Werbung:

England

„Indirekte Islamfeindlichkeit“: Grüne Muslime kritisieren Alkohol auf Veranstaltungen als islamophob

Die Gruppe der Muslime bei den Grünen in England und Wales hat einen Leitfaden veröffentlicht, in dem zahlreiche Dinge als islamophob beklagt werden: Dazu gehören fehlende Gebetsräume in Schulen, Veranstaltungen mit Alkohol und Kritik am Koran.

Muslime beim öffentlichen Gebet in London bei einer religiösen Prozession. (IMAGO/SOPA Images)

Werbung

Veranstaltungen mit Alkohol, Kritik am Koran und an dessen Frauenbild: Laut der muslimischen Gruppe bei den Grünen in England und Wales sind das Kennzeichen einer islamfeindlichen Gesinnung. In einem ausführlichen Statement, das vor einigen Wochen veröffentlicht wurde, werden konkrete Beispiele genannt, wie Mitglieder der Grünen-Partei „anti-muslimischen Hass“ und „Islamophobie“ erkennen können.

Antimuslimischer Hass wird von der muslimischen Gruppe als „gezielte Feindseligkeiten, Gewalt oder Diskriminierung, die sich gegen Einzelpersonen oder Gruppen richten, allein weil diese Muslime sind oder als solche wahrgenommen werden“ definiert, zum Beispiel, weil sie eine Kufiya tragen würden. Dieses auch „Palästinenser-Tuch“ genannte Tuch wird in dem Statement als Teil von „kulturellen Merkmalen der globalen Mehrheit“ bezeichnet.

Angebliche Islamophobie wird hingegen breiter definiert. Antimuslimischer Hass sei Teil der Islamophobie, jedoch umfasse diese auch „kulturelle, politische und institutionelle Vorurteile gegenüber der Religion des Islam selbst“. Die Gruppe nennt zahlreiche Beispiele. So seien bereits Ausdrücke wie „illegale Migranten“, „Extremismus“, „ausländische Kriminelle“ oder „Scharia“ verdeckte Hinweise auf eine islamfeindliche Haltung.

Die muslimische Gruppe wirft dabei der eigenen Partei, den Grünen in England und Wales, vor, sich mitschuldig zu machen, wenn in Einwanderungsdebatten Vorurteile gegen Muslime gestärkt würden, etwa dass Muslime als Gruppe nicht mit der britischen Gesellschaft kompatibel oder extremistisch seien.

Obwohl Muslime nur 6,5 Prozent der Bevölkerung in England und Wales ausmachen, seien sie die religiöse Gruppe, die laut Innenministerium am stärksten von religiösen Hassverbrechen betroffen sei, so die Gruppe. Darin sei noch nicht der Anstieg der Hassverbrechen enthalten, denen Muslime seit dem 7. Oktober 2023 ausgesetzt seien, wird in der Stellungnahme beklagt.

Lesen Sie auch:

Weiter werden einige Beispiele für Islamophobie genannt, bei denen die Grünen darauf achten sollen, dass sie in ihrer Partei nicht mehr vorkommen: So solle es nicht mehr so viele Parteiveranstaltungen geben, die sich um Alkohol drehen, weil das gläubige Muslime ausschließe. Es wird auch vor „indirekter Islamfeindlichkeit“ an Universitäten und Schulen gewarnt: Diese zeige sich daran, dass bei Veranstaltungen Alkohol serviert werde, es keine Gebetsräume gebe und der Ramadan bei Prüfungsphasen nicht berücksichtigt werde.

Die Partei solle sich auch für einen zweigleisigen Ansatz einsetzen: Einerseits solle die „rechtmäßige akademischen Freiheit“ geschützt werden und andererseits sollten Muslime vor Diskriminierung und Einschüchterung bewahrt werden. Islamfeindlich seien auch Aussagen, die Muslime als Frauenfeinde, Pädophile oder Menschen bezeichnen, die auf Staatskosten leben. Wer andeute, dass Muslime eher der muslimischen Weltgemeinschaft oder anderen Staaten als Großbritannien gegenüber loyal seien, verbreite ebenfalls islamophobe Positionen.

