Vereinte Nationen
„Kaste fatal arroganter Parasiten“: Milei attackiert UN und bekräftigt Falkland-Anspruch
Während seiner Rede vor der UN-Vollversammlung rechnete Argentiniens Präsident Javier Milei mit den Vereinten Nationen ab und bekräftigte den Anspruch seines Landes auf die Falklandinseln. Die UN sei inzwischen zu einer „Kaste von fatal arroganten Parasiten“ verkommen.
Argentiniens Präsident Javier Milei hat die Generaldebatte der Vereinten Nationen in New York für einen scharfen Angriff auf die Weltorganisation und zur Bekräftigung des argentinischen Anspruchs auf die Falklandinseln genutzt. Die UN habe ihre zentralen Aufgaben nicht erfüllt und sei inzwischen zu einer „nutzlosen Organisation“ geworden, erklärte Milei vor der Vollversammlung. Zugleich warf er Großbritannien vor, UN-Beschlüsse im jahrzehntelangen Streit um die Inselgruppe folgenlos missachten zu können.
Mileis Kritik an den Vereinten Nationen fiel dabei ebenso grundsätzlich wie drastisch aus. Die UN sei zu einer „nutzlosen Organisation geworden, die nur dazu dient, eine Kaste von fatal arroganten Parasiten zu ernähren, die sich als wohlmeinende Bürokraten tarnen“, sagte der argentinische Präsident.
Die UN, so Milei weiter, habe gerade bei jenen Aufgaben versagt, die ihre Existenz rechtfertigen sollen. Sie sei ihrer Pflicht zur Gewährleistung der kollektiven Sicherheit und zum Schutz der Menschenrechte nicht nachgekommen. Stattdessen habe die Organisation zugelassen, dass sich „Chaos, Gewalt und internationaler Terrorismus“ ausbreiteten.
Einen Schwerpunkt seiner Rede legte Milei auf den seit Jahrzehnten andauernden Souveränitätsstreit zwischen Argentinien und Großbritannien um die Falklandinseln, die in Argentinien als Malvinas bezeichnet werden. „Die Falklandinseln sind für uns eine nationale Sache“, erklärte Milei vor der UN-Vollversammlung. Die britische Delegation verfolgte seine Ausführungen regungslos.
Milei verwies dabei auf eine UN-Resolution aus dem Jahr 1976. Darin werden Großbritannien und Argentinien aufgefordert, den Konflikt durch Verhandlungen beizulegen. Nach Ansicht des argentinischen Präsidenten zeigt der bis heute ungelöste Streit zugleich das Problem einer internationalen Ordnung, in der Beschlüsse gefasst würden, ohne dass deren Missachtung Konsequenzen habe.
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Konkret kritisierte Milei auch die britische Erschließung von Ölvorkommen in der Region. Im Mittelpunkt steht das Projekt „Sea Lion“ im Nord-Falkland-Becken. Die dafür erteilten britischen Lizenzen werden von Argentinien als illegitim zurückgewiesen. Milei forderte London deshalb auf, die Verhandlungen über die Inselgruppe wieder aufzunehmen.
Damit bekräftigte Milei vor der UN den traditionellen argentinischen Souveränitätsanspruch. Die Falklandinseln liegen im südlichen Atlantik und sind seit 1833 britisches Überseegebiet. Buenos Aires begründet seinen Anspruch unter anderem mit der Rechtsnachfolge des früheren spanischen Kolonialreichs.
Der Konflikt eskalierte 1982 zum Krieg. Die damalige argentinische Militärjunta ließ die Inselgruppe besetzen, woraufhin Großbritannien unter Premierministerin Margaret Thatcher Streitkräfte in den Südatlantik entsandte und die Inseln zurückeroberte. Bei den Kampfhandlungen kamen 649 Argentinier, 255 Briten und drei Inselbewohner ums Leben.
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Der Mann hat vollkommen Recht.
Nein, Milei hat vielleicht in einigen wirtschaftlichen Fragen Recht, man sollte deshalb diesen Leuten nicht blind in anderen Fragen nachlaufen. Leider begehen Rechte diesen Fehler häufig. Bei der Volksabstimmung auf den Falkland-Inseln im März 2013 stimmten 99,8 Prozent der Bewohner für den Verbleib als britisches Überseegebiet. Die Wahlbeteiligung lag bei 92 Prozent. Lediglich 3 Personen stimmten mit Nein. Die Abstimmung wurde von einer unabhängigen internationalen Beobachtermission überwacht. Die Wahlbeobachter kamen zum Schluss, dass der Wahlprozess einwandfrei verlief, internationalen Standards entsprach und den freien demokratischen Willen der Bevölkerung widerspiegelte. Die argentinische Regierung erkannte die Abstimmung dennoch nicht an und argumentierte, das Referendum sei rechtlich bedeutungslos, weil die dort lebenden Menschen eine von Großbritannien eingesetzte, „importierte“ Bevölkerung seien und daher kein Recht auf völkerrechtliche Selbstbestimmung hätten.
