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Abgeordnetenhauswahl

Berliner Linken-Spitzenkandidatin Eralp fordert im Welt-TV-Duell mehr Einbürgerungen – für „Zugang zum Wahlrecht“

Im Welt-TV-Duell vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp gefordert, mehr Menschen einzubürgern, damit sie Zugang zum Wahlrecht erhalten. Migranten hätten bei der Integration zudem keine „Bringschuld“.

Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp im TV-Duell mit CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers wenige Tage vor der Berlin-Wahl. (Screenshot: WELT TV)

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Wenige Tage vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp für mehr Einbürgerungen geworben. Im TV-Duell bei Welt TV mit CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers nannte sie dabei ausdrücklich auch den Zugang zum Wahlrecht.

„Natürlich möchte ich auch die Einbürgerungszahlen erhöhen, dass mehr Menschen auch Zugang zum Wahlrecht haben und auch zur deutschen Staatsbürgerschaft“, sagte Eralp. Wenn Menschen „gute und gleiche Rechte haben“, könnten sie sich noch stärker einbringen, argumentierte sie.

Eralp sprach sich zugleich für eine „offene Migrationspolitik“ aus. Berlin sei eine Einwanderungsstadt, Menschen mit Migrationsgeschichte hätten die Stadt und Deutschland mit aufgebaut. „Ich finde, wir sollten den Menschen dankbar sein und dem auch Anerkennung zollen“, erklärte die Linken-Politikerin. Ziel müsse eine „Politik der gleichen Rechte“ sein.

Auf die Frage, ob sich Menschen, die nach Deutschland kommen, einfügen oder anpassen müssten, erklärte sie: „Es geht nicht darum, dass Menschen mit Migrationsgeschichte da eine Bringschuld haben.“ Menschen mit Migrationsgeschichte seien „hier schon immer“ gewesen. Stattdessen müsse der Staat Voraussetzungen schaffen, damit Menschen arbeiten könnten und ausländische Abschlüsse anerkannt würden.

Bundeskanzler Friedrich Merz warf Eralp vor, Migranten mit seiner Stadtbild-Aussage „viele Menschen mit Migrationsgeschichte gerade in unserer Stadt gedemütigt“ zu haben. „Das ist eine völlig falsche Politik und hetzt die Menschen gegeneinander auf.“

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Ende 2025 waren nach Angaben des Berliner Senats 18.959 Menschen in der Hauptstadt ausreisepflichtig. 17.062 von ihnen verfügten über eine Duldung. Damit waren 1.897 Ausreisepflichtige nicht geduldet. Eralp kritisierte auf diese Personen angesprochen zunächst die Zusammenarbeit der Bundesregierung mit Vertretern in Afghanistan und Syrien bei Rückführungen. „Aus meiner Sicht ist es so, dass wir versuchen müssen, Menschen in ein Bleiberecht zu bekommen“, sagte sie. Bei vielen gebe es humanitäre Gründe gegen eine Abschiebung. „Das wäre auch mein Ziel, dass wir mehr Menschen in einen sicheren Status bekommen, die hier dann auch arbeiten können“, erklärte Eralp.

Evers setzte sich dagegen für eine Begrenzung illegaler Migration ein. Berlin dürfe keine „Stadt der offenen Tür“ für jeden sein, „der ungeprüft hierher kommt“. Er wolle legale und qualifizierte Zuwanderung. „Aber wer illegal zu uns kommt und kein Aufenthaltsrecht hat, der muss auch deutlich gemacht bekommen, dass wir hier Recht und Gesetz durchsetzen“, erklärte der CDU-Spitzenkandidat. „Jeden Tag, Tag der offenen Tür, das wird es mit mir nicht geben.“

Als Beitrag gegen Antisemitismus sprach sich Eralp dafür aus, einen jüdischen oder einen muslimischen Feiertag einzuführen, „damit wirklich alle Menschen und Glaubensrichtungen hier vorkommen“. Berlin habe schließlich auch christliche Feiertage.

Zuvor hatte Eralp erklärt, sie stehe für den Schutz jüdischen Lebens. Im selben Atemzug nannte sie auch den Schutz „von muslimischen, palästinensischen, von queeren Leben“. Auch warf sie dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner vor, sich nicht mit Angehörigen von Palästinensern getroffen zu haben, die Familienmitglieder in Gaza verloren hätten.

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60 Kommentare

  • Diese Partei ist ein klarer Fall für den Verfassungsschutz. Warum nur bleibt dieser untätig?

    25
    • Ist das eine Fangfrage?

      Raten Sie mal.

      3
    • Das ist dummes Geschwätz, aber nicht verfassungsfeindlich.

      Aber wenn der AfD wegen dummen Geschwätz ebenfalls Verfassungsfeindlichkeit vorgeworfen wird, dann gehen Leute wie Sie hoch wie ein HB-Männchen.