Dazu gehören auch „Äußerungen, die andeuten, dass die Lehren des Korans rückständig sind und Frauen sowie andere Gruppen benachteiligen“. Vehement wehrt sich die muslimische Gruppe bei den Grünen in Wales und England deshalb auch gegen den Vorwurf der Queerfeindlichkeit. Es sei vielmehr antimuslimischer Hass, Muslimen eine Abneigung gegen Homosexuelle zu unterstellen, weil das einerseits die Existenz „queerer Muslime“ leugne. Andererseits sei eine „queerfeindliche Gesetzgebung in vielen Ländern mit muslimischer Mehrheit“ ein Produkt des britischen Kolonialismus.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

75 Kommentare

  • Also kurz gesagt, die Präsenz westlicher Kultur ist per se zunehmend islamophob – also weg damit? Ist das nicht genau die Art von „Kolonialisierung“, die in der Opferrolle stets angeprangert wird?

    • „Dazu gehören fehlende Gebetsräume in Schulen, Veranstaltungen mit Alkohol und Kritik am Koran“
      … fehlt nur noch „die viel zu vielen weißen Briten“!

    • Aber Sie wissen schon (Ironie an) – es gibt eine gute Kolonialisierung (sprich: Einführung einer 1.400 Jahre alten Ideologie aus dem Orient mit all ihren ‚Feinheiten‘) und eine böse Kolonialisierung (sprich: Inzwischen sämtliche Äußerungen westlicher Kultur). Auf diesen Sachverhalt muss man immer wieder jaulend und ggfs. auch schreiend und tobend hinweisen – so kocht man die ‚Dhimmis‘ beizeiten weich…

    • „Islamophob“ heißt Angst vor dem Islam, nicht islamfeindlich. Für diese Angst gibts jede Menge Gründe, vor allem für Frauen. Ich werde nie verstehen, wieso linke Frauen so scharf darauf sind, sich unterdrücken zu lassen. Außer natürlich, sie wären dumm.

  • Kann man Gummiboote eigentlich auch für den Rückweg benutzen? 🙂 🙂 🙂

    • Können die eigentlich auch untergehen? 😉

      • Haifischbiss!

  • Jetzt drehen sie völlig frei. Na das kann ja noch lustig werden, wenn wir nach Berlin im Bund auch noch Rot-Grün-Rot bekommen.

  • Grün ist die Farbe des Islam.

  • Kritisieren die auch *keinen Alkohol* auf Veranstaltungen als christenfeindlich?

    • Also, ich bin Christ, trinke so gut wie keinen Alkohol, da er mir nicht schmeckt und habe mich noch nie auf einer Veranstaltung ausgegrenzt gefühlt, weil andere Alkohol trinken. Ist doch ok, kann doch jeder machen wie er will.

      • Das können Sie ja machen, wie Sie wollen. Trotzdem ist Alkohol nicht nur Teil unserer Kultur, sowohl agrikulturell wie auch sozial, sondern auch unserer religiösen Kultur und Tradition – als Blut Christi beim Abendmahl. Die Forderungen sind klar christenfeindlich und imperialistisch.

    • Alkoholkonsum ist Symptom oder Ausdruck eines bereits stattfindenden Säkularisierungsprozesses; damit befreien sich Muslime aus dem althergebrachten islamistischen Unterdrückungsapparat. Neben Bildung und Pluralismus, individuelle Freiheit und der Privatisierung des Glaubens hilft Alkohol sich zu assimilieren und dem politischen Islam zu entsagen. Das wiederum führt zu Stimmenverlust für linke aller Couleur in den nicht-islamischen Ländern und damit zum Machtverlust der Linken.

      In der Tradition des Marxismus-Leninismus-Maoismus gilt Religion als Machtinstrument der herrschenden Klasse, Opium fürs Volk. Das Christentum wird dabei oft mit konservativen, patriarchalischen oder traditionellen Gesellschaftsstrukturen assoziiert, die im Widerspruch zu linken Idealen von gesellschaftlichem Wandel, sexueller Selbstbestimmung oder Gleichberechtigung stehen. Warum sollte man sich also für Christen einsetzen, deren Wahlstimme man zum Machterhalt oder -gewinn sowieso nicht bekommt?

  • Wer sich durch die westliche Lebensweise diskriminiert fühlt, kann gerne in seine Heimat zurückkehren.

  • Da kommen wir auch noch hin.
    GB ist uns immer 2-3 Jahre voraus.
    Das wird bei uns auch so kommen.

  • Die indigenen Briten sollten den Herrschaften doch wirklich beizeiten mal klarmachen, wo und vor allem zu welchem Zweck – wie der Volksmund sagt – der Maurer seinerzeit das Türloch vorgesehen hat.
    Wie sagt der bekannte Admiral von Schneider alias Butler James so schön: Skål!

