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Sonntagsfrage

Neue INSA-Umfrage: AfD hält ihren Vorsprung – FDP knackt die Fünf-Prozent-Hürde

In einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA kommt die AfD auf 28 Prozent und bleibt stärkste Kraft. Während ihr Vorsprung zur Union gleich bleibt, knackt die FDP erstmals seit Januar 2025 wieder die Fünf-Prozent-Hürde.

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Hat angesichts der Umfragewerte Grund zur Freude: AfD-Vorsitzende Alice Weidel (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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In einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA zur Bundestagswahl bleibt der Vorsprung der AfD vor CDU/CSU bei sieben Prozentpunkten. Wie bereits in der letzten INSA-Umfrage vom 28. Juli erreicht die AfD 28 Prozent und ist damit stärkste Kraft. Die Union bleibt unverändert bei 21 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 14 Prozent, der SPD mit 12 Prozent und der Linken mit elf Prozent. Erstmals seit Januar 2025 kommt auch die FDP auf fünf Prozent und wäre damit wieder im Bundestag vertreten. Das BSW bleibt bei vier Prozent.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, wären mit AfD, Union, Grünen, SPD, Linken und FDP sechs Fraktionen im Bundestag vertreten. Auf Grundlage der aktuellen INSA-Werte würde die AfD mit etwa 194 Mandaten stärkste Kraft, gefolgt von der Union mit rund 145 Sitzen. Die Grünen kämen auf ungefähr 97 Mandate, die SPD auf 83, die Linke auf 76 und die FDP auf 35.

Die durch den Wiedereintritt der FDP erhöhte Anzahl der Bundestagsfraktionen würde sich auch auf die Größe der AfD-Fraktion auswirken. Obwohl sie unverändert bei 28 Prozent liegt, käme sie, weil sich die 630 Bundestagsmandate auf eine zusätzliche Fraktion verteilen, nach den aktuellen Umfragewerten nur noch auf etwa 194 statt zuvor rund 205 Mandate.

Unter Beibehaltung der Brandmauer zur AfD und des CDU-Unvereinbarkeitsbeschlusses gegenüber der Linken bliebe als realistische Mehrheitsoption nur ein Bündnis aus Union, SPD und Grünen. Gemeinsam kämen sie auf rund 325 Sitze und damit über die absolute Mehrheit von 316 Mandaten. Der Einzug der FDP eröffnet dagegen keine weitere Dreierkoalition: Weder Ampel noch Jamaika oder Deutschlandkoalition hätten genügend Sitze.

Dass die FDP nun zumindest wieder die Fünf-Prozent-Hürde knackt, dürfte vor allem an ihrem neuen Parteivorsitzenden Wolfgang Kubicki liegen. Kubicki gewann im Mai die parteiinterne Wahl um das Spitzenamt gegen die Herausforderin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Seitdem konnten die Liberalen leicht hinzugewinnen. Kubicki steht für einen eher bürgerlich-konservativen Kurs.

ahz

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57 Kommentare

  • „Kubicki steht für einen eher bürgerlich-konservativen Kurs.“ Nur bei Sonntagsreden, nicht beim Abstimmen.

  • Die FDP wird schon mal vorsorglich, falls es nächstes Jahr Neuwahlen gibt, in Stellung zur AfD gebracht.

    • Naja, das mit dem BSW ist schneller verraucht als man Nebelkerze sagen kann. Und die FDP hat insofern Schwein, als sich keiner ihrer Wähler mehr an die Ampel erinnern kann… wie es da voran ging mit dem Land (Richtung Abgrund).

      • War es nicht die FDP (Lindner), die versucht hat, das immense Schuldenmachen … ups … sorry: das immense Sondervermögen(!) zu verhindern?

        Und dafür eine Hassrede(!) des seinerzeitigen (noch-)Bundeskanzlers kassiert hat?

        • Interssantes Argument. Aber wenn „Versuchen“ reichen würde, könnte wahrscheinlich jeder den Job der FDP machen – und gleichzeitig bessere Ergebnisse erzielen.

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    • jepp die FDP sollte sich mal vernünftig darstellen …. der MERZ ist der Infantino der CDU .
      ES gibt jede Menge Parallelen bei FDP zur eben AFD … sprich eine AFD FDP Regierung wäre weit besser als die linke CDU.
      Sprich wenn viele „Unentschlossene“ statt linke eben zur FDP hilft das letztlich der Demokratie

      • Ja, es gibt diese Nähe. Man sollte sich aber hüten, auf die FDP zu setzten. Im Zweifel stehen sie wieder treu im Lager UnsererDemokratie. (Erinnern Sie sich noch an Herrn Lindner?)

      • Das sind Träume von der Südsee. Die FDP war schon immer die Hure der großen Parteien, kriecht mit jedem ins Bett, um ihn dann bei passender Gelegenheit zu hintergehen. Ekelhaft.

        • Ich verstehe auch nicht recht, wozu man eine Partei wählen oder brauchen soll, die als Markenkern und DNA das Umfallen hat.