Die Falklandinseln hatten vor der europäischen Entdeckung keine dauerhafte indigene Bevölkerung. Argentinien kann sich daher nicht auf das Recht einer Urbevölkerung berufen, die vom Kolonialismus vertrieben wurde. Die heutigen Bewohner der Falkländ-Inseln stammen überwiegend von britischen Siedlern ab.
GB hatte sein Empire, vorbei ist vorbei.
Europäisch-stämmige Weltmacht sind die USA. Wenn Trump zustimmt, gehen die Falklandinseln an Argentinien. Fertig!
Westeuropa sollte sich sowieso den USA anschließen. Dazu gehört auch Grönland, und Kanada liegt praktischerweise dazwischen und wird eingemeindet.
Wenn schon ein westliches Imperium, dann ein gemeinsames. Nur so kann der Westen bestehen.
Maximilian Quirnheim. Aha. Und was ist mit der Insel Krim die wurde auch durch ein Reverendum ( Volksabstimmung) der dortigen Bevölkerung für den verbleib in Russland gewählt. Das nennt man dann Anexion. Milei hat schon Recht mit dem was er sagt,
Milei hat den Mut auszusprechen, was ist und er er spricht es dort aus, wo es hingehört und wo es auch gehört wird. Ob die Angesprochenen daraus Konsequenzen ziehen, darf aber bezweifelt werden. Vielleicht denkt aber doch der eine oder andere darüber nach.
Natürlich wird es keine Konsequenzen haben. Die etablierten Strukturen sichern den islamistischen und den totalitären Mitgliedsstaaten doch Macht und Einfluß.
Ich denke, die Bevölkerung der Falkland-Inseln kann das schon selbst entscheiden. Referendum 2013:
99,8% für Verbleib bei GB.
Man kann ja gerne noch einmal nachfragen. Das dürfte am Ergebnis allerdings kaum etwas ändern.
Si! Da stimme ich ihm zu. Die UN braucht niemand, außer der antidemokratischen Mitgliedsstaaten. AFUERA! Viva la libertad, carajo!
Stimmt!
Wenn es eh um jeden Erd-Zipfel Krieg gibt, braucht auch keiner die UN.
War ein netter Versuch mit den „Vereinten Nationen“, bringt aber nix.
Schleußt nur noch Geld in hochkorrupte Diktaturen und Institutionen, dient dem Selbsterhalt und betreibt kriminelle Politik durch die Hintertür gegen die Industrienationen.
Eine sehr treffende Bezeichnung. Ich kann Herrn Milei hier nur ausdrücklich danken. Er fand angemessene und zutreffende Worte!
Wo er recht hat, hat er recht!
Recht hat er, trifft auch für die EU zu.
Die Malwinen sind argentinisches Territorium, das dringendst dekolonialisiert werden muss. Die argentinischen Siedlerinnen und Siedler (viele davon übrigens auch deutscher Herkunft) wurden in den 1820er/30er Jahren gewaltsam entfernt und sukzessive durch Britinnen und Briten ersetzt.
Nein. Als das britische Kriegsschiff HMS Clio im Januar 1833 eintraf, um die britische Souveränität durchzusetzen, vertrieben die Briten lediglich die dort stationierte argentinische Militärgarnison. Die dort ansässige Zivilbevölkerung wurde ausdrücklich dazu eingeladen, zu bleiben. Direkt nach dem Abzug der Soldaten im Januar 1833 verblieben 22 Zivilisten in der Siedlung Port Louis. Diese kleine Gemeinschaft war extrem international zusammengewürfelt: Zwei Deutsche, ein Franzose, 12 Argentinier, vier Uruguayer, zwei Briten und ein Jamaikaner. Die meisten dieser Zivilisten waren im Auftrag des deutsch-engagierten Kaufmanns Luis Vernet auf der Insel, um dort Viehzucht, Walfang und Handel zu betreiben. Da Vernet seine Siedler aus aller Welt anwarb, entstand diese bunte Mischung aus Europäern und Südamerikanern, die später durch Engländer ergänzt wurde.
Also ist ihre Forderung eine ethnische Säuberung?
Dieser Logik folgend währe auch der Russische Überfall auf die Ukraine legitim. Ja sogar noch legitimer, denn das Territorium gehörte mal zu Russland und dort leben Russen.