  • Nochmal zum Mitschreiben: Wer muslimische Regeln nicht einhält, ist ein Feind der Muslime und damit „islamophob“. Wir sind also schon wieder einen Schritt weiter in der Islamisierung des Westens.

  • wer mich bedrängt, ist der Feind

  • wer sich benimmt, wird nicht angefeindet

  • Wird eine Sprache grundlegend umgeschrieben, manipuliert oder stark eingeschränkt, geraten das eigenständige Denken und das historische Bewusstsein unweigerlich in Gefahr.

    Das ist eine der furchtbarsten Erkenntnisse, die wir aus der Sowjetunion und ihren Republiken, besonders aus der DDR, gewonnen haben. Da Wörter für komplexe Gefühle, Kritik, Freiheit oder Nuancen systematisch entfernt wurden, ist es für den Einzelnen bis heute extrem schwierig, diese Konzepte überhaupt zu denken oder mit anderen zu teilen.

    Ist Sprache auf einfache Gut-Böse-Dichotomien reduziert, verschwinden die Graustufen, die für kritisches und differenziertes Denken notwendig sind.

    Westdeutschland hat erst mit Abscheu gen Mitteldeutschland geschaut, bis man im Westen begriffen hatte, was zu der einfachen Denkstruktur geführt hat. Anstatt zu helfen, ließen sich viele Westdeutsche von den gleichen Mustern einfangen und fielen auf die kommunistisch-propagandistische tiefe Ebene der inhaltslosen Merkelei.

  • Darauf ein Sektchen
    oder zwei….
    🍾🍾 🎉🎉

  • Unterwerfung!

  • ich bin ganz direkt islamfeindlich… Das ist auch ok hier in den USA, weil es hier Meinungsfreiheit gibt und man jeder Ideologie gegenueber feindlich eingestellt sein darf

  • Es gibt genügend muslimische Länder auf der Welt, in denen diese Leute in aller Ruhe leben können.
    Wem es hier nicht passt, steht es frei, sich in diese zu begeben.
    Es gibt genügend Auswahl!
    Punkt!

    • In diesen Ländern gibt es aber kein Bürgergeld!

  • Während im Mittelalter der Islam durch Eroberungszüge hätte verbreitet werden sollen, geschieht dies heute durch Infiltration. Das Ziel erreicht der Islam offenbar.

  • Schritt für Schritt, Tropfen für Tropfen wird die britische Lebesweise abgeschafft. Die Islamisierung von UK in ihrem Lauf, halten weder Schwein, Ochse noch Esel auf….. Das Gleiche auch in BRD.

    • Und die landesverräterischen Grüninnen sind wieder die Wegbereiter.

  • Wieso geht nicht ein Aufschrei durch die Politik, die benennt, dass die Moslems indigenen feindlich sind, wen sie die Kultur der Indigenen ändern wollen?

  • Wenn 6,5 % der Bevölkerung solch riesen grosse Probleme in der westlichen Welt für sich festgestellt haben, dann kann man nur die Empfehlung geben, geht dahin, wo ihr alles ausleben könnt, gemäss eurem Glauben. Nein, wir müssen uns nicht unseren “ Gästen “ anpassen.

  • Es gibt keine Islamophobie. Das ist die typische Masche, die alle Islamisten teilen, um ihr Endziel zu verfolgen – die Unterwerfung aller westlicher Länder.

  • „Die Gruppe der Muslime bei den Grünen in England und Wales hat einen Leitfaden veröffentlicht, in dem zahlreiche Dinge als islamophob beklagt werden: Dazu gehören fehlende Gebetsräume in Schulen, Veranstaltungen mit Alkohol und Kritik am Koran.“

    Der Katalog scheint alles abzudecken, was hierzulande noch als Errungenschaft der Säkularisation gilt. Soll Europa das Rad der Geschichte jetzt ins fünfzehnte Jahrhundert zurückdrehen, nur weil im Islam bislang kein Bewusstsein für die enorme Zivilisationleistung vorhanden ist, die in Europa als Frucht grausamer Religionskriege und Zivilisationsbrüche sich herausgebildet hat?

  • Taqiyya-Taqiyya !!!
    Das öffentliche „Beten“ ist lediglich eine pure Machtdemonstration.
    Dort wo der radikale/politische Islam in die Kulturen eindringt, bestätigt sich deren gleichbleibendes Muster. (mit dem gleichen durchschlagenden Erfolg)

  • Reiche ihnen den kleinen Finger:

    ARM AB !!!

    Nicht überraschend,
    sie machen es step by step.
    Unverschämt. Geht’s noch ??

    Satire / Kunst

Werbung