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Berlin

„Wohnortnahe“ Kiez-Kantinen: Rot-Grün-Rot will staatlich subventioniertes Essen ausgeben

Linke, Grüne und SPD wollen laut Sondierungspapier in Berlin öffentlich geförderte Kiezkantinen einführen. Noch im August verglich ein SPD-Abgeordneter die Pläne mit der DDR und warnte vor Konkurrenz für die Gastronomie.

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Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp (links) will staatlich finanzierte Kiezkantinen in Berlin einführen (IMAGO/Anadolu Agency)

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Rot-Grün-Rot will in Berlin staatlich geförderte Kantinen einführen, in denen Bürger günstig essen können. Das geht aus dem am Samstag vorgestellten Sondierungspapier von Linken, Grünen und SPD hervor. „Familien brauchen gute Angebote vor der Haustür. Wir wollen zeitnah mit einer ersten Kiezkantine starten“, heißt es auf Seite 15 des Papiers.

Ziel sei die „wohnortnahe Versorgung“ der Berliner mit „bezahlbarem und gesundem Essen“. Die Mahlzeiten sollen in öffentlich zugänglichen Begegnungsräumen angeboten werden. Konkrete Preise, die Zahl der geplanten Kantinen und die Kosten nennt das Sondierungspapier nicht.

Die Idee stammt aus dem Wahlkampf der Linkspartei. Sie fordert öffentlich finanzierte Kantinen, in denen jeder Berliner unabhängig von seinem Einkommen für drei Euro eine warme Mahlzeit bekommen soll. Dafür hatte die Partei jährlich rund 20 Millionen Euro veranschlagt. Mindestens 20 Kantinen mit insgesamt 14.000 Mahlzeiten täglich sollen so entstehen.

Noch am 27. August hatte der SPD-Abgeordnete Lars Düsterhöft im Berliner Abgeordnetenhaus vor dem Vorhaben gewarnt. „Man braucht aber nicht die staatlich finanzierte Konkurrenz um die Ecke“, erklärte er mit Blick auf die ohnehin angespannte Lage der Gastronomie. Auch die staatliche Festlegung der Essenspreise kritisierte Düsterhöft scharf.

„Genau das hat die DDR auch schon mal gemacht“, sagte er. Das sei eine Politik gewesen, die das Land ruiniert habe. Die Linke wolle die Berliner mit Konzepten von Walter Ulbricht und Erich Honecker überzeugen. Allerdings hatte sich der Berliner SPD-Landesparteitag bereits im Mai auf Antrag der Jusos für öffentlich finanzierte Kiezkantinen ausgesprochen.

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113 Kommentare

  • Klar, wenn ganz Berlin ein Armenhaus wird, müssen auch öffentliche Suppenküchen her. Aber bitte halal.

    • Das Einzige was in Berlin bald noch funktioniert sind die Suppenküchen.

      • Frenk: Vermutlich nicht einmal das.

        Irgendwo muss ja auch das Geld für diese Suppenküchen herkommen, und sei das Ambiente und Essen noch so billig.

        Ich sehe schon die DDR-4-Klassen Gastronomie vor mir:

        Wobei es bei Rot-Grün-Rot – falls überhaupt – nur für Preisklasse 1 reichen wird:
        Bockwurst, Bier, Brause, Blechbesteck u.ä. an einen ungedeckten Kunststofftisch; Serviette muss mitgebracht werden ….

      • Das glauben Sie doch selbst nicht. Auch die Suppenküchen werden in kürzester Zeit demoliert, verdreckt und vollgeschissen sein.

        • Da können Sie einen drauf lassen.

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        • Kloppos Dentist: Und wie bei vielen Tafeln werden die, für die sie eigentlich gedacht waren, weg gedrängt durch Migranten – und Ukrainern.

          Die ihr Geld lieber für anderes ausgeben.

          Etlicher Betreiber von Tafeln haben bereits darüber berichtet.

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      • Barber-Shops, besser Barbaren-Drogen-Waffen-Shops an jeder Ecke. Läuft.

