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265.000 Mitglieder

Deutschlands größter katholischer Frauenverband fordert Abtreibungen in katholischen Krankenhäusern

In katholischen Krankenhäusern sind Abtreibungen bisher untersagt. Doch Deutschlands größter katholischer Frauenverband fordert nun, das zu ändern. Gewarnt wird auch vor dem "Marsch für das Leben", der angeblich Verbindungen zu radikalen Rechten hat.

Schwangerschaft als Grund zur Freude: Laut der katholischen Kirche sind Kinder etwas Wertvolles. (Symbolbild, Quelle: unsplash.com, Suhyeon Choi)

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Deutschlands größter katholischer Frauenverband hat in einer neuen Stellungnahme gefordert, dass Abtreibungen in katholischen Krankenhäusern gestattet sein sollen. Der „Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands“ (kfd) gehören rund 265.000 Mitglieder an. Am vergangenen Wochenende wurde nach etwa zwei Jahren der Beratung das Positionspapier „Zwischen Lebensschutz und Selbstbestimmung: Positionen und Perspektiven der kfd zu § 218 StGB“ verfasst.

„Der Prozess hat keinen Konsens hervorgebracht, aber eine gemeinsame Grundhaltung deutlich gemacht: die tiefe Achtung vor dem Leben von Beginn an und zugleich die klare Verpflichtung, Frauen im Schwangerschaftskonflikt nicht allein zu lassen“, heißt es in dem Papier. Immer wieder wird das Lebensrecht des „ungeborenen Lebens“ – von Kindern will man bei dem katholischen Verband bewusst nicht sprechen – der Würde und Selbstbestimmung der Frau gegenübergestellt.

Man teile die Auffassung, dass das menschliche Leben mit der Befruchtung beginne. Allerdings ist die Forderung, in katholischen Krankenhäusern Abtreibungen zu ermöglichen, ein Novum. Denn bisher darf in diesen Krankenhäusern wegen des katholischen Arbeitsrechts keine Abtreibung durchgeführt werden, es sei denn, das Leben der Mutter sei in akuter Gefahr.

Der Verband begründet seine Haltung damit, dass eine flächendeckende medizinische Versorgung für Abtreibungen in Deutschland nicht gewährleistet sei. „Diese Versorgungslücke gefährdet die körperliche und seelische Gesundheit ungewollt Schwangerer und muss dringend geschlossen werden.“ Die individuelle Gewissensfreiheit der Ärzte solle jedoch gewahrt bleiben. Wie dies mit dem Ziel, an mehr Orten Abtreibungen zu ermöglichen, vereinbar sein soll, wird nicht ausgeführt. Die Abtreibungen sollen laut der Forderung des Verbands von der Krankenkasse finanziert werden.

Außerdem wird eine „frühzeitige und fortlaufende Bildung über Sexualität vom Kindesalter an für alle Geschlechter“ gefordert. Denn eine sexuelle Bildung, die auf ein „verantwortliches Sexualverhalten“ anstatt auf reine Abstinenz setze, führe zu weniger ungewollten Schwangerschaften und damit zu weniger Schwangerschaftskonflikten. Außerdem sollen „für alle“ kostenlos Verhütungsmittel zur Verfügung gestellt werden.

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Die kfd will „sich für einen sachlichen gesellschaftlichen Dialog“ starkmachen, „der Polarisierungen vermeidet und die realen Lebenslagen von Frauen ernst nimmt“. Die „Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands“ warnt auch vor Demonstrationen gegen Abtreibungen wie dem „Marsch für das Leben“. Diese Gruppen würden „seit Jahren laut und aggressiv für sich beanspruchen, ,jedes Leben (zu) schützen‘“. Die kfd warnt vor einer unkritischen Unterstützung. „In vielen Ländern, auch in Deutschland, werden durch radikal rechte Kräfte und religiöse Fundamentalist*innen sexuelle und reproduktive Rechte in Frage gestellt und angegriffen.“

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17 Kommentare

  • Im Jahr 2025 gab es in Deutschland 106.000 Abtreibungen…
    Gedanklich: muss man all diese 106.000 Föten (Menschen) mal ganz ordentlich nebeneinander legen, sie alle einzeln betrachten (dauert ein Weilchen)…um zu verstehen, was hier passiert.
    654.000 Kinder durften 2025 in DE die Welt betreten – 106.000 NICHT.
    Das: sind die nackten Zahlen.

    • Und damit ist es klar zu erkennen für jeden. Die katholische und evangelische Kirche in Deutschland sind Müll. Die taugen absolut zu gar nicht’s. Wer braucht die noch. So eine katholische Revolution wie in USA wird hier nicht kommen. Ganz einfach weil die Kirche die einfachen Menschen verachtet. Es gibt nicht viele Möglichkeiten: entweder Frei Kirchen/ Orthodoxe Kirche oder zum Judentum konvertieren… 🤔 Alles andere sind einfach keine echte Christen mehr.

