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Islamismus

Konzert für Opfer des CSD-Anschlags: Grönemeyer wettert gegen rechts und will „Haltung trainieren“

Bei einem Benefizkonzert anlässlich des islamistischen Anschlags auf den Berliner CSD hat Herbert Grönemeyer gegen Rechte ausgeteilt. Diese würden, genau wie Fundamentalisten, der LGBT-Community Angst einjagen. Grönemeyer forderte dazu auf, „Haltung zu trainieren“.

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Herbert Grönemeyer erklärte, die Schwulenbewegung habe seine „ganze Weltsicht geprägt“. (IMAGO/Future Image)

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Herbert Grönemeyer hat bei einem Benefizkonzert für die Opfer des islamistischen Anschlags auf den Berliner CSD eine politische Rede gegen rechts gehalten. Der Sänger erklärte, die Schwulenbewegung habe seine „ganze Weltsicht geprägt“ und bezeichnete die LGBT-Community als „Zukunftsversprechen“. Gemeinsam mit dem Rapper $oho Bani sang er anschließend „Zeit, dass sich was dreht“ – auf der Großbildleinwand hinter der Bühne stand dabei die gegen Friedrich Merz gerichtete Parole „Fick Fritz“.

Das Konzert unter dem Motto „Fresse auf für queere Freiheit“ fand am Dienstagabend in der ausverkauften Berliner Columbiahalle statt. Organisiert hatte es der Rapper Baran Kok. Insgesamt traten 16 Künstler auf. Die Einnahmen sollen an die Schwulenberatung Berlin sowie an CSD-Initiativen im ländlichen Ostdeutschland gehen. Laut tipBerlin sollen die Mittel „explizit für den Kampf gegen migrations- und geflüchtetenfeindliche Strukturen eingesetzt werden“.

Anlass des Events war der islamistische Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day am 25. Juli. Der 21-jährige Abdul B. raste mit einem Auto in eine Menschenmenge und attackierte anschließend weitere Personen mit einer Stichwaffe. Eine Frau aus Polen wurde getötet, insgesamt 31 Menschen wurden verletzt. Auf dem Handy des Täters fanden Ermittler später ein Video, in dem er dem Islamischen Staat die Treue geschworen haben soll.

Grönemeyer bedankte sich bei seinem Auftritt zunächst für die Einladung. „Ich bin ein Kind der 60er, 70er im letzten Jahrhundert“, sagte der 70-Jährige. Für ihn sei die damalige Schwulenbewegung „ein unheimlich prägender Prozess, eine unheimlich prägende Gesellschaft und Gemeinschaft“ gewesen.

„Und die hat mein ganzes Leben, meine ganze Weltsicht geprägt“, erklärte Grönemeyer. Die Bewegung sei „radikal“ gewesen, habe „andere Lebensmuster“ und „freie Sexualität“ vertreten. „Die waren bunt, die waren radikal, wild, dreist, albern, mutig.“ Auch die heutige, wie Grönemeyer sie nennt, „LGBTQIA+-Community“ bezeichnete Grönemeyer als „eine unglaubliche Wucht“ und als „Zukunftsversprechen“. Wer sie angreife, „der greift uns alle an“, sagte er.

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Mit Blick auf den Anschlag machte Grönemeyer allerdings nicht nur „Fundamentalisten“, sondern auch „rechtes Gewieher“ für den Versuch verantwortlich, der queeren Community Angst einzujagen. „Natürlich sind wir wütend, wir sind verdammt traurig“, erklärte der Sänger. „Aber gleichzeitig haben wir den Mut und die Haltung, wir können uns dagegenstellen, wir können uns gemeinsam dagegenstellen, wir können Haltung trainieren.“

Politische Botschaften bestimmten auch andere Teile des Abends. Auch bei $oho Banis Auftritt war auf der Großbildleinwand hinter der Bühne in großen Buchstaben „Fick Fritz“ zu lesen. Als anschließend die ersten Takte von „Zeit, dass sich was dreht“ erklangen, kam Grönemeyer auf die Bühne und sang den Titel gemeinsam mit dem Rapper.

