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Allgemeinverfügung

Bis zu 50.000 Euro Bußgeld – grün regiertes München verhängt weitreichende Wasserverbote

Der Wasserverbrauch in München liegt mit mehr als 360 Millionen Litern am Tag deutlich über dem üblichen Niveau. Die grün regierte Stadt verbietet deshalb unter anderem das Befüllen privater Pools, das Bewässern von Rasenflächen und die Autowäsche zu Hause.

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Ein Brunnen auf dem Königsplatz: Wegen der anhaltenden Trockenheit hat die Stadt weitreichende Einschränkungen bei der Wassernutzung beschlossen. (IMAGO/Sven Simon)

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Die von einem grünen Oberbürgermeister regierte Stadt München schränkt wegen der angespannten Wassersituation den Verbrauch von Trink- und Grundwasser ein. Seit dem 14. Juli gelten im gesamten Stadtgebiet weitreichende Verbote. Die Allgemeinverfügung ist zunächst bis einschließlich 1. August befristet. Bei anhaltender Trockenheit kann sie verlängert, bei einer Entspannung vorzeitig aufgehoben werden. Verstöße gegen die Allgemeinverfügung können im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Private Pools, Badebecken, Springbrunnen, Wasserspielanlagen und Wasserbehälter dürfen nicht mehr mit Wasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz oder mit Grundwasser befüllt und betrieben werden. Private Rasenflächen und sonstige nicht öffentlich oder gewerblich genutzte Grünflächen dürfen unabhängig von der Tageszeit nicht mehr bewässert werden. Ausgenommen sind insbesondere Sportplätze.

Für Haus-, Klein- und Schrebergärten gilt ein zeitlich begrenztes Verbot. Gehölze, Hecken, Stauden, Beete und Zierpflanzen dürfen zwischen 9 und 19 Uhr nicht mehr gegossen oder beregnet werden. Außerhalb dieses Zeitraums bleibt die Bewässerung erlaubt. Auch wassersparende Tröpfchenbewässerung ist weiterhin zulässig. Ausnahmen gelten zudem für land- und forstwirtschaftliche Flächen, Friedhöfe sowie öffentlich oder gewerblich genutzte Bereiche.

Fahrzeuge dürfen nur noch in gewerblichen Waschanlagen gereinigt werden. Notwendige Reinigungen aus Gründen der öffentlichen Sicherheit, etwa von Einsatzfahrzeugen, bleiben erlaubt. Privatpersonen dürfen zudem Terrassen, Hauswände, Straßen, Dächer sowie Hof- und Wegflächen nicht mehr abspritzen oder mit Hochdruckreinigern und Bürsten reinigen.

Die Entnahme von Wasser aus Flüssen, Seen und Bächen im Münchner Stadtgebiet wird grundsätzlich vollständig untersagt. Ausgenommen bleiben unter anderem das Schöpfen kleiner Mengen mit Handgefäßen, die Viehtränkung und der Bedarf der Landwirtschaft.

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Zuletzt wurden in München mehr als 360 Millionen Liter Wasser pro Tag benötigt. Der normale Tagesdurchschnitt liegt nach Angaben der Stadt eigentlich bei rund 300 Millionen Litern. Die für die kommenden Tage vorhergesagten Gewitter und Regenfälle reichen nicht aus, um die Lage bei den Grundwasservorkommen nachhaltig zu entspannen.

„Der Wasserverbrauch ist in den vergangenen Tagen wieder deutlich angestiegen“, erklärte der grüne Oberbürgermeister Dominik Krause. „Nach einem außergewöhnlich trockenen Winter und Frühling sind die vorhandenen Ressourcen der Wasserversorgung Münchens derzeit äußerst strapaziert.“ Deshalb habe die Stadt weitergehende und verpflichtende Sparmaßnahmen beschlossen.

Die Stadt hatte zunächst auf freiwillige Einsparungen gesetzt. Zehn der insgesamt 150 städtischen Zierbrunnen wurden abgeschaltet. Dadurch sollten 43 Prozent des Wasserverbrauchs aller Brunnen eingespart werden. Bei weiteren 56 Brunnen wurden die Betriebszeiten verkürzt. Auch die Bewässerung städtischer Grün- und Sportflächen wurde reduziert, die Reinigung des städtischen Fuhrparks ausgesetzt und wasserintensive Feuerwehrübungen auf ein Minimum beschränkt.

