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Laden verwüstet

„Es ist unsere Existenz“ – Restaurantbesitzer entsetzt über Zerstörung durch Gen-Z-Randale

In Köln wurden während der Gen-Z-Proteste mehrere Geschäfte von Randalierern attackiert. Ein junger Restaurantbesitzer, dessen Geschäft angegriffen wurde, ist fassungslos: „Seit wann bedeutet Protest, die Existenz anderer Menschen zu gefährden?“

In Köln wurden am Rande von Gen-Z-Protesten mehrere Geschäfte beschädigt. (Symbolbild) (IMAGO/Panama Pictures)

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„Seit wann bedeutet Protest, die Existenz anderer Menschen zu gefährden?“, fragt der 25-jährige Chef des Kölner Restaurants Zadem, Batu Kolkilic, in einem Post auf Instagram am Sonntag fassungslos. Dazu postet der junge Restaurantbesitzer Fotos und Videos von Randalierern, die am Rande des Gen Z-Protests in der Nacht zum Sonntag in Köln sein Geschäft attackierten.

„Für manche sind das nur kaputte Möbel und eine zerstörte Scheibe. Für mich sind es vier Jahre meines Lebens. Vier Jahre Arbeit, Verzicht, Investitionen und Risiken“, schreibt der 25-Jährige weiter. Er habe das Geschäft nicht geschenkt bekommen, sondern es mit „harter Arbeit“ aufgebaut. Die Zerstörung betreffe nicht nur ihn, sondern auch seine Mitarbeiter, die „mit Ihrem Gehalt Ihre Familie ernähren“. Kolkilic stellt klar: „Für uns ist es unsere Existenz.“

Der junge Restaurantbesitzer attestiert den GenZ-Demonstranten fehlenden Respekt vor der Arbeit anderer Menschen. „Aber wie sollen wir etwas aufbauen, wenn andere es in Minuten zerstören?“, fragt Kolkilic. Er wolle nicht irgendwann bereuen, „den Mut gehabt zu haben, mir etwas eigenes aufzubauen“. Der 25-Jährige führt aus: „Denn hinter diesen Schäden stecken Ersparnisse, Kredite, Mitarbeiter, Familien, Hoffnungen und Zukunftspläne“. Schließlich fragt er: „Welche politische Entscheidung wurde dadurch verändert? Welches Problem wurde gelöst?“ Von den Randalierern will Kolkilic wissen: „Bin Ich euer Gegner? Sind meine Mitarbeiter eure Gegner? Sind die Familien, die davon leben, eure Gegner? Ist unsere Terrasse das Problem?“

Gegenüber der Zeitung Express schildert der Restaurantbesitzer die Angriffe auf sein Geschäft. Diese seien gegen zwei Uhr nachts erfolgt. Als er mit seinen Mitarbeitern zum Restaurant gekommen sei, hätten sie zunächst Schwierigkeiten gehabt, sich zum Laden durchzudrängen: „Da hatten sich mehrere Tausend Leute versammelt“. Anfangs hätten seine Mitarbeiter noch versucht, den Laden zu beschützen. „Eine Gruppe hat dann auch davon abgelassen“, schildert der 25-Jährige, „Aber 20 Minuten später kam eine andere Gruppe mit circa 60 Leuten… da kannst du nichts machen“.

Schließlich seien seine gesamten Terrassenmöbel auf dem Hohenzollernring verteilt gewesen. Die Randalierer hätten Beamte mit seinen Stühlen attackiert und seine Tische in den anliegenden Brillenladen geworfen. Er und seine Mitarbeiter seien schließlich wieder gegangen. „Ich dachte, sonst kriege ich auch noch eine aufs Maul“, erklärt Kolkilic der Zeitung. Insgesamt würden jetzt 50 Plätze auf der Terrasse seines Restaurants fehlen, bilanziert der junge Restaurantchef. Doch den Innenraum könne er noch für die Gäste öffnen.

