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Landshut

Busfahrer unterbricht Fahrt für islamisches Gebet

Weil der Busfahrer eine Pause für ein islamisches Gebet einlegte, verspätete sich in der bayerischen Stadt Landshut ein Bus um mehrere Minuten.

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In Landshut hatte die Buslinie 612 Verspätung, weil der Busfahrer eine Gebetspause einlegte.(Symbolbild) (IMAGO/Panthermedia)

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In der vergangenen Woche verspätete sich ein Bus der Linie 612 aus Richtung Ergolding in der Landshuter Altstadt um mehrere Minuten, weil der Fahrer zwischendurch eine Gebetspause eingelegt hat. Das bestätigten die Stadtwerke Landshut gegenüber dem Nachrichtenportal idowa.

Der Schilderung eines Informanten gegenüber dem Portal nach habe der Busfahrer um 17:30 Uhr unvermittelt an der Haltestelle in der Fürstenstraße in Ergolding gestoppt und habe ohne ein Wort seinen Platz verlassen.

Anschließend soll der Fahrer in den hinteren Teil des Busses gegangen sein und dort einen Gebetsteppich hervorgeholt haben. Der Fahrer soll diesen daraufhin im Bus ausgerollt und gebetet haben. „Die Türen waren geschlossen“, führt der Informant aus. Das Verhalten des Busfahrers habe die Fahrgäste verunsichert. „Die wussten ja nicht, was vor sich geht“, erklärt er.

Die Stadtwerke Landshut, die den Vorfall bestätigt haben, erklären derweil, dass man die Religion der Angestellten respektiere. „Während des Linienbetriebs haben unsere Fahrerinnen und Fahrer jedoch ausschließlich ihre dienstlichen Aufgaben wahrzunehmen“, räumt das Unternehmen ein.

Anschließend entschuldigen sie sich bei den Fahrgästen „für die Situation und die daraus entstandenen Verzögerungen“. Nähere Angaben zu den Konsequenzen für den Fahrer wolle man „aus Datenschutz- und Persönlichkeitsgründen“ nicht machen.

Lesen Sie auch:

Um ungefähr 17:30 Uhr findet im Islam das Asr-Gebet statt. Das Nachmittagsgebet ist eines von fünf täglichen islamischen Gebeten. Dabei rollen Muslime einen Gebetsteppich aus und rezitieren während eines bestimmten Bewegungsablaufs Koranverse.

sf

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114 Kommentare

  • Das sind Machtdemonstrationen. Wir sollen uns unterwerfen.

    133
    • Ja . Machtdemonstrationen mit gleichzeitiger Ver. und Missachtung der Menschen und Kultur in Deutschland .
      Aber das wirkliche Skandal wird sein das er damit auch noch durch kommt ! Und die Verantwortlichen es auch noch als Kulturelle Vielfalt abfeiern werden .

      • Also stell Dir vor Du sitz bei den Temperaturen mit vielen anderen Fahrgästen im Bus, kein Wort darüber was gleich passiert, die Türen sind verschlossen…
        Hier geht es nicht nur um eine Verspätung – ich hätte Angst!

      • „When in Rome, do as the Romans do!“, d.h. „Andere Länder, andere Sitten!“
        Man soll sich den örtlichen Gepflogenheiten anpassen.

      • Hört das herrschaftliche Lehrstück, das geradewegs aus den Märchen aus 1000 und einer Nacht entsprungen scheint! Die geschundenen Steuerbauern warten am Wegesrand auf die Postkutsche wie auf einen fliegenden Teppich. Doch das Gefährt rührt sich nicht, als hätte ein böser Dschinn es verhext: Der Kutscher hat die Zügel abgelegt und breitet mitten auf der Reichsstraße den Gebetsteppich aus, während die Zeit wie Wüstensand verrinnt.
        Welch orientalischer Sittenverfall! Während das Fußvolk für jede Verspätung drakonische Strafen fürchtet, dulden die Vögte achselzuckend die Bräuche ihrer Günstlinge. Statt Ordnung zu wahren, beugt die Krone das Recht. Ein Schauspiel, das dem Handwerker wie Hohn aus der Wunderlampe ins Gesicht speit!

    • Wer das hinnimmt, hat selbst schuld. Wir müssen den zeigen wo es langzugehen hat Punkt!