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93 Kommentare

  • Grün in den Untergang.
    Weitermachen!

    • „Weitermachen!“
      —–
      Das werden sie. Mal sehen wie lange es dauert, bis sie eine Sonderabgabe auf Wasserentnahme erheben.

    • Kann man nur lachen…Stellt doch einfach Strom und Wasser ab, mit dem Motto „Erlebe die Transformation“ oder „Grün gewählt“, sonst versteht doch wieder keiner, dass grüne Schei.. auch stinkt.

    • Ich wäre vorsichtig. Natürlich kann es sein, daß das Ganze im Sinn der Klimahysterie aufgebauscht und dramatisiert wird. Grundsätzlich ist es aber richtig, Wasser zu sparen, wenn der Regen im Sommer über längere Zeit ausbleibt.

      -32
      • Wasser sparen ist immer richtig.
        Aber hier gehts definitiv nicht ums Wasser.
        Es geht wie immer bei den Grünen um Unterdrückung und Bestrafung.

        • Wasser ist nie weg! Wenn ist es ist nur woanders.
          Die Erde ist ein quasi geschlossenens System für Wasser. Wasser wird nicht verbraucht sondern nur genutzt.

          Das es im Oberrheingraben eine Trockenheit gibt, stimmt nicht! Zumindest nicht flächendeckend. Ich lebe auch am Oberrhein und hier bei uns ist es zwar warm aber auch feucht. Heute zB brutal schwül. Zuletzt geregnet hat es vor zwei Tagen. Für heute und die kommenden vier Tage ist Regen angesagt.
          Der Rhein ist auch voll. Von Niedrigwasser keiner Spur.
          Es ist nunmal so und war auch schon immer so, dass wenn es eine stabile Hochwetterlage im Sommer gibt es schonmal zwei-drei Wochen nicht ernsthaft regnet.

          Wenn häufige Trockenperioden ein Problem wären ist die Lösungsmassnahme nicht sparen sondern bunkern. Dann müßte man Reservoire und Zisternen anlegen um die Zeiten des Mangels zu überbrücken. Das ist der Ansatz den Zivilisationen seit Jahrtausenden nutzen. Kommt bei uns natürlich nicht in die Tüte.

          29
        • @schnuersi
          Ich habe nicht behauptet, daß es im gesamten Oberrheingraben von Frankfurt bis Basel über 300 km Länge Trockenheit gibt. Ich habe „bei uns“ im Oberrheingraben gesagt. Mit Hilfe einer KI-Recherche habe ich nun herausgefunden, daß es hier in der südlichen Ortenau fünf Wochen lang nicht geregnet hat. Ich weiß aber auch, daß es 10 km weiter mal zwischendurch einen heftigen Gewitterregen gegeben hat.
          Und selbstverständlich haben Sie recht. Das Wasser ist nur irgendwo anders. Aber wir bräuchten es eben hier in der Landwirtschaft. Ich rechne auch nicht mit Einschränkungen beim Wasserverbrauch, da wir aus Schwarzwaldquellen gut versorgt sind. Ich schließe es nur im äußersten Fall nicht aus.

          5
        • @Thomas Hechinger: „hier in der südlichen Ortenau fünf Wochen lang nicht geregnet hat. “
          Fünf Wochen keinen Regen im Hochsommer ist aber gar nichts ungewöhnliches in Deutschland.
          Das gab es eigentlich schon immer. Es gibt Jahre da ist sehr viel Sonne und wenig Regen und es gibt verregnete Sommer.
          Ich erinnere mich noch an Sommer in meiner Kindheit in den ’80 in denen es Versorgungsengpässe mit Mineralwasser gab, weil die leeren Flaschen nicht schnell genug wieder befüllt werden konnten. Da hat aber keiner von Weltuntergang geredet sondern alle haben sich über das „gute Wetter“ gefreut.
          Ich stamme ursprünglich von Niederrhein und so lange ich denken kann wurde da im Sommer in der Landwirtschaft bewässert. Intensiv. Auch das hat sich nicht geändert.
          Hier im Süden ist es im Prinzip auch so, nur der Rhein ist schmaler und flacher und fließt langsamer.
          Sich wundern das Leute ihre Gärten bewässern sollte man auch nicht. Speziell dann nicht wenn man zB Steingärten verbietet.