    • Insgesamt: 760.000 Föten in 2025.
      14%: werden gekillt.
      86%: werden ein Baby.

  • Es gibt doch nicht nur katholische Krankenhäuser. Wenn die das mit dem katholischen Glauben nicht vereinbaren können muss man das meiner Meinung nach respektieren und sich dafür ein anderes Krankenhaus suchen wenn es denn unbedingt sein muss. Man kann sie doch nicht dazu zwingen.

  • Das 5. Gebot hat also keine Bedeutung mehr?
    Und wer sich für den Schutz von ungeborenen Leben einsetzt, ist Rechts und vielleicht sogar ein Nazi?

  • Ja, nur an muslimischen und schwarzen Müttern!

  • Gut, dass ich schon ausgetreten bin.

  • Dieser Verein sowie die dazugehörigen Kirchen sind nichts anderes mehr als links-woke NGOs, die die traditionelle (deutsche) Familie zerstören wollen.

  • „Außerdem wird eine „frühzeitige und fortlaufende Bildung über Sexualität vom Kindesalter an für alle Geschlechter“ gefordert.“

    Da soll wieder pädophilen der Zugang zu Kindern ermöglicht werden. Ich finde das ekelhaft.

  • … heimtückischer Mord an hilflosen Föten …

  • Die Zwangsmutterschaft durch Gewalt muss in Betracht gezogen werden, hier sollte durchaus unterschieden werden. Hier gilt die psychiche Gesundheit der Person zu wahren.

    In meiner christlichen Denkschule ist dies im Grundsatz als zutiefst egoistisch und unchristlich abzulehnen.

    Nun zu der Frage.
    Wer ist verantwortlich für Vergewaltigungen.

    Der „Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands“ scheint ein Hort von simplizistischtischer Denkweise.

    • Nun, die unangenehme Frage,
      Konnten oder wollte wir Germanen unsere Frauen nicht schützen.

  • Die kfd hat mit katholischen Frauen so viel am Hut wie das ZK mit uns Katholiken generell: NICHTS mehr. GRÜNESED-unterwanderter Sauhaufen. Fraglich, ob das überhaupt zu 100% Katholik/inn/en sind.

    Wenn G-TT bis 1962 hott sagte, wird er nicht NUR wegen 1700 peinlich schweigsamen und 250 VERLOTTERTEN Kardinälen (letztere erneut überproportional aus deutschsprachigen Landen, wie schon bei der Reformation) SEINEN Plan über den Haufen werfen und nun hü(st) meinen. Die Una Sancta ist seit dem 2. Vatikanum in JEDER Hinsicht auf dem Holzweg!

  • Im Namen des Herrn??. Gott sagt uns: „Seit fruchtbar und mehret Euch“. Nicht lasst euren Nachwuchs um die Ecke bringen. Lesen die dort eine Satansbibel?. Sind die auch auf dem Trip nur „500 Million Menschen auf Erden“ ?
    Crazy. Demonic. A killerhouse mit Kirchensteuer am Leben gehalten. Ein krankes Innenleben beherbergt dieses Höllenloch auf Erden. Eugenics?, „Sterbe“Hilfe? „Abtreibung“?= Kindsmord im Mutterleib, go to hell.!.

  • Es sind diese Verbandshanselinnen und -hanseln. Unter Führung von Irme Stetter-Karp Typen. Satanisch. Böse. Bürokraten.

  • Aufregung. Und nochmals Aufregung.
    Und dazu hier und da ein irgendwie dickes Ding, ohne das bekommt kein Medium Relevanz, und schon gar keine Spenden.
    Das ist mittlerweile mein Eindruck, den AN in dessen Artikeln zunehmend verfolgt.
    Aufregung.
    Und die hier schon seit längerer Zeit vielgeäußerten Ansichten, dass die Kommentarzensur hier nicht mehr nachvollziehbar ausufert, nehmen zu.
    Die Sinnhaftigkeit der AN-Kommentar-Ansichts-Funktion „Relevanz“ überschreitet sowieso jegliche Nachvollziehbarkeit.
    Diese Funktion ist meiner bisherigen Ansicht nach der Schwachsinn schlechthin.
    Und es wird zunehmend hemmungslos geduzt, beschimpft, in eine Paria-Ecke gestellt.
    „Relevanz“ ist bei AN – demzufolge – der Ausdruck der AN-Gesinnung.
    Aufregung als erstes, und passende Zensur dazu sogleich.
    So läuft das aber auf Dauer nicht.
    Viel Spaß auch.

    • Gibt es eigentlich beim ÖRR und seinen angeschlossenen „Qualitätsmedien“ überhaupt eine Kommentarfunktion?

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