      • Um das nicht hinzunehmen, darf ich als Fahrgast den Nothammer benutzen und die Scheibe einschlagen, wenn ich auf Grund der Situation Panik bekomme?

        • Hat doch jeder so ein Handy, ich würde die Polizei rufen, weil Verdacht auf Terroranschlag.

          4
    • Das sehe Ich auch so ……der wird auch weiterhin Bus fahren 100%

    • Wallah, Bruda, heute wird nix diskutiert. Einfach bisschen Demut, mitbeten und wieder entspannt machen. Gebetsteppich is unterm Sitz, habibi.

      • so lautet bald die Sicherheitseinweisung im Flugzeug. Gebietsteppich statt Rettungsweste

    • Jede Wette, das wird wieder krampfhaft toleriert und die Vielfalt götzenartig angebetet.

      • Darüber wird sicher erst garnicht groß berichtet, das kehrt man lieber sprichwörtlich unter den Teppich, während man in öffentlichen Gebäuden die Kreuze abhängt.

    • @Wolf359
      „Das sind Machtdemonstrationen.“

      Eher nicht.
      Der Busfahrer hat nicht zum Mitbeten eingeladen.
      Er wird so ein Gebet auch nicht noch einmal wiederholen können.

      Das Statement der Stadtwerke ist eindeutig: „Während des Linienbetriebs haben unsere Fahrerinnen und Fahrer jedoch ausschließlich ihre dienstlichen Aufgaben wahrzunehmen“. Das ist eine Feststellung und keine ‚Einräumung‘, wie AN hier insinuiert.
      Entweder wird der Busfahrer sich umstellen, oder den Job verlieren. Normalerweise müsste es für ihn kein Problem sein, während seiner Pause ein Gebet zu verrichten. Das Zeitfenster für das Nachmittagsgebet beträgt laut KI 2-4 Stunden. Das sollte also machbar sein.

      Sie werden nicht demnächst im Bus mitbeten müssen. Und auch die Borg sind nicht allmächtig.

      • Dann muß der Fahrer woll zu Fuß gehen. Religion hin oder her. Das geht nicht. Hatte 2 Azubis zum Lokführer. Der hielt plötzlich an und wollte beten. Ich sagte ihn, daß das so nicht funktioniert. Wie haben eiben Fahrplan der eingehalten werden muss. Er wiegelte ab und pochte auf Religionsfreiheit. Ich hab ihm die Sachen in die Hand gedrückt und von der Lok geschmissen.

        • @Alles wird gut!?
          Sie hätten den einen (oder die zwei?) vielleicht mal fragen sollen, wie das in islamischen Ländern eigentlich funktioniert.
          Denn auch dort halten die Züge nicht, damit der Lokführer seinen religiösen Verpflichtungen nachkommen kann.

          Wenn ein Azubi partout darauf besteht, den Zug zu halten, ist er natürlich am falschen Platz, hat nicht verstanden, was es bedeutet, Zugführer zu sein und ist somit als ungeeignet anzusehen.

          1
    • Die haben uns schon unterworfen! Zumindest die Politikkasper.

  • Demnächst auch bei Ihrer Lufthansa !

    • Dann aber hoffentlich nur Pilot ODER Co-Pilot die zum Beten vor die Tür gehen (im Flug)!

      • Wenn der Autopilot zum Islam konvertiert ist alles vorbei.

      • … aber vorher rechts raus und anhalten!!!

    • 17:30 Uhr, Zwischenlandung zum Gebet. Gebetsteppiche finden Sie unter Ihrem Sitz.

    • In der Nähe von der Heckklappe bitte.

    • Oder in OP?

  • Das Zusammenleben muss jeden Tag neu ausgehandelt werden.

    • Bei uns kein Problem. Es müssen nur die Gebeteszeiten mit den Zeiten, in denen wegen Strommangels nicht produziert werden kann, synchronisiert werden.

      • Ich frage mich immer was wir diesen Leuten für einen Eindruck und Umfeld geschaffen haben müssen dass sie meine so etwas einfach durchziehen zu können .
        Nicht einmal in Muslimischen Staaten würde ein Busfahrer auf die Idee kommen einfach anzuhalten um zu beten . Zumal er das ja auch etwas später oder früher hätte machen können .
        Das ist pure Verachtung dem Kufr (Ungläubiger) gegenüber .

