeben. Das politische und geschäftliche Umfeld von Weimer wirkt ebenfalls wie Familine mit Seilschaften, welche strategisch agieren. Ja und wie oft habe ich immer wieder in meinem Umfeld gehört, „für den job brauchst du das richtige Parteibuch.“ Deshalb schwierig die Grenzen zu ziehen. Solange die Arbeit stimmt und nicht ganz offensichtlich betrogen wird, sollte die Anstellung von Familienangehörigen bei anderen Abgeordneten kein Thema sein.

    • Aber Leute man kann doch bei Habeck und Co. nicht vor Empörung toben und hier nur mit den Schultern zucken…

    • Loyalität und Vertrauen schlägt linksgrün-versifften und verlogenen Multikulti-Vielfalts-Quoten-Furz, um den sie sich selbst nicht scheren, sobald es drauf ankommt.

    • Ich denke, dass es sogar das Wesentliche an politischer Betätigung ist:
      täuschen-tarnen-verpissen!
      Kann Jeder beim „Bund“ lernen …

  • „Die AfD müsse schließlich auch aufpassen, nicht unterwandert zu werden – daher brauche es vertrauenswürdige Leute.“
    So ist es, besser ein Familienmitglied als ein V-Mann…

    • Wo soll da der Skandal im Bezug auf die sonstigen Altparteien liegen ?
      Wir haben wirklich wichtigeres zu tun als uns über internen parteienfilz wie z.b bei den Grünen usw oder Schwibschwager zu echauffieren!!

      • Warum nur schoss mir beim Lesen der Name „Habeck“ in den Sinn ?????

        • Habeck und der Graichenclan.

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        • Ja warum nur ??:-) Bis auf seinen Pudel hat wohl der gesamte Clan auf unsere Koster gelebt und wird es wohl auch noch lange weiter tun !

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    • Das war auch mein erster Gedanke, so haben V-Leute keine Chance!

    • Also gegen eine Unterwanderung vielleicht noch die Familienquote einführen? Fakt ist, daß diese Familiengeschichten Wählerstimmen kosten werden.
      Und nebenbei zur Erinnerung: Schnüffellei innerhalb der Familien gegen „Vorteile“ vom Staat hat es in der DDR NIE gegeben.

    • Genau so.

  • Ich sage es offen: WENN DIE FAMILIENMITGLIEDER die BEFÄHIGUNG haben: OK!
    Wäre ich dort würde ich meine Cousine einstellen, ausgebildete Sekretärin!
    Meine Tante ist „Kalkulator“ (das heisst so!)….

    Würde ich meiner Familie zuerst vertrauen: JA

    „Kalkulator/innen (oft im Bauwesen oder der Industrie)
    berechnen Betriebskosten, Preise, Material- und Arbeitszeiten, um die Rentabilität von Projekten sicherzustellen. Sie erstellen Angebote, führen Soll-Ist-Vergleiche durch und bilden eine wichtige Schnittstelle zwischen Einkauf, Verkauf und Projektleitung. Der Beruf erfordert ein gutes Zahlenverständnis, Präzision und betriebswirtschaftliche Kenntnisse. “

    Das macht die CSU und co im übrigen genauso nur die stellen Leute ein die gar keine Qualifikation haben. Ich bin weder AfD Mitglied, noch Politiker aber ich kann das verstehen.

  • Jeder der bei der AfD arbeitet läuft Gefahr gesellschaflicher und körperlicher Konfrontation.
    Also ist man froh über jeden, der sich freiwillig dieser Gefahr aussetzt.

  • Aber genau das ist doch bei allen Parteien so, vor allem bei den Grünen. Warum jetzt der Aufschrei…

    • Weil es hier nicht um grün geht, sondern (angeblich) um braun …

    • Vor allem diese Kartellparteien die sich jetzt aufbauschen über den „Skandal“ bei den Blauen, haben den GRÖßTEN Sumpf und Korruption in ihren Parteien! Alles voraus Schaubar was da wieder als „Skandal“ erfunden wird!!

  • Es ist ja nicht so, daß die AfD einfach eine Stelle ausschreiben könnte und jeder, der qualifiziert und mit dem Salär einverstanden ist, bewirbt sich dann fröhlich. Nein, wer für die AfD arbeitet, bindet seine weitere Karriere unwiderruflich an die Partei, weil seine Chance, anderswo eine Beschäftigung zu finden, damit ins Bodenlose sinkt. Man muß daher Leute rekrutieren, die aus einem AfD-affinen Umfeld kommen und diesen Nachteil hinzunehmen bereit sind. Die findet man im familiären Umfeld mit höherer Wahrscheinlichkeit. Das dürfte das Phänomen der Beschäftigung von Verwandten weitestgehend erklären.

