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Öffentlich-Rechtliche

Deutschlandfunk plant Programmreform – Journalistenverband fürchtet weniger Klimathemen im Radio

Der Deutschlandfunk möchte sein Programm modernisieren und deshalb einige Fachmagazine aus dem Programm streichen. Das stößt auf Kritik bei Umweltverbänden und dem Deutschen Journalisten-Verband: Sie befürchten, dass Klimathemen künftig weniger Beachtung geschenkt werden würde.

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Der Deutschlandfunk will sein Programm reformieren. (IMAGO/Zoonar)

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Der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk hat eine Reform seines Programms angekündigt, die ab dem 30. November in Kraft treten soll. Mehrere Sendungen fallen weg, künftig soll weniger nach Fachgebieten getrennt und stattdessen auf größere allgemeine Informations-, Dialog- und Hintergrundstrecken gesetzt werden. Das stößt nun auf Kritik von mehreren NGOs, darunter dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) – diese befürchten, dass künftig Themen wie Klimaschutz weniger Sichtbarkeit erhielten und eine „vertiefte journalistische Einordnung“ weniger Raum bekämen.

Am Donnerstag haben mehrere Verbände, darunter das WEF, die Deutsche Umwelthilfe, die Klima-Allianz Deutschland und der DJV, einen offenen Brief an die Intendanz und die Programmdirektion des Deutschlandradios veröffentlicht. Zunächst wird darin betont: „Mit großem Interesse verfolgen wir die angekündigte Reform des Deutschlandfunks. Als Organisationen aus Zivilgesellschaft, Journalismus, Wissenschaft, Verbraucher-, Klima- und Umweltschutz verbindet uns die Überzeugung, dass ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk unverzichtbar für unsere Demokratie ist.“

Jedoch blicke man mit Sorge auf die angekündigten Veränderungen im Programm und den weitgehenden Umbau der bisherigen Fachmagazine. Konkrete Kritikpunkte: „Gesellschaftlich hochrelevante Fragen des Natur-, Klima- und Umweltschutzes“ könnten künftig weniger sichtbar werden – und das, obwohl die Themen „den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen“ würden. Außerdem befürchte man, dass einer „vertieften journalistischen Einordnung künftig weniger Raum“ bleiben würde. Außerdem könnte „etablierte Fachkompetenz und redaktionelle Kontinuität an Bedeutung verlieren“, wodurch die Qualität der Berichterstattung leiden würde, heißt es weiter.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk habe „einen besonderen Auftrag: Er soll nicht nur Reichweite erzeugen, sondern Orientierung geben, unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven und Zielkonflikte sichtbar machen und den demokratischen Diskurs stärken.“ Deshalb appelliere man, die „Reform so auszugestalten, dass die besondere Stärke des Deutschlandfunks erhalten bleibt: fachliche Expertise, Themenvielfalt, vertiefende Recherche und Raum für Themen jenseits des unmittelbaren Nachrichtenzyklus.“ Dazu würde auch gehören, die Expertise der Umweltjournalistinnen miteinzubeziehen.

Die Reform soll das Programm des Deutschlandfunks auf den neuesten Stand bringen: Viele eigenständige Fachmagazine sollen entfallen. Hintergrundberichterstattung soll stattdessen in gebündelten Sendungen geliefert werden. Außerdem soll es künftig mehr Hörerbeteiligung geben – ebenso soll digitalen Formaten mehr Platz im Radio eingeräumt werden, während herkömmliche Radiosendungen auch im Internet präsenter werden sollen.

bc

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33 Kommentare

  • Ideologen fürchten um der Erhalt ihrer Ideologie.

    • Nein, um die Bezahlung ihrer Ideologie.

      Ob niemand die DF-Klimapraganda hört oder niemand DF mit weniger Klimapropaganda hört, ist nur für diejenigen wichtig, die im ersten Fall bezahlt werden, nicht aber im zweiten Fall.

    • Wenn wir schon dafür bezahlen müssen, dann wollen wir auch das volle rot-grüne Programm…

      -10
      • Ich nicht!

      • Du kannst meinen Anteil gern abhaben … ^^

  • Was der Journalistenverband fürchtet lässt die Hörer hoffen.

