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Iran-Krieg

Waffenruhe und Öffnung der Straße von Hormus: US-iranisches Abkommen laut Trump „weitgehend ausgehandelt“

Die USA und der Iran stehen wohl vor dem Abschluss einer Vereinbarung, die unter anderem eine Verlängerung der Waffenruhe und eine teilweise Öffnung der Straße von Hormus vorsieht. Aus den eigenen Reihen wird derweil heftige Kritik am Kurs von Trump laut.

US-Präsident Donald Trump bei der Amtseinführung des neuen US-Notenbankvorsitzenden Kevin Warsh (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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Im Ringen um eine dauerhafte Beilegung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran zeichnet sich nach Wochen schwieriger Verhandlungen eine mögliche Annäherung ab. US-Präsident Donald Trump erklärte am Samstag, ein Rahmenabkommen stehe kurz vor dem Abschluss. Zugleich betonen Vertreter in Teheran, zentrale Streitpunkte seien weiterhin offen – insbesondere die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus und der künftige Umgang mit dem iranischen Atomprogramm.

Seit Anfang April gilt zwischen den USA und dem iranischen Mullah-Regime eine fragile Waffenruhe. Nun könnte sie nach Informationen aus Verhandlungskreisen um weitere 60 Tage verlängert werden. Nach Angaben des US-Nachrichtenportals Axios, das sich auf einen US-Regierungsvertreter beruft, sieht ein Entwurf für ein Memorandum of Understanding genau diese Verlängerung vor. Während dieser Frist soll die Straße von Hormus wieder für den internationalen Schiffsverkehr geöffnet werden. Der Iran würde sich demnach verpflichten, in der Meerenge verlegte Minen zu räumen. Im Gegenzug sollen die USA ihre Blockade iranischer Häfen lockern und begrenzte Sanktionsausnahmen gewähren, damit iranisches Öl wieder exportiert werden kann.

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Trump äußerte sich am Samstagabend demonstrativ optimistisch. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb der Präsident, das Abkommen sei „weitgehend ausgehandelt“. „Die letzten Aspekte und Details des Abkommens werden derzeit besprochen und sollen in Kürze bekanntgegeben werden“, erklärte Trump. Auch gegenüber dem Sender CBS zeigte er sich zuversichtlich und sagte, die USA und der Iran seien einem Abschluss „ein großes Stück näher gekommen“. Zudem betonte Trump, die Straße von Hormus werde im Rahmen der Vereinbarung – zumindest vorübergehend – wieder geöffnet.

Die Verhandlungen konzentrieren sich derzeit vor allem auf zwei Kernfragen: den künftigen Status der Straße von Hormus sowie das iranische Atomprogramm. Der Entwurf der Vereinbarung enthält laut Axios die Zusage Teherans, „niemals Atomwaffen anzustreben“. Zudem soll der Iran bereit sein, über die Aussetzung seines Urananreicherungsprogramms sowie über die Entfernung hoch angereicherten Urans zu verhandeln. Die USA wiederum würden während der Waffenruhe über eine schrittweise Aufhebung von Sanktionen und die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte sprechen.

Allerdings bestehen weiterhin erhebliche Differenzen. Besonders deutlich wird dies beim Streit über die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl- und Gasexporte weltweit. Während Trump von einer Wiederöffnung der Passage sprach, stellte Teheran klar, dass die Kontrolle über die Meerenge vollständig beim Iran bleiben solle. Ein iranischer Militärsprecher erklärte auf X, die Straße von Hormus werde „unter voller iranischer Verwaltung und Souveränität bleiben“. Die staatliche Nachrichtenagentur Fars betonte zudem, die geplante Erhöhung des Schiffsverkehrs bedeute keine Rückkehr zur bisherigen „freien Durchfahrt“. Trumps Darstellung sei deshalb „unvollständig“ und „entspreche nicht der Realität“.

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Ähnlich äußerte sich auch Irans Präsident Massud Peseschkian. Laut Präsidialamt in Teheran sagte er: „Wir sind weiterhin gesprächsbereit, aber die Erfahrungen aus vergangenen Verhandlungen mit den USA zwingen uns zu äußerster Vorsicht.“ Trotz der Fortschritte bleibt das Misstrauen gegenüber Washington damit groß.