  • Die Frage ist: Schadet das irgendjemand? Wem? Konkret? Ernsthaft! Vollkommen absurde Diskussion- Lichtjahre vom „inhaltlichen Stellen“ der AfD entfernt. Ich selbst beschäftige auch unseren Sohn in meinem Betrieb. Vetternwirtschaft? Natürlich! Er kann seinen Job und ich vertraue ihm. Nur das zählt. Und ist sehr wichtig.

    • „kann seinen Job“
      Naja, nu‘ ma‘ ehrlich … wie kommt Jemand darauf, dass DIESE Anforderung in der Politik auch nur die leiseste Bedeutung haben könnte?
      Wenn selbst Cheffe … ui 😮 … lieber nicht … 😮

      (Vorsichtshalber: Sarkasmus)

  • Verwandtenbeschäftigung ist tatsächlich nicht klug. Allerdings wird es bei anderen Parteien ähnlich sein. Da beschäftigt Abgeordneter A die Verwandtschaft vom Abgeordneten C, Abgeordneter B beschäftigt die Verwandtschaft vom Abgeordneten C und Abgeordneter C beschäftigt die Verwandtschaft vom Abgeordneten A. Und so wird das Volk an der Nase herumgeführt.

    • … und Herr Weimer „beschäftigt“ Personen (fast) aller Coleur …
      Funktioniert doch auch?

    • Sehe ich auch so.
      Die AfD ist bei allem im Blickpunkt was sie tut. Sie sollten es besser wissen.
      Auch wenn alle anderen Blockparteien sich genau diese verwandtschaftlichen Verhältnisse in der Anstellung erlauben können, die AfD nicht.
      Ich bin ein bisschen enttäuscht darüber, dass es so gehandhabt wird. Gerade vor dem Hintergrund, dass die AfD der größte Kritiker in der Graichen Affäre war.

  • Das ZDF und die Zeit „berichten“ – das genügt eigentlich schon zur Einordnung. Angesichts der Ächtung der AfD-Mitarbeiter z.B. im Bundestag ist es doch kein Wunder, dass hier auf den engsten Kreis zurückgegriffen wird. Solange keine Scheinarbeitsverhältnisse oder Rechtsverstöße nachgewiesen sind und die Leute für ihr Geld arbeiten, ist das aus meiner Sicht unproblematisch. Finde es viel befremdlicher, wenn Ministergattinnen eine „N“GO leiten oder eine zurückgetretene Ministerin einen gut dotierten Lala-Posten auf Steuerzahlerkosten bekommt.

    • Auf die Berichte der System Trompeten ARD und ZDF und anderer in Sachen habeckclan, graichenclan warten wir heute noch vergeblich

  • Das es bei den anderen Parteien ist rechtfertigt das nicht.

    • Nein, aber der Selbstschutz vor Unterwanderung durch deren Spitzel eben schon🤷‍♂️

  • Ich dachte so funktioniert, Macht und Politik seit 2000 Jahren?

    • Natürlich, nur bei den „akzeptierten“ Machteliten wird darüber nie geredet.

  • Die AfD sollte vorsichtiger sein, sonst ist es bald vorbei mit dem Bonus. Solche Vorkommnisse toleriert das Volk auch nicht bei den Blauen.

    • Nicht ganz richtig. Das toleriert „das Volk“ bzw. die Presse NUR bei den Blauen nicht. Wo war denn das Geschrei der Presse bei dem ehemaligen Bundesvetternwirtschaftsminister? Patrick Graichen?, Hinrich Habeck (sein Bruder)?

      • Genau da hat die AfD am lautesten geschrien, richtigerweise.
        Genau deshalb kann sie sich das jetzt nicht selber erlauben, das nennt man Doppelmoral!

  • Gegen die Machenschaften der Kartellparteien sind diese Fälle „Peanuts“. Ich erinnere an dieser Stelle nur an den Graichen-Clan im Netzwerk des „größten Wirtschaftsministers aller Zeiten“ oder an die Amigos in Bayern. Trotzdem ist es grob fahrlässig, was die AfD dort praktiziert hat. Sie wissen, dass sie unter Beobachtung stehen und machen trotzdem solche Fehler. Das muss sich ändern.