          1
        • Es gibt keinen Gott.
          Er/Sie/Es hätte die Grünen und den Islam verboten.
          Und nochmals, Wasser sparen ist immer gut und richtig. Ein schwindendes Gut.
          Aber bevor ich von Wein saufenden Politikern und Wasser schreibe, bin ich mal weg.

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        • Ich kann nur sagen, daß es hier bei uns im Oberrheingraben ewig nicht geregnet hat. Alles ist vertrocknet. Seit Wochen täglich 35° C. Gestern früh kamen ein paar Tropfen. Sie sind auf der Straße einfach verdampft. Jetzt zieht es gerade zu. Mal schauen, ob der liebe Gott es ein wenig regnen läßt.
          Wenn jeder Mensch vernünftig wäre und selbst darauf käme, überall dort, wo es nicht unbedingt nötig ist, an Wasser zu sparen, bräuchte es keine Verbotsverfügungen vom Rathaus. Wenn es jetzt aber nicht ein paar Tage ausgiebig regnet, rechne ich mit Verboten auch hier bei uns.

          -14
      • @Thomas Hechinger: Sie haben vollkommen recht, bekommen aber rote Minuspunkte. Ein Zeichen für die Verblendung oder Oberflächlichkeit so mancher Leser, von denen man nicht weiss, ob sie rechts oder links sind.
        Sind es vermutlich Rechte, so tut es mir leid um die Dummheit meiner politisch Gleichgesinnten. Solche Leute braucht die AfD nicht. Oder etwa doch ? – Traurig

        -26
        • Was genau hat das nun mit der AfD zu tun?

          20
        • Keine Angst vor Minuspunkten!
          Manchmal wundere ich mich zwar, daß man Minuspunkte erhält, wenn man nur einen Sachverhalt ohne jede Wertung schildert. Aber so ist es wohl. Dummheit ist auf der linken Seite weit verbreitet. Aber auch rechts gibt es nicht nur kluge Menschen.

          2
        • „Keine Angst vor Minuspunkten!“

          Dass darüber überhaupt diskutiert wird, zeigt für mich bereits, wo bei manchen die Prioritäten liegen. Die Däumchen-Funktion sollte abgeschafft werden. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen.

          Ich bin hier, um mich über gesellschaftliche und politische Entwicklungen auszutauschen, andere Sichtweisen kennenzulernen und unterschiedliche Texte und Meinungen zu lesen. Nicht, um Diskussionen durch ein binäres Bewertungssystem verzerrt wahrzunehmen, das Meinungen nach Beliebtheit sortiert.

          Was bringen mir Meinungen über Meinungen? Letztlich lenkt das nur vom eigentlichen Inhalt ab und verstärkt nur ein gewisses Herdenverhalten.

          Entscheidend sollte doch sein, welche Argumente vorgebracht werden und nicht, wie viele Zustimmung oder Ablehnung ein Beitrag erhält.

          -4
        • Also die Daumen nach unten hier auf Apollo News darf man nun wahrlich nicht überbewerten. Insbesondere bei ironischen Kommentaren stelle ich immer wieder eine entsetzliche Lesekompetenz fest.

          0
      • Thomas Hechinger: „Grundsätzlich ist es aber richtig, Wasser zu sparen, wenn der Regen im Sommer über längere Zeit ausbleibt“. Genau, und wenn man auf Klo geht, soll man die Hose ausziehen., und wenn es dunkel wird, soll man das Licht anmachen usw… So viel Sinn, genauer Sinnlosigkeit, in Ihrem Kommentar.

      • Es geht hier um die drakonischen Strafen von 50.000€ und das typische Verbotsgehabe von Links/Grün. Das ist so ziemlich alles was die politisch so an Fähigkeiten zu bieten haben.
        Es geht nicht darum, das Wasser sparen natürlich Sinn ergibt. Das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, an den man ja mal appellieren könnte.
        Und natürlich gibt es da auch sehr viele die sich einfach nicht dran halten werden, weil es ihnen scheißegal ist, aber bei dieser Klientel wird Links/Grün keine 50.000€ Strafe einkassieren können und auch gar nicht wollen.
        Und um noch einen oben drauf zu setzen: Es gibt auch mittlerweile viel zu viele Verbraucher. Ein Brunnen kann nun mal nicht unendlich viele Menschen versorgen, um es vereinfacht auszudrücken und genau dieses herumlavieren um das eigentliche Problem und stattdessen mit Strafen und Verboten zu reagieren ist so typisch für diese Halunken.
        Sie sind da einfach falsch verstanden worden.

