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Zwei Tote

„Schon lange kein Auto mehr in eine Menschenmenge gefahren“: Amokfahrer von Leipzig soll Tat angekündigt haben

Jeffrey K., der mutmaßliche Amokfahrer, soll seine Tat vorher angekündigt haben. In einer Chatnachricht an seine Frau schrieb er, dass schon lange kein Auto mehr in eine Menschenmenge gefahren sei. Stimmen im Kopf hätten ihm befohlen, seine Frau umzubringen.

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Durch die Amokfahrt starben zwei Menschen und sechs weitere wurden verletzt. (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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Der Amokfahrer von Leipzig, Jeffrey K., soll die Tat vorher angekündigt haben. „Ist schon lange kein Auto mehr in eine Menschenmenge gefahren“, schrieb er seiner Frau in einer Chatnachricht, wie die Zeit berichtet. Ein Sprecher der Polizei Leipzig bestätigte gegenüber der Zeitung, dass die Nachricht im Zuge der Ermittlungen von der Behörde gefunden wurde. Die Nachricht liegt der Polizei jedoch erst seit dem „Abend des Tatgeschehens“ vor.

Jeffrey K. und seine Ehefrau lebten bereits vor der Tat getrennt. Im März soll sie sich wegen des gemeinsamen Kindes an das Jugendamt gewandt haben. Einen Monat später habe sie bei der Polizei mehrere Anzeigen wegen Bedrohung, Beleidigung und Verleumdung gestellt. K. soll damit gedroht haben, seine Frau umzubringen. Stimmen im Kopf hätten ihm dies befohlen. Bereits Ende 2025 soll K. psychisch auffällig geworden sein und seiner Frau mit Gewalt gedroht haben, wie die Zeitung unter Berufung auf das Umfeld der Frau berichtet. Eine Nachricht der Zeit ließ die Frau unbeantwortet.

Einen Tag, nachdem er seiner Frau am 16. April damit gedroht hatte, sie zu töten, rief der mutmaßliche Amokfahrer bei der Polizei an. Er wollte sich in ein psychiatrisches Krankenhaus einweisen lassen. Dann wurde er in das Krankenhaus Altscherbitz gebracht, das er am 29. April wieder freiwillig verließ. Wie er im Krankenhaus behandelt wurde, ob er beispielsweise Medikamente erhielt, wollen weder die Leipziger Behörden noch die Einrichtung selbst mitteilen.

Das Sozialministerium Sachsens ist Träger der Klinik. Auf Anfrage der Zeit, ob man von der Amokdrohung wusste, teilte die Behörde lediglich mit: „Während der Zeit dieses Aufenthalts in der Klinik bestand keine Eigen- oder Fremdgefährdung.“ Ansonsten wolle man sich wegen laufender Ermittlungen nicht weiter äußern. Die Zeitung kommt zu dem Schluss, dass einzelne Behörden wie Polizei und Jugendamt zwar von Problemen wussten, aber jede Behörde für sich genommen nicht genug Anhaltspunkte hatte, um Jeffrey K. gegen seinen Willen in der Klinik zu behalten.

Bei der Amokfahrt am Montagnachmittag raste Jeffrey K. durch die Leipziger Innenstadt. Mit hoher Geschwindigkeit fuhr der 33-Jährige etwa 500 Meter die Grimmaische Straße entlang und erfasste dabei mehrere Menschen. Eine 63-jährige Frau und ein 77-jähriger Mann wurden dabei getötet. Sechs weitere Personen wurden verletzt, zwei davon schwer. Alle sollen inzwischen außer Lebensgefahr sein. K. wurde wieder in die psychiatrische Klinik Altscherbitz gebracht.

mra

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47 Kommentare

  • Jede Behörde hatte also „für sich genommen“ nicht genug Anhaltspunkte, den späteren Täter aus dem Verkehr zu ziehen.

    Genau darin liegt das Problem. Im Zeitalter digitaler Vernetzung macht in unseren Behörden noch immer jeder seins – und nur seins.

