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Modeunternehmen

Auch Hugo Boss könnte aus Deutschland wegziehen – ein britischer Milliardär will die Metzinger Firma kaufen

Ein britischer Sportartikelhändler und Milliardär will Hugo Boss übernehmen und hat dafür ein Angebot über dem aktuellen Börsenkurs abgegeben. Eines der letzten großen Textilunternehmen im Südwesten könnte so ins Ausland abwandern.

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Hugo Boss betreibt einen massiven Marketingaufwand, um seine Marke unter die Leute zu bringen, auch im Sport. (IMAGO/Beautiful Sports International)

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Das Modeunternehmen Hugo Boss aus dem württembergischen Metzingen könnte vor einer Übernahmeschlacht stehen. Die Frasers Group und der dahinterstehende Milliardär Mike Ashley, die bislang schon mit gut einem Viertel an dem Unternehmen beteiligt sind, wollen die gesamte Firma kaufen. In letzter Zeit kam es immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen dem Großaktionär und der Unternehmensführung einschließlich des Aufsichtsrats. Dabei ging es laut Handelsblatt unter anderem um Dividendenzahlungen.

Im Rahmen eines Angebots werden den Aktionären nun laut einer Mitteilung 38 Euro je Aktie geboten. Das ist etwas mehr als der aktuelle Kurs an der Börse, aber deutlich weniger als die 42 Euro, die noch im letzten Sommer erreicht wurden. Von ihrem Höhenflug auf über 80 Euro im Jahr 2015 sind die Anteilsscheine der Gesellschaft ohnehin weit entfernt.

Das Gebot bewertet Hugo Boss insgesamt mit knapp 2,7 Milliarden Euro. Als wichtigstes Asset gilt dabei die Marke an sich. Der Name Boss erzeugt weltweit Assoziationen mit einer herausgehobenen geschäftlichen Position. Es handelt sich tatsächlich um den Familiennamen der Gründerfamilie, die das Unternehmen 1985 an die Börse brachte.

Schon seit spätestens 1991 ist die Mehrheit des Unternehmens in ausländischer Hand. Damals hielt der italienische Textilfabrikant Marzotto die Mehrheit der Anteile. Die Verbindung nach Norditalien, einem Zentrum der westlichen Mode, blieb seitdem immer eng; die Ausrichtung wurde immer internationaler. Auch ein positives Image an der Börse wurde zum zentralen Ziel des Unternehmens, das als eines von 14 deutschen Vertretern im „Dow Jones Sustainable World Index“ gelistet ist. Der Nachhaltigkeitsindex bewertet Unternehmen maßgeblich nach ökologischen und sozialen Kriterien.

Aktuell befindet sich Hugo Boss in einem Umbau, der mittelfristig Effizienz und Profitabilität erhöhen soll. Der Umsatz könnte im Rahmen dieser Konsolidierung zunächst sinken. Laut Finanzvorstand Yves Müller unterstützte Frasers zumindest zum Zeitpunkt der Ankündigung im Dezember 2025 diese Maßnahmen.

mb

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12 Kommentare

  • „Nach reiflicher Überlegung muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich bei dieser Gelegenheit nicht teilnehmen kann“, heißt es in dem Schreiben an Merz mit Blick auf einen im Herbst geplanten „Invest in Germany Summit“
    Die Sparpläne erschwerten langfristige Investitionen und gefährdeten die nötige Planungssicherheit. Pfizer beschäftigt in Deutschland mehr als 3.000 Menschen und betreibt einen wichtigen Standort in Freiburg.
    Doch für globale Unternehmen seien Investitionsentscheidungen „von der Zuverlässigkeit, Transparenz und Beständigkeit des politischen Umfelds bestimmt“, schreibt Bourla.
    Nun würden die Bedingungen neu bewertet. „Infolgedessen überprüfen wir unsere externen Verpflichtungen sowie den Zeitpunkt, den Umfang und die künftige Priorisierung bestimmter geplanter Investitionen in Deutschland.“
    aus https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/friedrich-merz-news-pfizer-chef-sagt-merz-ab-und-stellt-investitionen-in-frage/ar-AA25iEF2

  • Da muss Metzingen aber nachrechnen, ob die BOSS-City noch genug Umsatzsteuer einbringt…….

  • Der Boss heißt dann halt nicht mehr Hugo sondern bekommt dann einen Chinesischen Vornamen.

  • Wer von Deutschland nichts mehr erwartet macht sich vom Acker. Auch die Auswanderung deutscher Fachkräfte scheint dieses Jahr wieder einen neuen Höhepunkt zu erreichen. Gut Ausgebildete werden ersetzt durch Analphabeten und Kriminellen, die die Polizeistatistiken bereichern. Deutschland ohne Hoffnung und Perspektive. Den jungen Menschen ist anzuraten, eine gute Schulausbildung zu erreichen, vielleicht noch einen guten Beruf zu erlernen und den Weg in eine neue Zukunft außerhalb von Shit-Land zu gehen.

    • Guter Beitrag, dem stimme ich zu 100 % zu

    • „Auch die Auswanderung deutscher Fachkräfte scheint dieses Jahr wieder einen neuen Höhepunkt zu erreichen.“
      Scheißegal, denn zeitgleich hat die (bestimmt nicht nur) bayrische Staatsregierung ein „Berufsanerkennungsbeschleunigungsgesetz“ für ausländische Fachkräfte beschlossen!
      Die Deutschen bekommen immer weniger Kinder.
      Scheißegal, dann holen „wir uns“ eben die Leute aus dem Ausland, die gern für Nachwuchs sorgen!
      Ich unterstelle ihnen pure Absicht, anders ist das alles nicht mehr zu erklären.

  • Hoffentlich kommt es dazu , dieses kranke Land in der immer wieder die Mehrheit
    den eigene Untergang wählt und somit auch will, hat es nicht besser verdient

  • FakeNews, Hugo Boss ist schon lange nicht mehr Deutsch. Metzinger Modefirma – Selten so gelacht

  • umbenennen in „Jonny Slave“, unterstreicht die deutsche Mentalität besser.

  • Weiter einen Politiker wie Merz wählen und alles wird gut. Es gibt noch soviele Menschen in Deitschland die diese Politik super finden. Aber Euere Angst vor einer Veränderung führt bei diesen Personal in den Abgrund. Einzig Neuwahlen würden vielleicht noch die Rettung bringen, aber nur vielleicht, wenn es nicht schon zu spät ist.

    • So sieht es eben aus, wenn Leute, die nicht einmal wissen was die 5%-Hürde ist oder ob der Kanzler oder der Präsident mehr zu sagen hat, das aktive und passive Wahlrecht haben.

      Wäre das passive Wahlrecht an Ausbildung und Kompetenz gebunden, während für das aktive Wahlrecht vorher ein „Wahlführerschein“ mit Prüfung erworben werden müsste, gäbe es die ganzen Probleme in Deutschland (und in Brüssel) nicht.

      Aber das liegt ja nicht im Interesse der schön im Speck eingenisteten Machthaber. Die haben vor wenigen Jahren ja sogar den geistig Behinderten das Wahlrecht eingeräumt, weil dieses Klientel auf die eh nicht ernstgemeinten Versprechen von SPD und Grünen besonders leicht anspringt und diese dann wählt.

  • Traditionsunternehmen das schon die SturmStaffel Uniformen fertigte, geht ausgerechnet nach EngelLand?

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