        • „Nicht einmal in Muslimischen Staaten würde ein Busfahrer auf die Idee kommen einfach anzuhalten um zu beten .“
          Je nach dem. Im Iran beispielsweise gibt es fuer Linienbusse entsprechende Zeitplaene (Pausen). Bei Reisebussen kann das aber vorkommen, dass der Fahrer anhaelt und die Fahrgaeste sich ein paar Minuten gedulden muessen (und das auch tun).
          „Das ist pure Verachtung dem Kufr (Ungläubiger) gegenüber .“
          Ja, das sieht durchaus so aus, stimme ich ja zu…

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        • Picco Bello
          Bei Reisebussen kann das aber vorkommen, dass der Fahrer anhält !

          Das denke ich ist sogar üblich und stellt wohl eher Gebetstechnisch nicht das Problem da ! Die obligatorische Pinkelpause eben !

          Wie bei alle anderen Zwangspause für den ÖPNV auch . Das wird wohl auch für einen Stadtbusfahrer gelten ! Der wird keine 8 Std am Stück fahren müssen oder auch nur können .
          Und genau da liegt ja auch der Skandal die Provokation und Missachtung auch nur dem Fahrgast als solchen gegenüber !

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    • Diese Pseudo-Religiösen sind krank im Kopf und das gehörig.

      • Politische Motivation steckt dahinter. Ist wie bei einer linken Demo.

      • … die leben im 7. Jahrhundert und zerren uns dorthin zurück …

        • Mittelalter-Fans…

          5
  • Tja, dann muss der Fahrer in eine andere Schicht

    • Keine andere Schicht. Er gehört entlassen.

      • Und genau diese antworten sind unsere Probleme. Typische Altparteien Wähler ermöglichen es ihm überhaupt hier zu sein. Weder Schichtwechsel noch Entlassung erlösen unser Land…

      • Vielleicht war das das Ziel…. Wer ihm wohl den Führerschein bezahlt hat?… Schließlich war von arbeiten nie die Rede

      • Und mit dem fliegenden Teppich in sein Muselland zurück geschickt.

  • Gott sei Dank ist der nicht während der Fahrt nach hinten gegangen.

  • Das soll er mal morgens im Berufsverkehr versuchen. Dass Syrien oder Afghanistan so lebenswerte Länder sind, hat auch etwas damit zu tun.

  • Jetzt wissen die Fahrgäste zumindest, wo Osten ist. 🤪
    „Nähere Angaben zu den Konsequenzen für den Fahrer wolle man „aus Datenschutz- und Persönlichkeitsgründen“ nicht machen.“ Immer vorausgesetzt, der Fahrer ist den Verkehrsbetrieben bekannt Das wäre ja schon ein Riesenschritt nach vorne.

  • Nicht jammern, alles die Folgen eurer Entscheidungen in den Wahlkabinen 🤷

    • So sieht’s aus.

  • Um 17:30 Uhr in Deutschland…

  • ob so ein Teppich im OP oder in der Chip-Produktion die Reinraumvorgaben einhält, müsste mal der TÜV prüfen.

  • Stromberg hätte sich einfach selbst hinter das Steuer gesetzt.

  • Deutsche Autohersteller wollen aus
    betrieblichen Gründen ihre Lieferzeiten verlängern 🤢

  • Und die Fahrgäste haben brav in dem verschlossenem Raum(!) gewartet bis der Busfahrer sein Gebet beendet hat???
    Man glaubt das hier alles nicht mehr.

    • Soweit ich weiß, waren die Türen geschlossen, die Fahrgäste konnten nicht aussteigen.

      • Nothammer gibts in jedem Bus. Und n Mobilphone dürfte auch mittlerweile jeder mit sich rumschleppen.

      • Das weiß ich, sonst hätte ich nicht geschrieben „in dem verschlossenem Raum“!
        Sie ALLE hätten den Mann auffordern können, müssen die Türen zu öffnen! Ich hätte mich jedenfalls nicht einsperren lassen.

    • Man kann die Türen eines Busses, wie das für jedes für den Personentransport zugelassenen, immer von innen entriegeln und öffnen. Steht auch an jeder Tür dran, wo die Notentriegelung ist.