      -3
      • Mit dem Unterschied, dass die Linken tatsächlich angekündigt haben, den Staat wie wir ihn kennen zerschlagen zu wollen. Und die wollen auch die „reichsten 10% beseitigen“, haben sie auf ihrem Parteitag offen gesagt. Da war aber kein großer Protest in den Medien und es sind auch keine Leute dagegen auf die Straße gegangen.

        0
        • Die GD will 20 Millionen aus D ausschaffen. Ganz offiziell. Ist auch nicht besser.
          Mein Gott, was seid Ihr Blauen nur verlogen.

          0
  • In Schweden haben die Vororte von Stockholm, Malmö und Göteborg die Wahl am gestrigen Sonntag entschieden. Der heutige Apollo News Bericht zu diesem Thema ist sehr lesenswert.

    Bei der letzten Wahl vor 4 Jahren war das bereits absehbar:
    In Malmö Rosengård wählten 2022 41% die Sozialdemokraten, 28% die an islamische Einwanderer gerichtete Partei Nyans und 12% die Linke (SVT.se).Die rechten Schwedendemokraten kamen nur auf 2% !

    https://valresultat.svt.se/2022/riksdagsval-12800805-rosengard-centrum.html

    12
    • Das genau bedeutet Umvolkung. Und klar ist auch dass Muslime in einer Regierung den Nichtmuslimen keinerlei Rechte mehr gestatten. Stattdessen kommt die brutale Forderung der Unterwerfung.

      1
  • Wer mit Migrationshintergrund hat denn Berlin mit aufgebaut? Vielleicht glaubt sie ja auch, die Trümmerfrauen, weil die meisten Kopftuch trugen, seien Migrantinnen gewesen?

    32
    • immer wieder dieselbe alte maer, wie sie in massen zugereist sind um deutschland wieder aufzubauen..

      die ersten türken kamen nach dem korea krieg, auf drängen der amerikaner.

      17
      • Falsch , Anwebeabkommen vom 30. Oktober 1961 zwischen Deutschland und Türkei. Die USA haben sich für die Türkei verwendet , um die Türkei in der Nato zu halten. Sie haben dann Atomraketen in der Türkei stationiert , die sie dann nach der Kubakrise im Austausch gegen den Abzug der sowjetischen Raketen auf Kuba wieder aus der Türkei abgezogen haben.

        6
  • Nein, Menschen mit Migrationshintergrund haben Deutschland nach dem Krieg NICHT mit wieder aufgebaut!
    Türken und Italiener sind in den 1960iger Jahren in die BRD gekommen, um in den bereits gebauten Fabriken zu arbeiten.

    11
    • So ist bzw. war es. Jugoslawen übrigens auch. Alle vorgenannten waren aber auch relativ kompatibel mit unserer Kultur.

      0
    • Die Deutschen haben Deutschland wieder aufgebaut, nachdem sie zuvor dafür gesorgt haben, dass es zerstört wurde.
      Genial, oder?

      0
    • Und die Migranten die zum Arbeiten kamen wollt ihr die jetzt hier bashen? Checkst du gar nix? Was willst du mit einer Fabrik ohne Arbeiter? Stichwort: Differenzierung!

      0
  • Alternativvorschlag: kein Wahlrecht mehr für Leute, die noch nie einbezahlt haben, aber von Grundsicherung leben.

    5
  • Ich frage mich wieso illegale Migration mit einer europäischen Staatsbürgerschaft belohnt werden soll?. Es wäre besser jeder Europäer hätte eine weitere europäische Staatsbürgerschaft um diesem Irsinn entfliehen zu können, ihn nicht mehr bezahlen muss, bevor der EU-Käfig digital keine Flucht mehr ermöglicht.

    16
  • Warum die das wohl will, die Frau Elif Eralp?

    0
  • Wie gut das ich Linke so hassen darf…

    26
    • Ich hasse es wenn die Linken und Grünen ALLEN anderen ihre dumme Weltanschauung aufzwingen wollen und dabei immer diktatorischer und autoritärer vorgehen.
      Besonders hasse ich es wenn die dafür auch noch Steuergelder bekommen, diese immer dreister abgreifen und in meine Lebensumstände eingreifen
      Und ich hasse diese Arroganz mit der sie sich einfach über Fakten und Zahlen hinwegsetzen obwohl daran klar ersichtlich ist auf welchem Irrweg die sich befinden,
      Wenn die nur bei sich zu Hause Links und Grün wären, ihren Marx dort lesen und Mehlwürmer fressen würden wäre mir das egal. Ich hasse die somit nicht persönlich sondern politisch.
      Deshalb vermeide ich bei manchen „Spezialfällen“ aus meinem Bekanntenkreis Gespräche über politische Themen wenn mir klar ist, daß es unumkehrbare Spinner auf dieser Ebene sind. Streiten macht den Kopf zu und bringt nichts. Wohldosierte gelegentliche Denkanstöße scheinen mir in solchen Fällen effektiver.