    • Offenbar war dem Täter bewußt, daß er eine Gefahr für andere ist. Sonst hätte er nicht selbst die Polizei veranlaßt, ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus zu bringen. Ich finde es sehr schwer, von außen zu beurteilen, wer an welcher Stelle hätte handeln müssen oder die Situation falsch eingeschätzt hat. Wir wissen zum Beispiel nicht, wie oft der Täter schon zuvor Drohungen ausgestoßen hat, die er nicht in die Tat umgesetzt hat. Die „Psychiatrie“, die Lehre von der „Heilung der Seele“, ist irgendetwas zwischen Anthropologie und Naturwissenschaft, Irrtümer können schwerwiegende Folgen für andere Menschen als den Patienten haben.

      • Manchen Berichten zufolge hat der Täter während seines freiwilligen Aufenthaltes in einer psychiatrischen Klinik bereits Probleme mit Mitpatienten, denen gegenüber er sich „aggressiv verhalten“ haben soll. Dies sei der Grund gewesen, ihn zu entlassen oder besser: auszuweisen.
        Was soll mit solch einem Menschen werden, wenn man nicht einmal in einer entsprechenden Klinik weiß, wie man mit ihm umgehen soll und das Problem stattdessen zu lösen glaubt, indem man den Patienten wegschiebt?

        Es wird das aus ihm, was Leipzig jetzt erleben musste. Nun hat er seine Zwangseinweisung.

    • Man fürchtet halt den Grünen Shitstorm, der immer dann einsetzt … Dysfunktion ist Grün

    • Sie mussten halt Beleidigungen gegen Schwachköpfe bei X untersuchen.

  • Und jetzt, nach Tagen, wird behauptet, dass ein Zugereister ihn aufgehalten hätte… Hat ja gedauert, bis die Story wieder perfekt gemacht wurde, damit alle sehen, die Zugereisten sind die Guten und Deutsche die Bösen.

    • Angie, Sie sind von Hass zersetzt.

      -27
      • Schließen Sie von sich auf andere?

        • Es lohnt sich nicht auf einen Troll zu reagieren, die können mich alle mal.
          Das ist so, als wolle mich eine Schmeißfliege ärgern, die klatsche ich einfach weg:-)

          2
        • Wen hasse ich denn?

          -11
  • Spätestens bei der Ankündigung der Tat hätte die Remigration erfolgen müssen. Aber passiert ist mal wieder nichts. An den Opfern dieses Anschlags sind also auch die Behörden und damit das Regime schuld. Mit der AfD an der Regierung wäre das alles nicht passiert.

    • Remigration wohin? Das war doch kein Zugewanderter. Machen Sie hier dumme Witz oder sind Sie selber gaga?

      • Mit diesem Namen kann man kein echter Deutscher sein. Ein Blick in den Stammbaum wird das bestätigen und dann geht es ab ins Land der Vorfahren. So einfach ist das und dieses Vorgehen hat der Experte für Bevölkerungsschutz, Herr Martin Sellner, in seinen wissenschaftlichen Standartwerken ausführlich erläutert.

  • Kommt den Befürwortern der geforderten anlasslosen Chatkontrollen gerade zur richtigen Zeit.

  • Das Schlimme ist: während Polizei und Justiz sich mit Meinungsäusserungen beschäftigen und Rentner, die Niemandem Leid zugefügt haben, seit Jahren in U-Haft sitzen, werden reale Gefahren ignoriert. Da wird vertuscht und geschwiegen. „Laufende Ermittlungen…“ Hier ist nichts mehr zu ermitteln. Ein Irrer mordet und es gab vorher Hinweise, die ignoriert wurden. Das muss ermittelt werden und die Öffentlichkeit informiert werden.

  • Ich frag mich grad, wieso hat die (noch) Ehefrau nicht die Polizei gerufen, als sie diese Nachricht erhielt? Zumal er vorher schon so auffällig, ihr gegenüber, war…

  • Mit einer solchen Ankündigung der Tat wäre die volle Schuld- und Einsichtsfähigkeit gegeben. Eine Einweisung in die Psychiatrie wäre in einem Rechtsstaat ausgeschlossen. Aber genau damit werden wir nicht rechnen können.

    • Das kommt darauf an, in welchem Zustand er diese Nachricht schrieb, schließlich können auch Irre im Zustand ihres Wahns schreiben, manche sogar ganze Bücher. Braune, grüne, rote, rosa …..

