Streit auf X
AfD-Abgeordneter: Brandt und Schmidt wären heute in der AfD – Lauterbach kontert: „Goebbels wäre ihr Mitglied geworden“
Der AfD-Abgeordnete Martin Kallweitt behauptet, Willy Brandt und Helmut Schmidt wären heute Mitglieder seiner Partei. Karl Lauterbach reagiert erbost – und erklärt seinerseits, Joseph Goebbels wäre heute AfD-Mitglied.
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„Meine politischen Vorbilder sind Helmut Schmidt und Willy Brandt. Das waren noch soziale Sozialdemokraten und Patrioten – und wären heute ganz sicherlich Mitglied in der AfD“, heißt es auf einem Sharepic des rheinland-pfälzischen AfD-Abgeordneten Martin Kallweitt, das derzeit auf X verbreitet wird.
Die Aussage selbst ist bereits einige Monate alt. Kallweitt hatte Brandt und Schmidt im Februar bei einer AfD-Veranstaltung in Ahrweiler als seine politischen Vorbilder bezeichnet und erklärt, beide wären heute Mitglieder der AfD.
Nun griff die Sozialdemokratin Juliane Wolf das Sharepic auf. „Willy Brandt floh vor den Nationalsozialisten ins Exil und kämpfte gegen die NS-Diktatur“, schrieb sie auf X. Ihn heute für die AfD zu vereinnahmen, sei „historisch absurd und politisch ungeheuerlich“. Sie finde das „schlicht widerlich“.
Darauf reagierte der frühere Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. „Willy Brandt hat gegen die Nazis gekämpft. Gegen die Leute, von denen viele Ihre Mitglieder sind“, schrieb der SPD-Bundestagsabgeordnete. Anschließend erklärte er: „Joseph Goebbels wäre ihr Mitglied geworden.“
Kallweitt sitzt seit diesem Jahr für die AfD im rheinland-pfälzischen Landtag. Der 57-Jährige zog über die Landesliste ins Parlament ein und ist zugleich Kreisvorsitzender der AfD im Landkreis Ahrweiler. Außerdem führt er die AfD-Fraktionen im Kreistag Ahrweiler und im Stadtrat von Bad Neuenahr-Ahrweiler.
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Helmut Schmidt, ein großes Vorbild, ein intellektueller Politiker und der beste Bundeskanzler, den Deutschland je hatte, würde heute mit einigen – nicht allen – Positionen der AfD übereinstimmen. Bei Willy Brandt würden es nur wenige sein. Aber auch er würde sich in der heutigen SPD nicht mehr gut aufgehoben fühlen.
Was die Multikulturelle Gesellschaft angeht, vertrat Schmidt eher AfD-Positionen als etwa Bärbel Bas.
Weil Schmidt Verstand hatte – Bärbel dagegen hat nur ihre dumm-rote, realitätsferne Ideologie und sonst gar nichts!
Die sind ja damals auch vor den Sozialisten = Faschisten geflohen.
Helmut Schmidt hätte niemals die Grenzen geöffnet und den Zustrom in die Sozialkassen zugelassen. Damals gab es in der SPD noch Vernunft und Sachverstand.
Egal wie Schmidt zur AfD stehen würde, undenkbar wäre, dass er eine Brandmauer akzeptiert hätte. Zumal dadurch wirklich pragmatische Lösungen verhindert werden. Für lösungsorientierte Pragmatiker ist das ein Unding.
Schmidt hätte auf jeden Fall keine Merchandising-Kaffeetasse von der russischen Armee in seinem Büro herumstehen gehabt.
Es ist immer wieder unglaublich, mit welcher Abwesenheit von Geschichtswissen manche heutigen Politiker zu glänzen versuchen. Vermutlich denken sie, allein schon die Nennung von Nazis in einem Satz mit der AfD wäre eine Abschreckung.
