Anwerbeabkommen
„Haben dieses Land mit aufgebaut“: Merz irritiert mit Aussage zu türkischen Gastarbeitern
Bundeskanzler Merz hat der türkischen Gemeinde eine wichtige Rolle beim Aufbau der Bundesrepublik zugeschrieben. „Sie haben dieses Land mit aufgebaut“, erklärte er beim 65. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens. Die Aussage stößt auf Kritik.
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Festakt zum 65. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens die Leistungen türkischer Gastarbeiter gewürdigt. Sie hätten Deutschland wirtschaftlich und kulturell geprägt, sagte Merz am Dienstag in Berlin. Zugleich bezeichnete er die Geschichte der türkischen Einwanderung als Beispiel gelungener Integration.
„Türkische Gastarbeiterinnen und Gastarbeiter haben die industrielle Substanz unseres Landes mit aufgebaut“, sagte Merz am Dienstag. Das Ruhrgebiet wäre in den damaligen Jahrzehnten ohne die erste Generation nicht so wohlhabend geworden. Die Arbeiter hätten „oft mit ganz außergewöhnlichem Fleiß“ zum Wohlstand beigetragen und die Infrastruktur geschaffen, in der die Deutschen heute lebten, fügte er hinzu.
Auch das kulturelle Gesicht der Bundesrepublik hätten sie tiefgreifend mitgestaltet. Aus den zunächst als Gäste angeworbenen Arbeitskräften seien Einwanderer und schließlich Deutsche geworden. „Sie holten ihre Familien nach Deutschland. Sie zogen in die Innenstädte. Sie gründeten Lebensmittelläden. Sie gründeten Teestuben. Sie erfanden bekanntlich den Döner“, sagte der Kanzler.
Später bekräftigte Merz seine Aussagen in einem Beitrag, den er am späten Abend auf der Plattform X veröffentlichte. Auch dort dankte er der türkischen Gemeinde und betonte ihre besondere Bedeutung für den Aufbau der Bundesrepublik. „Sie haben dieses Land mit aufgebaut, geprägt und die Infrastruktur des Wohlstands geschaffen, in der wir heute leben“, heißt es da.
Doch Merz sorgte mit seinen Aussagen auch für Unverständnis. Kritische Kommentatoren werfen ihm unter anderem eine ahistorische Sichtweise auf die Geschichte der Bundesrepublik vor. Die staatlich organisierte Anwerbung türkischer Gastarbeiter begann erst 16 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
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Merz ist nicht der einzige Politiker seiner Partei, der diese Sichtweise auf die Geschichte vertritt und verbreitet. Bereits zuvor hatten sich der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst und ein Jahr zuvor Bundesaußenminister Johann Wadephul ähnlich geäußert.
Wadephul hatte gegenüber der türkischen Zeitung Hürriyet damals erklärt, es seien Menschen aus der Türkei gewesen, die das „Wirtschaftswunder“ möglich gemacht haben – „sie haben das moderne Industrieland Deutschland mit aufgebaut.“ Das sei „viel zu lange nicht ausreichend gewürdigt worden“, ließ er sich weiter zitieren (Apollo News berichtete).
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Hat sich jemals ein Politiker bei der einheimischen Bevölkerung für die Leistungen bedankt, die sie für Zuwanderer erbracht hat?
Natürlich nicht. Die Türken haben doppelt so hart gearbeitet wie alle anderen zusammen.
Nein der Deutsche ist ja Nazi. Da ist nur die Kohle gut die man rausleiern kann.
Ein Nazi, der Bürgergeld auszahlt an jeden, der A…. sagen kann.
Ich kenne nur tausende Italiener, die hier bei uns als Gastarbeiter das Land aufgebaut haben.
Richtig. Haben sich die Unionsleute eigentlich schon einmal bei denen bedankt?
Pinocchio…..Hau endlich ab in Rente und lass kompetente Leute an die Regierung ! ! ! ! ! ! ! 💙💙💙💙💙
Gastarbeiter haben zum heutigen noch immer vorhandenen Wohlstand ebenso beigetragen wie Deutsche auch.
Nur schulden wir ihnen keinen besonderen Dank.
Nein auch die haben das Land nicht aufgebaut. Alle Gastarbeiter kamen nach so gut wie beendeten Wiederaufbau nach Deutschland.