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  • Wer glaubt da noch dran?! Die AfD ist doch schon längst über 30%, die CDU unter 20%. Die wissen schon, wie sie befragen. Ist nur hypothetisch, aber logisch ist das alles nicht mehr, wie es uns präsentiert wird.

    • Man muss aber eine Sache realistisch sehen: Die AfD ist auf Bundesebene weit von der absoluten Mehrheit entfernt. Wenn sie also überhaupt eine Chance auf Regierungsführung oder -beteiligung haben will, geht das nur mit einem Partner. Und da sind Union und FDP politisch näher als die drei linken Parteien.

      • Kubicki hat eine Koalition mit def AfD abgelehnt

        • Na und? Was vor einer Wahl gesagt wird, spielt doch nach einer Wahl nur noch eine untergeordnete Rolle.

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      • Diese ewige Träumerei von der „absoluten Mehrheit“ …
        Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass Das bei einer einzigen Wahl gelingen kann?

        • Keine Partei wird im Bundestag die absolute Mehrheit bekommen. Aber eine liberal-konservative Regierungsmehrheit ist möglich – wenn die politisch Vernünftigen keine Scheuklappen tragen und keine Brandmauern errichten. Wir brauchen endlich Rationalität und Pragmatismus statt Ideologie und Dogma.

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  • Die FDP wird scheinbar noch als Mehrheitsbeschaffer gebraucht.
    Ich kannte in meinem ganzen Leben noch keinen FDP-Wähler. Gibt’s die überhaupt?

    • Es gibt auch nicht wenige CDU-Wähler, die taktisch die FDP wählen. Sie glauben immer noch, das wären zwei Parteien des gleichen Lagers.

    • Stellen sie sich eine Kneipe mit 40 Gästen vor. Einer hält lange Reden, wo er allen alles verspricht. Wenn ihm nur einer der 40 zustimmt, reicht es für 5%.

      • Das müssen nach Adam Riese schon zwei sein, aber geschenkt.

      • Sind Sie Herr van Aken? Der meinte ja wohl sinngemäß, das Mathematik nicht so wichtig sei… 1 von 40 sind 2,5%. Also 2 Leute die zustimmen bräuchte man schon….

        • Ich bin davon ausgegangen, dass der Schönredner sich natürlich auch selbst wählt und einer von den 40 ist. Dann hätten wir genau 5 %.

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  • Erstaunlich, dass sich viele ein ums andere Mal von Herrn Kubicki blenden lassen.

  • Da die AfD vielfach als „rechtsradikal“ verrufen ist, wird die FDP zur Ausweichmöglichkeit für all diejenigen, die keine AfD wählen möchten. Das hat Kubicki früh erkannt und die Werbetrommel gerührt.
    Weshalb die AfD, trotz des politischen Chaos in unserem Land, seit langer Zeit bei 28% dümpelt, ist kaum erklärbar. Der Deutsche Michel scheint politisch nicht interessiert zu sein.

    • Er schafft es immer wieder, seine Partei als AfD light zu präsentieren.
      Dabei ist sie im Endeffekt AfD zero.
      Die FDP als Favoriten zu nennen ist allerdings auch Strategie vieler heimlicher Blauer.

  • FDP 5% ja klar. Eher ein Schachzug des „unabhängigen“ (Scherz) Meinungsinstitut.

  • Wer die FDP wählt hat vergessen, dass Kubicki vor Abstimmungen immer dagegen wettert, dann aber dafür stimmt. Somit unwählbar.

  • Rein rechnerisch kann eine Allparteienkoalitiin die AFD austricksen.
    Was da aber realpolitisch rauskommt,waere unser Untergang.

    • Tja, aber genau so wird es kommen. Die werden für eine Mehrheit alles aufbieten, selbst wenn es eine Koalition aus 5 Parteien sein muss.
      Darum bringen Neuwahlen jetzt genau gar nichts. Der Absturz war bisher nicht tief genug, ist noch nicht beim letzten Wähler angekommen.

  • „Vous ne sortez pas de kaka“ sagte vor vielen Jahren ein Automonteur zu uns, als wir mitten in Paris Diesel anstatt Benzin getankt hatten.
    Ich glaub, diesmal ist es schlimmer.

  • Kein normaler Mensch wählt Parteien, die uns in diese Katastrophe reingeritten haben.
    Erste Bürgerpflicht und sozusagen eine Gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist es die Alternative zu den Kartellparteien an die Regierung zu bekommen, die wieder den willen der Bevölkerung umsetzen.

  • FDP wird Regierungspartner mit der AfD

    • Das wird in sieben kalten Wintern nicht passieren.

  • Es reicht nicht !!!

  • Wie kaputt muss man sein, einer Strack Zimmerflack Partei seine Stimme zu geben.

    • oh es dürfte etliche CDu kaputte geben

      Die Flaki ist ja weit hinter Kubicki gefallen … also ….