  • Halluzinationen können gleichzeitig nicht nur akustisch als vielmehr auch optisch und olfaktorisch sein. Lediglich davon zu berichten, Stimmen im Kopf gehört zu haben, hat daher keinerlei Aussagekraft. Als Indiz für eine Psychose genügt es insofern bei weitem nicht. Womöglich ist der Attentäter von Leipzig dadurch viel zu gesund, um als verrückt zu gelten.

    • Boxer und Trainer Jeffrey Kloß könnte
      auch zum Islam konvertiert sein. Seit
      Cassius „Muh. Ali“ Clay bei denen chic.

      • @Pflaumenmus- richtig, aber das werden wir wohl nicht erfahren. Das Umfeld würde aber passen…

      • Spätestens in den frühen 1920er Jahren kritisierte der Arzt Karl Jaspers die mitunter enormen Distinktionsgewinne, die kerngesunde Menschen durch das Nachahmen noch des schwersten seelischen Leidens erzielen. Es nähme daher nicht wunder, wenn es sich nicht zuletzt in Leipzig erst jüngst wieder Bahn gebrochen hat. Angesichts dessen hätte die sogenannte „Amokfahrt“ nicht die Bedeutung, die ihr zugeschrieben wird.

        • Nur zur Erinnerung: Vor nicht allzu langer Zeit war es besonders unter Jugendlichen weit verbreitet, Schuhe ohne Schnürsenkel zu tragen und damit den Eindruck zu erwecken, soeben aus der geschlossenen Psychiatrie entlassen worden zu sein. Die Imitation von Suizidalität gerät dadurch zu einem modischen Accessoire. Wie in der „Neuen Zürcher Zeitung“ vor wenigen Monaten zu lesen war, trendet gegenwärtig die Mode, flugs in die Sprechstunde eines Psychiaters zu gehen und dem Mediziner fast schon den ärztlichen Befund einer angeblich bis tief in die Seele hineinragenden Verwundung vorzuschreiben. Wie eine Trophäe tragen dann zunehmend mehr die vermeintlich unumstößliche Diagnose vor sich her. Angesichts dessen liegt es nahe, es ebenfalls bloß als schmückendes Beiwerk zu deuten, wenn die Rede aktuell gar von Halluzinationen ist wie in Leipzig.

          2
  • „K. soll damit gedroht haben, seine Frau umzubringen. Stimmen im Kopf hätten ihm dies befohlen.“ Der Mann hat wohl zu viel auf die Omme bekommen. Boxsport sollte nur noch als Training betrieben werden dürfen. Aber auf keinen Fall als full-contact.

  • Bist du geisteskrank?

    • @Stahlzehe
      „ooooh kleiner abgehängter kommt mit hummanitätsgedusel
      fakt ist rentner kosten nur
      je weniger wir haben desto besser“

      Sieh da.
      Ein Utilitarist.
      Ihre geistigen Verwandten haben dieses Plakat Mitte der 1930er Jahre veröffentlicht:
      „Hier trägst Du mit. Ein Erbkranker kostet bis zur Erreichung des 60. Lebensjahres im Durchschnitt 50.000 RM.“

      https://www.schule-bw.de/faecher-und-schularten/gesellschaftswissenschaftliche-und-philosophische-faecher/landeskunde-landesgeschichte/module/epochen/zeitgeschichte/ns/grafeneck/b2.jpg

      Muss ich Ihnen das Plakat erklären?
      Oder wissen Sie, wie danach mit den „Kostenfaktoren“ umgegangen wurde?

    • @Moderation
      Ich bitte darum, diesen „Post“ von Stahlzehe stehen zu lassen. Ich glaube, er braucht dringend mehr Zeit, um zu begreifen, was er da eigentlich sagt.

    • Bei dem erübrigt sich jede Antwort, jedes up oder down vote.
      Nur hier, um Stunk zu machen.

    • Du bist doch nicht ganz dicht im Kopp…
      Lass dich einweisen

    • Falsches Thema. Neubürger kosten nur und werden nie einen Mehrwert haben. So wie du Stahlzehe. Du hast auch keinen Mehrwert.