Eine wichtige Vermittlerrolle spielt derzeit Pakistan. Außenminister Ishaq Dar sprach von „bedeutenden Fortschritten“ bei den Gesprächen. Ministerpräsident Shehbaz Sharif gratulierte Trump zu dessen „außergewöhnlichen Bemühungen“ um Frieden in der Region. Pakistan hoffe, „sehr bald Gastgeber der nächsten Gesprächsrunde zu sein“, erklärte Sharif auf X. Nach Angaben pakistanischer Stellen hätten die „intensiven Verhandlungen in den vergangenen 24 Stunden“ zu „ermutigenden Fortschritten in Richtung einer finalen Vereinbarung geführt“.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters haben Iran und Pakistan Washington inzwischen einen überarbeiteten Vorschlag übermittelt. Zwei mit den Gesprächen vertraute Personen sagten demnach, eine Antwort der US-Regierung werde bis Sonntag erwartet. Ein pakistanischer Unterhändler erklärte zugleich: „Nichts ist vereinbart, solange nicht alles vereinbart ist.“

In den USA stößt Trumps Verhandlungskurs gegenüber den Mullahs zum Teil auf heftigen Gegenwind – vor allem aus den eigenen Reihen. Der republikanische Senator Ted Cruz schrieb auf X: „Ich bin zutiefst besorgt.“ Sollte das Ergebnis ein iranisches Regime sein, „das nun Milliarden von Dollar erhält, Uran anreichern und Atomwaffen entwickeln kann und die Straße von Hormus effektiv kontrolliert, dann wäre dies ein desaströser Fehler.“

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Cruz‘ Amtskollege Roger Wicker, republikanischer Senator für Mississippi, übte ebenfalls scharfe Kritik an Trump: „Der angebliche 60-tägige Waffenstillstand — mit dem Glauben, dass der Iran jemals in gutem Glauben mitmachen wird — wäre eine Katastrophe. Alles, was durch Operation Epic Fury erreicht wurde, wäre umsonst gewesen!“, schrieb Wicker auf X.

Auch in Israel wird die Entwicklung überaus kritisch verfolgt. Der Iran-Experte Danny Citrinowicz erklärte auf X, ein mögliches Abkommen zwischen Washington und Teheran wäre für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu „ein schwerer Schlag“. Netanjahu hatte bislang auf eine harte militärische Linie gegenüber dem Iran gesetzt und sich öffentlich noch nicht zu Trumps Vorstoß geäußert.

Ob die angekündigte Vereinbarung tatsächlich zustande kommt, bleibt dennoch offen. Nach Angaben aus dem Weißen Haus sollen die letzten Differenzen möglicherweise innerhalb weniger Stunden geklärt werden. Gleichzeitig machen sowohl Washington als auch Teheran deutlich, dass zentrale Fragen weiterhin ungelöst sind – insbesondere die konkrete Kontrolle über die Straße von Hormus und die langfristige Zukunft des iranischen Atomprogramms.

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50 Kommentare

  • Trump kann nicht mehr. Das wars für die USA am Golf. Nichts erreicht außer Zerstörung, viele Tote und ein wirtschaftliches Desaster.

  • Wenn als Folge dieses Krieges die Kontrolle der Seestraße durch den Iran steht, der dann dazu noch Transitgebühren erheben darf, ist das eine Niederlage des Westens.

    Das wäre dann nach den gescheiterten, für uns Europäer destruktiven Sanktionen gegen Russland eine weitere Aktion der USA, die nur ihnen nützt. Wie früher die Destabilisierung des Nahen Ostens durch die Interventionen im Irak und in Syrien, sowie die Zerstörung der Staatlichkeit Libyens.

    • Sie sind ein aufmerksamer Beobachter.

    • Die Seestraße ist wohl weniger das Problem für die USA sondern dass der Iran militärisch mithalten konnte. Damit gehört die Periode ab 1991, wo die USA militärische Dominanz hatten (also dass man überall hinfahren konnte und dann dort dominiert) wohl der Geschichte an. Der Iran hat alles getroffen: Schiffe, Flugzeuge, Militärbasen bzw. Assets am Boden punktgenau 1.500 km entfernt und selbst „stealth assets“ wie F35, best. Raketentypen, Stealthdrohnen und Tomahawks. Zusätzl. hat der Iran selbst die starken Schutzschirme über den hochsensiblen israelischen Atomanlagen in Dimona am 21. März (dort wo sie mutmaßl. ihre Atomwaffen lagern) penetriert. Der Iran hatte so großes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, dass man sich den Luxus erlaubte militärische Schritte anzukündigen und dann erfolgreich auszuführen. Zudem verbesserte sich die iranische Luftabwehr rapide was US-Militärplanern große Sorgen bereitete. Der Iran betone wiederholt, dass man noch gar nicht alle Fähigkeiten genutzt habe

      • @ Schnittfehler

        Das Selbstbewußtsein des Iran

        Soeben meldet die iranische Nachrichtenagentur TASNIM, daß Teheran in dem Vertragsentwurf keinerlei Zusagen zum Nuklearprogramm machen sondern lediglich ein Memorandum of Understanding zum ‚Kriegsende‘ unterzeichnen will. (Wobei man wissen muß, daß gemäß US-Recht ein MoU, anders als beim Memorandum of Agreement – nicht einklagbar ist.)