  • Ich erinnere mich an eine Wassersparaktion in Bad-Württ. vor einigen Jahrzehnten.
    Jeder sparte Wasser.
    Bis dann ein Experte (ein echter!!!) der Wasserwerke erklärte, dass man aufgrund der Wassersparenden Bevölkerung nun extra viel Wasser in die Kanäle spülen musste, damit diese nicht austrockneten.
    Dazu musste Frischwasser verwendet werden, fast in gleicher Menge, wie die eingesparte Menge ……..
    Es kostete natürlich etwas mehr, weil dies ja durch Fachpersonal durchgeführt wurde ……
    So fand „das grosse Sparen“ ein baldiges Ende.

    • Der erhöhte Wasserverbrauch könnte mit den vielen Neubürgern zusammenhängen. Ältere Wassersparer sterben weg; wer es sich leisten kann, verlässt Deutschland und trotzdem steigt die Bevölkerung von 81 Mio. Einwohner auf 84 Mio Einwohner? Tendenziell sparen die Personen Wasser, die das Wasser selbst bezahlen müssen. Gibt es für München verlässliche Zahlen über den Anstieg der Bewohner, der Harzer und des Wasserverbrauchs?

    • Richtig. Das sind unsinnige Vorschläge. Die meisten Gegenden Deutschlands sind wasserreich, und Wassersparen fürs ökologische Klimagewissen ist Blödsinn. Es kann aber mal in einzelnen Gegenden vorübergehend aufgrund mangelnder Niederschläge zur Wasserknappheit kommen. Dann muß man halt mal für ein paar Tage Wasser sparen. Nur darum geht es. Nicht ein grundsätzliches Wassersparen für die Sahel-Zone!

      • Bei entsprechend ausgebauter Infrastruktur müsste es gar keinen Wassermangel in einigen Gegenden geben. Es gibt Länder auf dieser Welt, die bewässern Wüsten, das Wasser kommt aufbereitet aus Meerwasserentsalzungsanlagen. Wasser bedeckt zu 70% unseren Planeten, wenn es kein Trinkwasser gibt, liegt es NUR an fehlenden Willen und Eignung unserer Politiker!

    • Das sind die Grünen Kausalitäten in Reinkultur

  • Es gibt weder eine Dürre, noch Wassermangel. Der Sommer war, bis auf 4-5 Tage mit Extremhitze(35 – 40°C), bisher normal. In den Mittelmeerländern, wo es im Sommer heißer ist und weniger regnet, gibt es keine solchen Verbote.

  • 150 Zierbrunnen, aber dem Bürger das Wasser verbieten. Genau mein Humor. Die Amtsstuben sollten bei sich zuerst anfangen!

  • München, Grüner Bürgermeister gewählt, Grüne Politik geliefert. Mir doch egal.

    • Mir nicht, denn ich lebe in München und habe definitiv nicht grün gewählt.

      • Der Rote war auch nicht besser.

  • Mit welchen Zahlen wird der Wassermangel in München belegt?

    • Es könnte ja auch ein Mangel an Speicherkapazitäten sein. Hat München da zu wenig vorgesorgt?

    • Zahlen und Fakten sind doch völlig überbewertet in „UnsererDemokratie“

  • Das kenne ich aus meiner Jugend in den Siebzigerjahren. Da hatten wir auch ein paar heiße und trockene Sommer. Da waren auch bei uns im Dorf Rasensprengen, Autowaschen und so weiter verboten.

    • Damals hat jeder im Dorf sein Auto am Wochenende hinterm Haus gewaschen. Waschanlagen kamen erst nach und nach in Mode. Wobei man sagen muss, dass die Autowascherei zu Hause sicher umweltmäßig nicht der Brüller war.

      • So war das. Wochenende. Autowaschen hinterm Haus.
        Ich kann mich noch an das Abenteuer erinnern, als ich das erste Mal auf dem Beifahrersitz durch eine Autowaschanlage gefahren bin. Zeitlich kann ich das nicht mehr genau sagen. Ich vermute aber, daß es Mitte oder Ende der Siebzigerjahre war.

