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Fußball-WM

Grünen-Abgeordneter Mijatovic wünscht Bosnien-Herzegowina im Bundestag „nicht weniger als den Weltmeistertitel“

Der Grüne Boris Mijatovic hat Bosnien-Herzegowina im Bundestag „nicht weniger als den Weltmeistertitel“ gewünscht. Der bosnischstämmige Abgeordnete nutzte dafür eine Rede zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Heimatland seines Vaters.

Von

Mijatovic bei einer früheren Bundestagsrede (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Der in Kassel geborene Bundestagsabgeordnete Boris Mijatovic hat sich am Donnerstag in seiner Bundestagsrede für einen Sieg der bosnischen Nationalmannschaft bei der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko starkgemacht. Er wünsche dem Land „nicht weniger als den Weltmeistertitel“, sagte Mijatovic.

Hintergrund der Rede war die Debatte um die EU-geführte Sicherheitsmission EUFOR Althea in Bosnien-Herzegowina. Der Bundestag beriet dabei über die Verlängerung des deutschen Bundeswehrmandats. Die Mission soll das bisherige Sicherheitssystem von Dayton absichern, das als fragil gilt und deswegen international überwacht wird.

Zwar äußerte sich Mijatović in seiner Rede positiv über die Beteiligung der Bundeswehr an diesem Prozess. So verwies er auf ihren Beitrag zur Stabilisierung Bosnien-Herzegowinas und zur Absicherung des Dayton-Friedensabkommens. Auch würdigte er das Wirken des deutschen Hohen Repräsentanten Christian Schmidt, dessen Autorität von separatistischen Kräften im Land offen angegriffen werde.

Gleichzeitig gebühren seine Sympathien bei der Fußball-WM laut seinen Worten vor allem den Bosniern. Mijatovics Vater war Ende der 1960er Jahre aus dem damaligen Jugoslawien nach Deutschland gekommen und hat bosnische Wurzeln. In einem Interview mit der HNA aus dem Jahr 2024 lobte Mijatovic die doppelte Staatsbürgerschaft, weil hierdurch sein Vater nicht „auf sein Erbe in Bosnien verzichten“ müsse.

Bereits in der Vergangenheit hatten Persönlichkeiten aus der deutschen Öffentlichkeit Kritik auf sich gezogen, weil sie sich öffentlich dazu bekannten, bei einem großen Turnier nicht uneingeschränlt für die deutsche Mannschaft zu sein, sondern für ihr Herkunftsland. Ein prominentes Beispiel hierfür ist Ingo Zamperoni, der zur Europameisterschaft 2012 von einer „inneren Zerrissenheit“ sprach, wenn Deutschland gegen Italien spiele.

ahz

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47 Kommentare

  • Dann sind die Prioritäten dieses deutschen Politikers ja eindeutig gesetzt.

    • Der ist kein Deutscher.

      • Der ist ein Passdeutscher, mehr auch nicht!

      • Sie sitzen im deutschen Bundestag und kassieren kräftig ab, hassen aber Deutsche.

      • Er ist ein Musel.

  • Dürfen deshalb rund ums Reichstagsgebäude keine deutschen Fahnen geschwenkt werden?

  • Welcher Grüne hat schon eine Beziehung zu Deutschland.

    • Eine Beziehung haben sie schon. Eine negative.

    • Doch räuberische. Den Steuerzahler ausrauben.

  • Ich bin bei der WM für Guinea-Bissau.

    • Das ist ein afrikanisches Negerland und damit abzulehnen. Fußball ist ein Sport des edlen weißen Mannes.

  • Tja, Herkunft und Identität sind vielleicht doch wichtiger als uns die Grünen das seit 50 Jahren erzählen wollen. Solange es um Fußball geht, ist das ja noch irgendwie knuffig. Aber würde Herr Mijatovic seinen Sohn auch in der Bundeswehr sehen wollen? Und wenn ja, wen sollte dann die Bundeswehr militärisch unterstützten? Trifft er dann im Reichstag auch Entscheidungen für das Herkunftsland seiner Eltern, oder doch für Deutschland?

  • Könnte man da jetzt nationalistische Umtriebe vermuten?

    • Wieso denn das! Er spricht sich ja nicht für Deutschland aus!

  • Da wären wir wieder bei der Maus die im Pferdestall geboren wurde….!

    • eine etwas größere „Maus“.

  • Das Deutschland Fussball verrückt ist weiss ich nicht erst seit gestern!

    Darum freute ich mich das das ZDF zum Eröffnungsspiel zur Fussball WM von heute schon um 17.15Uhr mit der Übertragung anfing.

    Kein Witz nach 20 Minuten der Live Übertragung gab ich erschöpft auf. In diesen 20Minuten gab es einen fortlaufenden Leitfaden des Trump Hasses.