        Die iranischen revolutionären Garden betonen, es wird kein Status quo der Vorkriegssituation geben und der Iran behält die jetzt erworbene Souveränität über Hormuz.

        • Die 450kg angereichertes Uran (auf 60%) gehen auf Trumps Kappe. Die hat der Iran nämlich nach der einseitigen Kündigung des „Nuklear-Deals 2015“ durch Trump 2018 nach 2018 quasi als Rückversicherung produziert. Der Iran hatte sich an den „Deal 2015“ gehalten und Inhalte erfüllt (weil man eh gar keine Atomwaffen anstrebte, sonst hätte man die längst gehabt), die USA jedoch nicht. Der Iran hat auch ein Recht auf ein ziviles Nuklearprogramm genauso wie Japan, Südkorea oder Deutschland. Und die US-Forderungen, der Iran solle seine Raketen abgeben und sich damit quasi ergeben sind absurd. Da muss man mal Gaddafi fragen, was passierte, als er seine Raketen als „goodwill“ abgab.

          2
  • Bitte nicht vergessen, Hrn. Merz zur Unterzeichnung einzuladen: jemand muss ja die Zimmerpflanzen pflegen. Es sei denn, das sind Hanfpflanzen. Dann bringt Hr. Özdemir die beste Expertise.

    • Wenn der Lügenkanzler in die Nähe von Pflanzen kommt, gehen die ein. Genau wie Deutschland unter seiner Kanzlerschaft.

    • Wie besessen von seinem bösen Stiefvater „Hrn. Merz“ muss man sein, um ihn überall in der Welt zu sehen? Du konntest dich nicht mal zur vollständigen Ausschreibung des Wortes „Herr“ durchbringen? Was weißt du schon über die deutsch-iranischen Beziehungen? Die Deutschen kaufen bereits iranisches Gas, völlig an den USA vorbei.

    • dir würde ein Joint vielleicht mal ganz gut tun. Hilft beim aufbrechen verkrusteter Hirnstrukturen.

  • Träumereien oder Wunschdenken.

  • Riecht danach, dass beide Seiten einmal tief Luft holen bevor es weiter geht.

    Bezeichnenderweise, wird das Raketenprogramm nicht mehr erwähnt.

  • …..also ist nichts geregelt…..

  • Hat er in Bezug auf den Ukraine-Krieg auch monatelang behauptet, dass man „ganz nah an einem Deal sei“, nur noch ein Punkt sei angeblich zu klären gewesen. Der Ukraine-Krieg ging weiter. Statt dessen hat Orange Man einfach nen neuen Krieg angezettelt, von dem er nun wieder behauptet er sei „nahezu“ vorbei.

  • Solange die Mullahs nicht unschädlich gemacht werden, wird es weder Frieden in der Region, noch ein Ende des weltweiten Terrors geben.

  • Die iranische Nachrichtenseite Fars hat im persischen bereits berichtet, dass Trumps „public tweets“ nicht ernst zunehmen und nur für die US Innenpolitik bestimmt sind. Es gibt keine Verhandlungen und es gibt auch keine Waffenruhe. Trump und seine kriminelle Bande versuchen erneut den Markt zu manipulieren. Seit dem der Krieg dort geführt wird haben sich die Iraner als eine glaubwürdigere Quelle erwiesen als die USA.

    • Absolut. Der Iran scheint eine Art wissenschaftlich-faktenbasierte Kommunikationsform zu betreiben (anders als der Westen, wo es in der Berichterstattung primär um Narrativ-Bildung, Beeinflussung und politischen Wettbewerb geht). Man schreibt die Fakten in kurzen Mitteilungen einfach rein und hauts raus. Das dient dann auch gleichzeitig zur Dokumentation der Ereignisse. Das ungewohnte während des gesamten Konflikts war ja auch, dass der Iran oftmals angekündigte, was er militärisch tun wird und es dann einfach tat. Die haben den Ansatz selbst bei ihren Lego-Videos einfließen lassen.