      Warum die nicht gemacht haben? Was glauben sie denn wer so in einem Bus sitzt? Haben sie sich schonmal mit der Fahrgaststuktur des ÖPNV auseinandergesetzte bzw es erlebt. Ausser zu den typischen Zeiten zum Berufsverkehr sind da keine „normalen“ Durchschnittsbürger und vor allem keine Biodeutschen Männer im mittleren Alter drin. In den Ballungsgebieten ist das etwas anders, weil man da uU auf ein Auto verzichten kann.
      Dieser Bus war aber in Landshut… Provinz! Da fährt praktisch keiner freiwillig ÖPNV der nicht wirklich muss, weil er keine Alternative hat.
      Sie haben als Fahrgäste Kinder und Jugendliche, Bürgergeldempfänger, Rentner und Goldstücke. Wer von denen soll da was machen? Immerhin haben sich anscheinend Leute beschwert.

  • Auf der einen Seite möchte ich immer wieder schreien, wann wacht ihr endlich auf. Was wollen oder gar müssen wir uns noch alles gefallen lassen.
    Das alles sind zwar immer nur „kleine“ Vorkommnisse, aber gerade diese kleinen verschieben die Grenzen immer ein wenig.
    Bis es ein Zurück nicht mehr gibt.
    Auf der anderen Seite bin ich es so leid.
    Immer sind das EInzelfälle. Unsere Politik findet das gut. Die sind von uns gewählt. Die vertreten uns und wenn die das gut finden.

  • #unseredemografie

  • Der Koran ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ☝️

    • Immer mehr ersetzt er aber das GG, weil es politisch so gewollt ist. Und was machen die Wähler…

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden – auch bei einem Busfahrer.

    Wenn die Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), wird ein Busfahrer seine Arbeit unterbrechen, um den Gartenzwergen zu huldigen oder Schlümpfe zu verachten.

    Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken oder Illusionen abbauen, noch ein Kalifat 1.0 verhindern, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    -12
    • Lieber Peter!

      Gruppendenken existiert. Und gerade deshalb sind Aufklärung, Kritik und offene Debatten wichtig, um es zu hinterfragen.

      Ihr Kommentar verwechselt die Beschreibung menschlicher Schwächen mit der Behauptung, Vernunft sei nutzlos. Das folgt daraus nicht.

      Natürlich kann Vernunft Unvernunft besiegen. Mich interessiert vielmehr die grundsätzliche Frage: Ist Vernunft eine Fähigkeit, die jeder Mensch entwickeln kann, oder gibt es Menschen, die aufgrund ihrer Voraussetzungen niemals dorthin gelangen?

  • Andere Länder, andere Sitten…..wir sind jetzt andere Länder…
    Eine Islamisierung findet selbstverständlich auch weiterhin nicht statt…
    Wer das Gegenteil behauptet, ist selbstverständlich nach wie vor ein Verschwörungstheoretiker oder Rechtsradikaler…

  • Ich lach mich tot… Macht euch auf einiges gefasst, denn DAS IST ERST DER ANFANG!

  • Jetzt geht es aber wirklich los! Raus, raus mit den Verblendeten, die ihre Ideologien wichtiger nehmen als alles andere.

    • Genau, denn schon Peter Scholl Latour sagte „Wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht Kalkutta sondern wird selbst zu Kalkutta“
      Kurz sacken lassen und bei der nächsten Wahl…….

      • Hier müssen endlich die Blauen ran!

  • Fristlos Rauswerfen. Religion und Gebete sind Privat Sache.

    • Die trauen sich das doch alle nicht.

  • Rauswerfen! Das ist eine Machtdemonstration, die sich niemand bieten lassen darf.

    • Ja, sofort.

  • Das kann er in Kabul ja machen aber hier hat der nichts zu suchen.
    Die öffentliche Beterei sehe ich eher als Machtdemonstration. Vor allem wenn das in größeren Gruppen stattfindet.
    Aber auch dieser Busfahrer scheint nicht kapiert zu haben, daß er hier nicht in einem islamischen Land ist und offensichtlich auch nicht hier her gehört wenn er die Religionsfreiheit der Fahrgäste nicht zu respektieren bereit ist.

    • Aber, soviel ich dem Bericht entnommen habe, wurde das Herkunftsland des Busfahrers nicht erwähnt. Dass Afghanen oder Syrer solche verantwortungsvollen Jobs ausüben, ist mir neu.

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