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Parlamentswahl in Israel

Netanjahus Lager holt weiter auf – fünf Sitze fehlen zur absoluten Mehrheit

Nach vorläufigen Ergebnissen liegt Netanjahus Lager bei der israelischen Parlamentswahl mit 56 zu 49 Sitzen deutlich vor seinen Gegnern. Damit rückt eine Mehrheit in der Knesset in Reichweite: Dem amtierenden Ministerpräsidenten fehlen noch fünf Mandate.

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Netanjahu umringt von seinen Parteifreunden bei der Wahlfeier nach der Wahl (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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In Israel zeichnet sich bei der Parlamentswahl ein extrem enges Rennen ab. Über Nacht hat das rechte Lager um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gegenüber den ersten Prognosen weiter aufgeholt. Nach Auszählung von mehr als 40 Prozent der Wahlurnen kommt das Lager des amtierenden Regierungschefs nach vorläufigen Berechnungen auf 56 Sitze. Das Anti-Netanjahu-Lager liegt bei 49 Mandaten. Die überwiegend arabische Vereinte Liste und Ra’am kommen zusammen auf 16 Sitze.

Noch wenige Stunden zuvor hatten die Prognosen ein Kopf-an-Kopf-Rennen gezeigt, zeitweise lag die Opposition sogar vorn. Mit fortschreitender Auszählung hat Netanjahus rechte Allianz jedoch deutlich aufgeholt und hat inzwischen einen komfortablen Vorsprung vor ihren Gegnern. Für eine absolute Mehrheit in der Knesset fehlen dem Regierungschef noch lediglich vier Mandate.

Netanjahus Likud-Partei dürfte als stärkste Einzelkraft aus der Wahl hervorgehen – gerade werden ihr 27 Sitze prognostiziert, sechs mehr als der größten Oppositionspartei um Netanjahus Herausforderer Gadi Eisenkot. Der Regierungschef forderte in der Nacht eine „starke, nationale, rechte Regierung“. Eine Regierung, die auf arabische Parteien angewiesen sei, bezeichnete er als undenkbar. Zudem kündigte Netanjahu an, gemeinsam mit US-Präsident Donald Trump die iranische Bedrohung „ein für alle Mal“ beseitigen zu wollen.

Eisenkot erklärte hingegen, die Israelis hätten für einen politischen Wechsel gestimmt. Er kündigte an, eine eigene Regierung bilden zu wollen. Allerdings haben mehrere Oppositionsführer eine Zusammenarbeit mit arabischen Parteien ausgeschlossen. Damit bleibt offen, wie das Anti-Netanjahu-Lager eine Mehrheit organisieren könnte.

Die Wahlbeteiligung lag bei 77,7 Prozent und damit so hoch wie seit 1999 nicht mehr. Das endgültige Ergebnis steht noch aus. Besonders die noch ausstehenden Stimmen von Soldaten könnten die Sitzverteilung beeinflussen: Bei vergangenen Wahlen schnitten rechte Parteien unter diesen Wählern überdurchschnittlich gut ab, zu rechnen ist also mit einer weiteren Verbesserung für Netanjahu und seine Verbündeten. Allerdings umfassen die sogenannten Doppelumschlag-Stimmen neben Soldaten auch weitere Gruppen, etwa Diplomaten und Krankenhauspatienten.

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Mittlerweile hat sich auch US-Präsident Donald Trump in den Wahlkampf eingeschaltet. Kurz vor der Abstimmung hatte er Netanjahu auf seiner Plattform Truth Social ausdrücklich unterstützt und die Israelis zur Wahl des Ministerpräsidenten aufgerufen: „Wir müssen die Arbeit zu Ende bringen, die wir begonnen haben!“ Am Mittwoch erklärte Trump, er habe gehört, Netanjahu habe „sehr gut abgeschnitten“.

Für Netanjahu kommt eine Zusammenarbeit mit arabischen Parteien nicht infrage. Er bezeichnete es als „schlicht verboten“, eine Regierung zu bilden, die sich auf Parteien stütze, die er als antizionistisch einstuft. Zudem warf er ihnen vor, die Hamas zu unterstützen und israelische Soldaten als Kriegsverbrecher zu bezeichnen. Doch auch die Opposition steht vor einem Problem: Mehrere ihrer führenden Politiker haben eine Koalition mit arabischen Parteien ausgeschlossen.

rs

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20 Kommentare

  • Wie kann das sein? Der ÖRR sagte doch eine Bestrafung Netanjahus durch die Wöhler voraus.