  • Wasser befindet sich doch in einen Kreislauf? Wie funktioniert da sparen? Ich frage das ernsthaft ohne Ironie. Ein Artikel darüber wäre mal gut.

  • Solange jeden Tag Hunderte von Kubikmeter Süßwasser ungehindert in Nord- und Ostsee abfließen können, kann alles nicht so schlimm sein!

  • Die Niederschlagswassergebühr fällt trotzdem an …

  • Solange wir Trinkwasser zum Toilettenspülen verschwenden und es noch mit allem möglichen Müll verseuchen, besteht ganz sicher kein Wassermangel in Deutschland!

    Und diese Angabe ist fraglich:
    „Zehn der insgesamt 150 städtischen Zierbrunnen wurden abgeschaltet. Dadurch sollten 43 Prozent des Wasserverbrauchs aller Brunnen eingespart werden. “

    10 Brunnen von 150 sollen fast die Hälfte des Wassers verwenden?

    • „Solange wir Trinkwasser zum Toilettenspülen verschwenden und es noch mit allem möglichen Müll verseuchen, besteht ganz sicher kein Wassermangel in Deutschland!“

      Sie können ja gern mit konstruktiven, realistischen und finanzierbaren Plänen aufwarten, wie wir in jedem Haus einen zweiten Wasserkreislauf mit Filter installieren können, damit der Lokus künftig bspw. mit Wasser aus der Waschmaschine oder Dusche gespült wird.

    • „10 Brunnen von 150 sollen fast die Hälfte des Wassers verwenden?“

      Klingt zwar komisch könnte aber möglich sein.
      Normalerweise wird das Wasser in Brunnen umgewälzt und nur die Verlußte werden mit Frischwasser ausgeglichen.
      Wenn man die Brunnen mit großflächigen Becken, die hohen Verdunstrungsverlußt haben stilllegt, wird das mehr Einfluss auf den Gesamtverbrauch haben als bei Brunnen ohne Becken.
      Nur so eine Theorie.

    • Das kann gut sein dass die 10 Brunnen so viel verbrauchen. Hängt viel davon ab, ob das Wasser einmal durch den Brunnen fließt und wieder abgeleitet wird (wie z.B. beim Fischbrunnen) oder ob der Brunnen über Pumpentechnik verfügt bei denen das Wasser umgewälzt wird.

  • Man ist inzwischen im Reich der Privatlogik angekommen. Aber Privatlogik ist eben auch eine Art von Logik.

    Jahrzehntelang haben die üblichen Verdächtigen das Abschmelzen der Gletscher nachhaltigst beweint, weil dadurch der Meeresspiegel atemberaubend ansteigen würde, weshalb eben überall auf der Welt hunderte von Milliarden Strandbewohner inklusive ihrer Wohnhäuser absaufen werden.

    Der Copernicus Marine Service hat eine hübsche Website im Netz, die uns darüber aufklärt, daß der Meeresspiegel von 1901 bis 2018 um etwa 15-25 cm gestiegen ist und noch jahrhundertelang weiter steigen wird. Jährlich steige das Meerwasser dadurch um 480 Millionen olympische Swimmingpools.

    https://marine.copernicus.eu/de/ocean-climate-portal/sea-level

    Und dann behaupten die Münchner Grünen, in München herrsche Wasserknappheit. Logisch. Was sonst.

    • Den Meereswasserspiegel mit dem Grundwasserspiegel in Bayern zu vergleichen ist unseriös.

  • Klar, alles schön zubetonieren, Solaranlagen / Windräder statt offene Grün- / Waldflächen und jeden Tropfen Regenwasser ableiten.

  • In den vergangenen 60 Jahren gab es keine Rationierungen oder Verbote der Trinkwassernutzung für die Münchner Haushalte, auch nicht in historisch heißen Sommern wie dem Jahrhundertsommer 2003 oder den Dürrejahren 2018 und 2019. München gilt historisch als eine der am besten versorgten Großstädte Europas.
    Das liegt an den hervorragenden und extrem ergiebigen Quellgebieten im oberbayerischen Voralpenland.
    Hintergrund der aktuellen Maßnahme kann – wie der Autor dieser Zeilen meint – die Lust der Grünen an Verboten sein. München hat seit dem März 2026 einen grünen Oberbürgermeister. Die Amtszeit des OBs beträgt sechs Jahre…

    https://www.youtube.com/watch?v=pR-CcRcOj7M

  • Bravo. Das war erst der Anfang. Wie gewählt, so geliefert, liebe Münchner. Die grüne Verbotsorgie hat begonnen. Kein Mitleid meinerseits. Was wird als nächstes kommen? Ich kann mir Es denken.