      1
  • Noch mehr Moslems? Nein, Danke!

    42
  • Politiker die soetwas nicht nur fordern, sondern auch aktiv durchsetzen würden, sind die Gefährlichsten. Das ist nichts weniger als die Forderung nach einem Bevölkerungsaustausch, um bestimmte Interessen gegen die indigene Bevölkerung dauerhaft durchsetzen zu können.

    0
  • Genau darum ist „Die Linke“ so gefählich! Aber macht ruhig so weiter, AfD +50%…🥳

    4
  • Kann Putin also illegale Russen schicken die dann bakd eingebürgert werden?

    1
  • „Zwar ist es Wahnsinn, doch hat es Methode.“
    William Shakespeare

    Der Spuk muss schnellstmöglich beednet werden, Personen wie Eralp sind unzumutbar.

    27
  • Diese morbide Lust der Linken an der Selbstzerstörung teile ich nicht.

    2
  • Wenn Migranten kandidieren, kreist am Schluss alles um Migrantenförderung.

    0
    • Erst fallen sie ungebeten in unser Land ein, dann verschaffen ihnen in die Politik eingeschleuste Wasserträger das Wahlrecht und danach plündern sie die deutschen Steuerzahler aus.

      0
  • Dieses TV-Duell diente nur dazu, Scheinalternativen vorzugaukeln. Was diese Linke fordert ist doch gängige Praxis, besonders in Berlin. Der wirkliche Gegensatz ist der zwischen AfD und allen übrigen Parteien, den Blockparteien.

    0
  • Oje, ganz klar auch ein Opfer der politisch forcierten Volksverblödung.
    Selbstverständlich haben Menschen, die in einem fremden Land sesshaft werden möchten, die ‚Bringschuld‘ sich dort anzupassen, die Sprache zu erlernen etc.. Diese Selbstverständlichkeiten darf wohl jeder zivilisierte Staat voraussetzen. Integration ist nicht Aufgabe des ,Gastlandes‘. Nichts anderes war Deutschland damals. Daher die Bezeichnung ‚Gastarbeiter‘. Dass sie millionenfach dauerhaft bleiben, war damals schon nicht beabsichtigt. Helmut Schmidt bezeichnete es als einen großen Fehler, in den 1960er Jahren türkische Gastarbeiter ins Land geholt zu haben. Er war immer der Meinung, dass die Zuwanderung aus islamischen Kulturkreisen gestoppt werden muss. 1973 folgte dann der Anwerbestopp für Menschen aus Nicht-EG-Staaten. Dieser wurde durch diverse Folgeregierungen leider immer mehr aufgeweicht. Das Ergebnis sehen wir heute. Helmut Schmidt hat Recht behalten.

    0
  • Ich möchte diese Leute nicht mehr bezahlen 🙉

    0
  • Ja natürlich fordert sie das, Migranten wählen die von Migranten unterwanderte Linke

    19
  • Die SED ist die Partei die tatsächlich verboten werden muss. Seit dem Fall der Mauer überfällig.

    16
  • Diese „Person“ hat eine unglaubliche Begabung dafür, meinen Puls in den dreistelligen Bereich zu jagen.. Weiß jemand das Superlativ von behämmert im Linken-Style?

    15
  • Frau Eralp trägt ein Goldkettchen mit dem Schriftzug „Mietendeckel“.
    Selbst mit Migrationshintergrund, wäre mir nie im Traum eingefallen, solche Forderungen wie Frau Eralp zu formulieren.
    Natürlich ist „Integration“ eine Bringschuld.
    Kein Land der Welt bietet den „Ankommenden“ soviel Hilfe an, wie Deutschland.
    Die Dame soll sich lieber mal um die ganzen gepamperten Integrationverweigerer persönlich kümmern.
    Bitte spätestens ab nächster Woche, eine Mauer um Berlin ziehen und dann ganz alleine lassen.

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  • Wegen was für belangloser Kommentare man hier gecancelt wird ist wirklich unglaublich.

    1
  • Ich empfehle den aktuellen Podcast von Herrn Constantin Schreiber:
    “DER WESTEN: Muss Freiheit dreckig sein?”
    Mehr muss man nicht wissen 🙂 Diese Dame ist völlig verloren und lebt in einem anderen Universum. Wer Migration nur positiv oder nur negativ sieht ohne Differenzierung mit dem kann man nicht vernünftig diskutieren! Berlin is lost! Und Herr Schreiber hat Hirn und ist sachlich im Gegensatz zur Berliner Phantasie-Blase!

    1
  • So viel Realitätsverweigerung muss man erstmal an den Tag legen. Was glaubt diese Dame denn was Muslime in diesem Land in der Überzahl veranstalten? In jedem Fall werden Muslime dann nicht Linke wählen sondern ihre eigene, islamische Partei. Und was dann für Nichtmuslime folgen wird das führen wir hier besser nicht auf.

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