50 Milliarden Euro
Frankreichs Parlament will mit steuerfreier Staatsanleihe an das Geld der Bürger
Frankreichs Parlament hat sich für die Einführung einer Staatsanleihe ausgesprochen, bei der die Zinsen steuerfrei sind. So will man 50 Milliarden Euro von den französischen Bürgern geliehen bekommen. Die Regierung lehnt das Vorhaben ab.
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Eine Staatsanleihe, auf deren Zinsen keine Steuern anfallen: Dieser Vorschlag wurde in der französischen Nationalversammlung am Freitag angenommen. Um die zukünftigen Ausgaben des französischen Staates bezahlen zu können, schlug die parteiübergreifende LIOT-Fraktion vor, eine Staatsanleihe mit einem Volumen von 50 Milliarden Euro und einem Zinssatz von 3,5 Prozent zu emittieren.
Der Zinssatz wäre demnach geringer als bei den 10-jährigen französischen Staatsanleihen, die mit einem Zinssatz von fast fünf Prozent gehandelt werden. Gezeichnet werden kann diese Anleihe, sofern sie kommt, nur von französischen Staatsbürgern.
Der Vorschlag wurde in der französischen Nationalversammlung mit 23 Ja- und 16 Nein-Stimmen im Rahmen der Haushaltsverhandlungen angenommen. Da die französische Regierung aber dagegen ist und der Gesetzgebungsprozess noch weitere Hürden nehmen muss, ist eine Einführung unrealistisch. Frankreichs Haushaltsminister David Amiel begründet die Ablehnung des Vorschlags damit, dass Vorschläge, die für Investoren vorteilhaft wären, für den Staat nachteilig wären.
Frankreich ist mit 3,6 Billionen Euro Schulden das am höchsten verschuldete Land in der Europäischen Union. In diesem Jahr soll Prognosen der französischen Regierung zufolge die Staatsverschuldung auf 119,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Das wäre der höchste Stand, den Frankreich seit 1978 hatte. 2027 soll die Schuldenquote sogar auf 121,7 Prozent anwachsen. Lediglich Griechenland und Italien haben mit jeweils rund 140 Prozent Staatsverschuldung einen höheren Wert als Frankreich, wobei in Griechenland die Staatsverschuldung sinkt und in Italien und Frankreich steigt.
Aufgrund der hohen Verschuldung des Landes sind die Zinsen für 10-jährige französische Staatsanleihen auf dem höchsten Stand seit 2002. Der hohe Zinssatz belastet den französischen Haushalt zusätzlich und verschärft das Verschuldungsproblem.
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Warum nochmal tritt EZB-Chefin Lagarde im Februar vorzeitig zurück?
Weil im Februar ihr Haftantritt ansteht? Ach doch nicht…
Ich vermute mal eher, sie hat sich mehrere maligne Melanome durch ihre exzessiven Solariumbesuche zugezogen. Die will ihre letzten Wochen noch genießen.
Weil sie als Französin kein gutes Aushängeschild ist.
Mario Draghi war als Italiener auch keines.
Vielleicht wird es ja jetzt ein Grieche.
Oder weil sie mehr weiß zum Euro. Isch over .
Das tut sie sich dann nicht an.
@Blaumann…..Weil Merz und Macron ihren Nachfolger sprich ihre Marionette noch vor der Machtübernahme Marine Le Pens installieren wollen. Die EZB-Marionette ist dann für 8 Jahre einzementiert……
Ich empfehle dem französischen Hausmeister einfach ein Sondervermögen zu erfinden. Wenn er nicht weiß, wie das geht, kann er ja bei den deutschen Finanzgenies Merz und Klingbeil nachfragen.
39 Gesamtstimmen der Nationalversammlung! Um 4h morgens?
Solange es keine Zwangshypothek auf alle Immobilien ist wie anläßlich der Weltkriege, können sie es ja versuchen – und feststellen, daß der Franzose (m/w) seinem Staat sowenig traut wie der Rest der Finanzwelt.
Ansonsten: DEXIT! Raus aus Euro und EU! Wider EWG + DM! JETZT!
Tja. Dumm nur, dass selbst die AfD vom Dexit und Ausstieg aus dem Euro abgekehrt ist.
Halt auch nur eine Systempartei.
Nicht abgelehnt, die AfD will eine Volksabstimmung über diese Themen. Schon das erste Programm unter Lucke hat das Thema in sich.
Nun, wer würde einem Bankrotteur freiwillig Geld leihen …
Vorschlag von Merz in seiner Rede auf dem CSU-Parteitag am 12.10.2024: „Auf den deutschen Konten, Sparkonten und laufenden Girokonten liegen 2,8 Billionen Euro. Stellen Sie sich mal einen kurzen Augenblick vor, wir wären in der Lage davon nur 10 Prozent zu mobilisieren mit einem vernünftigen Zinssatz für die Öffentliche Infrastruktur… . Es fehlt nicht an Kapital. …“. Quelle: ARD-Mediathek, Phoenix vor Ort, 12.10.2024
Bei „mobilisieren“ kräuselt sich mein Trommelfell.
Wieso kommt mir diese Plünderungstaktik so bekannt vor?.
Ja, weiß nicht. Stellen Sie doch keine dummen Fragen, die nur Sie selbst beantworten können.
Trollen Sie sich.
Das ist Satire pur. Man soll sich bei einem Habenichts etwas leihen. Köstlich!