Goebbels war nationalsozialistischer Propagandaminister. Er sah laut Wikipedia seine Aufgabe und den „wahren Sozialismus“ in der Beherrschung von Rundfunk, Presse und Film durch seine staatstragende Partei.
Sozialisten und damit auch Nationalsozialisten sind Linke.
Die AfD ist dagegen eine liberalkonservative, marktwirtschaftlich orientierte rechte Partei. Sie kämpft gegen das, was Goebbels als sein politisches Ziel erachtete und steht für freie Medien.
Ich wüsste daher nicht, was ein Goebbels in der AfD zu suchen hätte.
Göbbels wäre Mitglied der Linken und nicht der Konservativen.
Die Linken unterschlagen immer, dass sich die Nazis als Sozialisten verstanden, eben als NationalSOZIALISTEN. Insofern waren die Nationalsozialisten nie konservativ, im Gegenteil, sie verstanden sich als revolutionär im Sinne einer sozialistischen sprich kollektivistisch nationalen Bewegung. Auch galt der Kulturkampf der Nationalsozialisten den christlichen Werten. Es ist ein Treppenwitz, dass sich heute Linke hinstellen und so tun, als hätten die Nationalsozialisten nichts mit Sozialismus zu tun gehabt. Der Faschismus ist einfach eine Spielart des Sozialismus oder umgekehrt, je nach Betrachtungsperspektive. Daher sah Stalin Hitler anfangs auch nicht als Feind an sondern als Verbündeten.
Dazu ein Zitat von Goebbels aus mindestens zwei Reden – Und die, die uns am meissten verhasst sind, sind die Bürgerlichen, die Rechten –
Deshalb sprechen all die Sozialisten, LinksGrünen, SAntifanten, Gutmenscheninnen und die unsreredemokratischen Altparteien immer von NAZIS.
Eine bewusst gewählte Verkürzung, damit sie nicht immer das ihnen höchst unangenehme Wort NationalSOZIALISTEN ausprechen müssen.
„Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“
-Joseph Goebbels-
in:
Der Angriff, Gauzeitung der Berliner NSDAP, 6.12.1931,
(zit. nach Wolfgang Venohr: Dokumente Deutschen Daseins: 500 Jahre deutsche Nationalgeschichte 1445-1945, Athenäum Verlag, 1980, S. 291)
Und Herr Dr. würde im Osten den Boden für eine neue Nation bereiten.
Das versteht dieser salzlose Lurch nicht.
Ja, weil das menschliche Gehirn Salz (Natrium- und Kaliumionen) zwingend benötigt, um elektrische Impulse über Synapsen weiterzuleiten.
In dieser Vorlesung war er wohl nicht anwesend.
Goebels war bestimmt kein Konservativer, eher Sozialist. Vielleicht sollte Lauterbach erst mal nachlesen, bevor er dummes Zeug rauströtet.
Göbbels war Sozialist. Fertig!
Diese Typen konnten das Bürgertum noch nie ab. Die AfD verkörpert das konservative Bürgertum.
Schorfsheide wäre das Versammlungzentrum zwischen all dem Prunk.
Ist das lustig.
Joseph Goebbels und die NSDAP wandten sich rhetorisch häufig gegen das „Bürgertum“, insbesondere gegen das liberale, parlamentarische und konservativ-etablierte Bürgertum der Weimarer Republik.
Zitate von Joseph Goebbels:
„Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“
Joseph Goebbels in: Der Angriff, Gauzeitung der Berliner NSDAP, 6.12.1931,
Wolfgang Venohr: Dokumente Deutschen Daseins: 500 Jahre deutsche Nationalgeschichte 1445-1945, Athenäum Verlag, 1980, S. 291
Das stimmt so nicht; Brandt wäre als Vorreiter der sozialistischen Grünen selbstverständlich an der grünen Spitze. Und der aus dem SDS stammende Schmidt wäre noch in der SPD, allerdings würde er die Partei führen und endliche seine sozialistischen Adern dort ausleben können (während des Kalten Krieges war das so nicht möglich).
