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US-Werk

Wette „auf ein totes Pferd“: Umweltminister Schneider rechnet nach Trump-Auftritt mit Audi ab

Umweltminister Carsten Schneider kritisiert Audis Pläne für ein neues Verbrenner-Werk in den USA und attestiert dem Autobauer damit eine Wette „auf ein totes Pferd“. Auch den gemeinsamen Wahlkampfauftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit Donald Trump verurteilt der SPD-Politiker scharf.

Seit Mai 2025 Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit: Carsten Schneider (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat die Pläne des Automobilherstellers Audi für ein neues Werk in den USA scharf kritisiert. Der Minister wirft dem Unternehmen vor, mit seiner Entscheidung auf fossile Energien zu setzen und damit die Zeichen der Zeit und die Überlegenheit der Elektromobilität zu verkennen.

„Während sich weite Teile der Welt aufmachen hin zur technisch überlegenen Elektromobilität, wettet Audi auf fossile Energien und damit auf ein totes Pferd“, sagte Schneider dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Zudem kritisierte Schneider die Umstände, unter denen Audi seine US-Investitionspläne bekannt gegeben hatte. „Mal ganz abgesehen von den mehr als unappetitlichen Umständen dieser Verkündung, muss man auch Zweifel an der Zukunftsfähigkeit dieser Entscheidung haben“, erklärte der SPD-Politiker.

Hintergrund ist ein gemeinsamer Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit US-Präsident Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung der Republikaner am vergangenen Wochenende. Dort kündigte Döllner den Bau eines eigenen Audi-Werks im US-Bundesstaat Georgia an, durch das rund 4.500 Arbeitsplätze entstehen sollen. Geplant ist die Produktion von SUVs für den amerikanischen Markt, darunter der besonders große Audi Q9.

Der gemeinsame Auftritt mit Trump hat auch innerhalb des Volkswagen-Konzerns, zu dem Audi gehört, heftige Reaktionen ausgelöst. VW-Gesamtbetriebsratschefin Daniela Cavallo warf Döllner „aktive Wahlkampfhilfe“ vor. Audi verfügt über interne Richtlinien, die Wahlkampfauftritte kurz vor Wahlen untersagen. Am 3. November finden in den USA die Zwischenwahlen statt.

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Döllner verteidigte seine Teilnahme an der Veranstaltung. In einer internen Mitteilung an die Mitarbeiter erklärte er, man habe die Einladung „im Interesse des Unternehmens“ angenommen. Er nehme allerdings ernst, dass sein Auftritt „als politisches Signal wahrgenommen wurde“.

Audi steht derzeit wirtschaftlich unter erheblichem Druck. Anders als BMW und Mercedes verfügt der Hersteller bislang über kein eigenes Werk in den USA und ist deshalb besonders stark von den amerikanischen Importzöllen betroffen. Im dritten Quartal gingen die Verkaufszahlen sowohl in China als auch in den USA zurück.

Wie sich der Absatzrückgang auf Umsatz und Gewinn ausgewirkt hat, ist noch nicht bekannt. Audi will seine Geschäftszahlen am Freitag veröffentlichen.

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126 Kommentare

  • Und wie viele Autos hat der Umweltminister schon verkauft in seinem Leben? 🤔

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    • Der ist Bankkaufmann und hat vielleicht mal einem Rentner einen Bausparvertrag aufgeschwatzt.

      • „Bankkaufmann“ ohne Abschluss. Deshalb Flucht in die Politik.

        • in seinem thueringer wahlkreis hat er bei der letzten bundestagswahl 5% bekommen. es war sogar in der bild zeitung. er ist dann ueber die spd-parteiliste (!) umwelt- und klimaminister geworden. er hatte nie was mit umwelt oder klima beruflich zu tun in seinem leben vorher.

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        • Ich meine, den Abschluss hat er, immerhin. Sonst aber – kann weg.

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      • Nach der Ausbildung hat er nie wieder gearbeitet.