Zuvor hatte der Berliner Rapper Apsilon seinen Song „Sommermärchen“ gespielt, in dem er die Morde des NSU vor dem Hintergrund der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 thematisiert. Anschließend sagte er laut tipBerlin: „Religiöser Fundamentalismus und rechtsextreme Ideologien bauen auf demselben Fundament auf.“

Auch Vertreter des CSD aus Bautzen kamen zu Wort. Sie warnten laut Tagesspiegel vor „erstarkenden rechten Strukturen“. Das Publikum antwortete darauf mit „Alerta, alerta, antifascista“-Rufen.

Dragqueen Gloria Viagra sprach den islamistischen Hintergrund des Anschlags ausdrücklich an. Sie forderte laut Tagesspiegel, den Islamismus als solchen zu benennen, warnte zugleich jedoch davor, Islamismus mit dem Islam gleichzusetzen. Darüber hinaus forderte sie monatliche CSD-Veranstaltungen und die Besetzung von Parteizentralen.

Auf ihre Ansprache folgten auch Rufe gegen Merz aus dem Publikum. Der Tagesspiegel konnte deren genauen Wortlaut allerdings nicht eindeutig bestimmen. Wenig später erschien mit „Fick Fritz“ die unmissverständliche Botschaft auf der Leinwand – unmittelbar vor Grönemeyers Auftritt.

Wie Apollo News berichtete, ermittelt die Staatsanwaltschaft Dortmund wegen einer früheren Konzertansage gegen Grönemeyer wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Bei einem Auftritt in Dortmund hatte der Sänger im Februar von „rechten Ratten und rechten Rassisten“ gesprochen und erklärt: „Wir stehen zusammen, bis sie wieder in ihren Löchern verschwinden, wo sie herkommen.“ Nach einer Strafanzeige leitete die Staatsanwaltschaft am 5. März ein Ermittlungsverfahren ein.

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78 Kommentare

  • „Wenn du etwas Dummes hören willst, dann frage
    einen Künstler nach seiner politischen Haltung.“
    (frei nach M. Reich-Ranicki)

    • Der ist allerdings kein Künstler. Sonst hätte er musikalisch mehr als ein ordinäres Gröhlen drauf.

  • Aha, ein Benefiz-Konzert für die Opfer eine islamistischen Anschlags wird mit einem Aufruf gegen Rechts verbunden. Kann man sich ja auch nur in Berlin ausdenken.

  • „Für ihn [Groenemeier] sei die damalige Schwulenbewegung „ein unheimlich prägender Prozess, eine unheimlich prägende Gesellschaft und Gemeinschaft“ gewesen.“
    —–

    Dummes Gelaber. Warum sollte die sexuelle Ausrichtung einer Gruppe jemanden prägen(!), zumal man nicht einmal selbst dieser Gruppe angehört?

    Bin ich froh, dass mich andere Dinge im Leben geprägt haben, schwul, lesbisch oder hetero gehörten nicht dazu. Das sind Nebensächlichkeiten.

    • Ja wirklich – das sind doch ganz normale Menschen… und Grönemeyer so: Uh dort, ein Homoooo 😍😍😍

  • Der Typ ist nicht mehr ernst zu nehmen. Seine Haltung gegenüber dem Wahlvolk und seinen Mitbürgern ist abscheulich.

    • Es hat System.
      Das Berliner Schwulenmagazin „Siegessäule“ hat vor wenigen Tagen über brutale Raubüberfälle und Angriffe auf Schwule berichtet, die sich über Dating-Portale zum Sex treffen.
      Selbstverständlich wurde mit keiner einzigen Silbe die Tätergruppe erwähnt, die massgeblich an diesen brutalen Überfällen beteiligt ist….
      https://www.siegessaeule.de/magazin/angst-beim-online-dating-wie-gefaehrlich-ist-grindr/

      • Die vom anderen Ufer haben sich das redlich verdient. Eat your own dogfood.

    • E war noch nie ernst zu nehmen.
      Wer seine „politischen Statements“
      schon vor Jahren in Talkschows hörte,
      war erschrocken…

  • Im „Boot“ konnte er seine Gesinnung zu den Nazis nicht verleugnen.
    Heute auch nicht.
    Nazis waren Linke wie der Herbert.