  • Braucht niemand.
    Kann weg.

    • ….weit weg ..!

    • Richtig, der zwangsfinanzierte Staatsfunk kann weg…

  • Oh das wär schön. Bitte auch bei Terra-X umsetzen. Das kann man sich inzwischen kaum mehr anschauen. Dauernd der Begriff „Forschende“ und egal bei welchem Thema, eine gezwungene Verbindung zum Klimawandel…. Dabei wars mal eine Wissenssendung

    • Ich wäre auch jedem „autofahrenden Forschenden“ oder „radfahrenden Studierenden“ gegenüber äußerst mißtrauisch.

  • Auch wenn ich ihn deswegen nicht wieder hören würde, so muß ich bei der Aufzählung der Protestierenden doch annehmen, daß der DLF hier mal etwas richtig macht!

    • Kann sein, daß er etwas richtig macht. Es würde mich interessieren, wie der DLF darauf gekommen ist. Vor 20 Jahren gab es eine Sendung ‚aus Wissenschaft und Technik‘, die ich beim Autofahren (LW) gehört habe. Aber fast jedes Mal haben die irgend einen naturwissenschaftlich/technischen Stuß behauptet, der mit der Zeit kohärenter wurde (>>>Propaganda). Ein paar Mal habe ich brav korrigiert – aber es war offensichtlich, daß es nicht um die Wirklichkeit ging.

      • Mir ging es ähnlich. Ich habe auch Andruck, Sternzeit, das Computermagazin und andere Sendungen vor vielen Jahren gerne gehört. Mittlerweile triefen diese Sendungen, falls es sie überhaupt noch gibt, nur so vor Ideologie, sei es Gender, Feminismus, Klima, Kolonialismus, Antikapitalismus, Kampf gegen Rechts und sind für jeden normalen Menschen unhörbar. Die wollen den Hörern nur noch eine vollkommen verbissene und wirre Parallelwelt aufdrücken, von der sie oft selbst keine Ahnung haben. https://www.deutschlandfunk.de/andruck-das-magazin-fuer-politische-literatur-100.html

  • Ganz einfach: Treuhand und abwickeln.

  • …weniger Klimathemen im Deutschlandfunk?
    Ja, dann müssen wieder mal alle sterben! 🙂

  • solange viel menschen in Deutschland an dieses absurde Klimamärchen glaubt, wird sich nichts ändern.

  • Der DLF wird ohnehin immer unhörbarer. Was da an „Informationen“ verkauft wird, ist oft haarsträubend und aus einer linksgrünen Fantasywelt. https://www.deutschlandfunk.de/boerse-frankfurt-demokratie-vorteil-oder-bremsklotz-100.html Amüsant finde ich auch deren „Presseschau“, wo oft hierzulande komplett unbekannte Zeitungen zitiert werden, nur weil sie die „richtige“ Meinung“ vertreten. https://www.deutschlandfunk.de/die-internationale-presseschau-9026.html

  • Vorschlag: Man könnte ja die „Klimathemen“ gesammelt so zwischen 01:00 Uhr und 05:00 Uhr bringen: Der Klientel, der sowieso nicht arbeiten muss und an diesen Themen hängt oder wer sich dafür so brennend interessiert das er vor Angst vor „Klimaoverkill“ nicht schlafen kann, der kann zu dieser begehrten Sendezeit gern einschalten.

    Den anderen, die zwar diesen gesamten Sendemist eh bezahlen müssen, bleibt wenigstens das ewig gleiche Gelaber, die Angstverbreitung und Panikmache erspart.

    Problem fair gelöst. 👍

  • »Außerdem befürchte man, dass einer „vertieften journalistischen Einordnung künftig weniger Raum“ bleiben würde.«
    EINORDNEN kann man als mündiger und denkender Konsument wohl selbst am besten! Schluss mit dem betreuten Hören!
    Genau aus diesem Grund höre ich den DLF seit Jahren nicht mehr (abgesehen vom unerträglichen Gendern)!