    • An das mit dem „halal“ glaub‘ ich nun nicht so recht aber wie auch immer – der Artikel ist schon etwas älter aber er lädt zum nachdenken ein. Vielleicht könnte eine Informationsreise…? Wir haben einige schöne Strände und hinreichend weitere Informationen zum Thema „Vergesellschaftung“…
      https://phnompenhpost.com/national/villagers-request-chief-pledges-preserve-khmer-rouge-canteen/
      Apropos – die Ära der Khmer Rouge dauerte gerade mal rund drei Jahre, kostete bis zu dreissig Prozent der Bevôlkerung fas Leben…

  • Armenküchen als Angebot der Stasi-SED. Aufschlussreich.

  • Kann man das auch über Lieferando nach Hause bestellen?

  • Nun, sie arbeiten ja hart daran, es sich mit der Mehrheit der Gewerbetreibenden in Berlin zu verscherzen …

  • Rot-Grün-Rot will Berlin resozialisieren, sehr gut! Die Hauptstadt hat es dringend nötig. Sie haben bloß leider missverstanden, dass Resozialisierung nicht bedeutet, den Sozialismus wieder einzuführen. Im Gegenteil.

  • Eine weitere Verschleuderung von Steuergeldern, denn das Geld wächst nicht auf Bäumen.

  • Und zahlen wird das Essen, der bayrische und Baden-Württembergische Arbeiter und Angestellte. Genial diese Berliner Wiedergänger der Kommunisten des Antifaschistischen Schutzwalls.

    • Ich finde das als „Gerechtigkeit“; den Arbeitenden wegnehmen, den Faulen geben.

      • Also wie immer im Sozialismus.

        Und die Grüninnen und Kommunisten fliegen dann wieder auf Steuerzahlerkosten nach Malta zum exzessiven Hummer-Fressen.

        • Dieser Futterneid…

          Hummer bekommst du für 12 bis 15 Euro an der Fischtheke. Gönn dir doch auch mal so einen Meereskäfer und dann vergehen dir vielleicht ein bisschen diese nervigen Minderwertigkeitskomplexe.

          -17
    • Das ist es, was dich daran stört? Dass die Leute in diesen beiden Geberländern, die so viel leisten, ein paar Euro für ein wirklich so billiges Projekt abgeben müssen?

      Das ist ja Futterneid per Definition.

      -43
      • Die sind verrückt!
        Der Länderfinanzausgleich nach Berlin muss sofort eingestellt werden!!

        • Es gibt keine feste behördliche Gesamtzahl nur für klassische „Suppenküchen“, da die Übergänge zu Tagesstätten, Obdachlosenunterkünften und Kirchengemeinden fließend sind. Das Netzwerk ist jedoch riesig:
          • Die Berliner Tafel beliefert über ihr Kernprogramm („Klassik“) mehr als 400 soziale und karitative Einrichtungen in der Hauptstadt mit Lebensmitteln.
          • Ein Großteil dieser 400 Einrichtungen nutzt die Lebensmittel, um daraus warme Mahlzeiten vor Ort zuzubereiten (darunter klassische Suppenküchen, Frauenhäuser, Notübernachtungen und Geflüchtetenunterkünfte).
          • Zu den bekanntesten großen, eigenständigen Suppenküchen gehören beispielsweise die der Franziskaner in Berlin-Pankow (die wöchentlich an 6 Tagen Hunderte Menschen versorgt) oder die verschiedenen Stationen der Caritas, der Stadtmission und privater Initiativen in Bezirken wie Neukölln und Kreuzberg.

          8
        • In Berlin ist das Tafel-System über die Berliner Tafel e. V. und die Aktion „LAIB und SEELE“ organisiert. Es gibt aktuell:
          • 48 reguläre Ausgabestellen
          • 7 Interim-Ausgabestellen (temporäre Pop-up-Stationen)
          Insgesamt gibt es also 55 feste Anlaufstellen im Stadtgebiet, bei denen bedürftige Menschen monatlich rund 60.000 Mal Lebensmittel direkt für zu Hause abholen.

          6
        • Berlin bekommt beim Länderfinanzausgleich in absoluten Zahlen das meiste Geld (ca. 3,94 Milliarden Euro) pro Jahr.

          Betrachtet man den pro Kopf bzw. den gesamten Saldo inklusive aller untersuchten Bundeszuschüsse, steht Bremen an der Spitze (fast 2.800 Euro Plus pro Einwohner), gefolgt von Berlin mit rund 1.800 Euro Plus pro Einwohner.