  • Große Koalition in den letzten paar Tagen:

    Bei CDU laufen Leute herum, die eine Lebensgefahr für die Allgemeinheit darstellen, so wie der unter Drogen Einfluss verursachte Unfall mit mehreren Schwerverletzten begangen durch einen CDU MdB

    Bei SPD laufen Leute herum, die eine Gefahr für Millionen unschuldiger Kinder sind, so wie der Richter mit SPD Parteibuch, bei dem 1,7 Millionen Daten an Kinderpornos und immerhin noch 150.000 jugendpornographische Inhalte gefunden wurden.

    Von der AfD ist so etwas nicht bekannt

  • Die Propaganda wirkt.
    Das Land dreht sich nur noch im Kreis.
    Immer schneller. Immer aermer. Immer duemmer.
    Die Zuendschnuere immer kuerzer.
    Genau SO konnte „das“ passieren …..

  • Alle Umfrage Institute fälschen ihre Zahlen. Jede ihrer Umfragen ist Betrug. So auch hier mit dem Steigbügelhalten für diesen FDP Moloch. Frag 100 Leute auf der Straße, niemand wird für diese Menschenverachter stimmen, die allermeisten kennen die gar nicht mal.

  • 💬 „FDP knackt die Fünf-Prozent-Hürde“

    Es ist schon wieder soweit, die Erinnerungsluecken setzen ein….

    • Bei der FDP waren die nie weg…

  • Ich wünschte mir, der Haß der Kommentatoren hier träfe SPD, Grüne, SED, nicht die harmlose FDP.

    • Also harmlos ist das wohl kaum, was Ampelregierung inkl. FDP angerichtet hat. Fahren Sie doch einfach mal U-Bahn in Hamburg. Oder gucken Sie sich alternativ einmal an, wieviel Industriearbeitsplätze Deutschland täglich(!) verliert. Oder zählen Sie mal die Rechtschreibfehler in einer durchschnittlichen Klassenarbeit in der 11. Klasse und fragen den Lehrer, ob er Sie anstreichen muss. Oder oder oder…..

    • Das Wiedererscheinen der FDP stärkt aber Union und Konsorten und die FDP wird wieder mitmischen wollen, so wie sie es über Jahrzehnte hinweg getan hat.

    • Für das, was insbesondere die FDP angerichtet hat, kommt sie hier noch viel zu billig weg.

  • Dass die Union nach dem Dauer Desaster der letzten Wochen nicht weiter fällt, ist sehr bezeichnend. Auch, dass die Katastrophe in Berlin und die neue Invasionswelle über Spanien die AfD nicht bewegen kann, ist bemerkenswert. Ich denke, auch die Ergebnisse der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt sind schon in Stein gemeißelt. Jetzt kommt die FDP wieder ins Spiel und es wird nichts mit einem Regierungswechsel.

  • Kommt die FDP über 5 Prozent, gibt es nur eine weitere Brandmauerpartei, die nicht mit der AFD koalieren will. Und die Linke Ampelpolitik von Lindner, Kubicki oder Strack-Zimmermann sollte auch nicht vergessen werden.

  • „Kubicki steht für einen eher bürgerlich-konservativen Kurs.“
    Was ein Schmarrn.
    Kubitzki steht für links blinken und rechts abbiegen.
    Leute, Ihr müßt doch mal ein Muster erkennen können.

    • Sorry, im Fall der FDP: rechts blinken und links abbiegen…

  • Wie bescheuert muss man sein, wieder FDP zu wählen, nur weil ein anderes, nicht einmal neues Gesicht an der Spitze ist?
    Kubicki ist eine Frontfigur, nichts weiter. Und man darf auch nicht vergessen, dass ihm Strack-Zimmermann beinahe den Vorsitz weggeschnappt hätte.

    Sein Rückhalt in der Partei hält sich also in Grenzen, und man sollte sich nicht allzu große Hoffnungen machen, dass die FDP bei einem Wiedereinzug in den BT und evt. sogar einer Regierungsbeteiligung nicht wieder den reinen Mehrheitsbeschaffer gibt – wie sie es im Übrigen immer getan hat.

    Solche Parteien braucht unsere Gesellschaft nicht in einer Zeit, wo es darum geht, den eigenen Verfall abzuwenden.
    Wir brauchen Politiker, die zu ihrem Wort stehen und die mit Herzblut für unser Land da sind.
    Das kann ich bei der FDP nicht erkennen, bei den anderen Altparteien gleich gar nicht. Dafür steht nur eine Partei, und die wird noch mehr bedrängt, wenn die FDP es durch die Dummheit ihrer Wähler wieder schaffen sollte.

  • Bloß keine Neuwahl unter diesen Umständen! Die Rotgrünen dominierten. Der Opportunistenhaufen CDU wird die Diäten und Privilegien gerne für sich in Anspruch nehmen, der Rest ist den Marionetten im Plenarsaal egal. Oder es zerreißt die CDU, sie sortiert sich in Leute mit und ohne Gewissen.

  • Wenn die Zahl für die FDP stimmt, wäre dies wieder ein Beweis für die totale Verblödung der deutschen Wähler.

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