    • Und Herr Graichen findet einen Spitzenjob in der Energieversorgung der Ukraine …
      Aber ach … wen interessiert’s …

  • Wie war das nochmal mit dem Graichen-Clan???? Ach, ich vergass, das waren ja die „Guten“!

  • Die Machtstrukturen der Etablierten wackeln überall. Da werden nun alle Register gezogen, um zu retten, was (nicht mehr)zu retten ist.

  • Und ich dachte immer, daß das bekannte Korrumpieren, wie bei den Altparteien verbreitet, zuerst sich von außen einfrisst.

  • Wie war das mit Habeck und dem Graichen-Clan, oder Politiker deren Angehörigen in staatlich bezahlten NGO’s arbeiten (z.B. KGE, Linkenbeil), da stört man sich offenbar nicht.

  • Vetternwirtschaft, ja fällt den anderen Parteien nichts besseres mehr ein.
    Ein echtes Armutszeugnis!

  • Einfach immer wieder wiederholen, dass das allein dem Schutz vor Unterwanderung durch die Blockflöten-Dienste dient. Das ist ein nicht zu widerlegender Rechtfertigungsgrund, dass muss selbst ich anerkennen🤷‍♂️

  • Bei diesen ganzen Vorwürfen reicht es, einfach mal das Thema Graichenclan anzusprechen. Was glauben Sie wie schnell Ruhe im Karton ist.

  • Die AfD ist auf dem besten Wege eine Altpartei zu werden.

    -24
    • Du würdest also als partei die ohnehin beobachtet wird und sabotiert werden soll, externe Leute einstellen?
      Es ist das normalste der Welt, dass man sich hier vertrauenswürdige Personen ins Boot holt und keine potenziellen Spione.

      • Die Argumentation hat auch etwas für sich ! Hatte ich noch nicht dran gedacht 👍

      • Es geht nicht im Vertrauenswürdigkeit. Es geht um die Höhe der Entlohnung; wer sich ständig darüber beschwert, dass die „Altparteien“ an den Fleischtöpfen sitzen, sollte bitte kein Wasser predigen und selbst Wein trinken.

        -11
        • Vielleicht informierst Du dich vorher mal, was die Leistungsanforderung für diese Arbeit ist, bevor Du die Höhe des Gehaltes kritisierst. Wir gehen auch bei Dir nicht hin und sagen pauschal, Du verdienst zu viel Geld.

          Vielleicht bekommt der Fahrer eines AfD Abgeordneten noch einen Sicherheitszuschlag oder hat eine Kampfsportausbildung. Die braucht er bei den ständigen Angriffen auf die Opposition auch. Also Dein Argument ist einfach nur oberflächlich.

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        • Werter @LinksIstAbgewählt,
          Mitarbeiterstellen bei Abgeordneten bewegen sich i.d.R. in der Größenordnung von TV-L 13, da sind wir bei ca. 4.500–5.000 € und der Voraussetzung einer Hochschulausbildung.

          „Dein“ Argument ist nicht weniger „oberflächlich“ als meines.

          Sind es nicht immer die Linken, die das Geld des Steuerzahlers abgreifen wollen?

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        • Ist ihnen auch schon mal aufgefallen das Apollo unter Google sehr instabil läuft auf dem handy ? MSN läuft es problemlos 🤔🙄

          -1
    • Sie meinen deren „parteinahe Stiftung“ erhält dann auch Unmengen an Steuergeldern um abgehalfterte Wegbegleiter fürstlich entlohnen zu können?

  • Skandalisierung wo kein Skandal ist.
    Grüner, roter und schwarzer Sumpf ist aller Orten.
    z.B. in unserer Kommune kauft die Gemeinde die marode Tennishalle eines „guten Freundes“ einer bestimmten Partei zu einem völlig überhöhten Preis.
    Breite Mehrheit im Rat dafür.

  • Natürlich hat das ein Gschmäckle. Und die AfD sollte das bekennen und schleunigst ändern. Hier auf dem formalen Recht zu bestehen macht die Sache nur schlimmer. Wir wollen aber nicht vergessen, daß andere Parteien da genau so üble Sachen machen. In einer Bundeshauptstadt, ich glaube, sie heißt Berlin, soll es sogar einen Bürgermeister, der manchmal regiert und manchmal koordiniert, geben, der seine Freundin zur Senatorin gemacht hat. Aber das sind wahrscheinlich nur Fake-News.

  • Das nennt man wohl mit unlauteren Mitteln im Trüben fischen, oder muss es heißen, das so etwas „inhaltliche Auseinandersetzung“ gennant werden muss??

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