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Auch der Besitzer des benachbarten beschädigten Brillenladens, Steffen Hermes, äußert sich entmutigt im Interview mit der tagesschau. „Ich war etwas überrascht, als mich die Polizei dann tatsächlich in der Nacht rausklingelte und wie es dann auch hier aussah mit den Hunderschaften und alles“, schildert der Optiker. Im Hintergrund sind die zerstörten Schaufenster seines Geschäfts zu sehen.

Am Samstag kam es in Köln unter anderem zu schweren Angriffen auf Polizeibeamte – Randalierer gingen mit Pyrotechnik und Gegenständen auf die Beamten los. Später am Abend randalierten rund 200 Personen im Bereich des Doms. Es kam zu Flaschen- und Fahrradwürfen gegen Beamte – in einer Nebenstraße zerstörte ein geworfener E-Scooter eine Fensterscheibe, mehrere Läden wurden demoliert. Zu Plünderungen von Geschäften wie in Frankfurt soll es laut Polizei jedoch nicht gekommen sein.

In mehreren Städten kam es an dem Tag am Rande von GenZ-Demonstrationen zu massiven Ausschreitungen. Insbesondere in Frankfurt am Main eskalierte die Lage: Dort kam es zu Angriffen auf die Polizei mit Flaschen, Steinen und Pyrotechnik sowie zu Plünderungen von Geschäften, etwa eines H&M- und eines Snipes-Ladens. Insbesondere Bilder von der Plünderung eines Waffenladens gingen viral (Apollo News berichtete). 

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55 Kommentare

  • Das ist das Ergebnis einer Gesellschaft, in der Leistung, Eigentum und Eigenverantwortung zunehmend verachtet werden. Wer vier Jahre seines Lebens investiert, um sich eine Existenz aufzubauen, darf nicht zum Opfer einer entfesselten Horde werden. Ein Rechtsstaat, der solche Zustände duldet, verliert seine Legitimation. Eigentumsschutz ist keine Nebensache, sondern die Grundlage einer freien Gesellschaft.

    101
    • Kann jedes Wort unterschreiben.

    • Das ist politisch gewollt.

    • Ein Staat, dessen Polizei beim Versuch eines Plünderers, die Glastür eines Geschäftes zu zertrümmern, zuschaut, ist kein Rechtsstaat. So geschehen in Frankfurt am Main. M&M sind die Initialen des Untergangs Deutschlands.

    • Ich würde das anders sagen wollen. Es ist das Ergebnis einer bei der Kriminalität weg sehenden Politik. Die Zerstörung wurde vermutlich nicht einmal von den protestierenden Schülern, sondern von gewaltbereiten linken Randalierern begangen. Denkbar, dass auch gewaltbereite Migranten mit am Werk waren. Wir müssen hier schon sauber trennen. Es ist eine sehr große Dummheit der Schüler, dass sie bei Protesten mitlaufen, welche in ihrem Namen geführt werden, aber vollkommen anderen Zwecken dienen. Es ist eine Generation von Linken und Grünen, welche heute deutlich älter ist und seit Jahren in boshafter Weise die Jugend für ihre Zwecke arbeiten lässt. Ich habe selbst vor Jahren beobachtet wie so ein „alter Sack“ Jugendliche für Proteste ausgebildet hat.

  • „Auch der Besitzer des benachbarten beschädigten Brillenladens, Steffen Hermes, äußert sich entmutigt im Interview mit der tagesschau. „Ich war etwas überrascht, als mich die Polizei dann tatsächlich in der Nacht rausklingelte und wie es dann auch hier aussah mit den Hunderschaften und alles“, schildert der Optiker.“

    Ich bin überrascht, dass der Herr „überrascht“ ist.

    Zuviel verharmlosenden ÖRR konsumiert?

    • Geliefert wie gewählt, sage ich da mal.

  • Ich würde bei der Stadt, der Polizei mal nachfragen wie das eigentlich sein kann, dass man die Läden nicht schützen konnte, wenn man doch wußte, dass das passieren wird! Lag der fehlende Wille am Klientel?