    • Deren ideologisch tiefrotgefärbte Drecks-Reportagen über die Wahl in Israel guck ich mir gar nicht mehr an. Das gestern hat mir gelangt.
      Die hätten am liebsten einen Araber in der Knesset. Ekelhaftes Antisemitenpack.

  • Ach du liebes Lieschen, der hat den rechten Arm oben!!

    • Passt schon…

  • Mitten im Kampf gegen den Terror das Pferd zu wechseln, kann auch eine schlechte Idee sein. Netanyahu ist ein erfahrener Politiker mit einem ausgezeichneten Gespür für Außenpolitik. Solche Leute braucht es im Kampf Israels gegen seine Feinde und der Existenzwahrung Israels. Das Land steht seit seiner Gründung permanent im Existenzkampf. Israel hat daher große Erfahrungen im Umgang mit seinen Feinden. Deutschland fängt gerade an, diese Erfahrungen zu sammeln, ist aber nicht in der Lage, entsprechend zu handeln. Deutschland ist auf Grund seiner verfehlten Einwanderungspolitik akut im Innern gefährdet. Der Unterschied: Israel weiß sich dagegen zu wehren. Deutschland sollte sich also mit oberlehrerhaften Vorwürfen gegen Israel deutlich zurückhalten. Israel weiß zu überleben, Deutschland wird bald fremdregiert.

  • Gibt es in Israel denn auch Briefwahl?

  • Einfach weiter auszählen. Weiter. Noch weiter. Auszählen.

  • Das passt der deutschem Medienwelt aber gar nicht. Sollte Israel für seinen Vergeltungsschlag doch bestraft werden.
    Den zB. Deutschland nach dem NS2-Anschlag ins Gegenteil verkehrte.

    • Wenn ein AfD Politiker falsch parkt gibts Sondersendungen.
      Bei NS2/Corona verhindert man aktiv die Aufarbeitung.

  • Soviel dazu das er in seinem Land umstritten ist. er hat deutlich dazu gewonnen.

  • Das hat sich eben gerade in Sat1 Nachrichten gaaaaannnnz anders angehört, Netanjahu der Wahlverlierer…

  • Es wäre schlimm, wenn dieser Kriegstreiber weiterhin am Drücker wäre.

  • Eisenkot XD XD XD

    • Der schreibt sich aber Eizenkot.
      Warum das hier auch von AN immer wieder falsch nachgeplappert wird …?

  • was müssen das für Menschen sein die diesen Metzger wählen?

  • „Wir müssen die Arbeit zu Ende bringen, die wir begonnen haben!“

    Keine Ahnung an was die „arbeiten“, von denen hat noch keiner auch nur eine Stunde was produktives in seinem Leben geleistet, da kommen mir erhebliche Zweifel, aber die Früchte davon können wir hier in Europa ernten.

    MEHR MIGRATION! JUHU!

    Da unterstütze ich als Depp doch gleich mal Trump und Mileikowsky („Netanjahu“, der hat mit Semitismus soviel zu tun wie mein Hinterteil mit Erdbeereis herstellen), dann bekommen wir endlich mehr Goldstückchen! 😀

  • Für Israel ist Bibi besser als der Eizenkot, der Marokko Araber.
    Er wird Israel an die Araberpartei verraten.
    Aber macht einfach und Israel wird fallen. Leider.

  • Araber raus!
    Es kann ja wohl nicht angehen, dass Israel von Arabern infiltriert wird.
    Wieso sind die überhaupt als Parteien zugelassen?
    Welcher Idiot hat das initiiert?

    • Das läuft wie in Dtld.
      Die Islamisten haben sich eingenisted.
      Vertraue nie einem Araber/Türken, dem Islam.

      • Demokratien sind absolut die schwächsten Staatsformen der Welt.
        Der Scheiß hat schon so manchen Staat zur Strecke gebracht.
        Man kann sie hegen, pflegen und mit ihr leben, aber man darf sie niemals für ihre selbsterklärten Feinde öffnen.

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