Da Goebbels zeitlebens ein Sozialist mit sozialdarwinistischen Wurzeln war, wäre er heute Mitglied der Grünen.
Also Schmidt galt schon in den 70ern als jemand unter dessen Führung „die SPD die beste CDU aller Zeiten“ wäre.
Ich weiß zwar nicht, wer das behauptet hat … aber die SPD war mitnichten konservativ und dem Souverän zugewandt. Schmidt hat die Nahost-Politik Brandts verstärkt umgesetzt – Deutschland von Israel entfremdet und sich den Arabern/Palästinenser zugewendet. Er hat sich der keynesianischen Wirtschaftspolitik zugewendet und die Verhausschweinung in Deutschland vorangetrieben und mittels hoher Inflation die Westdeutschen immer mehr enteignet.
Bitte keine Halbwahrheiten verbreiten. Es stimmt, dass Schmidt sogar Bundesvorsitzender des SDS war. 1947, 1948. Der SDS radikalisierte sich in den 50’er, 60,er Jahren und gruppierte sich 1968 um Rudi Dutschke. Mit alledem war Helmut Schmidt überhaupt nicht einverstanden, sondern er war total entgegengesetzter Meinung.
Unter Helmut Schmidt und Willy Brand hätte es eine AFD-Gründung nicht gegeben, weil es schlicht keinen Grund gab!
Wo ist der link zu X?
Bitte nachreichen
Mit Helmut Schmidt hätte es sicherlich bei der SPD eine andere Politik gegeben. Man muss sich nur seine Standpunkte in diversen historischen Fernsehaufnahmen ansehen. Deshalb ist eine Mitgliedschaft Schmidts in der AfD eher hypothetisch zu sehen. Eine Koalition der SPD mit der AfD unter Schmidt wäre dann aber eine Option gewesen. Sicherlich gedeihlich für Deutschland…
Wenn Schmidt allerdings nicht mehr aktiv in der Politik gewirkt hätte, aber seine berechtigte Kritik an der derzeitigen Politik kategorisch zum Ausdruck gebracht hätte, hätte ihn wahrscheinlich das gleiche Schicksal ereilt wie Tilo Sarrazin…
Es lohnt sich nicht, die Äußerungen dieses Mannes nachzuverfolgen.
Dass es solche Charaktere nach ganz oben gespült hat, erklärt vieles über unsere Zeit… und Zeitgenossen.
Lauterbach wäre damals in die NSDAP eingetreten. Er hat schließlich alle Voraussetzungen, wie er die letzten Jahre gezeigt hat.
Absolut!
… und auch die passende Physiognomie.
Und die passende Frisur
Der gute Herr Lauterbach sollte sich erstmal daran erinnern, wie viele ehemalige NSDAP Mitglieder später eine Heimat in der SPD gefunden haben, darunter Leute wie Karl Schiller, Bundesminister für Wirtschaft und für Finanzen oder Rudi Arndt, Oberbürgermeister von Frankfurt am Main oder Alfons Bayerl, Vizepräsident des Europäischen Parlaments.
Ich verweise auch auf den Artikel im Deutschlandfunk aus dem Jahr 2016:
„SPD – Schwierigkeiten mit der NS-Vergangenheit“.
Aber bei Karl Lauterbach weiß man ja, wie es um sein Verhältnis zur Wahrheit steht – erinnert sein an seine wahrheitswidrige Aussage: „die mRNA Impfungen sind nebenwirkungsfrei“.
Ich finde, wir sollten uns nicht den Kopf zerbrechen, in welcher Partei der oder jene große Altpolitiker der BRD heute wäre.
Die Menschen, auch die Politiker, standen damals unter dem Schock der Erlebnisse in den 2 Weltkriegen, warten geprägt von Vergangenheitsbewältigung mit Trümmerbeseitigung, Hungerjahren, Aufbau und dem Willen, es besser zu machen und aus Fehlern zu lernen.