Waren auch Spanier, Portugiesen ….
Soll er das bei dem Anlass sagen? Kannst Du lesen? Natürlich haben die mitgeholfen und das war wichtig und gut! Aber hier sind halt wirklich zuviele Ausländerfeinde am Werk, die nicht bis 3 zählen können. Schaut euch mal heute auf Baustellen um – ohne Zuwanderer würde hier aktuell gar nix passieren!
Hier geht es aber nicht um aktuelle Baustellen, sondern um den Wiederaufbau nach dem Ende des WK 2.
Wenn wir Ausländerfeinde sind…warum kommen dann soviele Ausländer noch nach Dtld?
Weil es Cash gibt und Wohnung Sie Experte und für die, die zum Arbeiten kommen gibt es gut bezahlte Jobs – noch 🙂 Nicht aufregen!
Ohne einheimische Fachleute auch nicht.
Da ist was dran, aber intressanterweise finden die Türken mittlerweile auch, dass es in Deutschland zu viele Ausländer gibt. Und vorallem finden sie es gar nicht gut, dass sie DAS Land, das SIE ja mit aufgebaut haben, jetzt mit Syrern und Afghanen teilen müssen! Überhaupt nicht gut!
Türken sind oft ziemlich rechts.
Mit „hier” ist evtl. das Forum hier gemeint nicht D. 🙂
Don‘t feed the troll!
Gott bist du hohl. Die Türken kamen als Letzte Gastarbeiter ins Land. Und das vor allem weil es zu der Zeit in der Türkei Massenarbeitslosigkeit gab und sie herkamen um Geld zu verdienen nicht aus Nächstenliebe zu Deutschland. Das war damals schon ein Fehler. Kurz nachdem die Gastarbeiter kamen bildeten sich erste Parallelgesellschaften. Die Probleme gab es erstmalig mit den Türken. Und das setzt sich bis heute fort.
Die vorhandene nationale Erzählung soll multikulturalisiert werden.
Richtig! In 10 Jahren gehört dieses neue Märchen zum Geschichtsunterricht in den Schulen und kein Mensch wird sich noch an die Aufbauleistung der Nachkriegsdeutschen und das Wirtschaftswunder erinnern. Dekonstruktion der deutschen Geschichte. Läuft! Und ich könnte kotzen!!
Was wäre dieses Land nur ohne Döner
Dann würde ich hier in Kreuzberg noch irgendwo ein deutschen Imbiss finden, wo ich eine Bockwurst kaufen kann.
Besser als Hammelburger
Also ich mag Döner! Ist ja auch eine deutsche Erfindung!
Schöner
Vielleicht noch etwas schöner! 😉
Oder ohne „Ehrenmorde“, ohne den Gestank von ausgedünstetem Knoblauch und Kreuzkümmel, ohne immer zu lautes Geschrei bei Tag und Nacht oder eine ebenfalls immer zu laute „Musik“, die klingt, als würden Hunde und Katzen mit der Tischkreissäge frisiert…
Das ist aber platte Fremdenfeindlichkeit und Klischees. Haben sie schon mal einen „Biodeutschen“ Prolo neben sich im Bus gehabt, so einen mit fettem Bierbauch, der im Sommer mit Trägershirt vor sich hin transpierierte und nach Salami gestunken hat? Und deutsche Schlager a la Herzbuben oder Flippers ist sicher genauso schlimm zu ertragen, vor allem weil man deren Texte versteht, im Gegensatz zu türkischer Musik! Also bitte nicht auf dem Niveau!!
in erster Linie kamen die um dem ärmsten Anatolien zu entfliehen und haben grundsätzlich und fast ausschließlich unter Tage gearbeitet. Immerhin haben sie gearbeitet für ihr Geld und haben nicht die Hand aufgehalten.
Sie haben hier gearbeitet und Ihre Kultur verbreitet.
Aber sie haben weißgott nicht das Land mit aufgebaut.
Man sieht in welcher Blase ein Merz lebt, wenn er diesen unwahren Quatsch wiederholt. Er hat nicht einen Artikel gelesen in denen diese Aussagen bei seinen Vorrednern widerlegt wurden.
Wenn Friedrich nicht so ein Ehrenmann wäre, dann würde man denken er lügt nur um zu lügen.