    Im Moment läuft bei mir im Fernseher das Mega Comeback Konzert der grossartigen Sängerin SADE von 2011. Eine DVD in Blue Ray Qualität und beruhigt ungemein undicht kann sie jedem empfehlen. Eine Hammerbühnen-Show!!

    • Voellig verstaendlich. Dieses Gelaber davor und danach finde ich immer schrecklich. Mal sehen, am Sonntag Curacao gegen Kamerun, das wird spannend.
      Viele Gruesse aus Brandenburg!

  • Ist doch vollkommen egal wer Weltmeister wird. Zumindest was die Nation angeht. Stellt z.B. mal alle westeuropäischen Mannschaften nebeneinander, eine wie die andere. Die Mannschaften sind ein politisches Statement, ohne Anspruch auf nationale Herkunft der Spieler. Das wandelt sich schon bei den osteuroäischen „Teams“. Den einzigen echten visuellen Unterschied machen afrikanische und asiatische Mannschaften. Für mich ist das ganze Theater nur ESC mit Ball.

    • Afrika und Europa sind nicht mehr zu unterscheiden. Alles pigmentierte Kicker. Mir soll’s recht sein; ich unterstütze keine Multimillionäre, die nicht einmal richtig Steuern zahlen. Egal, Bundesliga, Champions League oder irgendeinen anderen Quatsch. Ich habe fertig.

  • Mir völlig Latte wer Ballkönig wird … wir haben ganz andere Sorgen. Mal sehen, welche unpopulären Gesetzte und Verordnungen während der kommenden Fussi-Feten-Feiertage klammheimlich umgesetzt werden, während alle sich Farbe ins Gesicht malen und „Schlaaaaand!!!“ gröhlen.

  • Hauptsache sein Lohn kommt aus Deutschland.

  • „…. diese Flasche leer. Ich habe fertig.“

    Mir scheint, Trappatoni hatte recht ;-))

  • Ich wünsche ihm eine schnelle Heimreise ohne Wiederkehr.

  • Wie kann so ein Individuum die Interessen des deutschen Souveräns vertreten, wenn er als deutscher Amtsträger in Ausführung seines Amtes – finanziert und geschützt durch deutsche Steuerzahler – öffentlich die Interessen einer fremden Nation in den Vordergrund stellt? Unfassbar! Aber gut, wir merken uns auch dieses.

  • Haben die nichts anderes zu tun als sich über kickende Millionäre zu unterhalten? Langsam nervt mich dieser Blödsinn in den USA wirklich. Ohne Fußball ist man in Schwarz Rot Gold ein Nazi, jetzt wird aber erwartet, dass man als guter Deutscher sich das Gesicht bemalt und sich etwa über das Scheitern der Italiener im Vorfeld lustig macht. Nein Danke, den Patriotismus brauche ich nicht.

    • Mexiko, USA und Kanada!

  • Warum sitzt er dann nicht im bosnischen Parlament? Bequemer in Deutschland, gell? Weg mit dem Doppelpass!

  • Für diese vom deutschen Michel gewählten Politiker ist nur eins wichtig und das ist das Geld des deutschen Steuerzahlers auf ihrem Gehaltskonto.

  • Und so wird es auch bei der Fußball-WM laufen: die ach so teuren „deutschen“ Stars sitzen wenn Deutschland nicht spielt gebannt vor der Glotze und fiebern für ihr Heimatland.

    Für das Kartell der Altparteien gilt ja auch: erst die Partei, dann das Land…

    Alle Übel hier haben eine gemeinsame Ursache…

  • Kann man machen. In der Bosnischen Nationalmannschaft spielen auch genug in Deutschland geborene 🤷🏼‍♂️, aber sicherlich mehr Biobosnier, als in der deutschen Deutsche 👻

    Natürlich bin ich auch dafür, dass sich nur politisch beteiligen sollte, wer sich vollständig assimiliert hat, aber dazu passen unseredemokratischen Gesetze nicht. Da wird lieber geschaut, wie man Biodeutsche ausschließt und leichtintegrierte reinbekommt, in den Bundestag.

  • Der hat weder in der deutschen Politik, noch in unserem Land etwas zu suchen.

  • Solche Leute haben im Bundestag nichts verloren!

  • nachträglich muss man den Jugoslawienkrieg wohl anders einordnen, die bosnischen Serben wussten schon wer der Feind ist….Resteuropa lernt es jetzt peu a peu oder besser gesagt Messerattake auf Messerattake.

    • …und mal wieder schlug sich der Westen ohne Not auf die Seite der Religions des Friedens und der Toleranz.

  • Früher nannte man sowas Volksverräter!

  • Naja, ich würde mal behaupten, so ziemlich allen im Bundestag sitzenden „Politikern“, bis auf die Blauen, geht D am Axxxxxxxxxxxx vorbei, wobei das Geld nimmt man natürlich gerne.

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