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Uppsala Universität

Wegen Gaza-Krieg: Linksradikale Aktivisten kapern Vortrag von Baerbock und beschimpfen sie

Linke Aktivisten haben eine Vorlesung von Annalena Baerbock an der Universität Uppsala unterbrochen. Sie warfen der ehemaligen Außenministerin vor, den Genozid an Palästinensern unterstützt zu haben, und beschimpften sie wegen ihrer Haltung zum Gaza-Krieg.

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Annalena Baerbock ist seit September für die Ivy-League-Universität Columbia tätig (IMAGO/MAXPPP)

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Ex-Außenministerin Annalena Baerbock ist bei einer Rede an der schwedischen Universität Uppsala von linken Aktivisten beschimpft und ausgebuht worden. Im Mittelpunkt der Proteste standen vor allem ihre Handlungen während ihrer Amtszeit als deutsche Außenministerin im Zusammenhang mit dem Gaza-Konflikt. Die Demonstranten warfen der Grünen-Politikerin unter anderem eine Mitschuld an dem von ihnen behaupteten „Genozid“ vor.

Bei dem Vorfall handelte es sich um die jährliche Dag-Hammarskjöld-Vorlesung 2026, die am Montag an der Universität Uppsala stattfand. Baerbock war als diesjährige Vortragende und Medaillenträgerin eingeladen. Ihr Vortrag stand unter dem Titel „Gemeinsam stärker – Führung in einer fragmentierten Welt neu denken: Die UN und die Zukunft des Multilateralismus“.

Der Vortrag, den Baerbock vor großem Publikum im Auditorium der Universität hielt, wurde mehrfach von linksaktivistischen Störern unterbrochen. Mit Zwischenrufen und Buhrufen warfen sie ihr vor, am vermeintlichen Genozid durch die israelische Regierung und die israelischen Streitkräfte mitschuldig zu sein.

„Annalena Baerbock hat als deutsche Außenministerin den Genozid an den Palästinensern unterstützt. Sie haben die Bombardierung von Krankenhäusern und Schulen im Gazastreifen gerechtfertigt, und jetzt kommen Sie hierher und sprechen über Frieden“, rief einer der Aktivisten der ehemaligen Außenministerin entgegen.

Eine weitere Demonstrantin, die ein Palästinensertuch trug, warf Baerbock vor, Israel trotz entsprechender Aufforderungen des Internationalen Gerichtshofs (IGH) finanziell unterstützt zu haben. Sie sagte: „Sie haben Israel so viel Geld geschickt. Und das, obwohl der IGH bereits gesagt hatte, dass Sie damit aufhören müssten. Trotzdem haben Sie weitergemacht. Wie können Sie es wagen?“

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Anschließend wurde sie beleidigend: „Wie zum Teufel können Sie es wagen? Wessen Demokratie verteidigen Sie? Für wessen Freiheit setzen Sie sich eigentlich ein – nur für die der Israelis? Palästina stand Ihnen nie zu, um es einfach wegzugeben.“

Ein weiterer Aktivist rief: „Kinder, Babys – wie können Sie so etwas überhaupt rechtfertigen?“ Die Studenten unterbrachen Baerbock immer wieder, auch als sie versuchte, auf die Vorwürfe einzugehen und ihre Position zu erklären.

Die Aufnahmen wurden unter anderem auf Instagram von der Studentenorganisation Academics for Palestine veröffentlicht. Die Antworten Baerbocks auf die Vorwürfe fehlten in den dort geteilten Ausschnitten allerdings. In einem weiteren Ausschnitt ist zu hören, wie Baerbock in einem belehrenden Ton sagt: „Jetzt spreche ich wieder. Ich habe Ihnen eine Antwort gegeben. Ich war neunmal an den Grenzen, habe diese Kinder gesehen und mit ihnen gesprochen.“

Unmittelbar danach blendete die Organisation einen Ausschnitt aus einer Rede Baerbocks aus ihrer Zeit als Außenministerin ein. Darin verteidigte sie das Vorgehen israelischer Sicherheitskräfte und erklärte, dass zivile Gebäude ihren Schutzstatus verlieren können, wenn Terroristen sie als Schutzschilde missbrauchen.

„Deswegen habe ich so klar und deutlich gemacht: Wenn Hamas-Terroristen sich hinter Menschen, hinter Schulen verschanzen, dann können auch zivile Orte ihren Schutzstatus verlieren, weil Terroristen das missbrauchen“, sagte Baerbock im Oktober 2024 im Deutschen Bundestag.

Als Befürworterin der internationalen Ordnung bezog sich Baerbock damals auf das humanitäre Völkerrecht. Dieses erlaubt klar Angriffe auf zivile Objekte, wenn diese für militärische Zwecke genutzt werden und dadurch ihren Schutz verlieren.

Baerbock kritisierte während ihrer Amtszeit allerdings auch wiederholt das Vorgehen der israelischen Regierung und forderte unter anderem Waffenruhen, während der Konflikt weiter andauerte. Zudem attestierte sie den Vereinten Nationen kurz nach Beginn ihrer Amtszeit ein Versagen bei der Bewältigung internationaler Konflikte. Die UN habe sowohl in anderen Krisenregionen, etwa auf Haiti, als auch in der Ukraine „nicht geliefert“.

Im September dieses Jahres wechselte Baerbock nach ihrem Ausscheiden bei den Vereinten Nationen an die New Yorker Eliteuniversität Columbia. Dort ist sie als Professorin für Global Leadership und Co-Direktorin des Masterprogramms „Master of Public Administration in Global Leadership“ tätig.

rs

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69 Kommentare

  • Na sowas! Jetzt zerfleischen sich die Linken gegenseitig.