Diese an Lügen grenzenden Verdrehungen und Falschdarstellungen verschlagen einem fast den Atem. Aber eins nach dem anderen:
1. Rechnen, Herr Merz, rechnen! 65. Jahrestag heißt, das Abkommen trat 1961 in Kraft. Da war das „Wirtschaftswunder“ schon abgeschlossen und 1961 fing der Niedergang des Ruhrgebiets bzw. das Zechensterben an. Auch das, Herr Merz, wollen wir doch nicht den Türken anrechnen.
Das ist die neue Geschichtsschreibung der Altparteien. Man hat das deutsche Wählervolk aufgegeben, weil die ohnehin zur AfD abwandern, und sucht sich nun ein neues Wählervolk. Aber das wird nicht klappen, denn die wählen die Linken und nicht die Union. Siehe Berlin.
„Auch das kulturelle Gesicht der Bundesrepublik hätten sie tiefgreifend mitgestaltet.“ Wie wahr.
Er sollte mal sehen, wie demnächst noch ganz andere Gesichter umgestaltet werden.
Es waren auch die Osmanen, die bei Waterloo zusammen mit den Preußen Napoleon besiegt haben. Nach der Reichsgründung unter Otoman Bismürk stiegen die Deutschen zur Großmacht auf. Karliman Bünz erfand den Verbrennungmotor. Im Weimarer Sultanat entwarf Waltman Gröpüs eine neue Architektur. Mit dem Siegtor von Helmütmen Rün im Endspiel von Bern gewann Deutschland seine alte Größe zurück. Teşekkürler, Türkiye!
🤣 Das ist der Kommentar des Tages!
Yunus Gütenberk – Buchdruck, Konraddin Zuseoğlu – Computer, Rudolf Paşa Dizel – Dizelmotor, Filip Reisçelik – Telefon, Ferhat Braun – Fernsehröhre … Was wäre die Welt nur ohne Türken.
Einen habe ich noch: Özlem Türeci und Uğur Şahin – mRNA-Impfstoff gegen COVID-19.
Der letzte war leider kein Scherz.
Leider lustig.
Bei Merz wundert mich gar nichts mehr!
„Für die flüchtlingsbezogenen Zahlungen [an die Türkei] seit ca. 2015 liegt der deutsche Anteil (direkte Mitgliedsbeiträge + anteiliger EU-Haushalt + bilaterale BMZ-Mittel) im Bereich mehrere Milliarden Euro.“ (KI)
Hat sich da eigentlich schon mal ein türkischer Politiker bedankt?
Man kann ja mal die Türken fragen, was Sie davon halten den Doppelpass abzuschaffen. Eine zweite Heimat Türkei braucht doch niemand oder? Auf die Antworten bin ich gespannt.
Man sollte die Türken, die ja „so viel getan haben für uns“, auch mal fragen wie sie das finden, dass so viele Syrer, Afghanen, Eriträer, Libanesen, Kongolesen, Marokkaner, Tunesier…………….hier leben! Ich kenne die Antwort. Merz wäre erschüttert!
Dass er was gegen die eigene Bevölkerung hat, merkt man ganz deutlich.
Ich denke die Trümmerfrauen haben 1000x mehr geholfen als die Islamisten des Herrn Merz.
DESHALB mein Kommentar mit dem 50 Pfennig Stück .
Dort ist ne Abbildung einer Trümmerfrau .
…und das ist Schwachsinn, Scheißß.
Nix Trümmerfrau.
Nicht aufgeben, einfach mal lesen.
„Geschaffen wurde die bekannte Abbildung der Baumpflanzerin 1949 im Nachgang der Währungsreform 1948 von Gerda Jo Werners Mann für einen Gestaltungswettbewerb, den das damals zuständige Direktorium der Bank deutscher Länder (später: Deutsche Bundesbank) ausgeschrieben hatte. Für die 50-Pfennig-Münzen wurde ein unpolitisches Motiv gesucht.[10] Um sich an dieser Ausschreibung beteiligen zu können, nahm Richard M. Werner eine bereits vorhandene Serie von Aktzeichnungen, die er von seiner Frau angefertigt hatte, und ergänzte die Darstellungen kurzerhand mit verhüllenden Tüchern sowie dem Eichensetzling in ihren Händen.“
„Zugleich bezeichnete er die Geschichte der türkischen Einwanderung als Beispiel gelungener Integration.“
Die ist so gut gelungen, dass es nach so vielen Jahren immer noch Türken gibt, die kein deutsch sprechen.
