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Auswärtiges Amt

Weil Dokumente nicht gegendert wurden: Mitarbeiter weigern sich, Papiere an Wadephul weiterzuleiten

Zwei Abteilungsleiterinnen im Auswärtigen Amt blockieren laut einem Bericht gezielt genderfreie Dokumente und torpedieren damit die Sprachregelung von Außenminister Wadephul und beeinträchtigen die Arbeitsfähigkeit der Behörde.

Im Auswärtigen Amt wird Minister Johann Wadephul offenbar von den eigenen Mitarbeitern sabotiert. (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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Im Auswärtigen Amt spitzt sich aktuell ein Konflikt zu, der die Arbeit der Behörde offenbar massiv lähmt. Zwei hochrangige Beamtinnen sollen bewusst Anweisungen von Bundesaußenminister Johann Wadephul ignoriert und zentrale Dokumente zurückgehalten haben. Auslöser ist die von Wadephul verfügte Abschaffung des Genderns mit Sonderzeichen – eine Kehrtwende gegenüber der Baerbock-Ära.

Die Bild spricht von einem „Sabotage“-Vorwurf. Die betroffenen Frauen leiten die Abteilungen Kultur sowie Globale Ordnung und hätten sich geweigert, die neuen Sprachvorgaben mitzutragen. Statt genderfreie Texte zu genehmigen und an Staatssekretäre sowie den Minister weiterzuleiten, ließen sie die Unterlagen schlicht liegen. Erst als wichtige Papiere im Ministerbüro nicht eintrafen, fiel der stillgelegte Arbeitsablauf auf. Das Auswärtige Amt bestreitet die Vorgänge nicht, heißt es in dem Bericht.

Bereits im Juli hatte Wadephul im Intranet klargestellt: Sternchen, Doppelpunkt und Unterstrich innerhalb von Wörtern sind im amtlichen Schriftverkehr nicht zulässig. Begründung: Solche Zeichen seien nie Teil des offiziellen Regelwerks der deutschen Rechtschreibung gewesen. Erlaubt bleiben hingegen Paarformen wie „Bürgerinnen und Bürger“ oder Begriffe wie „Mitarbeitende“. Auch die Schreibweise „Mitarbeiter/innen“ bleibt gestattet, nicht aber „Kolleg/innen“, da „Kolleg“ allein nicht lesbar sei.

Ob den beiden Leiterinnen disziplinarische Maßnahmen drohen, ist derzeit unklar. Der Vorfall wirft jedoch grundsätzliche Fragen zur Mitarbeiterschaft in der obersten Bundesbehörde auf – und dazu, wie weit der offene Widerstand gegen Anordnungen des Ministers toleriert wird.

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78 Kommentare

  • Den Status zu Ex-Mitarbeiterinnen ändern, und das Problem wäre gelöst.

    • Ex-Mitarbeiterinnen muss direkt uebergehen in Neu Gefängnisinsassinnen

    • Vielleicht haben die aber Wade wg. #MeToo# in der Hand?

    • Beamte können nur strafversetzt, aber nicht gekündigt werden.

  • Sabotage ist ein fristloser Kündigungsgrund.
    Was gibt es da nachzudenken?
    Was ist das nur für eine Regierung?

    • Arbeitsverweigerung eines Beamten? Sollte das nicht den Beamtenstatus gefährden oder sofort aufheben ? Schließlich beanspruchen Beamten oder andere Angestellte im öff. Dienst auch sonst immer Sonderrechte, sodass man auch Sonder-Risiken (Jobverlust) eingehen muss

    • Beamte sind unkündbar

    • Das schrieb ich gestern schon, als ein Mitkommentator von Abmahnung sprach. Das geht doch einfach nicht, das ist ganz bewußt und willentlich, ganz ohne objektiven Grund, allein aufgrund einer reinen, subjektiven Befindlichkeit bzw. Befindlichkeitsstörung. Und das als „Beamte“!

      Die Zeiten, da man nachsichtig hat sein können, sind leider längst vorbei. In Zeiten, in denen Aktivisten meinen, Politik beeinflussen zu können und der Vizekanzler den Kanzler zum Narren macht, müssen einfach andere Saiten aufgezogen werden. Anders geht es nicht mehr.

      • Es ist eigentlich sogar total Einfach.
        Verstoß gegen die Pflicht zum treuen Dienen nach §60 BBG. Erstmal sofort von den Dienstgeschäften entbinden, beurlauben und ein Dienstaufsichtsverfahren einleiten.
        Das geht sehr, sehr schnell wenn man, also der Leiter einer Behörde, das will. Selbst wenn das Dienstaufsichtsverfahren nicht durchkommt oder vom Verwaltungsgericht kassiert wird hat man die für signifikante Zeit matt gesetzt, Ihren Karrieren massiv geschaded und ein Versetzungsgrund ist das zerrüttete Vertrauensverhältnis allemal.
        Das sind Bundesbeamten… Versetzung zum Bundesumweltamt, ab zum Vögelzählen in die Ukermark. Tut mit zwar leid um die Ukermark aber man muss solche Kandidaten in ihre Schranken weise, sonst macht demnächst jeder Bundesbeamte was er will und beruft sich auf den Gleichbehandlungsgrundsatz… „die zwei im Aussenministerium durften das auch“.

      • Amicus….auswärtiges Amt? Da kommen Erinnerungen auf. Damen heute und früher im Widerstand?