      • Im Übrigen ist er nicht als Direktkandidat, sondern über die sog. Liste überhaupt im Bundestag gelandet. Fast wäre es schief gegangen. Dann hätte er wahrscheinlich in der Sparkasse Banderolen kleben müssen… 🙂 🙂 🙂

      • Nein, der Carsten Schneider hat keinerlei relevante Berufsausbildung, wie die meisten linken Politiker. Er hatte mal eine Banklehre begonnen, aber ist dort rausgeflogen und wurde dann Politiker.🙈

      • Oder den DEKRA-Fond. Ausgerechnet der Totalversager meldet sich zu Wort. Eine technische Überlegenheit der Elektromobilität gibt es nicht. Die Dinger sind auch nicht CO²-frei. Der Rest der Welt will Autofahren und angenehm leben. Die Deutschen verschenken an Clan-Mitglieder ihr Land. Die Amis freut das.

    • Und v.a. wieviele Stromleitungen und Ladestationen hat er schon gebaut für seine tollen E-Autos? 🤔

    • Ihre Frage erinnert mich an diese Satire:
      „Prof.-Prof.-Dr.-Dr.-Dr.-sc. M.v.Ardenne hat bereits mit 14 Jahren die Elektronenstrahlbildröhre (Fernsehen) erfunden.“
      Darauf antwortet mein Kumpel: „Das ist nix besonderes, ich habe mit 14 Jahren bereits Fernsehen geguckt.“

      Vermutlich denkt Apparatschik Schneider ähnlich. Schließlich fährt er ja Auto, sogar Schlachtschiffe.
      Seine Abgehobenheit ist greif- und spürbar, den Mann halte ich im Unterschied zu einem Glas Bier (flüssig) für überflüssig.

    • KI/AI, Elektroautos und Wärmepumpen – wieviel Strom brauchen wie das 2030 gegenüber heute? Mindestens 100% mehr oder 200% mehr? Ach ne die Industrie fällt ja weg da pleite. Also nur 100% mehr. Braunkohle weg, Steinkohle weg und Gaslraftwerke die noch nicht gebaut sind und für die wir kein Gas haben?! Also wer setzte hier auf ein totes Pferd? Ein SPD Politiker der in Mathematik und Physik eine 6 hatte und der nie gearbeitet hat? Wenn diese Leute reden kommt nur noch abgrundtief Müll raus. Die USA werden noch fossilen Brennstoffe haben 2030. Wir wahrscheinlich nur noch Lastenfahrräder.

    • ….. totes Pferd …. ?
      Dieser SPD-Heini vergallopiert sich. Nein, dieser extremistisch rote Haufe SPD wird das Zeitliche segnen. Diese Meute ist dem Untergang geweiht.
      Fertig.

  • Genau solche Leute braucht man, um ganze Industrien aus Deutschland zu vertreiben. Leute, die vermeintlich unnütze Pferde töten und dann darauf hinweisen, es sei an der Zeit, abzusteigen.

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    • @ Albert Pflueger
      Bundesumweltminister Carsten Schneider erzählt einen vom Pferd ! Darauf hat ganz Deutschland gewartet. 😉

    • Der dümmste aus der SPD linksversifft meldet sich. Mein Humor💩💩💩💩💩💩

  • Für mich haben die Aussagen des Prof. Dr. Hans-Werner Sinn deutlich mehr Sinn.

    • Ich habe Aktien (VW) und finde die Entscheidung Audis absolut nachvollziehbar und sinnvoll. Das Management macht seinen Job. Punkt.
      Schneider macht seinen Job nicht. Punkt.

  • Die SPD ist eher ein totes Pferd ^^
    Herrlich diese Überheblichkeit der Sozialisten mit ihrer Klimaideologie 😀

    150
    • und der mann ist thueringer aus erfurt. in thueringen steht die spd in umfragen bei 6% derzeit. was regt der sich da ueber audi auf. frueher ist er vermutlich trabant gefahren.

      • Wenn man unentwegt beschäftigt ist, die Pferde der anderen zu töten oder krank zu machen, merkt man u.U. eben nicht, dass das eigene Pferd längst unter dem eigenen fett gefressenen Körper zusammengebrochen ist.
        Schneider ist ein wenig begabter arroganter Apparatschik, damit genau richtig auf dem Posten.

  • „Der Begriff „Ineptokratie“ beschreibt eine Regierungsform, in der Macht von Personen ohne nachweisliche Kompetenz oder Qualifikation ausgeübt wird. Hierbei stehen nicht Leistung, Fachwissen oder strategische Weitsicht im Mittelpunkt, sondern vielmehr politische Einflussnahme, Vetternwirtschaft und opportunistische Strukturen. Das Resultat ist eine Governance, die sich durch Ineffizienz, fehlende Verantwortungskultur und systemische Fehlentwicklungen auszeichnet.“ 💡

    • Die sollten das krönen mit dem beliebten Spruch „Unsere Ineptokratie™“ 😅

    • Klingt wie das Vorwort zur niedersächsischen Verfassung.