Ein türkischer Gastarbeiter kann doch niemals ein deutscher Bürger werden. Wenn ich in die Türkei auswandere, kann ich doch kein Türke werden. Ich habe doch deutsche Eltern. Die in Deutschland integrierten Ausländer sollen gerne hierbleiben. Es sind aber keine Deutschen. Ich bleibe doch auch Deutscher, egal wo ich lebe,
Der erste Satz ist einfach Unsinn.
Nein, ein Einwanderer kann durchaus Deutscher werden. Dafür muss die deutsche Sprache erlernt und die europäische Kultur verinnerlicht werden. Viele haben das geschafft, zumeist unter großen Mühen. Wir müssen genauer hinschauen lernen und die Anstrengung der Integrierten würdigen – sowie zugleich die Ausschaffung von illegalen Zuwanderern voranbringen.
SIE vielleicht, und das ist eigentlich schade, denn solche „Deutschen“ sollten eine Zeitreise ins 1933-45 Zeitalter machen…Das ist einfach nur dummes Geschwätz. Wer lange hier lebt, sich nichts zu schulden kommen lässt und hier sich integriert, kann selbstverständlich Deutscher werden, und ist das auch dann! Auch die Deutschen die in die USA gingen sind irgendwann US Amerikaner geworden. Klar, manche Mentalität bleibt. Aber so ein Pauschalsatz ist sowas von entweder nur dumm oder braun durchseucht…suchen Sie es sich aus, Holger P.
Bei den ostdeutschen Facharbeitern die nach der Wende jahrelang gen Westen gependelt sind und deren Frauen die die Kinder faktisch allein groß gezogen haben, hat sich auch noch keiner bedankt.
Nehmen wir an, er hält seine Aussage für wahr. Was will er den Türken damit sagen?
Sehr her, die Industrie, die ihr mit aufgebaut habe, die demontiere ich gerade wieder?
Das ist wie ein Schlag ins Gesicht. Daher verstehe ich seine Intention nicht.
Das Anwerbeabkommen entstand im Wesentlichen auf Druck der USA, die die arme und unruhige Türkei als Nordflanke der Nato stabilisieren und dazu die Arbeitslosen von der Straße holen wollte. Die deutsche Regierung war gar nicht besonders brgeistert.
Diese Aussage des Bundeskanzler Merz ist eine absolute Klatsche für alle Trümmerfrauen und fleißigen Deutschen, die ihr Land wieder aufgebaut haben.
Als würde es nicht genügen das wir über das Jetzt – und die Zukunft -belogen werden.
Die Trümmerfrauen und gleich danach Deutsche Kriegsheimkehrer haben das Land wieder aufgebaut,als die Wirtschaft wieder lief waren zu wenig Arbeitskräfte vor Ort dann kamen Italiener Türken usw….
Mit dieser Aussage reiht er sich zu Claudia Roth ein, denn diese hatte ja auch behauptet die Ausländer hätten Deutschland wieder aufgebaut.
Meines Wissens waren die Trümmerfrauen 1945 Deutsche – aber es kann ja sein, daß nach heutigem Sprech Fake News im Unterricht verbreitet wurden.
Man kann das alles nicht mehr fassen.
Wer hat deutschland aufgebaut???? Leute wie mein Großvater, Großmutter und Großtanten, die aus Ostpreußen vertrieben wurden. Sie haben deutschland in den ersten 16 Jahren danach wieder mit aufgebaut. Mein Großvater hat mir die Geschichten erzählt, da war deutschland schon längst wieder aufgebaut bis die kamen.
Also wenn wir in die Geschichtsbücher sehen, dann war das Abwerbeabkommen mit der Türkei und die steigende Zahl von gastarbeitern eher hinderlich. denn mit ihrem Einzug in Deutschland endete der „Wirtschaftsboom“. Es ist also genau umgekehrt.
Was sie gemacht haben, den Islamismus importiert und Sie Herr Merz unterstützen das auch noch!