    • … der Bürger darf sich schützen … doch schützt und wehrt er sich, macht der Staat den tatsächlichen Täter sofort zum Opfer und das tatsächliche Opfer zum Täter … und bei alldem wird dem Täter auch noch ein Pflichtverteidiger gestellt … einen Schadensersatz muss das tatsächliche Opfer separat erstreiten …

    • Die Führung ist das Problem. Nur woke Weicheier werden zu Führungskräften berufen. Nur wer außereuropäische kulturfremde unqualifizierte Massenmigration in den Sozialstaat geil findet, wird Polizeipräsident. Ein Manuel Ostermann hat keine Chance, unter derzeitigen Rahmenbedingungen Polizeipräsident zu werden. Ein Politoffizier der Mauerschützen wie Sven Hüber aber wird zum Lieblingspolizisten von Nancy Faeser.

      • Ja, völlig unverständlich. Keine Wasserwerfer, kein Tränengas, wohl auch keine Gummigeschosse. Hätte der Ladenbesitzer eine Waffe und sich damit hinter die Theke gestellt, um jeden, der reinkommt, pardon, abzuknallen, wäre das Notwehr und „rechtlich völlig in Ordnung“ gewesen, auch wenn es nur um den Schutz von Eigentum ging. Die Polizei aber ist nicht einmal in der Lage, irgendwelche milderen Mittel anzuwenden? Unfaßbar, das alles ist unfaßbar.

  • Hat er das Schild mit „Wir bedienen keine AFD Wähler“ vergessen rauszustellen?

  • Ich habe keine Ahnung was im Restaurant Zadem gewählt wurde aber ich vermute zu 70% Altparteien. Also was solls.

  • Tja, Steuern sind nichts anderes.

  • Ganz Köln sollte mal renoviert werden.

  • Wen hat er gewählt?

  • Der Restaurantbesitzer hat es jetzt kapiert.

  • 10 Polizisten schauen zu wie einer die Scheibe einschlägt und dann kommt eine Frau im roten Kleid, um die Täter zu verscheuchen. Aber wehe ich habe einmal falsch geparkt. Danke Polizei

    • ich sah eine erweiterte perspektive des videos.
      es waren mind. 20 polizisten.
      und ein marodeur.
      eingegriffen hat nur die zivilistin im roten kleid.

  • Die Politik sagt mit Phrasen: „…aller Härte des Rechtsstaats…“, „…kein Platz für…“ nur Eines. Wir, der Staat, können euch nicht mehr schützen. Dass ihr euch keine Bodyguards und Panzerlimousinen leisten könnt, ist jetzt nicht schön, aber auch nicht zu ändern. Tut uns leid.

    • Die Härte des Rechtsstaats wäre gewesen, wenn die Polizei, mit welcher Gewalt auch immer, diese Plünderungen gestoppt hätte. Ein Knallgeräusch in die Luft (Umschreibung wegen Zensur) – und dann die Randalierer ins Visier.

      So böse das klingt, das wäre Rechtsstaat. Alles andere ist nicht einmal mehr zu albern, sondern selbst in höchstem Maße kriminell.

      Nicht gegen Milliardäre richtete sich die Gewalt – wobei ich dafür natürlich auch kein „Verständnis“ hätte –, nicht gegen die Politik, sondern gegen ganz normale Menschen, von denen keiner weiß, wie schwer sie es haben und hatten.

      Wenn das ganze einen Grund hatte, der über einen schlechten Charakter und bloße Zerstörungswut hinausging, dann kommt das von diesem ganzen „Systemgelabere“. Das System sei schuld und strukturell rassistisch usw. usf.

      Hier wird Idiotismus kriminell.

  • Vermummte Horden die Steine schmeißen, Autos anzünden und plündern, dass ist kein demonstrieren! Das ist schwerer Landfriedensbruch. Und sollte als solcher behandelt werden.

  • Erste Frage: Was hat er die letzten Jahre über gewählt? Wenn nicht AfD, kann er sich damit trösten, dass des Menschen Wille sein Himmelreich ist.

  • Aber im ÖRR hat man Verständnis für die Randale und Zerstörungen.
    Selbst Politiker aller Altparteien spielen die Geschehnisse herunter.
    Daran sieht man, dass denen die,arbeitende Bevölkerung egal ist.
    Unser Land ist inzwischen ein Vandalenstaat geworden, durch schlechte Politik von oben .