  • Warum machen WIR es nicht wie beim Grünstrom?
    Den wässrigen Überschuß , z. B. aus dem Großraum Hannover zum Bayerischen Zierbrunnen transferieren …
    Aus ökologischen und ästhetischen Gründen aber nur auf unterirdischen Wegen …
    Da schlägt mein grünes Herz wieder.

  • Trockener Winter????😲😲😲war der in der Wüste???

    • Er konnte bei -7°C kein Wasser finden

    • Nein er hat Idokogiebedingt eine sehr verschobene und selektive Wahrnehmung.

  • Natürlich gilt das Bussgeld nur für die die auch Geld haben. Also Einheimische. Die die keines haben können weiterhin machen was sie wollen.

  • Grün gewählt. Grün bekommen.
    „Oans, zwoa, g’suffa“

  • Wohne selbst in München und das Vorgehen ist zu 100% gerechtfertigt. Die Stadt ist fast schon zu begrünt und dazu haben auch gestern in der Hitze wieder um 13:00 die Rentner ihren Rasensprenkler angeworfen. Entweder Wasser ist ein Allgemeingut, oder wir machen es wie im mittleren Osten, wo jeder Haushalt einen eigenen Wassertank hat, den selbst finanzieren muss, und das eben der individuelle Verbrauch ist.

    -27
    • Ob als Wähler von Murksparteien, fleißige Konsumenten von Indoktrination aus dem Staatsfernsehen oder Wasserverschwender in Zeiten der Knappheit: So, wie es aussieht, scheinen die Deutschen ja mal wieder parteiübergreifend einen Universalschuldigen gefunden zu haben, dieses Mal die Rentner.

  • Also wie viel Wasser habe ich gespart, wenn ich 150 Liter Wasser anstelle von 18 Uhr um 19 Uhr auf meine Wiese plätschern lasse Herr Krause ?

    • „Also wie viel Wasser habe ich gespart, wenn ich 150 Liter Wasser anstelle von 18 Uhr um 19 Uhr auf meine Wiese plätschern lasse Herr Krause ?“
      —–
      Könnte sein, nur eine Annahme meinerseits, dass ab dieser Tageszeit der Allgemeinverbrauch niedriger ist und die Speicher weniger belastet werden, wenn man erst dann bewässert. Ich ziehe da einen Vergleich zum Nachtstrom.

    • Ohje, das sollten Sie eigentlich wissen und ihre Frage selber beantworten.

      Die verbrauchte Wassermenge ist ident, jedoch der Workungsgrad, also der Nutzen des aufgebrachten Wassers abends höher.

      Sie fragen jetzt sicherlich warum?
      Hat was mit Sonne und Verdunstung zu tun.

      In der prallen Sonne werden 150l benötigt, weil ein guter Teil verdunstet, abends wenns etwas kühler wird und die Sonne nicht mehr so stark scheint reichen vielleicht 100l für den gleichen Zweck.

      Gerne geschehen, war doch nicht so schwer….

      • Absolut richtig. Aber das paradoxe ist doch, dass die Idioten welche die ganze Zeit über Hitzerekorde, Hitzetote und Klimawandel bullshitten, nicht verstehen wieviel Hitzeenergie durch die Verdunstung vom Wasser aufgenommen wird.

        Aber gut. Es sind nun mal links-grüne Idioten die in der Schule nicht aufgepasst haben und ihre politische Agenda durchdrücken müssen.

  • Bußgeld wird vorerst nicht verhängt. Wäre auch wichtig zu erwähnen.

    • Machts nicht besser.
      Diese Drohungen aus der linksgrünen Blase sind nur noch erbärmlich!

  • Kommunistische Rationierungen.
    Die Münchner haben sich genau das erhofft, gewählt und prompt bekommen.
    Ärztlichen Glückwunsch!

  • Wer so wählt, der schreit nach Gängelung und Unterdrückung und darf sich nicht wundern, wenn er sie bekommt.

  • Kein Mitleid. Dort krachen fast täglich Gewitter runter, und die verbieten Wasser, genau mein Humor

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