    • Eine dhimmi Regierung .

  • Arbeitsverweigerung muss Konsequenzen nach sich ziehen.

  • Wenn der Chef im Ring nichts zu melden hat, hat er die falsche Position.

  • Definition LINKE:

    Sammelbezeichnung für alle Personen, Parteien und Gruppen, die sich an sozialistischen oder kommunistischen Ideen und Konzepten orientieren.

  • In der Registratur sind noch zwei Plätze frei.

  • Tote Mitarbeitende…

    • Lux: wir haben …..alles unterwandert…. Es wird noch schlimmer werden…(frei zitiert)
      Nun, Herr Wadephul, was kann man da machen? Da sind Eier in der Hose vonnöten. Die braucht man bei einer frei hergeholtenSituatuionsbeschreibung in Syrien weniger.

  • Arbeitsrechtlich glasklar: Weisung ignoriert, geschäftsschädigendes Verhalten durch zurückhalten wichtiger Dokumente. Abmahnung, ggf. Rauswurf.

  • Arbeitsverweigerung oder auch Sabotage ist wohl ein fristloser Kündigungsgrund.
    Bitte durchgreifen.

  • Der Verwaltungsapparat (m/w/d) arbeitet schon lange nicht mehr für die Bevölkerung, sondern nur noch für sich selbst 😔

  • Abmahnung und beim nächsten Mal Kündigung.
    Aber in einem links regierten Land gehts sowas anscheinend.

    • Sofort entlassen.

  • Feuern

    • Plus Pensionsansprüche entziehen.

  • Was ist los mit Wadephul, macht er so weiter, wird die AFD ihn noch aufnehmen 👍

    • Es wird sich zeigen, ob er sich Respekt verschaffen kann. Das Verhalten der beiden Mitarbeiterinnen ist nicht tolerierbar. Herr Wadephul muß angemessen und streng reagieren, ohne ins Übermaß zu verfallen. Oder nach Mao: Bestrafe zwei, erziehe Hunderte.

  • Ich dachte der Wadephul verkündet endlich wer NS2 zerstört hat.

    • Ist seit Jahren bekannt.

      • Erzähl Sam1.
        Ich kenne keine offizielle Version.

  • Ich schlage eine Versetzung in die Paßstelle der deutschen Botschaft im Südsudan vor…

  • Wir brauchen neue Regeln, wie 154 Geschlechter sprachlich und schriftlich korrekt gegendert werden können – immer eingedenk der Tatsache, dass jedes Geschlecht in einem Jahr schon wieder revidiert sein könnte.
    Bis dieses zentrale Gerechtigkeitsthema nicht in alle Verästelungen hinein antidiskriminatorisch und v.a. antikolonialistisch (schließlich gibt es in anderen Ethnien vermutlich noch ganz andere Geschlechter, auch die Tier- und Pflanzenwelt darf nicht unsichtbar bleiben) befriedigend beantwortet worden ist, MUSS der politische Betrieb ruhen, ansonsten verschärft das diskriminierende Ausgrenzungen und Verschleierungen.

    PS: Herr Putin, da brauchen Sie sich gar nicht ins Fäustchen zu lachen. Sie können mit Ihrem Überfall ja auch noch ein wenig warten.

    PPS: Dass das Ganze vor Veröffentlichung ins Arabische übersetzt wird, versteht sich von selbst.

  • Jobs und Arbeit des Ministeriums gefährdet……was haben die da noch zu suchen?

  • Ungegenderte Dokumente, unfassbar…
    Und nein, ich mag weder die Doppelbezeichnung noch das Partizip noch den Schrägstrich, der grammatische Plural umfasst nämlich nicht nur alle – auch eingebildeten – Geschlechter, sondern sogar Marsianer, Plutonier, Vulkanier und die Bewohner von Mittelerde.
    Ich verstehe nicht, warum die restlichen 664 Geschlechter nicht gegen „Bürgerinnen und Bürger“ usw. auf die Straße gehen, schließlich sind sie damit ausdrücklich ausgeschlossen.
    —
    Und ansonsten sollen die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst endlich wieder vernünftiges Deutsch schreiben und sprechen.

  • Die CDU-Fraktion hielt die Reihen geschlossen. Mit Hahahahaltung.

  • Ja das ist halt der erfolgreiche Marsch durch die Institutionen. Die Verwaltung funktioniert schlecht, man wartet beispielsweise 9 Monate auf einen Pass im Ausland, bekommt aber emails in Gendersprache.

  • Beamte dürfen nicht streiken.
    Da die beiden Beamtinnen doch gestreikt haben, Arbeitsverweigerung ist eine Form von Streik, sind sie keine Beamte mehr.
    Rauswurf, Pensionsansprüche für null und nichtig erklären, und Wartemarke für das zuständige Jobcenter in die Hand drücken.
    Fall erledigt.

  • Gut das da alle professionell und nicht idiologisch geprägt sind

  • Die beiden „Abteilungsleiterinn“ werden bestimmt das Bundesverdienstkreuz bekommen anstatt fristlos entlassen zu werden.

  • Ich garantiere Redefreiheit!
    Nicht garantieren kann ich die Freiheit NACH der Rede.

  • Wadephul Wadde hadde dudde da?

    • Er wird ja nicht umsonst im Ausland „What a Fool“ genannt.^^ Sein Name wird da halt nun mal so ausgesprochen…..

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