    • ‚EINORDNEN‘: Dahinter verbirgt sich der Wunsch, der ‚Bestimmer‘ sein zu wollen. Fängt bei Schulkindern als sinnvolle Entwicklungsphase an, ist bei den DJurnalisten krankhaft verfestigt und endet bei den Omas Gegen Rechts.

      Bestimmer=ohne eigene Kenntnisse, ohne Diskussion, als Machtbeweis

  • Der Journalistenverband und seine Klimapsychose. Irre.

    • Aber leider sehr wirksam.

    • Wenn es mal bloß eine Psychose wäre, ich tippe eher auf die unsinnige Vorstellung, eine vierte Gewalt im Staate durch vorauseilenden Gehorsam statt Demokratie und entgegen dem Wortlaut des GrundGesetzes zu Installieren. Praktisch durch Machtgebaren, vor allem gegenüber PolitikernInnen. Man sehe sich nur die Friseur- und Kosmetikkosten und die Trainingskosten für Gentleman-Like an. Das kommt nicht von ungefähr, es geht um knallharte Fakten in dem ähhh Geschäft.

  • „Dazu würde auch gehören, die Expertise der Umweltjournalistinnen miteinzubeziehen.“
    Ob die noch nicht bemerkt haben, dass die Zeiten des grenzenlosen Schürens der Wetter-Hysterie selbst offiziell als abgehakt deklariert worden sind?

  • ÖRR ganz abschaffen und dann noch weniger „Klimathemen“ und die Industrie kann vielleicht noch gerettet werden.

  • „WEF, die Deutsche Umwelthilfe, die Klima-Allianz Deutschland und der DJV“
    Alle haben volksfeindliche Ziele und lügengespickte Publikationen.

  • Rundfunkgebühren bitte abschaffen ☝️
    Und auch die Finanzierung der ganzen anderen unsinnigen NGOs 💸

  • Die Umweltbolschewisten wurden längst überführt, aber sie haben noch nicht fertig mit Aggitation und Propaganda! Die „Lebensraum-kaputt-Theorie“ = Umweltdiktatur/Lebensraumdiktatur ihrer Ideologie hat noch nicht jeder geschluckt. Außer natürlich die Oma von der Greenpeace Werbung, die sich weinerlich fragt, welche Welt sie nun ihrem Enkel überlassen wird. Soll das ein SpinOff einer „Volk ohne Raum -Theorie“ sein ? Die verfängt ja fast so ähnlich und die Macher sind noch lange nicht fertig damit. Ich sage dazu: Nepper, Schlepper, Bauernfänger. Klar Probleme sind Probleme und müssen gelöst werden. Aber Ideologie (Sozialismus) und Fundamentalismus sind gefährlich.

  • Überall ,besonders bei WEB.DE
    Hauptakteur ist DPA

    KLIMA NEWS ==GEHIRNWÄRSCHE
    TÄGLICH ,ganz auffällige grüne Redaktion.

  • Das Klimakterium der links-grünen Journaille.

  • Mit Streichungen ist es nicht getan, es braucht eine intellektuelle Neuausrichtung. Wenn ich (meist unfreiwillig und zufällig) auf Angebote des ÖRR zu Sachthemen stoße, erschrecke ich jedes Mal über die fortgeschrittene Esoterisierung, man könnte auch sagen „re:publica-isierung“, der dortigen „Einordnungen“. Da schwurbeln irgendwelche Soziologen, Medienwissenschaftler und Philosophinnen unserer unzähligen Provinzhochschulen (aka Parteijüngerversorgungswerke) über Algorithmen, KI, Energieversorgung oder eben Klimawandel. Gesprächsrunden aus verbiestert dreinblickenden alten Jungfern und dank Kamm- und Rasiererabstinenz „jungebliebenen“ Zauseln und Habeck-Klonen saugen mehr Speichel durch die Zähne, als in einen Loriot-Sketch gepasst hätte. In jedem zweiten Satz natürlich „Trump“ und „Demokratie“, denn auch damit kennen sie sich bestens aus. Ergebnis jedes Mal: Wir brauchen „klare Regeln“ und „mehr Kontrolle“, „der Staat muss hier…“, aber auch „die Zivilgesellschaft ist gefragt“.

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