    • Stimmt. Und dazu passt auch sein unverständliches Geschrei, sein unmögliches Gekrächze. Und vollkommen richtig, die Nazis waren Linke.

    • einmal zugehörig zu der Propagandakompanie – immer zugehörig würden manche sagen zu Lt. Werner

      • Ich fand den Postillon mal ganz witzig. Aber in der C.Zeit waren sie voll auf Linie und haben sich über „Coronaleugner“ lustig gemacht. Eine der vielen Enttäuschungen damals.

  • Er wird den Leuten einen Haltungsschaden antrainieren.

  • Der ist komplett neben der Spur.
    Er könnte bald einen Auftritt beim Muezzin seines Vertrauens bekommen.

    • Sein gestammel auf der Bühne hört sich ähnlich an.

    • „Der ist komplett neben der Spur.“
      Genau das macht mich langsam stutzig. Grönemeyer, Hallervorden, Hüller, …
      Es ist nicht so, dass sie nicht erkennen könnten, welches Unheil die Straßen, die Wirtschaft und die Politik mit sich bringen. Nur ein sehr, sehr dummer oder ideologisch verblendeter Mensch kann das nicht sehen. Die Frage ist, wurden sie alle gekauft ?

      • Ich vermute das sind Mietmäuler und somit gekauft.

  • Eine Tote durch islamistischen Terror reicht ihm wohl noch nicht.

  • Goebbels hätte Gröhlemeier geliebt!

    • Mielke auch

      • Mielke hat sowieso alle geliebt…sagte er…

  • Hat der „Fritz“ in der Kirche während der Gedenkfeier nicht eine Rede im Sinne der Community gehalten?–Hat er nicht sogar geweint und gebibbert vor Anteilnahme?
    Will Herr Merz nicht Islamisten abschieben–falls das möglich ist?

    Ist „F..Fritz“ dann eine Liebeserklärung?–Oder Verachtung–aber für was?

    Wen also meint Herr Grönemeyer –wer soll „Haltung trainieren“?

    Seine anscheinend undankbare Community?

  • VEB – Volks Eigener Barde

    Ich bleibe dabei

  • Zu dem Barden erübrigt sich jedes Wort.

  • Natürlich, die lesbische Alice Weidel und ihr schwuler Stellvertreter Sven Tritschler werden bestimmt alle Homosexuellen mit einem rosa Winkel markieren und ins Lager stecken. Wie dumm kann man eigentlich sein?

  • die selbstgefällige Fresse ist nur schwer zu ertragen.

    • Warum würde bei mir so eine Aussage zensiert?

  • Honig im Kopf kann jeden treffen ! Auch ein Gröhlemeier ist nicht davor gefeit.

  • Je weniger Islam, je weniger linke Künstler, je besser für den Planeten.

  • Ist wohl Kognitive Dissonanz. Also eine psychische Störung.

  • So wie der Grönemeyer mittlerweile ausschaut sollte er nicht nur ‚Haltung‘ trainieren………

    • ..und nicht so viele Genuss- und Rauschmittel konsumieren, das zeichnet sich im Alter an Körper und Gesicht ab. Der Geist scheint auch benebelt zu sein. Irgendwie bekommen so einige Künstler alle das gleiche, feiste Aussehen.

  • Grölemeier sollte sich auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen.

    Der mörderische Anschlag wurde von einem Moslem aus moslemischen Motiven verübt.

    Alles andere ist LINKES GEWIEHER.

  • Ach Gott, Gröli,was soll das??
    War das nicht ein Araber?
    Wetterst du auch gegen Migranten?
    Was der so Konzert nennt, nicht für 1000 Euro als Geschenk würde ich da hingehen.

  • Fritz – war das der Name des Todesfahers?
    Die sind alle ein wenig durchgedreht, finde ich.
    Fehlt nur, dass sie „Danke Merkel“ gegrölemeyert hätten.

  • Grölemayer ist wie Merkel. Keiner braucht sie, keiner vermisst sie und dennoch tauchen sie immerwieder aus ihren Löchern auf, um die Welt mit ihren Geschwurbel zu belehren.

  • Fui Deibel! 💩🤮💩

  • Ekelhaft und Pervers. Und dumm, sehr dumm.

  • Grölemeyer und Hallervorden können weg.

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