          Dafür arbeiten wir, damit sich die linksversifften Shithols Deutschlands einen faulen Lenz machen können.

          6
        • Der kopiert was von der KI und versteht es nicht mal.

          -4
        • Verrückt ist es deine Fantasieforderungen im Internet abzustussen. Und ich hätte dir fast noch versucht zu erklären wie der deutsche Binnenmarkt zwischen Berlin und Bayern funktioniert. Aber einem der so dumm ist zu versuchen etwas zu erklären, das wäre wirklich verrückt.

          -9
      • „Ein PAAR Euro“… Warum müssen Kommunisten immer so scham- und skrupellos LÜGEN, während sie sich hemmungslos privat bereichern?

        • Frag das doch einen Kommunisten.

          -7
      • Das ist wie immer linker Scheißdreck..
        Ich kann diesen Gehirnamputierten Rotz von dreckigen linken Antisemiten nicht mehr hören, maximal serioes !!!

        • Ja dann such dir doch endlich ein anderes Hobby wenn du für das Politische zu dumm bist.

          -8
  • Bestimmt kommen da auch Sterneköche vorbei?

  • Sie planen also schon staatliche Suppenküchen und Armenspeisungen. Der Berliner wird sie auch brauchen, wenn die mit der Stadt fertig sind.

  • … für den Remmo-Clan direkt vom Käfer in München …

  • „Bitte warten, Sie werden platziert“

  • Das schafft auch Wohnraum, Genossen: Eine vergesellschaftete Zweizimmerwohnung, von der Bourgeoisie zuvor noch dekadent mit eigener Küche bewirtschaftet, wird so zum solidarischen Wohnkonzept für drei Parteien. Moment, hat denn noch niemand über Kiez-Badeanstalten nachgedacht?
    Freundschaft!

  • Wir waren das Powerhaus der EU und teils der Welt aber jetzt kann man in der Hauptstadt der BRD sein Essen nicht mehr bezahlen? Denkt mal hart nach…

    • Glaubst du „Powerhaus“ bedeutet, dass hier jeder Prolet von goldenen Tellern essen kann?
      Jede Gesellschaft hat Arme.
      Es ist sogar wichtig für eine reiche Gesellschaft, dass sie Arme hat. Das macht den Leistungsdruck erst möglich, wie schon Karl Marx erkannt hat.
      Möchtest du das mit dem „hart nachdenken“ nicht erst mal selbst versuchen.

      -16
      • Brauchst du einen goldenen Teller zum essen?
        Berlin wird mit allem versorgt was es braucht.
        Umso mehr man versorgt, desto größer wird die Armut.
        Arbeitsfähige Menschen bekommen Miete, Umlagen plus Lebensunterhalt, gehen zur Tafel und in die „Suppenküchen“, kleiden sich für wenige Euro in den Rotkreuzläden ein – warum sollten die sich eine Arbeit suchen wollen?
        Siehste doch an dir, dass das kein Taug hat.

        • Maximus Beklopptus, du bist nicht ganz dicht in der Birne.

          0
        • Ihre „Arbeit“, ihre Funktion ist eben die Wertsteigerung. Ein Arbeitsloser der Wohnraum verbraucht steigert somit den Wohnraumwert der übrigen Wohnungen. Ich wäre an deiner Stelle still was also „Taug“ hat und was nicht, sonst findest du dich ganz schnell bei den Globalisierungsverlierern in der Sozialwohnung.

          -8
      • MARXimal unseriös, Ihre verlogenen Parolen.

        So ist er, der Dummbeutel bobby.

        • Ach wo ist denn die Lüge. Das sind auch nicht „meine Parolen“, das sind die Fakten.

          -9
      • Fuer solche Aussagen sollte man dir aufs Maul …

        • Sich angesprochen gefühlt?

          -5
  • Vegane Armenküche… klasse!

    • 👍👍👍

  • „Konkrete Preise, die Zahl der geplanten Kantinen und die Kosten nennt das Sondierungspapier nicht.“

    Völlig unausgegorenes Konzept. Solange keine Pedikürenecke angeboten wird, wird es nicht von der geknechteten Bevölkerung nicht angenommen.

  • …und das Ganze natürlich halal.

    • Das in den USA jeder Lebensmittelhersteller quasi erpresst wird koscher zu produzieren, was quasi dieselbe Praktik ist, scheint die Hysteriker hier dann weniger zu stören.