Die Parlamentarier werden kreativ, wenn es darum geht, das Parlament, welches wesentlich für die Fehlentwicklungen verantwortlich ist, im Betrieb zu halten, damit das eigene Wohlergehen gesichert ist. Denn mit der großen Pleite sind auch viele von den Abgeordneten Geschichte.
„Weil Frankreich seit Jahrzehnten Defizite anhäuft, ist der Gesamtschuldenberg auf fast 3,6 Billionen Euro (rund 119 % der Wirtschaftsleistung) angewachsen. Durch das gestiegene Zinsniveau am Kapitalmarkt belasten die reinen Zinszahlungen für diesen Schuldenberg den Staat im Jahr 2026 mit über 79 Milliarden Euro. Die Zinslast droht in den kommenden Jahren zu einem der größten Einzelposten des Haushalts zu werden.“
Das ist auch unsere Zukunft.
@Dora……So ist es, man stelle sich vor wie pleite Frankreich ist, NOCH probieren sie mit der Taktik der Lügen und Einlullung sich das Geld der Bürger „auszuleihen“, sprich zu krallen. Rücken diese undankbaren Bürger die Kohle nicht freiwillig raus, werden sie andere Saiten aufziehen. Dann plötzlich, an einem kommenden Montag, sind plötzlich alle Banken geschlossen, die Geld-Automaten sind „außer Betrieb“. Oh wait das kennen wir doch! War das nicht der Fall bei der Griechenland-Pleite? Oder war das in Zypern? Ich weiß es nicht mehr. Aber so wird`s kommen! Niemand wird Frankreich noch Geld leihen, dann klingelt`s in ganz Europa! Bald ist es soweit! Kauft Gold, Silber und Dollar! Bereitet euch vor!
Dann kann man ja so weitermachen wie bisher. Tolle Idee. Aber woher kommen dann die Steuereinnahmen?
Jemandem Geld leihen, der massive Schulden hat, ist richtig schlau. 🤣 Am besten hundertjährige Anleihen?
Tausendjährige – ohne Zinsen!
Und Rückwirkend wird es dann doch noch besteuert! Wetten!?
Na, das nenne ich doch mal eine tolle Kapitalanlage: Zinsen, die knapp die Inflationsrate decken, und ein Schuldner, der nichts mehr zurückzahlen kann. Wollen wir wetten: das will keiner haben, und dann kommt eine zwangsweise Verpflichtung. Ist dann natürlich fürs Klima, die Zukunft und fürs Tralala.
Na klar, die Zinsen sind steuerfrei.
Und dann kommt das Finanzamt und fragt, woher haben sie das Geld?
Funktioniert nicht wegen Brüssel.
Ich würde mal davon ausgehen, diese Zinsen niemals zu Gesicht zu bekommen.
Und dass ich die Leihgabe wiedersehe, würde ich auch bezweifeln.
Ich kenne auch keine Bank, die mir mit einer Verschuldung von knapp 120% einen Kredit gäbe. Das müssen schon echte Patrioten mit viel Hoffnung und Zuversicht sein, die sich auf einen solchen deal einlassen.
3,5 % für eine anleihe mit zweifelhafter rückzahlung
klar doch, wo kann man die bekommen
Schilda passt auf eurer Geld auf und die Fichte steht im Wald.
Jeder, der irgendwelche Staatsanleihen kauft, sollte wissen, dass er bei Fälligkeit mit wieder neuen Staatsanleihen bedient wird. In der Wirtschaft gibt es Ähnliches, das sog. Wechselreiten. Läuft ein Wechsel (Zahlungszusage auf Termin) ab, zahlt man mit einem neuen Wechsel. Das ist aus guten Gründen verboten worden, weil die Schuldner damit in die Überschuldungsspirale getrieben und vernichtet werden. Bei Staaten ist so eine Reiterei mit Anleihen erlaubt. Aber jeder sollte wissen, wo das enden MUSS.
Die Verzweiflung bei den Abgabenempfängern wächst, Herr Klingbeil hat die letzte Tranche „Sondervermögen“ auch schon reduzieren müssen und irgendwann pumpt den Pleitestaaten keiner mehr was 💸
Geht man dort schon davon aus ,das Deutschland mit der wachsenden Bepreisung des guten CO2 auch Frankreichs Schulden minimieren wird
Wie überall. Nix im Beutel außer einem warmen Lüftchen. Und das wollen se auch noch verkaufen.
Ist zwar Schwachsinn, aber finde ich gut. Dann pumpt sich der französische Staat wenigstens das Geld nur im Inland und lässt die anderen EU-Staaten in Ruhe. Ich glaube nur nicht, dass die Franzosen so doof sind, diese Anleihen zu zeichnen.
Und vermutlich wird die EU etwas dagegen haben: Wegen Wettbewerbsverzerrungen am Anleihenmarkt durch einseitige steuerliche Bevorteilung französischer Staatsanleihen.
nene, das Konzept ist ja nicht singulär oder als Ersatz angedacht, sondern ZUSÄTZLICH , oben drauf zu den Abgaben, Steuern und Gebühren (Stichwort Internetvolumensteuer) , die der französische Staat aus seinen Bürgern presst PLUS natürlich EU-Gelder.
50 Milliarden??? Das verbrennt Selensky in einer Woche.
Zumindest würde das Mittel zufließen lassen und einen weiteren Zinsanstieg bremsen. Für die, die höhere Einkünfte versteuern, könnte sich das Geschäft trotz Abschlag lohnen.
Daß der Minister den Hals nicht vollkriegt…
Man kann Mist mit noch so schönen Geschenkpapier einpacken und Parfüm besprühen…am Ende bleibt es beim Auspacken stinkender Mist.