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Kritik an Kretschmer

„Keinen Willen zu einer Kurskorrektur“: Sachsens CDU-Schatzmeister tritt zurück

Der sächsische CDU-Landesschatzmeister Matthias Grahl ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. In seinem Rücktrittsschreiben rechnet er mit der Wirtschafts- und Migrationspolitik der Union ab und kritisiert die Zusammenarbeit mit Grünen und Linken.

Matthias Grahl war fast neun Jahre lang Landesschatzmeister der sächsischen CDU (Foto: CDU Bautzen).

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Der sächsische CDU-Landesschatzmeister Matthias Grahl tritt mit sofortiger Wirkung zurück. In einem Schreiben vom Mittwoch rechnet der 56-Jährige mit der Politik seiner Partei auf Landes- und Bundesebene ab. Er kritisiert insbesondere die Wirtschafts- und Migrationspolitik sowie die Zusammenarbeit mit Linken und Grünen in Sachsen. Zuerst berichtete die Sächsische Zeitung über den Rücktritt.

Obwohl die Auswirkungen dieser Politik immer deutlicher würden und die Wähler Veränderungen verlangten, erkenne er „keinen Willen zu einer Kurskorrektur“. Bis heute gebe es keine grundlegenden Änderungen der aus seiner Sicht „fehlgesteuerten Wirtschafts-, Sozial-, Migrations- und Energiepolitik“. Mit der Parteiführung um Ministerpräsident Michael Kretschmer geht Grahl hart ins Gericht. Seine Kritik habe er wiederholt innerhalb des Landesvorstands vorgebracht, dort jedoch kaum Unterstützung erhalten.

Für den geplanten Doppelhaushalt für 2027 und 2028 will die Minderheitsregierung aus CDU und SPD die notwendigen Stimmen von Grünen und Linken sichern. Dafür sollen die beiden Oppositionsparteien Änderungen am Haushaltsentwurf im Umfang von 300 Millionen Euro aushandeln können. Bereits Ende Oktober hatte Grahl die Haushaltspläne intern scharf kritisiert. Wie Nius berichtete, sprach er in einer Nachricht an den CDU-Landesvorstand von „300 Millionen zum Mästen der linken Fanbase“. Er warf der Union außerdem „planwirtschaftliche Fehlsteuerung“ und „migrationspolitische Selbstaufgabe“ vor. Mit ihrem Kurs ruiniere die Partei nicht nur Deutschland, sondern auch sich selbst.

Grahl gehörte dem CDU-Landesvorstand fast neun Jahre lang an. Der Unternehmer aus Radeberg ist Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag Bautzen und will sich weiterhin kommunalpolitisch engagieren.

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5 Kommentare

  • Es müssen noch viel mehr Funktionsträger aus der CDU von ihren Ämtern zurücktreten. Die Bundespartei folgt dem Linkskurs von Merz und Merkel droht der CDU mit Austritt, wenn sie mit der AFD zusammenarbeiten sollte. Bundesfraktionsvorsitzender Frey fordert den Bürger zum Sparen auf (Gürtel enger schnallen –Unionsfraktionschef Frei stimmt Bürger auf Einsparungen ein, Welt 5.11.2026), während die CDU mit der SPD weiter Steuern erhöht, Rekordschulden aufnimmt und das Geld dann in der ganzen Welt verschwendet. Zum Sparen bei NGOs oder bi illegalen Migranten ist die CDU/CSU/SPD nicht in der Lage.

  • Wenn die Anständigen gehen, bleibt das Feld Minderleistern wie Merz, Klingbeil, Frei und wie sie alle heißen, überlassen. Keine gute Nachricht, aber ich kann ihn verstehen.

    • Irgendwann erkennen auch die Letzten dass man ein totes Pferd nicht mehr reiten kann !
      Die hätten sich ja auch schon mal viel früher vielleicht der WerteUnion anschließen können . Aber da gibt es ja noch keine Lukrativen Posten zu vergeben !

      Helmut Schmidt hatte es schon vor Jahrzehnten befürchtet und ausgesprochen . Berufspolitiker werden das Land und unsere freiheitliche Demokratie zerstören .

    • Auf Landes- und Bundesebene gibt es schon lange keine Anständigen mehr in der Einheitspartei.
      Einfach mal überlegen was diese Leute seit Jahren machen. Niemand, mit nem Hauch von Anstand, würde diese Sachen mitmachen. Auch dieser Herr tut so als ob die CDU seit 2 Minuten ein sozialistischer Dreckshaufen wäre. Wie oft hat er wohl in den letzten Jahren gegen die Bürger und deren Freiheit gehandelt bzw. gestimmt?!?

  • Die grüne Sekte verfault von innen nach außen..
    Und von unten nach oben…
    Eine Zombie Partei halt…

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