  • Und Sozialarbeiter zeigen dann irgendwie noch Verständnis. Das ist keine Sozialarbeit. Wenn diese Sozialarbeiter diesen Jugendlichen erklären, daß und warum derartige Gewalt gegen völlig Unbeteiligte nicht gutgeheißen werden kann, aber irgendwie nachvollziehbar sei, dann macht das die Sache noch schlimmer. Das ist keine Sozialarbeit, das ist Öl ins Feuer gießen. Es mag ja den einen oder anderen mit Problemen geben, man mag denen ja gerne das Gefühl vermitteln, daß man sie nicht verstößt usw. Aber man darf mit Sicherheit kein „Verständnis“ für diese Taten zeigen. Das ist doch übrigens wohl auch gerade das, was seit einiger Zeit bei der Erziehung von Kindern (auch deutschen) falsch läuft, daß sie für alles, was sie tun, gelobt werden, daß man ihnen zeigt, daß jeder Wutanfall im Grunde genommen in Ordnung ist. Mit „bedingungsloser Liebe“ ist das sicherlich nicht gemeint.

  • Wie gewählt – so bekommen. Mein Mitleid mit den Kölnern und NRW insgesamt hält sich nach mindestens einem Jahrzehnt der Ignoranz in Grenzen. Wer seit der letzten Merkel-Regierung noch in Deutschland investiert, weiß, daß er sein Geld zum Fenster rauswirft.
    Man kann zwar die Realität ignorieren, nicht aber die Folgen der Realität. (Ayn Rand)

  • Tja,

    dann mach endlich mal das Kreuz an die richtige Stelle !!!

  • In den USA gab es früher „Roof Top Koreans“ die ihre Geschäfte geschützt haben.

  • Lt. Frankfurts Polizeipräsident Stefan Müller sind das doch nur Erlebnis orientierte Jugendliche…
    Und das Existenzen kaputtgemacht werden sind dann in seinen Augen wohl nur kolateralschäden unser Spaßgesellschaft …
    Am 25.April 2027 sind in NRW Landtagswahlen. Da könnten alle, die mit den jetzigen Verhältnissen nicht einverstanden sind, einen anderen Kurs initiieren…

  • Einfach die Preise verdoppeln, und gut ist. Immer dieses klagen; Schwarzgeld ansprechen.

  • Es gibt Videoclips wie die mehre Polizisten einen Randalierer dabei zuschauen wie er versucht eine Scheibe von einem Geschäft einzuschlagen ohne das mal einer von denen ihn stoppt. Erst alles die Besitzerin auftauchte und auf den Randalierer zu lief hat er aufgegeben und ist geflüchtet. Ich frage mich wenn ich solche Bilder sehe, auf welcher Seite steht die Polizei?

    • Das Video habe ich auch gesehen und mich gewundert, dass da mindestens 10 vollverkleidetet Polilei stehen und dem zuschauen, wie er auf die Scheibe schlägt. Es sieht so aus, dass die Polilei das ganze gedeckt hat.

  • So ist’s halt in einem multikulturellen wohlstandsverwahrlosten Land das sich selber hasst und alles zerstören will. Gewöhn Dich lieber dran, Restaurantbesitzer. Besser wird’s nicht mehr.

  • bei „schülerdemos“ empfiehlt es sich den laden so abzusichern als sei ein taifun angekündigt.
    terassenmöbel nicht draussen lassen.
    anti-afd schilder anbringen (kann man hinterher wieder entfernen)

  • Für die migrantischen Täter ist es ja ganz einfach. Sie schicken ihren Sozialarbeiter zur Tagesschau wo dann berichtet wird das im Grunde die Gesellschaft dran Schuld ist und sie ja so arg von Rassismus betroffen sind. Schuld ist dann nicht der Migrant sondern „die Gesellschaft“. Immer diese Opfer/Täter Umkehr beim ÖRR.

  • Was hat er sich dabei gedacht, im roten Köln ein Restaurant zu eröffnen. Alles, was dort über das Budget der roten Studenten hinaus geht, sind Abschreibungsobjekte oder insolvenzgeeignet.

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