  • …was auch immer Falke Donald
    den lieben langen Tag (inkl. Nacht)
    fabuliert, Stichwort: Konfabulation.

    AKTUELL
    Imperialist Trump giert immernoch
    nach Grönland
    https://x.com/TrumpDailyPosts/status/2057952844595298451/photo/1
    …und in seinen Träumen hat er
    sich den Iran schon längst unter
    den Nagel gerissen
    https://x.com/TrumpDailyPosts/status/2058189964807184496/photo/1

    • Auch Kuba gefällt ihm. Auch da hat er Allmachtsfantasien.
      Da können sich hier die disliker noch so sehr austoben.
      Erfolge der zweitgrößten Macht der Erde sehen anders aus.

      • Und warum veranstaltet Ihr dann so ein Tamtam?
        Trump muss nur husten und Ihr dreht am Rad.

    • Traurig, wie die deutschen Rechten, die
      den Verfall von Biden bespöttelten,
      nun ihr seniles Idol Trump anhimmeln.

      • Trump zeigt noch keine größeren Anzeichen senil zu sein wie Biden. Er trifft weiterhin die Entscheidungen (mit 80 Jahren kann man schon mal bei sehr hoher Arbeitsbelastung ab und zu erschöpft und nicht immer bei 100% sein). Aber er wird inzwischen immer mehr von der Rechten kritisiert, weil er zu kriegstreiberisch unterwegs ist statt zu liefern. Ich glaube auch nicht, dass es der Rechten zu sehr um Personen geht sondern eher um konkrete Inhalte, die man umgesetzt sehen möchte.

      • Du bist hier falsch. Der Grundkurs „Stören für Unerwünschte“ findet in deiner örtlichen Müllverbrennungsanlage statt.

      • Es gibt hier keine „Rechten“. Es gibt nur alte, verbitterte SPD Wähler.

        • Ich habe noch nie SPD oder CDU
          gewählt. Ich war mal so blöd,
          Grüne zu wählen, habe aber auch
          schon gar nicht gewählt, was ich
          mir gerade wieder überlege.

          0
      • Der Mann hat die Macht UNSERE bewährten Träume zu verwirklichen.
        Das ist der Unterschied zu euch Linken: selbst wenn Ihr die Macht habt, am Ende ist es eben immer Sch….!

        • Ich bin nicht links. Ich bin ein rechter
          Patriot, der auf die amerikanische
          Fremdherrschaft über Deutschland
          keinen Wert legt. Und nein, ich mag
          weder Alt- noch Neonazis, ob in
          Deutschland oder der Ukraine.

          4
        • Trump interessieren unsere
          Bedürfnisse null! Die USA sind
          noch immer unsere Besatzer und
          ihre Militärbasen in Deutschland
          dienen alleine ihnen und nicht uns.

          Sollte Rußland eine Drohnenfabrik auf
          unserem Boden zerstören, werden
          die Amis einfach wegschauen. Auch
          andere Natoländer werden, außer
          Soli-Floskeln abzusondern, nichts tun.

          Deutschland ist nur Knechtstaat,
          der den USA zu gehorchen hat.
          Die USA haben uns listig die
          Ukraine aufgehalst. Die Ukraine
          bekommt von den Amis immernoch
          Starlink & Angriffsziele auf Rußland.
          Von wegen Friedensgespräche!

          4
        • jaja…alles Nazis/Linke ausser Mutti.
          Leg mal ne andere Schallplatte auf.

          -3
  • Trumps Märchenbuch geöffnet? Warum sollte ein Land, das die halbe Energiewirtschaft in die Knie zwingt jetzt auf Trump-Märchen eingehen? Trump und seine Freunde aus Israel haben den Iran angegriffen, während es Verhandlungen gab!

  • Apollo lügt in der Regel damit, dass es die Lügen anderer verbreitet. Lüge bleibt Lüge.

  • die USA sind geschlagen und sie müssen endlich aufhören die ganze Welt zu terrorisieren. Es lebe das tapfere Iranische Volk.

    • Du bist auch geschlagen, geschlagen mit Dummheit.

      • Nö. Er/sie hat vollkommen recht. Schaetzungsweise 90% (wenn nicht gar 95%) des gesamten Elends auf der Welt kommen durch solche Taten wie die der USA (da sind noch ein paar andere). Wir haetten vergleichsweise paradiesische Zustaende wenn diese elenden Geier und ihre medialen Hetzer und Luegner nicht waeren…

        • Hat das Tal der Ahnungslosen heute wieder Betriebsausflug?