    • Das tun sie eigentlich immer. Es gibt immer einen noch Linkeren, der die anderen als zu weit rechts und konservativ beschimpft. Deshalb ist auch jegliche Anbiederung an Linke völlig sinnlos.

      • Aus genau diesem Grund wurden die Nationalsozialisten als Rechtsextreme beschimpft, obwohl sie ja auch linke Sozialisten waren. Sie waren den Kommunisten unter Walter Ulbricht (KPD) einfach nicht links genug. Heute wissen wir, dass Sozialismus, Marxismus und Kommunismus nur drei Seiten der gleichen Münze sind. Alle enden in Diktatur, Armut und Elend…☝️🧐

    • Freut mich!

    • Hier muss ich Baerbock einmal verteidigen.
      Sie ist viel zu unfähig, um bewusst irgendetwas falsch zu machen.

      • 🤣🤣🤣👍👍👍

  • Dazu fallen mir spontan 2 Punkte ein:
    1. „Baerbock“ und „Vorlesung“: Finde den Fehler!
    2. Die Geister, die ich rief …

  • ich dachte sie ist mittlerweile dozentin an der bacon-of-hope-universität

    • wenn schon Prof. unter dem macht sie es nicht

      • Wie kommt die zu dem Titel Prof.?
        Ist das eine Ehren-Professur?

        • Professor humoris causa….

          3
        • Soviel Wert wie das Plagiat vom CDU Vollpfosten.

          0
  • Das wichtigste bei dieser Frau ist, daß sie nie wieder in eine Position kommt bei der sie Schaden anrichten kann. Und je weiter sie von Deutschland weg ist desto besser.

    • Da Deutschland ihr sowieso das Gehalt zahlt – egal wo sie auf der Welt ihr Unwesen treibt- hat sie es hoffentlich nicht eilig, hier wieder ihren Unsinn zu verbreiten!

  • Fällt das unter „politische Schönheit“?

    • Eher abgeneigtheit.

  • Einfach nur KÖSTLICH!

  • In welcher Sprache hat sie gesprochen?

  • „Zukunft neu denken“ das passt doch.

  • Den neuen Lebenslauf vorlesen.

    • Den neu frisierten Lebenslauf.

  • Konnte sie intellektuell folgen?

  • Die Revolution frisst ihre Kinder

  • „Professorin für Global Leadership und Co-Direktorin des Masterprogramms „Master of Public Administration in Global Leadership““
    In Mamdanis New York. Passt.

  • Ein Paar Trampolinhüpfer und schon ist der Bacon of Hope gegessen. „Natürlich“ vegan…

  • Das waren die Grünen Tomaten und jetzt
    sind sie Rot.🤢😡

  • Das ist wie als würde ein Vegetarier den anderen angreifen weil er zu viel Fleisch ist.

    • Zu viel Fruchtfleisch!

  • Upsala, na trampolinchen. Das lief nicht besonders rund, was?

  • ich werd doch noch ein Linker. Bravo Genossen.

  • Ein Vortrag Baerbocks…Das stelle mich mir vor wie beim „Leben des Brian“ wenn Pilatus einen Verbrecher vor der Kreuzigung Begnadigen will. Haben die Zuhörer von der sich auch vor Lachen auf dem Boden gekringelt?

    • Wenn Baerbock da einen Vortrag auf Englisch gibt, muss ich auch immer an „Beaconus of hopus“ denken… die Studenten kringeln sich auf dem Boden vor Lachen.😅🤣
      https://www.youtube.com/watch?v=IIAdHEwiAy8

  • „Gemeinsam stärker – Führung in einer fragmentierten Welt neu denken: Die UN und die Zukunft des Multilateralismus“

    Gibt es das Manuskript irgendwo? Klingt nach herrlich viel inhaltslosem Blabla, könnte eine gute Einschlafhilfe sein.

    • Bestimmt hat die an diesem überaus griffigen Titel mitgearbeitet.
      Auf sie ist halt Verlass, wenn es darum geht, einen Bärbock zu schiessen.

    • Bei „Gemeinsamer Führung der UN“ krieg ich Angst.

  • „kapern Vortrag von Baerbock und beschimpfen sie“ alles richtig gemacht. Davon wird die aber auch nicht mehr schlauer…

    • Vorträge von Baerbock sind eher wie die früheren Sendungen des Glücksrad. Man muss Buchstaben kaufen, um Wörter oder Sätze zu vervollständigen. Zu Gewinnen gibt es aber leider nichts.

    • Kommt auf den Grund für die Beschimpfung an. Da gäbe es sicher verschiedene Möglichkeiten im Fall Baerbock.
      Aber hier war es genau das Gegenteil “ von alles richtig gemacht“!

      • Ich fand ihre Verteidigung auch ok.
        Stimmt ja auch, die Sache mit den zivil-militanten Einrichtungen.
        Die „Zivilbevölkerung“ in Gaza hat alle Hamas-Aktionen mitgetragen, auch ihre eigene Schutzschildfunktion.

  • Menschen die ihren Lebenslauf frisieren, sind für mich das Letzte.

  • Mich interessiert ja nur, wie Frau Bockbär von New York nach Uppsala kam. Gesegelt oder gerudert?

    • Im Zuge des Klimawandels gibt es riesige Eisschollen.

    • Es geht nicht um Greta Thunberg!

      • Ähhhh, Annalena kam doch von keiner Anti-Israel Demo…

  • Die seit Jahren verantwortlichen Verursacher des Wahnsinn’s werden sich warm anziehen müssen, vor allem wenn die Polizei wegen Personalmangel und Belastung die Hände geben muss

  • Ist schlimm und geschieht ihr recht.

  • „…und beschimpften sie wegen ihrer Haltung zum Gaza-Krieg“. Ob das der einzige Grund war ???. 😂😂😂

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