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Bundeskongress

Wegen Maßnahmen gegen Israelhass: Linksjugend Berlin attackiert Linkspartei

Teile der Linksjugend werden beim anstehenden Bundeskongress der Jugendorganisation scharf gegen ihre Mutterpartei austeilen. Die Berliner Linksjugend hat etwa einen Antrag angebracht, der sich mit dem radikalen Parteiflügel solidarisiert.

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Die Linksjugend tagt im November in Berlin. (IMAGO/foto2press)

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Der Jugendverband der Linkspartei, die Linksjugend solid, trifft sich vom 6. bis 8. November zu seinem Bundeskongress in Berlin. Dort wird man sich, wie nun der Tagesspiegel berichtet, hart mit dem Kurs der Mutterpartei und einer angeblichen „medialen Hetzkampagne“ gegen die Linke – so nennt die Linksjugend es – ins Gericht gehen. Insbesondere in der Frage einer Positionierung zu Antisemitismus und Israelhass will man mit der Mutterpartei auf Konfrontationskurs gehen, so der Tagesspiegel.

So heißt ein Antrag etwa „Nationalfahnenverbot abschaffen“. Palästinenser-Flaggen sollen demzufolge auf Parteiveranstaltungen der Linken künftig erlaubt werden. Sie seien laut dem Antrag sogar erwünschter als Flaggen Deutschlands: Deutschland sei nämlich, wie laut Linksjugend auch Israel und die USA, ein genozidaler Staat. Ein Verbot von Palästinenser-Flaggen würde, so heißt es in dem Antrag, nationale Symbolik „imperialistischer und genozidaler Staaten wie der BRD, Israels oder der USA“ mit „antiimperialistischen und antikolonialen Befreiungskämpfen“ gleichsetzen.

Eingereicht wurde der Antrag von Dennis Sabisch und Jimi Herken, der sich zuletzt in einem Interview mit dem Stern mit dem linksextremen Rapper„Dahabflex“ solidarisiert und die Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp heftig kritisiert hatte.

In einem weiteren Antrag der gesamten Berliner Linksjugend, erklärt man seine Unterstützung für den radikalen Flügel der Partei: Unter dem Titel „Gegen die Hetze der bürgerlichen Medien und Parteien!“ will man die angebliche „Verleumdungskampagne“ gegen die Linke verurteilen, an der sich auch SPD und Grüne beteiligten. Antisemitismusvorwürfe gegen „Dahabflex“, der etwa wegen Zeilen wie „Yallah Yallah Intifada“ und „Death to the IDF“, welche weitgehend als Gewaltaufruf aufgefasst wurden, in der Kritik stand, seien, so die Linksjugend, diffamierend.

Auch der gut belegte Vorwurf, Ferat Koçak habe Verbindungen zum Remmo-Clan in Berlin, sei rassistisch motiviert, so die Linksjugend Berlin. Man solidarisiere sich mit Koçak. Auch Hannah Bruns, gegen die ein Parteiausschlussverfahren läuft, kann sich auf die Solidarität der Berliner Linksjugend verlassen. Bruns hatte auf einer Demonstration in Berlin unter anderem gesagt, eine Befreiung Palästinas ende erst „wenn Tel Aviv wieder in der Hand von Palästina liegt“.

Lesen Sie auch:

Ein Antrag der Linksjugend aus Rheinland-Pfalz geht weiter: Er will „jegliche Disziplinierungsmaßnahmen, öffentlichen Distanzierungen und Parteiausschlussverfahren“ gegen Mitglieder ausschließen, die sich „konsequent für Palästina“ engagieren.

jw

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20 Kommentare

  • Hoffentlich kommen alle Teilnehmer unbeschadet zu ihrem Kongress 😉 Es sollen ja bereits 1000 Busse von konservativen Parteien und Organisationen angemietet worden sein, um diese Veranstaltung auch mit „fröhlichen Festen“ zu verhindern….. oder irre ich mich ?

  • Linke/SED = Antisemiten.
    Der VS macht mit!
    Dobrindt geht in Deckung.
    Merz schweigt.
    Merkel lächelt dazu und reibt sich die Hände.

    • Ich ergänze:

      „Links ist vorbei. Es gibt keine linke Mehrheit und keine linke Politik mehr in Deutschland“, hatte Merz in München beim Wahlkampfabschluss seiner Partei gesagt.

      Er werde wieder Politik für die Mehrheit der Bevölkerung machen, die gerade denke und „alle Tassen im Schrank“ habe – und nicht „für irgendwelche grünen und linken Spinner auf dieser Welt“, führte Merz aus.

  • Diese linke Jugend ist unsere Vergangenheit!

  • Was soll man da noch sagen? Jetzt auch noch ausländische Fahnen auf den Parteikongressen? Es ist doch so offensichtlich was hier vor sich geht.

    – Berliner Linke holt 51% unter muslimischen Wählern. (Quelle: die Welt)
    – In Malmö Rosengård wählten 54% Sozialdemokraten (S), 41.2% die Linkspartei (V) und 1.4% die Grünen (MP) = 96.6%

  • wird der kongress in gaza stattfinden?
    dies wäre doch der einzig passende ort dafür.

    • Am Besten ohne Rückflug.

  • Das kranke daran ist, dass der VS, Dobrindt, Merz dazu schweigen.

  • Wow, Deutschland ist ein „genozidaler Staat“! Fragt sich nur, an welcher Bevölkerungsgruppe der Genozid stattfindet.

  • ‚Unsere Demokratie‘ wie man sie kennt und verachtet.

  • Na da hat der Verfassungsschutz ja alle Hände voll zu tun. Am Besten gleich mit Gefängnisbussen zum Veranstaltung Vorfahren!!!

  • „Linksjugend“ sind die ganz großen geistigen Verlierer dieser Zeit, dabei sind die pathologischen Symptome schon unberücksichtigt.

  • Das ist kein Jugendverband sondern eine Jugendbande und zwar eine kriminelle.
    Bin gespannt, ob bei dieser wirklich schon linksextremistischen Bande auch ein Verbot erwogen wird.
    Mein Tipp: Wahrscheinlich nicht.

  • Jung und radikal. Daraus formt sich die neue RAF. Vorher wird noch der Straßenkrieg geübt. Am 31.10. ist Krieg auf deutschen Straßen angesagt. Linke sind schon fleißig am Basteln. Keine Weihnachtsgeschenke, sondern Molotow-Cocktails u.a. Irgendwie auch ein Weihnachtsgeschenk. An den schlafenden Michel. Der liegt im Tiefschlaf und wählt weiterhin links (Altparteien).

  • Alle können nur noch „scharf“ …. ansonsten können alle nichts!

    • Alle blöden „Schafe“ rennen den Hammeln hinterher.

  • Die Habeck Jugend @ work.

  • Die jungen radikalen SED-Antisemiten greifen die älteren radikalen SED-Antisemiten in der SED an … BRD 2026.

    Wahrscheinlich werden die Clans da demnächst für Ordnung sorgen.

  • Jeder Antisemit bitte One Way ins Westjordanland..

  • Was haben deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht?

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