Dieser Erfahrungsschatz ist bei den meisten Politikern der alten Parteien verloren gegangen. Sie verirren sich in Ideologien, weil sie durch das Aufwachsen im Wohlstand nicht gelernt haben, echte Probleme zu lösen.
Oder um es mit P. Hahne zu sagen: Es sind „Idioten“ – auf deutsch: Nichtfachleute.
Die AfD ist genau aus diesem Grund gegründet worden – aus Menschen, welche sich diese Fehlentwicklung nicht länger anschauen und wieder eine Politik anbieten wollen, die sich praxisbezogen an Problemlösungen orientiert.
und Effi Ost, wo liegt die „Mutter aller Probleme“? Im Wahlrecht, das die Parteien zurecht geschustert haben. Mit dem jetzigen Wahlrecht bestimmen die Parteien und nicht das Volk, wer in die Parlamente einzieht.
Da kann mal wieder sehen, daß Linke weder von Geschichte noch von der AfD Ahnung haben. Warum sollte jemand, der sich selbst als Sozialist bezeichnete und alles Konservative verachtete, einer liberal-konservativen Partei wie der AfD beitreten?
Klabauterbub ist ja auch noch da. Den hatte ich schon vergessen🤣
DAS ist leider nicht so einfach 🙁
Peter Hahne: Ich ruhe nicht, bis die Handschellen klicken!
Lauterbach, die Nazis waren links und nicht rechts. Lieber ein stiller See, als ein lauter Bach.
Wären sie nicht alle tot, würden Stalin, Mao, Honecker, Pol-Pot und Co freudig bei SPD, Linken und Grünen mitmischen. Auch gegenüber der CDU/CSU wären sie nicht mehr feindlich gestimmt.
Wie aber den ehemaligen Oberleutnant der Wehrmacht Helmut Schmidt ins grün-rot-woke Gesinnungsprojekt einbinden? Dessen öffentlich getätigten Aussagen zu Migration, seine Ansichten über politische Visionen, sein Verhältnis zur Mentholzigarette und seine amourösen Abenteuer wollen sich so gar nicht ins Lauterbachsche Korsett zwängen lassen. Da ist guter Rat teuer. Also am besten über den Helmut schweigen und ganz, ganz laut und schrill den Willy nach vorn schieben.
Auch der Willy würde sich nicht ins Kriegsgeheul einstimmen, sondern nach Moskau reisen und verhandeln.
Was für Ein Bild! Der Wahnsinn ins Gesicht geschrieben!
In welcher Partei wäre Mengele gewesen ?
Mit einer Gegenfrage Schiff versenkt! Großartig! 100 Daumen hoch!
Baldur Springmann Mitbegründer der Grünen ex NSDAP Mann,noch Fragen!!!!
Selbst Goebbels ist als hemmungsloser Propagandist nicht auf die Idee gekommen, mit dem Verkauf des Radio-Volksempfängers eine Zwangsabgabe für Rundfunkgebühren einführen, damit staatliche Propaganda nicht nur damit bezahlt wird, sondern damit man damit noch richtig fette Posten und Pensionen schafft und richtig gut verdient.
Auf diese „glorreiche Idee“ mussten erst unsere „Demokraten“ mit der Schaffung des ÖRR kommen.
Das kann damals schon anders gewesen sein. Denn die Rundfunkgebühren wurden bis in die 70er Jahre von der Bundespost eingezogen. Allerdings nur je nach Empfangsgerät.
Sie Augen sind das Fenster zur Sele,bei dem sehe ich den banken Wahnsinn.
Zum Thema Göbbels sollte Corana Karl mal ganz leise sein.
Allerdings!
Goebbels wäre eher Chefredakteur beim RND oder Aufsichtsratsvorsitzender vom öffentlichen rechtlichen Rundfunk!
mit Himmler (ZDF) zusammen?