  • Hatte der etwa immer noch seinen Führerschein? Die Befähigung, ein Auto sicher durch den Verkehr zu führen, dürfte ihm ja wohl entzogen worden geworden sein, oder gab es da Zuständigkeitsprobleme in der Bürokratie?

  • Ungünstig, dass nun auch deutsche Psychopathen sich ein Vorbild an den Zugewanderten nehmen. Das wird von links instrumentalisieren um weitere Repressalien gegen die Ureinwohner zu starten.

    • Psychopathen nehmen immer gerade das als Vorbild, was aktuell ist. Der hätte so oder so etwas getan. Aber diese Tat hätte verhindert werden können und auch verhindert werden müssen.

  • Wie kann man sich durch so etwas provozieren lassen?

    -10
    • Mit wievielen „Ich“ sind Sie hier
      unterwegs! Haben Sie eine Stimme
      im Kopf, die Ihnen flüstert, Sie sollen
      hier trollen?

  • Und du bist vom Himmel gefallen, ohne Eltern aufgewachsen und schlürfst täglich vom Zaubetrank, der dich nicht altern lässt? hahahaha

  • Stimmen in seineem Kopf – soso

  • Problem ist gestörte Menschen sind nicht heilbar auch wenn man immer das Gegenteil behauptet. Vor allem wieso wird so ein Typ auf die Bevölkerung losgelassen und darf ein Auto lenken.

    • Wollen Sie den gläsernen Bürger? Eine ständige Totalüberwachung, ob Sie sich noch normgerecht verhalten?

      • Die meisten Bürger sind dies doch von alleine schon. Alles wird gepostet.

      • Nein, aber, wie in vielen Berufen, eine psychologische und physiologische Eignungsuntersuchung. Er am Straßenverkehr teilnehmen möchte, sollte sich dementsprechend untersuchen laßen. 17jährige mit übermotorissierten Fahrzeugen, daß ist mehr als fragwürdig.

  • Er war schon offensichtlich geistig gestört. Ob wirklich im Vorfeld eine Gefahr für die Allgemeinheit bestand kann aber nur ein wirklich guter Psychiater beurteilen. Die sind aber auch nicht unbedingt fehlerfrei. Politische / systemische Amoktater ist aber anderes Thema. Wenn jede Kragenplatzer auf Amoktatmöglichkeit beurteilt werden sollte, hätten wir nicht nur ein politisches geschlossenes Irrenhaus, so schlimm, wie der Vorfall auch ist.

  • Man lässt Irre ins Land, und die deutschen Irren nehmen das als Vorbild.
    Die Saat des Wahnsinns geht auf.

  • Du nimmst einen Ausreißer und tust so, als wären plötzlich alle Linken so. Genau das ist komplett dummes Schubladendenken. Auf jeder politischen Seite gibt’s peinliche Gestalten, trotzdem heulen andere nicht direkt rum und beleidigen Millionen Menschen pauschal. Dieses ganze „Psychofreaks“-Gerede klingt eher nach Stammtisch als nach einer ernsthaften Meinung.

    Am Ende machst du hier also genau das, was du anderen vorwirfst: wegen einzelner Leute oder Ausreißer pauschal ein ganzes politisches Spektrum abzuwerten.

    Und der größte Fehler, den du machst: Du reagierst auf so eine kindliche Provokation.

    -12
    • ‚die linken psychofreaks‘ bezieht sich nicht zwingend auf alle linken, das ist eine fehlinterpretation ihrerseits und demnach haben sie genau das gemacht, was sie anderen vorwerfen – hö hö 🧐

    • Du hast recht. Dont feed the troll, aber es geht mit uns allen manchmal durch.
      Außerdem behauptest du der Freak wäre ein Außenseiter, was ich nicht teile, da ich davon ausgehe, dass es eine so große Mehrheit ist, dass wir nicht einzelne Ausnahmen, die sich zivilisiert verhalten als repräsentativ für die Masse der linken Psychopathen nehmen sollten, um den politischen Todfeind menschlicher und zahmer darzustellen, als es defacto ist.
      Normaler Mensch sagt: „Alle Menschen haben 10 Finger“. linke Psycho antwortet: „nein, ich kenne einen mit 9, du sagst also der ist kein Mensch?“….Gesprächsabbruch an dieser Stelle angesagt.

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