      -14
      • Der wieder. War oft in den USA, da wird erstaunlich viel Schwein gegessen.

        • Eben. Gerade in den Südstaaten!

          5
        • Erstaunlich, wie man so dumm sein kann, wie dieser Earp7.

          „Flugzeuge fliegen mit Kerosin“
          „blablabla ich fahr aba mein Auto und des braucht kein Kerosin“.

          Der alte Spruch von den Äpfeln und den Birnen und er ist zu blöde das zu verstehen.

          Wow….

          -7
      • Antisemitischer Quatschkopp!

      • Ihr Nickname ist rotzfreche kommunistische Täuschung!

  • Auch für Bio Deutsche?

    • Wenn noch was übrig ist. Was meist vergessen wird: Die Rechte der Einen sind die Pflichten der Anderen. Die Anderen, das ist die von Ihnen genannte Gruppe.

    • Na, Atlas, wieder da?

    • Deinen Stuss hält man im Kopf nicht aus.

      • Du hältst selbst einfachste Sachlagen „im Kopf nicht aus“ weil du gar nicht die geistigen Fähigkeiten hast sowas zu verarbeiten. Von Natur aus hättest du gar nicht lesen lernen dürfen. Du schädigst dich nur selbst. Leg dich besser zur Ruhe, damit du morgen früh fit bist um zu arbeiten.

        -10
    • Wozu rotzen Sie Ihren kommunistischen Unfug hier ab?

      • Weil dieser arme Irre kein anderes Ventil findet.
        Jeder andere Blog mit Selbstachtung würde ihn sperren und draußen auf der Strasse hätte er noch keine zwei Sätze geäußert, da wären es auch schon seine letzten gewesen. Ich meine, der könnte doch nicht mal unfallfrei Brötchen kaufen gehen. Die Verkäuferin sagt „das macht 3,50“ und er antwortet „Du dumme Ziege, seit wann machen Brötchen Geld?“ – zack, hätte er von links und rechts eine sitzen. Es wäre völlig egal wo der auftaucht, Watschen wären ihm sicher. Der ist 100% inkompatibel mit allen Lebensformen.

  • Die Kosten? … – Bayern.

  • – Solijanka –
    Rauf und runter, bis zum Abwinken.
    Mo.- Do. Solijanka als Hauptspeise, Nachspeise Solijanka
    Fr. – Sa. Solijanka als Nachspeise, Hauptspeise Solijanka

  • Wieso Suppenküchen?
    Gulaschkanonen reichen auch. Ein Tag Gulasch, am nächsten Erbsensuppe
    und dann wieder von vorne.
    Ist auch gut zu händeln wenn 2029 der Spannungsfall ist und die jungen Burschen
    Kohldampf haben.

  • In Paris sind die “Kommunisten” beim Einkaufen noch fortschrittlicher 😱

  • Arbeitnehmer die vom Arbeitgeber kostenloses Essen bekommen, müssen es versteuern … geldwerter Vorteil 😇😇

    • Kann man dann ja vom Hartz abziehen.

  • Die Linken reißen alles an Boden und stellen sich mal wieder als Wohltäter hin. Nur zahlen sollen es die Anderen.

  • In Polen gibt es seit 130 Jahren die sogenannten Milchbars. Kantinenähnliche Einrichtungen mit Selbstbedienung, in denen einfache, preiswerte, staatlich subventionierte Essen angeboten werden. Kosten für Krautwickel oder Piroggen umgerechnet 4,50 €, dazu chłodnik, ein sehr schmackhafter Rote-Bete-Salat für 1,50 €. Die geplanten Kantinen sind also nichts ungewöhnliches.

    • Aber „unabhängig vom Einkommen“, wie im Artikel beschrieben, macht jetzt nicht wirklich Sinn.

    • Wir sind hier aber nicht in Polen.
      Und das diese Sozialisten-Scheiße nicht funktioniert, beweist der polnische EU-Finanz-Bedarf.
      Was Berlin für Deutschland ist, ist Polen für die EU – also letztendlich auch für Deutschland, weil wir das meiste einzahlen.

  • Naja, in meiner Stadt sind die Hotels vollgestopft mit „Flüchtlingen“ und es ist nicht rauszufinden, ob es da Vollpension oder nur Halbpension gibt.

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