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INSA-Umfrage

AfD alleine so stark wie die Ampelparteien SPD, Grüne und FDP zusammen – Liberale verlieren erneut

Die AfD ist mit 29 Prozent in der neuen INSA-Umfrage so stark wie die drei Parteien der Ampelkoalition zusammen. Sie erreicht zehnmal so viel Zuspruch wie die FDP, die im Vergleich zur Vorwoche verliert. Weiterhin trennen sieben Punkte die AfD von der Union.

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Vor dem neuen FDP-Bundesvorsitzenden Wolfgang Kubicki liegt eine große Aufgabe. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Während an diesem Wochenende der Bundesparteitag der FDP eine neue Führung bestimmt, kommt die Partei in den Umfragen nicht voran. Laut der neuen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der Bild wollen nur drei Prozent der Wähler ihre Zweitstimme der Partei geben. Das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Die Fünfprozenthürde rückt damit wieder in weitere Ferne.

Die Umfrage wird erneut angeführt von der AfD mit 29 Prozent. Damit sind die Deutschalternativen etwa zehnmal so stark wie die Freien Demokraten. Der Vorsprung auf die Union beträgt sieben Prozentpunkte. CDU und CSU kommen laut INSA gemeinsam auf 22 Prozent. Die Grünen liegen mit 14 Prozent vor der SPD, die weiterhin auf 12 Prozent der Stimmen kommt. Damit haben die Parteien der früheren Ampelkoalition genauso viel Rückhalt im Wahlvolk wie die AfD alleine.

Auch die Linke wäre wieder im Parlament vertreten und könnte mit 11 Prozent aktuell auf ähnlich viel Zuspruch hoffen wie die Sozialdemokraten. Sahra Wagenknechts BSW steht dagegen bundesweit nur bei drei Prozent und ist damit genauso weit von einem Einzug in den Bundestag entfernt wie die FDP.

Bei keinem der großen Umfrageinstitute ist die FDP seit der Bundestagswahl über den Kipppunkt von fünf Prozent hinausgekommen. Am optimistischsten für die Partei ist derzeit noch das Institut für Demoskopie Allensbach mit 4,5 Prozent. Denselben Wert hatte die FDP hier auch schon im Dezember erreicht. Im April hatte Ipsos fünf Prozent für die Freien Demokraten ausgewiesen (im Mai nur noch vier Prozent), im Januar meldete pollytix diesen Wert (seitdem ist dort keine neue Umfrageprojektion erschienen). Damit sind die Umfragewerte über vier Prozent seit der Wahl im Februar 2025 auch schon abschließend aufgelistet.

Laut der Forschungsgruppe Wahlen hingegen lag die FDP monatelang unter der Wahrnehmbarkeitsschwelle von drei Prozent. Inzwischen taxiert das ZDF-Institut die Partei wieder auf drei Prozent. Doch auch dieser Wert reicht bei Weitem nicht aus, um die Partei wieder in Parlamente zu führen. Selbst aus dem Landtag von Baden-Württemberg, neben Hessen die klassische Hochburg der Liberalen, ist die Partei nach der Wahl im März ausgeschieden. Ein Rebranding allein wird die FDP diesmal also nicht wieder zurück zu Relevanz führen.

mb

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13 Kommentare

  • Merz muss jetzt wohl die Umfrageinstitute von Erich Mielke bemühen. Dort hatte Honecker immer beste Umfragewerte.

  • Hat jemand etwas anderes erwartet?

  • Dass diese Nachricht an dem Tag kommt, an dem sich die FDP einen weiteren Nagel in ihren Sarg gezimmert hat, das empfinde ich als gutes Omen! XD

  • Vor einem Jahr hätte ich geschrieben, der AfD genügen 48% zur Mehrheit.
    Heute muss ich sagen, es müssen 67% sein um das Land zu retten.

  • Kommt die CSU landesweit auf über 5%?

    • Tritt die „csu“ landesweit an?

      • Für die Fünf-Prozent-Hürde ist es irrelevant, wo die CSU antritt. Die müssen trotzdem 5% schaffen, um in den Bundestag zu kommen.

  • Jetzt gerade satte sieben(!) Beiträge auf Apollo-News zur FDP.

    Für meinen Geschmack ist das dann doch zuviel Bahnhof für eine bedeutungslose Drei-Prozent-Partei.

  • Mit 45% hätte AfD die absolute Mehrheit!

  • Herr Kubicki hat in der Vergangenheit nicht nur einmal zum Schaden der Deutschen abgestimmt. Und so wie es aussieht setzt er sich wieder auf den sehr wackelnden Ast der fatalen Altparteienpolitiker und will auch noch zu allem Übel die AfD bekämpfen, die die einzige Partei ist, die Schaden von den Deutschen abwenden wird. AfD 68 % und der Mist hört auf.

  • Reichinnek als Kanzlerin! Die kanns bestimmt als Dirigentin des Blockflötenorchesters.

  • Bei dieser miserablen Union Unter Rohrkrepierer Merz wundert mich dass die AfD noch unter 30% liegt.

  • FDP
    40% hart linksgrünoliv gegen „den Russen“, ‚Auf nach …, mich juckt die Taurusspitze!‘
    60% oral rechts, haptisch links.
    Letztlich zählt aber das Handeln, nicht das Reden, wie bei Pinocchio.

    Die 7. Kolonne von Unseredemokratie-CDU-GRÜNE-SED-SPD-CSU-BSW-FDP.
    Darauf hat der Wähler gerade noch gewartet.

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