Man kann mit ihrer Legitimation jeden Krieg der letzten 500-1000 Jahre legitimieren. Jedes Territorium hat mal jemand anders gehört und wurde von noch jemand anderem bewohnt.
Sogar der 2. Weltkrieg würde für Deutschland so legitim. Man hat sich nur Territorium zurück holen wollen, dass zum heiligen Römische Reich, zum Gebiet der Hanse, zum Gebiet des Deutschen Ordens, zum Gebiet und zum Gebiet des Fränkischen Reiches sowie Siedlungsgebiete von deutschstämmigen Einwohnern zurück holen wollen. Die selbe Argumentationskette.
Wenn man solche Legitimationen anerkennt öffnet man die Büchse der Panora. Die bekommt man dann auch nicht mehr zu. Dann ist Open Season für alle überall und immer.
Die Siedlerinnen und Siedler, Britinnen und Briten, alle brav innen, während beim Territorium selbst noch geklärt werden muss, wer innen und wer außen ist.
Ich fordere die Rückgabe New Yorks an die Niederlande!
Das kann man gar nicht laut und deutlich genug sagen. Diese Selbstbedienungsläden müssen geschlossen werden und sind mittlerweile zu einer unnötigen Geldausgabe verkommen.
Wow, wie Recht der Mann hat
Ein dreckiger Rudelbums, die UN..
Durchsucht mit antisemitischem Abschaum…
un und migration..
https://www.un.org/development/desa/pd/sites/www.un.org.development.desa.pd/files/unpd-egm_200010_un_2001_replacementmigration.pdf
Parasiten ist nur die halbe Wahrheit. Es müssen wohl oder übel auch die Rinnen miteinbezogen werden, auch wenn diese hunderttausend Kilometer entfernt leben
Zitat aus Apollo news: *UN-Generalsekretär fordert Steuern für „Umweltsünder“: Klimaschutz soll „verdreifacht“ werden*
Um so etwas kümmert sich die UNO also vorrangig. Nachdrücklicher kann eine Bestätigung der Ausführungen Präsident Mileis gar nicht sein.
Milei wird mir immer sympathischer, auch infolge seiner Erfolge die er mühsam gegen bornierte Betonköpfe erkämpfen muss. Dabei ist alles so logisch und nachvollziehbar. In Sachen Falkland liegt er allerdings falsch. Es ist auch nicht nachvollziehbar, wer ihn zu dieser kruden Aussage bewegt hat. Die grundsätzliche Richtung seiner Regierung scheint zu stimmen und das ist das wesentliche.
Menschen entwickeln sich in Phasen – auch Ketzer (E5). Quelle: Ich-Entwicklung
Zitat: „E5 … Obwohl er im Grunde immer noch ein Konformist ist, ist sich die Person auf dieser Ebene bewusst, dass er oder sie nicht immer den erklärten Standards der Gruppe entspricht“ Quelle: Ich-Entwicklung
Dem Ketzer wird zwar das Gruppendenken seiner bisherigen Bezugsgruppe bewusst, formuliert jedoch mit neuen Erwartungen die Grundlage für neue Konformität, weil er sich noch nicht bewusst wird, wie Gruppendenken entsteht.
Die Überzeugung, ‚die Anderen‘ als Parasiten zu bezeichnen, würde in Zukunft vermeiden, dass ‚die Anderen‘ Parasiten werden, ist die Entwicklungsgrenze des Ketzers.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann fehlende Entwicklung nicht ersetzen, denn der Verstand führt auch beim Ketzer nicht zur Vernunft – Myside Bias.
Der nimmermüde Guru.
wo er recht hat….
Uno und eu mit ihren linksextremen Unterstützern sind eine Kaste von Parasiten und Antisemiten!
Mit seiner Kritik an der UN hat er durchaus recht, aber Falkland gehört zu Großbritannien. Die Mehrheit der Bürger dort hat auch mehrfach bekräftigt, dass sie zu GB gehören wollen.
Auch wenn sie beim heutigen Argentinien möglicherweise besser dran wären als beim heutigen GB. Die Frage wäre halt auch, wie Milei die Falkländer dann behandeln würde?
Bezüglich der UN spricht mir Milei aus der Seele – eventuell mit der Einschränkung, dass sie meiner Meinung nach von Begin an Nutzlos war und nicht erst geworden ist.
Wenn ich schon den Begriff „Weltorganisation“ wird mir ganz flau im Magen.
„Kaste fatal arroganter Parasiten“ Wie die in Brüssel. Alles Schmarotzer die Ihre ursprünglichen Ziele weit verfehlten.