          -1
  • Installierter Loser kann nicht anders, nun ist wahrlich „Peace“. Das dunkle Imperium ist Geschichte. Isch over, US-Oligarchie.

  • ‚eine Verlängerung der Waffenruhe und eine teilweise Öffnung der Straße von Hormus ‚

    Müssen die Waffenlager erst wieder aufgefüllt werden?
    Und wem gehört die Straße von Hormus?
    Doch bestimmt nicht dem Iran. Das sind internationale Gewässer.

    • Gebühren zur Nutzung der Meerenge Hormuz wäre analog zu Gebühren für die Benutzung des Suezkanal die von Ägypten erhoben werden oder Gebühren zur Benutzung des Panamakanals, welche Panama kassiert. Auf der anderen Seite sind beides künstlich angelegte Kanäle. Hormuz ist jedoch lediglich eine Meerenge die nicht baulich errichtet wurde.

    • nein das sind keine Internationalen Gewässer und das internationale Abkommen das die freie ungehinderte Durchfahrt garantieren würde, haben die USA ebenfalls nicht unterzeichnet.

  • „insbesondere die konkrete Kontrolle über die Straße von Hormus und die langfristige Zukunft des iranischen Atomprogramms.“
    Darum geht’s.
    Ich hoffe die USA werden eine Wiederherstellung als internationale Wasserstraße erreichen und eine iranische Bombe verhindern.

    • Es geht darum, daß die USA die
      weltweite Kontrolle über Öl und
      Gas haben wollen, um ihre Luftnummer
      Petrodollar zu halten. Trump erpreßt
      Deutschland und EU bereits mit LNG.
      Europa, Rußland, China, Indien, Japan
      werden wirtschaftlich geschwächt;
      die BRICS-Staaten gespalten.

      • Das ist ja furchtbar! 🙂

    • Du kapierst es immer nich nicht?
      Vor Trumps Amoklauf war die Strait of Hormuz offen, vor Trumps Amoklauf wollte der Iran keine Atombombe.
      Trump hat viel erreicht: genau das GEGENTEIL seiner (vorgeblichen) Ziele.

      • Quatschkopp!

    • die Mullahs scheinen im Vergleich die vernünftigeren Leute zu sein.

  • Ted Cruz, Roger Wicker… Linke würden die beiden als Hardliner framen und delegitimieren. Ich bezeichne die beiden als Realisten! Die Straße von Hormus ist internationales Gewässer und mit einer alleinigen iranischen Kontrolle wird das Erpressungspotential des iranischen Terrorregimes wieder hergestellt. Doch das wird nicht passieren, im Gegensatz zu Merz ist Trump kein seelenloser nihilistischer Konsens-Apparatschik.

    • Cäsarenwahn
      Trump ist selber seelenlos. Jüngst
      sagte er, die US-Bürger seien ihm
      egal. Die Hochzeit seines Sohnes
      ist ihm nicht so wichtig, wie der
      Krieg gegen den Iran, den er seit
      einem Jahr besiegt haben will.

      Er zensiert – wie die Linken – die
      Medien u. demütigt öffentlich seine
      Kritiker. Trump erzählt jede Stunde
      was anderes u. ist der Gigantomanie
      verfallen:

      Goldflitter an den Wänden,
      pompöser Ballsaal in der Mache,
      vergoldete Statue von sich selbst,
      die er von einem schwarzen
      Sektenprediger segnen ließ, läßt
      Straße, Plätze u. Gebäude nach sich
      benennen, plant riesigen Triumphbogen…

      • Selbst wenn es stimmte.

        „Ja, Straßen, Plätze und Gebäude im Iran werden sehr häufig nach politischen und religiösen Führern benannt. Die Umbenennung öffentlicher Räume ist ein zentrales Instrument der Islamischen Republik, um die eigene Ideologie zu festigen und die Geschichte des Landes im öffentlichen Bewusstsein zu prägen.“

        … das scheint dir zu gefallen.

        • Sie brauchen mir solchen Mist
          gar nicht zu unterstellen. Sie
          liegen völlig falsch. Nur küsse ich
          eben nicht die amerikanischen Stiefel,
          die uns fortwährend treten.

          5
        • Warst wohl in der DDR auch ein Priveligierter.

          0

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