  • Zu spät, Herr Schneider, zu spät.
    Hätten Sie und Ihre Regierungskollegen Ihre Arbeit gut gemacht – zum Wohle des deutschen Volkes, wie im Amtseid versprochen -, dann wäre Ihnen diese Peinlichkeit erspart geblieben.

  • „Während sich weite Teile der Welt aufmachen hin zur technisch überlegenen Elektromobilität, wettet Audi auf fossile Energien und damit auf ein totes Pferd“.

    Diese „weiten Teile der Welt“ setzen aber auch nicht auf flatterhaften Wind- und Solarstrom als einzigen Energieträger, sondern investieren zuerst in grundlastfähige und preiswerte Energiequellen aus Kraftwerken, bevor sie Elektromobilität anbieten.

    Ohne sicher zur Verfügung stehende Energieversorgung kann man weder Vergaser- noch E-Autos bauen, geschweige denn bezahlbar anbieten und betreiben.

    Ein Umweltminister, der das nicht versteht, sollte unter sich schauen, ob er es vielleicht ist, der auf einem toten Pferd sitzt.

  • Damit erreicht Trump mit den Importzöllen genau das, was er will: Industrieproduktion ins eigene Land zu ziehen.

    • 4.500 neue Jobs durch Audi in USA. 40.000 neue Jobs durch BYD in Europa.

      -28
      • In Ungarn, aber nicht in Deutschland. Somit für uns nicht relevant.

      • 40.000 neue Jobs durch BYD vernichten wie viele Jobs in unseren Autowerken?

      • Auch Kleinvieh macht bekanntlich Mist.

      • Doof nur, dass das Geld, was die einnehmen, weder in Deutschland, noch in Europa bleibt. Ob und wo in welchem Umfang ist eh fraglich. Ich gehe auch davon aus, dass der Michel keine anderen Beispiele kennt, wo das mit den Chinesen langfristig nicht so gut lief. Hat man den Michels eigentlich schon mitgeteilt, was mit VOLVO passiert ist, oder denken die es sei immer noch eine schwedische Autobude?
        Woher soll er das auch wissen, wenn es ihm keiner sagt? Selbst denken/recherchieren hat er nie gelernt.
        Auch fraglich ist, ob BYD genausogut bezahlt wie Audi, aber hey, BYD hat was für die nicht so Hellen angekündigt, der ÖRR hats verbreitet und ab da schaltet dann auch beim kleinen Schlafschäfchen Michel das Gehirn aus und er kann beruhigt wieder auf Demo gegen Rechts gehen.

  • Die SPD ist ein totes Pferd. Und die Kohlenwasserstoffe auf der Erde sind genausowenig fossil, wie die auf dem Saturnmond Titan.
    ISBN / EAN: 9780387952536

  • Das Foto sagt alles. Ist das der Ralf Stegner im Doppelamt?

  • EILMELDUNG: Porsche-Absatz bricht um 16 % ein.

    • Eilmeldung, keiner will BYD weiter unterstützen.

  • Anderen das „Verbrennen“ vorwerfen und gleichzeitig „Kriegstüchtigkeit“ fordern! Wie passt das zusammen, Herr „Minister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz UND nukleare Sicherheit“???

    • Wozu trägt der Klimahysteriker das Etikett „NUKLEARE Sicherheit“???

  • Natürlich hat ein Werk in den USA Zukunft. Die Konsumentenanzahl und Kaufkraft in Europa schrumpft durch die SPD-verursachte Politik so schnell, dass man mit dem Schließen von Werken und Entlassen von Mitarbeitern gar nicht mehr hinterher kommt.

  • Seit 1949 sind diese Kartellparteien in der Verantwortung gegenüber dem Bürger und Land und haben die Stahlindustrie sowie den Bergbau als erstes und nun die Atomkraft, Kohlekraft, Gaskraftwerke und Automobilwerke zerstört. Nun vernichten diese den Mittelstand und Kleinbetriebe.
    Selbst nach 76 Jahren katastrophalen Wirtschaften übernehmen diese Art der Demokraten keinerlei Verantwortung für ihr Versagen sondern beschuldigen immer andere dafür

    #GPN #UPN #FPN
    💥WER IST AM NIEDERGANG DEUTSCHLANDS SCHULD ?💥

    2016 Trump ist schuld
    2017 Trump ist schuld
    2018 Trump noch immer schuld
    2019 AfD ist schuld
    2020 AfD ist schuld
    2021 Ungeimpfte und die AfD sind schuld
    2022 Ungeimpfte und Putin sind schuld
    2023 Putin ist schuld
    2024 Musk ist schuld
    2025 Trump und Putin und die AfD sind schuld

    • 2026 der Iran ist Schuld und die Huthis

      • Die sind definitiv schuld.
        Keine Macht den Islamisten.

  • Würde Audi auf Deutschland setzen, wäre das eine Wette auf das toteste Pferd der Welt.

  • Herr Schneider sollte sich lieber um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland kümmern, statt Audi die eigenen Investitionsentscheidungen erklären zu wollen. Ob das Verbrennergeschäft ein „totes Pferd“ ist, entscheidet letztlich der Markt – nicht die Ideologie der SPD.

  • Mehr von diesen Fachkräften.

  • In den USA herrscht noch Marktwirtschaft im Gegensatz zu Europa und Deutschland. Audi wird sich das gut überlegt haben. Und wenn es mit dem Investment scheitert: Marktwirtschaft halt. Das wird dieser SPD-Minister nie verstehen.

  • Wo hat sich denn die E-Mobilität ohne massive staatliche Subventionen bei gleichzeitiger gravierender steuerlicher Benachteiligung des Verbrenners durchgesetzt??

  • exVW-Chef Müller hat sich inzwischen einen PKW Trabant gekauft. Das Qualitäts-Auto aus der DDR, Baujahr 1987, steht da wie eine „1“.

  • Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
    Allein schon, das es diesen Posten gibt ist ein Zeichen das hier was nicht stimmt.

    • Richtig. Und dann wird dieser Posten mit einem Volksbank-Bankkaufmann besetzt.

  • Sie wollen an diesem Transformationswahnsinn festhalten, koste es, was es wolle. Im Rest der Welt kehrt dagegen Vernunft ein.

  • Vernunft entwickelt sich erst, wenn eigenständig (ohne Aufforderung Dritter, z.B. als Vorwurf) die eigenen Überzeugungen überprüft werden, ob es Illusionen sind.

    Ob eine Überzeugung eine Illusion – ein totes Pferd – ist, kann nicht vom Verstand erkannt werden, weil der Verstand das Gegenteil versucht: die Überzeugung zu rationalisieren – sich schön reden.

    Der Vorwurf, die Überzeugung sei eine Illusion – ein totes Pferd, kann ebenso eine Illusion sein, weil Überzeugungen – auch der Vorwurf – an die eigene Bezugsgruppe gebunden sind.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann Illusionen (z.B. diese) nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    -12
    • Kauf dir mal ein neues Buch.
      Danke.

  • Herr Schneider ist Bankkaufmann und public …irgendwas. Der kennt sich bestimmt mit Fahrzeugtechnik aus! Als Umweltminister sollte er aber wissen: nachts scheint keine Sonne. Die Atomkraftwerke wurden in Deutschland abgeschaltet. Wind weht unregelmäßig. Woher kommt nachts der Strom, damit der Arbeiter sein Auto laden kann, um morgens zur Arbeit zu fahren? Arbeiten nur noch wenn genug Wind weht? Da helfen weder noch mehr Windräder oder noch mehr subventionen oder mehr Stromleitungen. Strom der nicht erzeugt wird, steht nicht zur Verfügung oder muss sehr teuer im Ausland beschafft werden. Die schütteln wahrscheinlich nur noch den Kopf was die einstige high tech nation Deutschland so für Spitzenpolituker hat. Unser Problem sind Politiker, bei denen ideologie die Berufsausbildung, Lebens- und Berufserfahrung ersetzen muss.

    • Herr Schneider ist nicht Bankkaufmann. Er war mal Lehrling in der Bank und ging mangels Erfolg ohne Abschluss in die Politik.

      • Laut seinem Lebenslauf hat er die Lehre abgeschlossen und auch als Bankkaufmann gearbeitet. Damit kennt er sich vielleicht mit Finanzen aus. Aber mit Autos?

  • …äußerst peinlich.

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